Koordination & Dehnung Trainingsplanung. Trainingslehre III

Mit 2 Literaturrecherchen: Dehnen als Verletzungsprophylaxe


Studienarbeit, 2014
31 Seiten, Note: 0,8

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Personendaten

2 Beweglichkeitstestung
2.1 Testung der Brustmuskulatur
2.2 Testung der Hüftbeugemuskulatur
2.3 Testung der Kniestreckmuskulatur
2.4 Testung der Kniebeugemuskulatur
2.5 Testung der Wadenmuskulatur
2.6 Testauswertung

3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining

4 Trainingsplanung Koordinationstraining

5 Literaturrecherche
5.1 Studie 1
5.2 Studie 2

6 Literaturverzeichnis

1 Personendaten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 1: Allgemeine Daten der Testperson

Eigene Darstellung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 2: biometrische Daten

Eigene Darstellung

Bei der trainierenden Person wurde ein Blutdruck von 124/83 mm Hg ermittelt. Dies stellt nach den Blutdruckklassifikationen der „American Heart Association“ (vgl. Tab. 3) einen normalen Blutdruck dar. Der Ruhepuls liegt mit 66 Schlägen/Minute im Durchschnitt. Eine Gefährdung liegt daher nicht vor.

60 bis 80 Schläge pro Minute Durchschnittsbürger

50 bis 60 Schläge pro Minute überdurchschnittlich trainierte Sportler

Unter 50 Schlägen pro Minute Ausdauerleistungssportler

(Reiß, Fikenzer, 2013a, S.42)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 3: Blutdruck Normwerte (Israel, Firkenzer, 2013, S. 173)

2 Beweglichkeitstestung

Zur Feststellung der Beweglichkeit des Probanden wird ein manueller Beweglichkeitstest nach Janda durchgeführt. Dabei wird das maximale Ausmaß des Gelenkwinkels bestimmt. Dies wird bei der Testauswertung in drei Stufen unterteilt. Die mögliche Schwingungsweite wird durch die Schmerztoleranz des Probanden limitiert. Da diese von jedem Probanden unterschiedlich empfunden wird, ist der manuelle Beweglichkeitstest lediglich semi-objektiv. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten und später einen Re-Test durchführen zu können, sind standardisierte Testdurchführungen und Instruktionen durch den Tester notwendig. Diese werden im Folgenden erläutert. Folgende Muskulatur wird getestet:

- Brustmuskulatur (M. pectoralis major),
- Huftbeugemuskulatur (speziell M. iliopsoas),
- Kniestreckmuskulatur (speziell M. rectus femoris),
- Kniebeugemuskulatur (speziell Mm. ishiocrurales),
- Wadenmuskulatur (Mm. triceps surae).

2.1 Testung der Brustmuskulatur

Der Proband positioniert sich mit angewinkelten Beinen in Rückenlage auf der Behandlungsliege. Dabei rutscht er seitlich an den Rand der Liege, so dass der zu testende Arm überhängen kann. Die Füße haben Kontakt zur Liege, das Becken ist fixiert. Die Lendenwirbelsäule wird vom Probanden mithilfe der Rumpfmuskulatur leicht gegen die Liege gedrückt. Becken und Lendenwirbelsäule bleiben stets fixiert. Der zu testende Arm wird im Schultergelenk abduziert und außenrotiert. Im Ellenbogengelenk wird er um 90° gebeugt. Als Messbereich für die Testauswertung dient nun die Position des Oberarms zur Horizontalen.

Testauswertung (Studienbrief DhfPG, 2014, S.37)

Stufe 0: Keine Beweglichkeitsdefizite; Oberarm erreicht Horizontale; durch leichten Druck des Testers kann der Oberarm unter die Horizontale bewegt werden.

Stufe 1: Leichte Beweglichkeitsdefizite; Oberarm erreicht die Horizontale nicht; durch leichten Druck des Testers kann der Oberarm bis zur Horizontalen bewegt werden.

Stufe 2: Deutliche Bewegungsdefizite; Oberarm erreicht Horizontale auch durch Druck des Testers nicht.

2.2 Testung der Hüftbeugemuskulatur

Der Proband positioniert sich in Rückenlage auf der Behandlungsliege. Das Gesäß schließt mit dem Ende der Liege ab. Die Beine hängen über. Ein Bein wird nun angewinkelt und maximal weit an den Körper herangezogen. Durch die maximale Hüftflexion werden Hüfte und Lendenwirbelsäule bestmöglich fixiert. Das zu testende Bein bleibt im Überhang. Um eine zusätzliche Lendenwirbelsäulenfixierung zu erreichen, kann der Tester eine Hand unter die Lendenwirbelsäule des Probanden schieben und ihn einen Druck gegen die Hand aufbauen lassen. Als Messbereich für die Testauswertung dient die Position des überhängenden Oberschenkels zur Körperlängsachse (Hüftbeugewinkel).

Testauswertung (Studienbrief DhfPG, 2014, S.38)

Stufe 0: Keine Beweglichkeitsdefizite; Oberschenkel erreicht Horizontale; durch leichten Druck des Testers kann der Oberschenkel unter die Horizontale bewegt werden.

Stufe 1: Leichte Beweglichkeitsdefizite; leichte Hüftbeugestellung; durch leichten Druck des Testers kann Oberschenkel bis zur Horizontale bewegt werden.

Stufe 2: Deutliche Beweglichkeitsdefizite; Oberschenkel erreicht Horizontale auch druch Druck des Testers nicht.

2.3 Testung der Kniestreckmuskulatur

Der Proband positioniert sich in Rückenlage auf der Behandlungsliege. Das Gesäß schließt mit dem Ende der Liege ab. Die Beine hängen über. Ein Bein wird nun angewinkelt und maximal weit an den Körper herangezogen. Durch die maximale Hüftflexion werden Hüfte und Lendenwirbelsäule bestmöglich fixiert. Das zu testende Bein bleibt im Überhang. Der Tester fixiert nun das Bein im maximal möglichen Hüftextensionswinkel. Nun wird das Bein vom Tester in den maximal möglichen Kniebeugewinkel geführt. Als Messbereich dient der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel (Kniebeugewinkel).

Testauswertung (Studienbrief DhfPG, 2014, S.39)

Stufe 0: Keine Beweglichkeitsdefizite; Unterschenkel hängt senkrecht herab; durch leichten Druck des Testers ist es möglich, die Kniebeugung zu vergrößern.

Stufe 1: Leichte Beweglichkeitsdefizite; Unterschenkel ist leicht nach vorn gestreckt; durch leichten Druck des Testers ist es möglich, einen 90° Kniebeugewinkel zu erreichen.

Stufe 2: Deutliche Beweglichkeitsdefizite; Unterschenkel ist deutlich nach vorne gestreckt; auch durch Druck des Testers wird 90° Kniebeugewinkel nicht erreicht.

2.4 Testung der Kniebeugemuskulatur

Der Proband positioniert sich mit angewinkelten Beinen in Rückenlage auf der Behandlungsliege. Das nicht getestete Bein ist in Hüft- und Kniegelenk gebeugt und der Fuß hat Kontakt zur Liege. Hüfte und Lendenwirbelsäule werden vom Probanden auf der Liege fixiert. Das nicht getestete Bein verändert seine Position nicht mehr. Das zu testende Bein wird gestreckt und vom Tester in die maximal mögliche Hüftflexion geführt. Es bleibt während der gesamten Testdurchführung vollständig gestreckt. Als Messbereich dient der Winkel der Hüftbeugung.

Testauswertung (Studienbrief DhfPG, 2014, S.40)

Stufe 0: Keine Beweglichkeitsdefizite; die Flexion im Hüftgelenk ist im Ausmaß von 90° möglich.

Stufe 1: Leichte Beweglichkeitsdefizite; die Flexion im Hüftgelenk ist bis zwischen 80-90° möglich.

Stufe 2: Deutliche Beweglichkeitsdefizite; die Flexion im Hüftgelenk ist nur unter 80° möglich.

2.5 Testung der Wadenmuskulatur

Der Proband positioniert sich mit angewinkelten Beinen in Rückenlage auf der Behandlungsliege. Das nicht getestete Bein ist in Hüft- und Kniegelenk gebeugt und der Fuß hat Kontakt zur Liege. Das zu testende Bein ist gestreckt. Der Unterschenkel ragt zur Hälfte über das Ende der Liege hinaus. Der Tester greift mit der einen Hand an das Fersenbein und zieht es distalwärts zu sich hin. Mit der anderen Hand fasst der Tester nun an die Fußaußenseite und übt mit dem Daumen einen Druck in Richtung des Schienbeins aus. Als Messbereich dient der Winkel zwischen Fuß und Unterschenkel.

Testauswertung (Studienbrief DhfPG, 2014, S.42)

Stufe 0: Keine Beweglichkeitsdefizite; eine Dorsalextension ist mindestens bis zur 0°-Stellung möglich (90° zwischen Fuß und Unterschenkel)

Stufe 1: Leichte Beweglichkeitsdefizite; die 0°-Stellung wird nicht erreicht; eine Dorsalextension ist aber möglich.

Stufe 2: Deutliche Beweglichkeitsdefizite; eine Dorsalextension ist nur bis 10° unterhalb der 0°-Stellung möglich.

2.6 Testauswertung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 4: Testauswertung

Eigene Darstellung

Die Beweglichkeitstestung des Probanden fand anhand von fünf verschiedenen Muskeln statt. Dabei wurden folgende Gelenke getestet:

- Schultergelenk,
- Hüftgelenk,
- Kniegelenk,
- Sprunggelenk.

[...]

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Koordination & Dehnung Trainingsplanung. Trainingslehre III
Untertitel
Mit 2 Literaturrecherchen: Dehnen als Verletzungsprophylaxe
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Veranstaltung
Trainngslehre 3 - Koordinationstraining & Dehntraining
Note
0,8
Autor
Jahr
2014
Seiten
31
Katalognummer
V285491
ISBN (eBook)
9783656858089
ISBN (Buch)
9783656858096
Dateigröße
448 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
koordination, dehnung, trainingsplanung, trainingslehre, literaturrecherchen, dehnen, verletzungsprophylaxe
Arbeit zitieren
Michael Struy (Autor), 2014, Koordination & Dehnung Trainingsplanung. Trainingslehre III, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/285491

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