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Die finanzielle Realisierung der Hospizidee

Titre: Die finanzielle Realisierung der Hospizidee

Dossier / Travail , 1999 , 22 Pages , Note: 1

Autor:in: Ralf Christiansen (Auteur)

Sciences infirmières - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Hospizbewegung in Deutschland hat ihre Initialphase, die sich weitgehend außerhalb bestehender Strukturen des Gesundheitssystems abspielte, überstanden und bewährt sich insbesondere auf dem Gebiet der Palliativmedizin und Sterbebegleitung zunehmend als qualifizierter Partner für andere Einrichtungen. Öffentliche Einrichtungen und Kostenträger sind mittlerweile bereit, sich an der Finanzierung und dem weiteren Ausbau der Hospize zu beteiligen. Diese vermehrte Akzeptanz und
Etablierung der Hospizbewegung wirft aber auch die Frage auf, welche Rolle und Aufgaben sie in Zukunft innerhalb des Gesundheitssystems einnehmen sollte. Bei der großen Anzahl von Hospizinitiativen, die sich auf lokaler Ebene um die Einrichtung von Hospizen bemühen, scheint es dringend erforderlich sich auch über die mittel- und längerfristige Funktion im Sinne einer gesundheitspolitischen Strukturplanung Gedanken zu machen.
Die verstärkt auf uns zukommenden Aufgaben der Alters- und Gesundheitsversorgung werden letztendlich nur im Dialog und in einer verstärkten Vernetzung und Zusammenarbeit aller beteiligten
Einrichtungen zu bewältigen sein.
Ein Wettstreit um die begrenzten finanziellen Mittel, wie er teilweise zu beobachten ist, wird dem Wohl der Patienten nicht dienen können. Ein wichtiger Schritt wäre deshalb eine vernünftige Klärung der Finanzierung der Hospizbewegung.

Dies möchte ich mit dieser Hausarbeit in erster Linie tun: Ich möchte aufzeigen, welche Schritte möglich sind und wo derzeit auf Grenzen gestoßen wird.

Gewiß werden stationäre Hospize niemals flächendeckend in das Gesundheitssystem eingefügt werden können. Hier werden nur (jedenfalls bislang) wenige Hospizeinrichtungen Modellfunktion für das immer dringender werdende Problem der Sterbebegleitung ausüben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

2.1 Palliativstationen

2.2 Stationäres Hospiz

2.3 Tageshospiz

2.4. Wohneinrichtung für AIDS-Kranke

2.5 Hausbetreuungsdienst oder Ambulanter Palliativdienst

2.6 Ambulante Hospizdienste außer dem Hausbetreuungsdienst

2.7 Hospiziniativen

3. Mögliche Finanzierungsquellen

3.1 Anlauf- und Startphase

3.1.1 Bundesmittel

3.1.2 Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung : Modellprogramm zur Verbesserung der Versorgung Pflegebedürftiger

3.1.3 Landesmittel

3.1.4 Kommunen und Landkreise

3.1.5 Stiftungen

3.1.6 Spenden und Social Sponsering/Erbschaften

3.2 Laufende Finanzierung

3.2.1 Sozialgesetzbuch V

3.2.2 Sozialgesetzbuch XI

3.2.3 Bundessozialhilfegesetz (BSHG)

3.3 Eigenbeteiligung der Betroffenen

3.3.1 Spenden und Vermächtnisse

3.3.2 „Social Sponsering“

3.3.3 Mitgliedsbeiträge

4. Fazit

5. Resümee und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die komplexen Finanzierungsstrukturen der Hospizbewegung in Deutschland. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Hospizinitiativen ihre Arbeit finanzieren können, welche gesetzlichen Rahmenbedingungen existieren und wo die aktuellen Grenzen der staatlichen sowie privaten Mittelbeschaffung liegen.

  • Analyse möglicher Finanzierungsquellen für die Anlauf- und Startphase von Hospizprojekten.
  • Darstellung der gesetzlichen Grundlagen für die laufende Finanzierung (SGB V, SGB XI, BSHG).
  • Untersuchung der Rolle von Eigenbeteiligungen, Spenden und Stiftungen.
  • Aufzeigen von Strategien für ambulante und stationäre Hospize zur Sicherung ihrer Existenz.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Hospizbewegung in Deutschland hat ihre Initialphase, die sich weitgehend außerhalb bestehender Strukturen des Gesundheitssystems abspielte, überstanden und bewährt sich insbesondere auf dem Gebiet der Palliativmedizin und Sterbebegleitung zunehmend als qualifizierter Partner für andere Einrichtungen. Öffentliche Einrichtungen und Kostenträger sind mittlerweile bereit, sich an der Finanzierung und dem weiteren Ausbau der Hospize zu beteiligen. Diese vermehrte Akzeptanz und Etablierung der Hospizbewegung wirft aber auch die Frage auf, welche Rolle und Aufgaben sie in Zukunft innerhalb des Gesundheitssystems einnehmen sollte. Bei der großen Anzahl von Hospizinitiativen, die sich auf lokaler Ebene um die Einrichtung von Hospizen bemühen, scheint es dringend erforderlich sich auch über die mittel- und längerfristige Funktion im Sinne einer gesundheitspolitischen Strukturplanung Gedanken zu machen.

Die verstärkt auf uns zukommenden Aufgaben der Alters- und Gesundheitsversorgung werden letztendlich nur im Dialog und in einer verstärkten Vernetzung und Zusammenarbeit aller beteiligten Einrichtungen zu bewältigen sein.

Ein Wettstreit um die begrenzten finanziellen Mittel, wie er teilweise zu beobachten ist, wird dem Wohl der Patienten nicht dienen können. Ein wichtiger Schritt wäre deshalb eine vernünftige Klärung der Finanzierung der Hospizbewegung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den Wandel der Hospizbewegung von einer Initialphase hin zu einem anerkannten Akteur im Gesundheitssystem und unterstreicht die Notwendigkeit einer strukturierten Finanzierungsplanung.

2. Begriffsdefinitionen: Definiert die verschiedenen Einrichtungsformen wie Palliativstationen, stationäre Hospize, Tageshospize und ambulante Dienste zur klaren Abgrenzung der Leistungen.

3. Mögliche Finanzierungsquellen: Erläutert detailliert die Wege der Finanzierung von der Gründungsphase bis zum laufenden Betrieb unter Nutzung öffentlicher Mittel, Stiftungen und Spenden.

4. Fazit: Kritisiert die unzureichende und lückenhafte Finanzierungssituation in Deutschland und fordert bessere Rahmenbedingungen durch die Kostenträger.

5. Resümee und Ausblick: Gibt praktische Empfehlungen für Hospizinitiativen, etwa zur Rechtsformwahl und zur strategischen Skalierung des Angebots.

Schlüsselwörter

Hospizbewegung, Palliativmedizin, Sterbebegleitung, Finanzierung, Sozialgesetzbuch, SGB V, SGB XI, BSHG, Spendenwesen, Social Sponsoring, stationäres Hospiz, ambulante Hospizdienste, Gesundheitspolitik, Eigenbeteiligung, Stiftungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der finanziellen Realisierung von Hospizideen in Deutschland unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Einrichtungsformen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die verschiedenen Finanzierungsphasen (Anlauf- und laufender Betrieb), rechtliche Grundlagen sowie Strategien zur Mittelakquise.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Hospizinitiativen Wege zur Finanzierung aufzuzeigen und die Herausforderungen sowie Grenzen bei der Mittelbeschaffung transparent zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse der gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Auswertung von Experteninformationen und die Untersuchung praktischer Fallbeispiele von Hospizen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet detailliert die Anlauf- und Startphase, gesetzliche Abrechnungsmöglichkeiten über Krankenkassen und Sozialhilfeträger sowie alternative Einnahmequellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Hospizbewegung, Palliativmedizin, Sterbebegleitung, Finanzierung, SGB V, SGB XI und Social Sponsoring.

Wie wird das Sozialgesetzbuch für Hospize relevant?

Das SGB V regelt unter anderem den Anspruch auf einen finanziellen Zuschuss der Krankenkassen für stationäre Hospizaufenthalte, während das SGB XI bei der Pflegebedürftigkeit greift.

Welche Rolle spielen Spenden für ein Hospiz?

Da öffentliche Mittel oder Kassenleistungen oft keine Vollfinanzierung bieten, sind Spenden, Vermächtnisse und ehrenamtliches Engagement essenzielle Säulen der Hospizarbeit.

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Résumé des informations

Titre
Die finanzielle Realisierung der Hospizidee
Université
University of Applied Sciences Hamburg
Cours
Fach Altenheim- und Krankenhausbetriebswirtschaftslehre
Note
1
Auteur
Ralf Christiansen (Auteur)
Année de publication
1999
Pages
22
N° de catalogue
V2855
ISBN (ebook)
9783638117302
ISBN (Livre)
9783638637947
Langue
allemand
mots-clé
Hospizarbeit Ambulante Hospize Konzept Finanzierung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ralf Christiansen (Auteur), 1999, Die finanzielle Realisierung der Hospizidee, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2855
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Extrait de  22  pages
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