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Die Equity-Methode - Ein Vergleich zwischen den Rechnungslegungen nach IFRS und den Vorschriften des HGB

Title: Die Equity-Methode - Ein Vergleich zwischen den Rechnungslegungen nach IFRS und den Vorschriften des HGB

Term Paper , 2004 , 26 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Diplom Betriebswirt André Henrichfreise (Author)

Business economics - Revision, Auditing
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Summary Excerpt Details

In den Zeiten der Globalisierung und der zunehmenden Verflechtung von Unternehmen weltweit, ist es sinnvoll auch bei den Rechnungslegungssystemen für mehr Transparenz zu sorgen. Mit dem 1989 verabschiedeten Framework for the Preparation and Presentation of Financial Statements, hat das IASC den theoretischen Bezugsrahmen für das Normensystem der einzelnen IAS/IFRS geschaffen. Sie sollen diese Transparenz fördern und hervorbringen. Dieses Ziel verfolgt ebenfalls die Europäische Union, die nach dem 31.12.2004 alle kapitalmarktorientierte Unternehmen mit dem Hauptsitz in der EU verpflichtet, ihre Konzernabschlüsse nach den IAS/IFRS aufzustellen. In Deutschland sind von dieser Regelung ca. 750 Unternehmen betroffen, in den weiteren europäischen Mitgliedsstaaten ca. 6250 Unternehmen. Die Mitgliedsstaaten haben darüber hinaus noch das Recht, die Anwendung der IAS/IFRS auch auf Konzernabschlüsse nicht kapitalmarktorientierter Unternehmen sowie auf sämtliche Einzelabschlüsse auszuweiten.

Die Folgen der Verpflichtung für kapitalmarktorientierten Unternehmen in der EU sind sehr vielschichtig. Zum einen entstehen z.T. sehr hohe Umstellungskosten von den nationalen auf die internationale Rechungslegung, zum anderen wird vielen Unternehmen die Finanzierung von Investitionen an ausländischen Kapitalmärkten sehr erleichtert.

Vor dem geschilderten Hintergrund soll die Aufgabe dieser Arbeit dem Leser die Anwendung der Equity-Methode in den Konzernrechnungslegung HGB und IAS/IFRS im Kern näher zu bringen. In den ersten beiden Punkten werden die Aufgabe des Jahresabschlusses, sowie die Grundlagen und die Entstehungsgeschichten der handelsrechtlichen Rechnungslegungen, kurz HGB und den International Accounting Standards (IAS) bzw. International Financial Reporting Standards dargestellt und erläutert. Darauf folgend wird die Pflicht zur Konzernrechnungslegung erörtert und in Details aufgezeigt. Der Kern dieser Arbeit liegt im vierten und fünften Kapitel. Hier wird die Equity- Methode vorgestellt, die als Instrument der Bewertung von ausgewählten Beteiligungen angewandt wird. Es werden die drei Methoden (Buchwertmethode (HGB), Kapitalanteilsmethode (HGB) und die Equity-Methode nach IAS 28) vorgestellt und miteinander verglichen. Zum Abschluss dieser Arbeit wird ein praktisches Beispiel der Equity-Methode nach IAS/IFRS vorgestellt.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gesetzliche Grundlage und Funktion des Jahresabschlusses

2.1 Grundlagen der Rechnungslegung nach HGB und den GoB

2.2 Grundlagen der Rechnungslegung nach IAS/IFRS

3. Aufstellungspflicht zur Konzernbilanz

3.1 Aufstellungspflicht nach der „einheitlichen Leitung“

3.2 Die Beteiligung gemäß § 271 Abs. 1 HGB

3.3 Aufstellungspflicht nach dem Controll-Konzept gemäß § 290 Abs. 2 HGB

4. Equity-Methode

4.1 Anwendung nach HGB

4.1.1 Buchwertmethode

4.1.2 Kapitalanteilsmethode

4.1.3 Fortschreibung des Equity-Wertes in den Folgejahren

4.1.4 Vergleich von Buchwertmethode und Kapitalanteilsmethode

4.2 Anwendung nach IAS/IFRS

5. Wesentliche Unterschiede bei der Anwendung der Equity-Methode zwischen HGB und IAS/IFRS

6. Praktisches Beispiel der Equity-Methode nach den IAS/IFRS

7. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die Anwendung der Equity-Methode im Kontext der Konzernrechnungslegung nach HGB und IAS/IFRS darzustellen und zu vergleichen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie die verschiedenen Bewertungsmethoden – unter Berücksichtigung der unterschiedlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen – zur Transparenz bei Unternehmensbeteiligungen beitragen und welche praktischen Implikationen sich daraus für bilanzierende Unternehmen ergeben.

  • Grundlagen und Entstehungsgeschichte der Rechnungslegung nach HGB und IAS/IFRS
  • Analyse der Aufstellungspflichten für Konzernabschlüsse
  • Detaillierte Vorstellung und Vergleich der Equity-Methoden (Buchwertmethode, Kapitalanteilsmethode, IAS 28)
  • Gegenüberstellung der wesentlichen Unterschiede in der Anwendung zwischen HGB und IAS/IFRS
  • Anwendung der Equity-Methode anhand eines praktischen Fallbeispiels

Auszug aus dem Buch

4. Equity-Methode

Mit der Equity-Methode sind Beteiligungen an Unternehmen in den Konzernabschluss mit einzubeziehen, zu denen das Mutterunternehmen eine Beziehung hält, die Einflussnahme (control) ist aber nicht beherrschend, sondern schwächer. Sie geht aber über eine reine finanzielle Anteilsbeteiligung hinaus. Diese Einflussnahme wird zum Ausdruck gebracht, indem das betreffende assoziierte Unternehmen at equity zum anteiligen Eigenkapitalwert bewertet wird und nicht zu den Anschaffungskosten. Das entscheidende Charakteristikum der Equity-Methode ist, dass eine Modifizierung des Beteiligungswertes (one-line-consolidation) in die Konzernbilanz übernommen wird und nicht die Abschlussposition des Unternehmens. Dieser Beteiligungswert wird, auf Basis der Anschaffungskosten, gemäß der Entwicklung des Eigenkapitals des assoziierten Unternehmens, angepasst.

Die Definition nach den International Accounting Standards lautet: „A method of accounting whereby the investment (an interest in a jointly controlled entity) is initially recorded at cost an adjusted thereafter for the post acquisition change in the investor´s (the venture´s) share of net assets of the investee (the jointly controlled entity). The income statement reflects the investor´s (the venture´s) share of results of operations of the investee (the jointly controlled entity).” Hierbei ist anzumerken, dass die Anwendung der Equity-Methode nach IAS/IFRS auch für den Einzelabschluss möglich ist und nicht wie nach §§ 311 und 312 HGB nur im Konzernabschluss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die globale Harmonisierung der Rechnungslegung und den Übergang deutscher Unternehmen zur Rechnungslegung nach IFRS.

2. Gesetzliche Grundlage und Funktion des Jahresabschlusses: Dieses Kapitel erläutert die Aufgaben des Jahresabschlusses sowie die Grundlagen der deutschen Rechnungslegung (HGB/GoB) und des internationalen Rahmens (IAS/IFRS).

3. Aufstellungspflicht zur Konzernbilanz: Hier werden die Kriterien für die Aufstellungspflicht zur Konzernrechnungslegung nach HGB unter Betrachtung des Konzepts der einheitlichen Leitung und des Control-Konzepts definiert.

4. Equity-Methode: Dieses Kapitel stellt das Kernstück dar, welches die Equity-Methode als Bewertungsinstrument für Beteiligungen vorstellt und die verschiedenen methodischen Varianten nach HGB und IAS erläutert.

5. Wesentliche Unterschiede bei der Anwendung der Equity-Methode zwischen HGB und IAS/IFRS: Dieses Kapitel vergleicht die praktischen Diskrepanzen und methodischen Unterschiede bei der Umsetzung der Equity-Methode zwischen dem deutschen Handelsrecht und den internationalen Standards.

6. Praktisches Beispiel der Equity-Methode nach den IAS/IFRS: Anhand eines Fallbeispiels wird die schematische Anwendung der Equity-Methode nach den IAS-Vorgaben veranschaulicht.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Equity-Methode für die Transparenz in der Konzernrechnungslegung zusammen und ordnet die künftige Entwicklung ein.

Schlüsselwörter

Equity-Methode, Konzernbilanz, HGB, IAS, IFRS, Rechnungslegung, Beteiligungsbewertung, Buchwertmethode, Kapitalanteilsmethode, Transparenz, Konzernabschluss, Kapitalmarkt, Bilanzierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung der Equity-Methode im Rahmen der Konzernrechnungslegung und führt einen detaillierten Vergleich zwischen den Vorschriften des deutschen HGB und den internationalen Standards (IAS/IFRS) durch.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die gesetzlichen Grundlagen des Jahresabschlusses, die Aufstellungspflichten zur Konzernbilanz sowie die methodischen Ansätze zur Bewertung assoziierter Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, den Lesern die Equity-Methode als Instrument der Beteiligungsbewertung näher zu bringen und die Unterschiede zwischen nationalen und internationalen Rechnungslegungssystemen verständlich aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer rechtsvergleichenden Betrachtung der unterschiedlichen Bilanzierungsvorschriften, ergänzt um ein praxisorientiertes Fallbeispiel.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Aufstellungspflichten, die Erläuterung der Buchwert- und Kapitalanteilsmethode nach HGB, den Equity-Ansatz nach IAS 28 sowie den direkten Vergleich beider Systeme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Equity-Methode, Konzernrechnungslegung, HGB, IAS, IFRS, Transparenz und Beteiligungsbewertung.

Wie unterscheidet sich die Buchwertmethode von der Kapitalanteilsmethode nach HGB?

Die Buchwertmethode nutzt den Buchwert des Einzelabschlusses als Ausgangspunkt, während die Kapitalanteilsmethode auf dem neubewerteten Eigenkapital des assoziierten Unternehmens basiert, wobei Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu Zeitwerten angesetzt werden.

Warum ist die Unterscheidung zwischen „typischen“ und „untypischen“ assoziierten Unternehmen relevant?

Die Unterscheidung ist für die korrekte Einordnung in den Konzernabschluss nach HGB wichtig, da auch nicht konsolidierte Tochterunternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen in bestimmten Fällen nach der Equity-Methode bewertet werden müssen.

Welche Rolle spielen stille Reserven bei der Equity-Methode?

Stille Reserven müssen bei der erstmaligen Anwendung der Equity-Methode aufgedeckt und bei der weiteren Fortschreibung des Equity-Wertes berücksichtigt werden, um eine transparente Darstellung des tatsächlichen Wertes der Beteiligung zu gewährleisten.

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Details

Title
Die Equity-Methode - Ein Vergleich zwischen den Rechnungslegungen nach IFRS und den Vorschriften des HGB
College
Hamburg University of Ecomomy and Policy  (Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik)
Course
Konzenbilanzen
Grade
1,5
Author
Diplom Betriebswirt André Henrichfreise (Author)
Publication Year
2004
Pages
26
Catalog Number
V28553
ISBN (eBook)
9783638302999
ISBN (Book)
9783638649865
Language
German
Tags
Equity-Methode Vergleich Rechnungslegungen IFRS Vorschriften Konzenbilanzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom Betriebswirt André Henrichfreise (Author), 2004, Die Equity-Methode - Ein Vergleich zwischen den Rechnungslegungen nach IFRS und den Vorschriften des HGB, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28553
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