Resilienz bei Kindern. Welche Faktoren bedingen ihrer Entwicklung und wie kann diese präventiv gesichert und unterstützt werden?


Hausarbeit, 2014
11 Seiten, Note: 1,8

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung, Vorgehensweise und Zielsetzung

2 Grundlegende Entwicklungsfaktoren der Resilienz
2.1 Positive Selbstwahrnehmung
2.2 Angemessene Selbststeuerungsfähigkeit
2.3 Selbstwirksamkeitsüberzeugung
2.4 Soziale Kompetenzen
2.5 Angemessener Umgang mit Stress
2.6 Problemlösekompetenz

3 Resilienz in der Arbeit mit Kindern der betreffenden Einrichtung
3.1 Ansätze und Theorien hinsichtlich Sicherung und Unterstützung
3.2 Praktische Umsetzung präventiv sichernder und unterstützender Maßnahmen

4 Fazit

Literaturverzeichnis

1 Problemstellung, Vorgehensweise und Zielsetzung

Das Leben wurde über die vergangenen Jahre hinweg für den Mensch aufgrund steigender Leistungsansprüche trotz akzeptablen Wohlstandes immer schwieriger; denn jeder technische Fortschritt und jede andere für die Zukunft noch so wichtige Errungenschaft brachte – und bringt noch immer – gezwungenermaßen Hektik in das Ganze. Dabei fallen immer mehr zu erledigende Aufgaben und Prozesse, die einer Bewältigung bedingen, aufgrund stätig sinkender Arbeitnehmerzahlen, auf den einzelnen Menschen. Zwar kann mit Hilfe der Automatisierung durch Maschinen und dergleichen vieles unvermittelt abgenommen werden – entgegen der Arbeitnehmerzahlen –, dennoch bleiben Aufgaben, welche nicht durch Maschinen übernommen werden können bestehen, und müssen vom Menschen erledigt werden, der sich dann aber gleichzeitig an das Arbeitstempo der Maschinen anpassen und fügen muss. Folgend bleibt nur noch selten Zeit, sich Selber und seinem Körper eine Auszeit zu geben. Dies hat einen Dominoeffekt, denn auch das eigene Leben samt Familien-, Beziehungs- und Freizeitangelegenheiten muss zwangsläufig an das Arbeitsleben angepasst werden, wodurch Unstimmigkeiten und damit verbundener weiterer Stress aufkommen können.

Der Verfasser behandelt das Thema: Resilienz bei Kindern. Welche Faktoren bedingen ihrer Entwicklung und wie kann diese präventiv gesichert und unterstützt werden? in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Rahmen des Fachs Unterschiedlichkeit und Vielfalt im Feld der Entwicklungspsychologie und -pädagogik. Hierbei will er durch das Zusammentragen der für die Entwicklung resilienten Verhaltens nötigen Faktoren und gleichzeitiger Erläuterung dieser, die positiv wirksamsten Säulen aufzeigen und verdeutlichen, um folgend logisch und nachvollziehbar mögliche Ansätze und Theorien aufführen zu können, die den Faktoren dieser Entwicklung präventiv sichernde und unterstützende Assistenz bieten können. Hierzu wird er durch das Arbeiten im Beruf des Erziehers angeeignetes theoretisches Wissen, den Erfahrungen im Umgang mit Kindern hierbei und empirisch fundamentierten diesbezüglichen Publikationen zusammenführen und untermauern, um schließlich entsprechende Umsetzungsmöglichkeiten aus Sicht der Einrichtung und mitunter der Eltern ausführen zu können.

Aufbauend auf die in dieser Arbeit zusammengetragenen und erläuterten wissenschaftlich gestützten Informationen hinsichtlich des Themas Resilienz bei Kindern, soll eine überschaubare und logisch nachvollziehbare Aneinanderreihung der für die Prävention positiven Entwicklung von resilientem Verhalten nötigen sichernden und unterstützenden Maßnahmen mit Hilfe von hierauf ausgerichteten Handlungsweisen gegeben werden.

2 Grundlegende Entwicklungsfaktoren der Resilienz

2.1 Positive Selbstwahrnehmung

Eine positive Selbstwahrnehmung hinsichtlich des eigenen Körpers, aber auch und vor allem und mitunter der des eigenen Handelns ist ausschlaggebend, um soziale Beziehungen bilden und diesbezüglich, aber auch anderweitig aufkommende Probleme erkennen, analysieren und bewältigen zu können. Hierbei hat die Fähigkeit der Reflektion des eigenen Handelns und das Wahrnehmen und Verstehen des Gegenübers oder einer Situation eine zentrale Bedeutung. Erst diese ermöglichen eine Gegenüberstellung des aktuellen, des eigens möglichen und des der betreffenden Situation nötigen Handelns, um so eigenständig Schwierigkeiten bearbeiten und das eigene Handeln gegebenenfalls anpassen zu können.[1]

2.2 Angemessene Selbststeuerungsfähigkeit

Hierzu bedarf es des Erkennens und Wissens über die eigenen Gefühlszustände, dessen Auswirkungen auf den eigenen Körper und deren Gegenpol, welcher sich in einer beruhigenden Emotion oder Handlungsweise wiederspiegelt und dessen Anwendung und Regulierung eigenständig und bewusst vonstattengeht. Bereits im jungen, aber auch im fortgeschrittenen Alter hat dabei die entsprechende Bezugsperson weitreichende Auswirkungen auf die zukünftige Emotionsentwicklung und -steuerung, da das situative Verhalten der Bezugsperson hinsichtlich der eigenen Emotionssteuerung samt abebbendem Prozess durch ein entsprechenden Gegenpol eine starke Vorbildfunktion mit sich bringt.[2]

2.3 Selbstwirksamkeitsüberzeugung

Das eigene Handeln und dessen Erfolg wird gekannt und kann miteinander in Verbindung gebracht werden, wobei dieser Vorgang lehrende und motivierende Kraft zugleich ist und weiteres Handeln und gleichzeitige Einschätzung des möglichen Ergebnisses beeinflusst und für das Kind selbst vorausschaubar macht, was einer positiven Selbsteinschätzung zugutekommt.[3]

2.4 Soziale Kompetenzen

In der Lage sein, anderen Kindern aus eigener Kraft begegnen zu können und dabei die aktuelle Situation aufgrund positiver Selbsteinschätzung der eigenen Person und mit Hilfe der Kompetenz Empathie die andere Person und deren Handeln einschätzen und nachvollziehen zu können. Hierbei kann das Kind durch Gegenüberstellung beider Parteien mögliche Auseinandersetzungen eigenständig, wohlwollend und logisch klären.[4]

[...]


[1] Vgl. Fröhlich-Gildhoff, K. & Rönnau-Böse, M., Resilienz, 2009, S. 42 f.

[2] Vgl. Fröhlich-Gildhoff, K. & Rönnau-Böse, M., Resilienz, 2009, S. 47 f.

[3] Vgl. Fröhlich-Gildhoff, K. & Rönnau-Böse, M., Resilienz, 2009, S. 48.

[4] Vgl. Fröhlich-Gildhoff, K. & Rönnau-Böse, M., Resilienz, 2009, S. 51 f.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Resilienz bei Kindern. Welche Faktoren bedingen ihrer Entwicklung und wie kann diese präventiv gesichert und unterstützt werden?
Note
1,8
Autor
Jahr
2014
Seiten
11
Katalognummer
V285647
ISBN (eBook)
9783656857327
ISBN (Buch)
9783656857334
Dateigröße
445 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
resilienz, kinder, entwicklung, psychologie, pädagogik
Arbeit zitieren
Marcel Eisenreich (Autor), 2014, Resilienz bei Kindern. Welche Faktoren bedingen ihrer Entwicklung und wie kann diese präventiv gesichert und unterstützt werden?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/285647

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