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Der Luftkissenzug von Jean Bertin. Die Technologie des AÈROTRAIN

Title: Der Luftkissenzug von Jean Bertin. Die Technologie des AÈROTRAIN

Term Paper , 2011 , 19 Pages

Autor:in: Daniel Fleischhacker (Author)

Engineering - Automotive Engineering
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Während die Concorde Ende der 60er Jahre schneller als der Schall durch die Lüfte jagte, bewegte sich auf französischem Boden ein Vehikel ebenfalls mit rasanter Geschwindigkeit. Der Ingenieur Jean Bertin arbeitete mit seinem Team zu diesem Zeitpunkt mit Hochdruck an der Entwicklung eines neuartigen Hochgeschwindigkeitszuges. Das besagte Fahrzeug bewegte sich jedoch nicht auf konventionellen Schienen, wie andere Züge dies überwiegend tun, sondern schwebte auf einem Luftkissen wenige Zentimeter über einer Trasse aus Beton. Der Name des Zuges: AÉROTRAIN. Doch wer war Jean Bertin und was machte seinen Luftkissenzug einzigartig? Von welchem Interesse war die neuartige Technologie und was wurde aus dem AÉROTRAIN? Diese Fragen sollen im Rahmen dieser Hausarbeit beantwortet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Jean Bertin

3. Die elastische Schürze

4. AÉROTRAIN Expérimental 01 & AÉROTRAIN Expérimental 02

5. AÉROTRAIN I-80 & AÉROTRAIN I-80 HV

6. Vor- und Nachteile des AÉROTAIN

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Geschichte und Funktionsweise des französischen AÉROTRAIN-Projekts. Dabei liegt der Fokus auf der technologischen Innovation durch den Ingenieur Jean Bertin, insbesondere dem Prinzip der elastischen Schürze, sowie den Gründen für das letztliche Scheitern dieses Hochgeschwindigkeitskonzepts im Vergleich zu konventionellen Schienensystemen.

  • Biografie und Wirken von Jean Bertin
  • Die technologische Basis: Luftkissen und elastische Schürzen
  • Entwicklung der Versuchsmodelle 01, 02 sowie I-80 und I-80 HV
  • Systemvergleich: Vorteile der reibungsfreien Fortbewegung gegenüber Schienen
  • Wirtschaftliche und politische Faktoren des Projektstopps

Auszug aus dem Buch

3. Die elastische Schürze

„Der Aerozug ist ein Fahrzeug, das von einem Luftpolster getragen wird und eine Führung aufweist“, man spricht in manchen Fällen auch von einem geführten Aerogleiter. Der Vorschub solcher Fahrzeuge kann durch unterschiedliche Antriebssysteme erfolgen, z.B. durch Propeller, Strahlentriebwerke oder Linearmotoren. Wir wollen uns jedoch auf die für den Auftrieb notwendigen Luftpolster und deren Erzeugung konzentrieren.

Bereits Anfang der 1960er Jahre forschte die Firma Ford an einem Gleitschienensystem, dem Ford Levapad (Siehe Anhang, Abb. 1), das die Vorteile des Luftkissens für den Schienenverkehr nutzbar machen sollte. „Der um die Schiene herumgreifende Schuh bekommt seine Stabilität um die Mittellage dadurch, daß bei einer Störung nach der Seite oder nach oben die Spalte ungleichmäßige Dicken bekommen, womit verschiedene Drücke und somit rückführende Kräfte entstehen“ 5). Dieses System hat jedoch den Nachteil, dass es sehr anfällig für äußere Einwirkungen (z.B. Windböen) ist. Außerdem umschließt die Führungsvorrichtung des Fahrzeuges die Schiene, was u.a. sehr aufwendige Weichenanlagen erfordert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Entwicklung des AÉROTRAIN ein, der zeitgleich zur Concorde neue Maßstäbe im Hochgeschwindigkeitsverkehr setzen sollte.

2. Jean Bertin: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg des Ingenieurs Jean Bertin nach und beschreibt seine Pionierarbeit bei der Gründung der Firma Bertin et Cie sowie die Entwicklung der ersten Luftkissen-Prototypen.

3. Die elastische Schürze: Hier wird das Kernprinzip der Technologie erläutert, welches durch ein Luftpolster mit elastischer Abdichtung ein effizientes Gleiten ermöglicht.

4. AÉROTRAIN Expérimental 01 & AÉROTRAIN Expérimental 02: Dieses Kapitel behandelt die technischen Spezifikationen und Testergebnisse der ersten zwei Versuchsmodelle auf der Strecke in Gometz-la-Ville.

5. AÉROTRAIN I-80 & AÉROTRAIN I-80 HV: Es folgt eine Beschreibung der ausgereifteren Modelle, die für den kommerziellen Betrieb konzipiert waren und neue Geschwindigkeitsrekorde aufstellten.

6. Vor- und Nachteile des AÉROTAIN: Hier werden die physikalischen Vorteile der reibungsfreien Fortbewegung den systemimmanenten Nachteilen wie mangelnder Kompatibilität und hohen Infrastrukturkosten gegenübergestellt.

7. Fazit: Das Fazit analysiert das Scheitern des AÉROTRAIN, das weniger technischer Natur war, sondern durch politische Widerstände und die Konkurrenz zur klassischen Schienenindustrie begründet lag.

Schlüsselwörter

AÉROTRAIN, Jean Bertin, Luftkissen, Hochgeschwindigkeitszug, elastische Schürze, Aerogleiter, Transporttechnologie, Schienenverkehr, Ingenieurwesen, Mobilitätsforschung, I-80, SNCF, TGV, Teststrecke, Verkehrsgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Hausarbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der technischen Entwicklung und der Geschichte des AÉROTRAIN-Projekts in Frankreich, einem innovativen Luftkissenzug, der in den 1960er und 70er Jahren erprobt wurde.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Biografie von Jean Bertin, die aerodynamische Funktionsweise der Luftkissen-Technologie, die Vorstellung verschiedener Versuchsmodelle sowie die systembedingten Vor- und Nachteile des Konzepts.

Was war das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel der Arbeit ist es, die Einzigartigkeit der Luftkissentechnologie aufzuzeigen und die Hintergründe für das Ende des AÉROTRAIN-Projekts sowie dessen Bedeutung als Zukunftsvision seiner Zeit zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche, die historische Dokumente, wissenschaftliche Zeitschriftenartikel aus den 1960er Jahren und technisches Begleitmaterial zum AÉROTRAIN auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der technischen Funktionsweise („Die elastische Schürze“) sowie eine chronologische Abhandlung der Prototypen-Entwicklung bis hin zur Diskussion der Vor- und Nachteile gegenüber herkömmlichen Bahnsystemen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich diese Publikation charakterisieren?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie AÉROTRAIN, Jean Bertin, Luftkissen-Technologie, Schienenersatz-Konzepte und Hochgeschwindigkeitsverkehr geprägt.

Warum konnte sich der AÉROTRAIN letztlich nicht gegenüber anderen Zügen durchsetzen?

Laut dem Fazit der Arbeit scheiterte das Projekt vor allem an politischen Widerständen, der fehlenden Kompatibilität zu bestehenden Schienennetzen und der Konkurrenz durch die klassische Schienenindustrie (SNCF).

Welches Schicksal ereilte den AÉROTRAIN I-80 nach Einstellung des Projekts?

Das verbleibende Rekordfahrzeug I-80 wurde bei einem Brand im Jahr 1992 in seinem Hangar vollständig zerstört und die Überreste anschließend verschrottet.

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Details

Title
Der Luftkissenzug von Jean Bertin. Die Technologie des AÈROTRAIN
Author
Daniel Fleischhacker (Author)
Publication Year
2011
Pages
19
Catalog Number
V285686
ISBN (eBook)
9783656859475
ISBN (Book)
9783656859482
Language
German
Tags
luftkissenzug jean bertin technologie aèrotrain
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Fleischhacker (Author), 2011, Der Luftkissenzug von Jean Bertin. Die Technologie des AÈROTRAIN, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/285686
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