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Strategisches Verhalten von Unternehmen

Ausgewählte theoretische Aspekte

Título: Strategisches Verhalten von Unternehmen

Tesis (Bachelor) , 2013 , 56 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Fabian Diering (Autor)

Economía de las empresas - Otros
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Das Anliegen dieser Bachelorarbeit ist die Darstellung einiger ausgewählter Theorien, die das Verhalten von Unternehmen erklären. Das strategische Verhalten soll anhand unterschiedlicher Theoriegebäude erläutert und verglichen werden.
Die vorliegende Arbeit gliedert sich in fünf Teile. Im ersten folgenden Hauptteil bzw. im zweiten Punkt der Gliederung findet eine Beschreibung und Würdigung einer in der deutschsprachigen ökonomischen Fachliteratur bisher relativ wenig beachteten Richtung des amerikanischen Wirtschaftsdenkens statt. Innerhalb dieses Punktes sollen einige herausragende Vertreter der ersten Generation, aber auch der zweiten und bis in die Gegenwart lebende Generation von Institutionalisten und ihre Theorien zum Verhalten großer Konzerne im Kapitalismus genauer beleuchtet werden. Es soll somit eine positive Wirtschaftslehre erfolgen, indem bestimmte Themen des Institutionalismus beispielsweise in Bezug auf Macht, Recht oder Werte untersucht werden. Um trotz der notwendigen Beschränkung auf die wesentlichen Gesichtspunkte der unterschiedlichen Theorien doch ein möglichst umfassendes Bild des Institutionalismus zu erhalten, wird die nachfolgende Ausarbeitung in diesem Teil einige einheitliche Grundzüge der theoretischen Anschauungen der „institutional economics“ beinhalten. Anschließend wird dann der Frage nachgegangen, inwiefern die positiven Theorien des Institutionalismus Gemeinsamkeiten aufweisen.
Im anschließenden dritten Teil wird das strategische Verhalten im Unternehmen selber beschrieben und analysiert. Hier werden einige ausgewählte Theorien des strategischen Managements erläutert. Im Wesentlichen geht es um die alternative Erklärung von Wettbewerbsvorteilen von Unternehmen und außerdem soll der Austausch von Informationen in einer Organisation examiniert werden. Diese Unternehmen werden nun also nicht durch die Brille eines Institutionalisten, sondern u.a. aus betriebswirtschaftlicher Sicht untersucht und im Anschluss anhand von Gemeinsamkeiten verglichen.
Nachdem beide Aspekte der Wirtschaftswissenschaft untersucht wurden, sollen diese beiden Theoriegebäude miteinander verglichen werden. Der letzte Teil enthält die Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse und einen Ausblick.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. EVOLUTORISCH-INSTITUTIONALISTISCHE ÖKONOMIE UND STRATEGISCHES VERHALTEN

2.1 Thorstein Bunde Veblens Verständnis für den Kapitalismus

2.2 John Rogers Commons Vorstellung zur Ökonomie

2.3 John Kenneth Galbraiths Sichtweise zum strategischen Verhalten von Unternehmen

2.4 Überblick der Kernkonzepte der Evolutorisch-Institutionalistischen Ökonomie

2.5 Die Institutionen des modernen Kapitalismus

2.5.1 Die Rolle des Marktes

2.5.2 Die moderne Unternehmung

2.6 Die Vorherrschaft der modernen Unternehmung

2.7 Vergleich der Theorien und Schlussfolgerungen

3. STRATEGISCHES VERHALTEN IN DER MANAGEMENTLEHRE

3.1 Resource-Based View und strategisches Verhalten

3.2 Competence-Based View und strategisches Verhalten

3.3 Knowledge-Sharing in Unternehmen

3.4 Vergleich der Theorien und Schlussfolgerungen

4. VERGLEICH DER THEORIEN

5. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, das strategische Verhalten von Unternehmen aus der Perspektive zweier unterschiedlicher ökonomischer Theoriegebäude – der evolutorisch-institutionalistischen Ökonomie und der Managementlehre – zu beleuchten und zu vergleichen.

  • Analyse der Theorien von Veblen, Commons und Galbraith zur Unternehmensführung.
  • Untersuchung von Machtstrukturen und der "Technostruktur" in modernen Konzernen.
  • Vergleichende Analyse des Resource-Based View und Competence-Based View.
  • Erforschung von Wissensmanagement (Knowledge-Sharing) als strategische Ressource.
  • Gegenüberstellung der beiden Forschungsstränge hinsichtlich ihrer Annahmen zum Marktverhalten.

Auszug aus dem Buch

2.1 Thorstein Bunde Veblens Verständnis für den Kapitalismus

Thorstein Bunde Veblen gilt als der Begründer und bedeutendste Vertreter des Institutionalismus. Als Sohn norwegischer Einwanderer wuchs er in einer Ansiedlung im Mittelwesten der Vereinigten Staaten auf und kam aufgrund dessen, dass er in der Tradition seiner Eltern erzogen wurde, relativ spät mit der amerikanischen Denkweise in Kontakt (vgl. Delius 1957, S. 9). Dennoch blieb Veblen Zeit seines Lebens ein Fremder, was ein entscheidender Faktor für seine Kapitalismus- und Gesellschaftskritik ist (vgl. Reuter 1996, S. 133).

Im Kern geht es bei Veblens Theorien um eine evolutorisch-institutionalistisch geprägte Konzeption gesellschaftlicher und ökonomsicher Prozesse. Die Grundrisse dieser Konzeption sind fundamental wichtig für das Verständnis der Theorien von Thorstein Veblen. Dies gilt v.a. für seine Kapitaltheorie und das an dieser Stelle zu beschreibende Verhalten von Unternehmen. Diese Grundrisse können hier nur in skizzenhafter Form dargestellt werden, da es in diesem Abschnitt im Wesentlichen um die Unternehmen gehen soll.

Veblen kritisiert die grundlegenden Prämissen der klassischen und neoklassischen Ökonomie, die realitätsferne Annahmen definieren. Ihn interessiert die Frage, warum sich Menschen so verhalten, wie sie es in der „real world“ tun. In diesem Zusammenhang nutzt Veblen u.a. holistische und evolutionäre Methoden. Letzteres bezieht sich auf Darwins Theorie zur ständigen Entwicklung der Arten und so entwickelt sich auch eine Kultur immer weiter bzw. die Entwicklung hängt von dem, was zuvor dagewesen ist. Das Attribut holistisch macht deutlich, dass man Individuen nicht einzeln betrachten kann und weist zudem darauf hin, dass die Grenzen der Ökonomie nicht genau zu bestimmen sind (vgl. Reuter 1994, S. 105-107).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Arbeit erläutert das strategische Verhalten von Unternehmen durch die Untersuchung zweier unterschiedlicher Theoriegebäude und vergleicht deren Erkenntnisse.

2. EVOLUTORISCH-INSTITUTIONALISTISCHE ÖKONOMIE UND STRATEGISCHES VERHALTEN: Dieses Kapitel analysiert die Beiträge von Veblen, Commons und Galbraith, die Macht, Transaktionen und Unternehmensplanung als zentrale Determinanten des Wirtschaftsverhaltens identifizieren.

3. STRATEGISCHES VERHALTEN IN DER MANAGEMENTLEHRE: Hier werden der Resource-Based View und der Competence-Based View diskutiert, um die Bedeutung von Ressourcen, Kompetenzen und Wissen als Basis für Wettbewerbsvorteile zu erklären.

4. VERGLEICH DER THEORIEN: Die Arbeit vergleicht die institutionalistische Ökonomie mit der Managementlehre und identifiziert gemeinsame Kritikpunkte an orthodoxen Wirtschaftsmodellen sowie die Bedeutung immaterieller Vermögenswerte.

5. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und hebt hervor, dass trotz unterschiedlicher Ansätze in beiden Strömungen die Machtkonzentration und das strategische Management als prägend für moderne Konzerne gelten.

Schlüsselwörter

Evolutorisch-institutionalistische Ökonomie, Strategisches Verhalten, Unternehmen, Resource-Based View, Competence-Based View, Macht, Kapitalismus, Knowledge-Sharing, Ressourcen, Kernkompetenzen, Planung, Wettbewerbsvorteil, Institutionen, Management, Wirtschaftstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das strategische Verhalten von Unternehmen aus institutionenökonomischer und betriebswirtschaftlicher Perspektive, um zu verstehen, wie Konzerne ihre Ziele erreichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten zählen die Kapitalismuskritik, die Rolle des Managements, die Bedeutung immaterieller Ressourcen und die Herausforderungen des Wissenstransfers.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, theoretische Grundlagen zu identifizieren, die erklären, warum große Unternehmen in der heutigen Wirtschaft eine dominierende Machtposition einnehmen und wie sie diese festigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse von Vertretern des amerikanischen Institutionalismus sowie modernen Managementansätzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der institutionalistischen Theorie (Veblen, Commons, Galbraith) und der managementorientierten Ansätze (RBV, CBV) inklusive einer Diskussion über Knowledge-Sharing.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Evolutorisch-institutionalistische Ökonomie, Wettbewerbsvorteil, Machtkonzentration und Ressourcenmanagement beschreiben den Kern der Arbeit.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen "Business" und "Industry" bei Veblen eine Rolle?

Veblen nutzt diese Unterscheidung, um das Spannungsfeld zwischen produktiver Arbeit für die Gesellschaft und dem reinen, unproduktiven Profitstreben der Unternehmensführung aufzuzeigen.

Was versteht Galbraith unter der "Technostruktur"?

Die Technostruktur ist eine Expertengruppe innerhalb von Unternehmen, die durch Planung und Strategie versucht, die Unsicherheiten des Marktes zu kontrollieren und zu minimieren.

Warum wird Wissensmanagement als "soziales Dilemma" bezeichnet?

Weil Mitarbeiter individuell motiviert sein können, Wissen für sich zu behalten, während für das Unternehmen der kollektive Austausch als öffentliches Gut ("public good") vorteilhafter wäre.

Final del extracto de 56 páginas  - subir

Detalles

Título
Strategisches Verhalten von Unternehmen
Subtítulo
Ausgewählte theoretische Aspekte
Universidad
University of Bremen
Calificación
1,3
Autor
Fabian Diering (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
56
No. de catálogo
V285806
ISBN (Ebook)
9783656859451
ISBN (Libro)
9783656859468
Idioma
Alemán
Etiqueta
strategisches verhalten unternehmen ausgewählte aspekte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Fabian Diering (Autor), 2013, Strategisches Verhalten von Unternehmen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/285806
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