Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Psychologie - Psychologie animale

Die Entwicklungsphasen des Hundes

Titre: Die Entwicklungsphasen des Hundes

Texte Universitaire , 2008 , 11 Pages

Autor:in: Angie Mienk (Auteur)

Psychologie - Psychologie animale
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Gerade um die Entwicklungsphasen des Hundes ranken sich wieder einmal viele Gerüchte. So werden z. B. Welpen in der Prägephase bereits mit allem möglichen vertraut gemacht: Kinder, andere Tiere, Umwelt. Ein Fehler, der sich später meist rächt und den Hund ängstlich, aggressiv oder unausgeglichen macht.
Um zu einem besseren Verständnis zwischen Hund und Halter beizutragen, wird in diesem Buch auf die unterschiedlichen Phasen des Hundelebens eingegangen. Es wird aufgezeigt, welche typischen Verhaltensweisen auftreten können und welche Fehler der Hundehalter hier oft begeht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Die Entwicklungsphasen des Hundes

Die Neonatale Phase:

Die Übergangsphase und Prägephase

Die Sozialisierungsphase

Rangordnungs-; und Rudelordnungsphase

Pubertät

Die Rüpelphase

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, ein tieferes Verständnis für die natürlichen Entwicklungsphasen des Hundes zu vermitteln, um häufige Erziehungsfehler durch überzogene Erwartungshaltungen zu vermeiden und eine harmonische Mensch-Hund-Beziehung zu fördern.

  • Die kritische Betrachtung von Mythen und Erwartungsdruck während der verschiedenen Wachstumsphasen.
  • Die Analyse der entwicklungspsychologischen Besonderheiten von der neonatalen Phase bis zur Rüpelphase.
  • Die Identifikation typischer Erziehungsfehler wie Über- oder Unterselbstständigkeit und verfrühtem Leistungsdruck.
  • Die Bedeutung von Vertrauen, Liebe und Sicherheit gegenüber dressurorientierten Ansätzen.
  • Empfehlungen zum rücksichtsvollen Umgang mit den natürlichen Verhaltensrepertoire-Änderungen bei Welpen und Junghunden.

Auszug aus dem Buch

Die Sozialisierungsphase

Hier werden nun die gröbsten Fehler gemacht. Meist wird der Welpe schon mit 8 Wochen an den neuen Halter abgegeben. Von einer Minute zur anderen steht der Welpe völlig allein da – keine Mutter mehr, keine Geschwister, kein vertrauter Mensch, keine vertraute Umgebung. Fremde Menschen tragen ihn umher oder streifen ihm ein Halsband über und schleifen ihn hinter sich her. Alle Bindungen die der Welpe bislang hatte, sind plötzlich verloren. Er ist einsam, unsicher, traurig und versteht die Welt nicht mehr.

In seinem neuen Zuhause angekommen wird er zunächst einmal herumgezeigt, wenn nicht gar herumgereicht wie eine Trophäe („Schau was haben wir für einen nieeedlichen Welpen.“). Schon jetzt ist der Kleine hoffnungslos überreizt. Dann wird dem Welpen ein neues Bett hingestellt und es wird erwartet, dass er sich dort hineinlegt und dort bleibt, bis man ihn ruft. Warum aber sollte er das tun? Er ist, sobald es etwas ruhiger um ihn geworden ist, zunächst neugierig, will und muss seine Menschen und seine neue Umgebung erforschen. Meist passiert nun das erste „Malheur auf dem Teppichboden“ und schon wird er geschimpft. Der Welpe registriert aber nur, dass ihm statt Liebe nun Böses geschieht und weiß nicht warum.

Zusammenfassung der Kapitel

Die Entwicklungsphasen des Hundes: Einführung in das Thema, in der mit gängigen Mythen über die Erziehung aufgeräumt wird und darauf hingewiesen wird, dass die Phasen individuell unterschiedlich verlaufen.

Die Neonatale Phase:: Beschreibung der frühen Wochen, in denen der Einfluss der Mutterhündin auf das emotionale Wohlbefinden der Welpen von zentraler Bedeutung ist.

Die Übergangsphase und Prägephase: Fokus auf die Bedeutung der häuslichen Umgebung und das Vermeiden einer Überforderung durch zu viele äußere Reize oder verfrühte Dressurübungen.

Die Sozialisierungsphase: Detaillierte Analyse des sensiblen Wechsels in ein neues Zuhause und die damit verbundenen Risiken für die Bindung zwischen Mensch und Hund.

Rangordnungs-; und Rudelordnungsphase: Erklärung, warum diese klassischen Konzepte bei Haushunden kaum relevant sind und durch die juvenile Phase ersetzt werden sollten.

Pubertät: Erläuterung der hormonell geprägten Entwicklungsphase, in der Geduld oberste Priorität hat, anstatt auf übermäßigen Gehorsam zu drängen.

Die Rüpelphase: Darstellung dieser „Spätpubertät“, in der der Hund versucht, sich abzunabeln, und warum Ruhe und Abwarten hier die besten Erziehungsmittel sind.

Schlüsselwörter

Entwicklungsphasen, Hundesprache, Welpenerziehung, Sozialisierung, Prägephase, Pubertät, Bindung, Vertrauen, Rangordnung, Rudel, Stressvermeidung, Hundeerziehung, Junghund, Rüpelphase, Verhaltensrepertoire.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den verschiedenen Wachstums- und Entwicklungsphasen des Hundes, von der Geburt bis zum Erwachsenenalter, und analysiert, wie Menschen dabei Fehler durch falsche Erwartungen vermeiden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die korrekte Einschätzung der jeweiligen Entwicklungsstufe des Hundes, die Vermeidung von Überforderung durch Dressur und die Stärkung einer auf Vertrauen basierenden Beziehung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Hundehaltern ein tieferes Verständnis für die natürlichen Bedürfnisse ihres Tieres zu vermitteln, um den Hund nicht durch ein Übermaß an Erziehung zu schädigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf praktischer kynologischer Erfahrung und einer verhaltensbiologischen Betrachtungsweise, die sich gegen strikte Dressur und für eine intuitive, bindungsorientierte Erziehung ausspricht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die einzelnen Phasen (Neonatale, Übergangs-, Präge-, Sozialisierungs-, Rangordnungs-, Pubertäts- und Rüpelphase) einzeln durchleuchtet und die typischen Fehler in diesen Zeitabschnitten aufgezeigt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Vertrauen, Sozialisierung, Prägephase, Entwicklungsphasen, Bindung und der bewusste Verzicht auf übertriebenen Leistungsdruck.

Warum wird im Buch von der "Rangordnungsphase" abgeraten?

Der Autor argumentiert, dass das klassische Konzept der Rangordnung bei Haushunden in der Form nicht existiert und moderne Hunde nicht in einem starren, hierarchischen Rudel wie in der Natur leben, weshalb dieser Begriff für das Training als nicht relevant betrachtet wird.

Wie sollte man laut Autor mit der Pubertät beim Hund umgehen?

Die wichtigste Empfehlung lautet: Ruhe bewahren. Die Pubertät ist eine vorübergehende Phase, in der energische Erziehung oder strikte Dressur meist nur Zeitverschwendung sind und das Vertrauensverhältnis belasten können.

Fin de l'extrait de 11 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Die Entwicklungsphasen des Hundes
Auteur
Angie Mienk (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
11
N° de catalogue
V285899
ISBN (ebook)
9783656858027
ISBN (Livre)
9783668139138
Langue
allemand
mots-clé
entwicklungsphasen hundes
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Angie Mienk (Auteur), 2008, Die Entwicklungsphasen des Hundes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/285899
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  11  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint