Trainingsplanung zu Beweglichkeits- und Koordinationstraining


Studienarbeit, 2014
24 Seiten, Note: 0,6

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 PERSONENDATEN
1.1 Datensammlung
1.2 Bewertung der Daten auf die Belastbarkeit bzw. Trainierbarkeit

2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
2.1 Testung der Brustmuskulatur (M. pectoralis major)
2.2 Testung der Hüftbeugemuskulatur (M. iliopsoas)
2.3 Testung der Kniestreckmuskulatur (M. rectus femoris)
2.4 Testung der Kniebeugemuskulatur (Mm. ischiocrurales)
2.5 Testung der Wadenmuskulatur (Mm. triceps surae)
2.6 Testung der Muskulatur des Probanden

3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 Dehnübungen
3.1.1 M. trapezius, pars descendens
3.1.2 M. trapezius, pars transversa
3.1.3 M. triceps brachii
3.1.4 M. biceps brachii
3.1.5 M. pectoralis major
3.1.6 M. erector spinae
3.1.7 M. iliopsoas
3.1.8 M. quadtriceps femoris
3.1.9 M. soleus
3.1.10 Mm. ischiocrurales
3.2 Dehnprogramm
3.3 Beschreibung des Dehnprogramms

4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
4.1 Koordinationsübungen - Gleichgewicht
4.1.1 Zweibeinstand auf dem Aerostep + Ringwurf mit der Hand
4.1.2 Einbeinstand auf dem Aerostep
4.1.3 Einbeinstand auf dem Aerostep + Balldribbeln
4.1.4 Einbeinstand auf dem Aerostep + Ringwurf mit dem Fuß
4.1.5 Einbeinstand auf dem Aerostep + Beinabduktion
4.1.6 Balancieren im Sitz ohne Abstützen auf dem Pezziball
4.1.7 Vierfüßlerstand auf dem Pezziball
4.1.8 Kniestand auf dem Pezziball
4.2 Beschreibung des Koordinationstrainings

5 LITERATURRECHERCHE
5.1 Studie
5.1.1 Wer hat die Studie durchgeführt?
5.1.2 In welchem Jahr wurde die Studie publiziert?
5.1.3 Mit welchen Versuchspersonen wurde die Studie durchgeführt?
5.1.4 Wie sah der Versuchsaufbau der Studie aus?
5.1.5 Welche relevanten Ergebnisse und Schlussfolgerungen lieferte die Studie?
5.2 Studie
5.2.1 Wer hat die Studie durchgeführt?
5.2.2 In welchem Jahr wurde die Studie publiziert?
5.2.3 Mit welchen Versuchspersonen wurde die Studie durchgeführt?
5.2.4 Wie sah der Versuchsaufbau der Studie aus?
5.2.5 Welche relevanten Ergebnisse und Schlussfolgerungen lieferte die Studie?

6 LITERATURVERZEICHNIS

7 TABELLENVERZEICHNIS

1 Personendaten

1.1 Datensammlung

Tab. 1: Allgemeine Daten (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 2: Ruhe- & Tagespuls (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 3: Daten über den Gesundheitszustand (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2 Bewertung der Daten auf die Belastbarkeit bzw. Trainierbarkeit

Die Testperson besitzt einen normalen Ruhepuls, da der Ruhepuls einer Durchschnittsperson im Bereich zwischen 60 und 80 Schlägen pro Minute entspricht (Fikenzer & Reiß, 2013, S.42). Der Proband besitzt trotz zwei Operationen, welche schon mehr als drei Jahre her sind, gute Voraussetzungen für ein gesundheitsorientiertes Beweglichkeits- und Koordinationstraining, da er sich uneingeschränkt bewegen kann und auch keinen Schmerz oder ähnliches in den Knien spürt.

2 Beweglichkeitstestung

2.1 Testung der Brustmuskulatur (M. pectoralis major)

Der Proband befindet sich in Rückenlage auf der Behandlungsliege oder einer erhöhten Oberfläche. Die Beine sind angewinkelt und die Füße besitzen festen Kontakt mit der Auflagefläche, damit der Becken des Probandes fixiert wird. Während der gesamten Durchführung muss die Lendenwirbelsäule und das Becken fixiert bleiben, da eine Hy- perlordose der Lendenwirbelsäule oder das Abheben des Beckens das Testergebnis ma- nipuliert. Durch ein Anspannen der Bauchmuskulatur kann die Lendenwirbelsäule zu- sätzlich stabilisiert werden. Der zu testende Arm des Probanden führt im Schultergelenk eine Abduktion und Außenrotation aus. Des Weiteren wird im Ellenbogengelenk eine 90°-Beugung eingenommen. Der Messbereich bei diesem Beweglichkeitstest ist die Position des Oberarms zur Horizontalen (Janda, 2000, S. 270).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 4: Normwerte zur Beurteilung der Beweglichkeit der Brustmuskulatur (Janda, 2000, S. 271)

Stufe 0 Wenn der Oberarm die Horizontale erreicht und durch einen leichten Druck des Testers der Oberarm unter die Horizontale bewegt werden kann, liegen keine Beweglichkeitsdefizite vor.

Stufe 1 Wenn der Oberarm die Horizontale nicht erreicht, sondern nur durch einen leichten Druck des Testers auf den Oberarm die Horizontale er- reicht werden kann, liegen leichte Beweglichkeitsdefizite vor. Stufe 2 Wenn der Oberarm nicht die Horizontale erreicht, auch nicht durch den leichten Druck des Testers, liegen deutliche Beweglichkeitsdefizite vor.

2.2 Testung der Hüftbeugemuskulatur (M. iliopsoas)

Der Proband befindet sich in Rückenlage auf der Behandlungsliege oder einer erhöhten Oberfläche. Das Gesäß muss mit dem Rand der Behandlungsliege abschließen, das so- mit zunächst die Beine sich im Überhang befinden. Ein angewinkeltes Bein wird maxi- mal weit zum Körper herangezogen, das zu testende Bein bleibt im Überhang. Während der gesamten Durchführung muss die Lendenwirbelsäule und das Becken fixiert blei- ben, da eine Hyperlordose der Lendenwirbelsäule oder das Abheben des Beckens das Testergebnis manipuliert. Durch ein Anspannen der Bauchmuskulatur oder durch das Druckausüben gegen eine freie Hand des Testers unter der LWS des Probanden kann die Lendenwirbelsäule zusätzlich stabilisiert werden. Der Messbereich bei diesem Be- weglichkeitstest ist die Position des Oberschenkels im Verhältnis zur Körperlängsachse (Janda, 2000, S. 258).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 5: Normwerte zur Beurteilung der Beweglichkeit der Hüftbeugemuskulatur (Janda, 2000, S. 259)

Stufe 0 Wenn der Oberschenkel die Horizontale erreicht und durch einen leich- ten Druck des Testers der Oberschenkel unter die Horizontale bewegt werden kann, liegen keine Beweglichkeitsdefizite vor.

Stufe 1 Wenn der Oberschenkel die Horizontale nicht erreicht, sondern nur durch einen leichten Druck des Testers auf den Oberschenkel die Hori- zontale erreicht werden kann, liegen leichte Beweglichkeitsdefizite vor. Stufe 2 Wenn der Oberschenkel nicht die Horizontale erreicht, auch nicht durch den leichten Druck des Testers, liegen deutliche Beweglichkeitsdefizite vor.

2.3 Testung der Kniestreckmuskulatur (M. rectus femoris)

Der Proband befindet sich in Rückenlage auf der Behandlungsliege oder einer erhöhten Oberfläche. Das Gesäß muss mit dem Rand der Behandlungsliege abschließen, das so- mit zunächst die Beine sich im Überhang befinden. Ein angewinkeltes Bein wird maxi- mal weit zum Körper herangezogen, das zu testende Bein bleibt im Überhang. Dieses Bein wird nun im maximal möglichen Hüftextensionswinkel fixiert und durch den Tes- ter in den maximal möglichen Kniebeugewinkel geführt. Während der gesamten Durch- führung muss die Lendenwirbelsäule und das Becken fixiert bleiben, da eine Hyperlor- dose der Lendenwirbelsäule oder das Abheben des Beckens das Testergebnis manipu- liert. Durch ein Anspannen der Bauchmuskulatur oder durch das Druckausüben gegen eine freie Hand des Testers unter der LWS des Probanden kann die Lendenwirbelsäule zusätzlich stabilisiert werden. Der Messbereich bei diesem Beweglichkeitstest ist der Kniebeugewinkel, der Winkel zwischen Oberschenkel und Unterschenkel (Janda, 2000, S. 258).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 6: Normwerte zur Beurteilung der Beweglichkeit der Kniestreckmuskulatur (Janda, 2000, S. 259)

Stufe 0 Wenn der Unterschenkel senkrecht herab hängt und die Möglichkeit be- steht, durch einen leichten Druck des Testers die Kniebeugung zu vergrößern, liegen keine Beweglichkeitsdefizite vor.

Stufe 1 Wenn der Unterschenkel leicht nach vorne gestreckt ist und die Mög- lichkeit besteht, durch einen leichten Druck des Testers einen Kniebeu- gewinkel von 90° zu erreichen, liegen leichte Beweglichkeitsdefizite vor. Stufe 2 Wenn der Unterschenkel deutlich nach vorne gestreckt ist und auch durch einen leichten Druck des Testers ein Kniebeugewinkel von 90° nicht erreicht werden kann, liegen deutliche Beweglichkeitsdefizite vor.

2.4 Testung der Kniebeugemuskulatur (Mm. ischiocrurales)

Der Proband befindet sich in Rückenlage auf der Behandlungsliege oder einer erhöhten Oberfläche. Das Bein, welches nicht getestet wird, befindet sich mit dem Fuß auf der Auflagefläche und ist im Hüftgelenk und Kniegelenk gebeugt. Das zu testende Bein wird vom Tester mit der distalen Hand am oberen Sprunggelenk und mit der proximalen Hand auf dem vorderen Oberschenkel fixiert und bei gestrecktem Kniegelenk in die maximal mögliche Hüftflexion geführt. Während der gesamten Durchführung muss die Lendenwirbelsäule und das Becken fixiert bleiben, da eine Hyperlordose der Lenden- wirbelsäule oder das Abheben des Beckens das Testergebnis manipuliert. Durch ein Anspannen der Bauchmuskulatur kann die Lendenwirbelsäule zusätzlich stabilisiert werden. Das zu testende Bein muss die gesamte Zeit gestreckt bleiben, das andere Bein muss im Hüftgelenk und Kniegelenk gebeugt bleiben. Der Messbereich bei diesem Be- weglichkeitstest ist der Hüftbeugewinkel, der Winkel zwischen dem gestrecktem Bein und der Körperlängsachse (Janda, 2000, S. 261).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 7: Normwerte zur Beurteilung der Beweglichkeit der Kniebeugemuskulatur (Janda, 2000, S. 262)

Stufe 0 Wenn eine Flexion im Hüftgelenk in einem Winkel von 90° möglich ist, liegen keine Beweglichkeitsdefizite vor.

Stufe 1 Wenn eine Flexion im Hüftgelenk ein Winkel von 80 - 90° möglich ist, liegen leichte Beweglichkeitsdefizite vor.

Stufe 2 Wenn eine Flexion im Hüftgelenk nur ein Winkel von <80° möglich ist, liegen deutliche Beweglichkeitsdefizite vor.

2.5 Testung der Wadenmuskulatur (Mm. triceps surae)

Der Proband befindet sich in Rückenlage auf der Behandlungsliege oder einer erhöhten Oberfläche. Das zu testende Ben ist gestreckt, das nicht zu testende Bein hat Kontakt mit dem Fuß auf der Auflagefläche und ist im Kniegelenk gebeugt. Der Fuß des Test- beines ragt über das Ende der Behandlungsliege hinaus. Der Tester greift mit der einen Hand das Bein distal am Fersenbein und mit der anderen Hand die Fußaußenkante. Der Tester zeiht an der Ferse distal und mit dem Daumen der anderen Hand drückt er den oberen Teil des Fußes am Fußrand in Richtung Schienbein in die maximale Dorsalex- tension. Wenn der Druck nicht am Fußrand, sondern in der Mitte der Fußsohle erfolgt, wird das Testergebnis durch die mögliche Anspannung des Mm. Triceps surae ver- fälscht. Der Messbereich bei diesem Beweglichkeitstest ist der Winkel zwischen Fuß und Unterschenkel. Bei diesem Test ist auch die Testung des M. soleus möglich. Wenn die maximale Dorsalextension erreicht wird, wird nun das Kniegelenk gebeugt und der Tester versucht diesen Bewegungsumfang zu vergrößern (Janda, 2000, S. 255).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 8: Normwerte zur Beurteilung der Beweglichkeit der Wadenmuskulatur (Janda, 2000, S. 255)

Stufe 0 Wenn die Dorsalextension mindestens bis zur 0°-Stellung möglich ist, also ein Winkel von 90° zwischen dem Fuß und dem Unterschenkel, liegen keine Beweglichkeitsdefizite vor.

Stufe 1 Wenn die Dorsalextension die 0°-Stellung nicht erreicht werden kann, eine normale Dorsalextension jedoch möglich ist, liegen leichte Beweglichkeitsdefizite vor.

Stufe 2 Wenn die Dorsalextension nur maximal bis 10° unterhalb der 0°- Stellung möglich ist, liegen deutliche Beweglichkeitsdefizite vor.

[...]

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Trainingsplanung zu Beweglichkeits- und Koordinationstraining
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
0,6
Autor
Jahr
2014
Seiten
24
Katalognummer
V286098
ISBN (eBook)
9783656863069
ISBN (Buch)
9783656863076
Dateigröße
666 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Beweglichkeitstestung, Beweglichkeitstraining, Dehnprogramm, Koordinationstraining, Koordinationsübungen, Dehnübungen, Trainingslehre III, Trainingslehre 3, Effekte des Dehnens
Arbeit zitieren
Erik Janus (Autor), 2014, Trainingsplanung zu Beweglichkeits- und Koordinationstraining, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/286098

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