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Heiliges und Profanes. Zur Theorie von Mircea Eliades

Título: Heiliges und Profanes. Zur Theorie von Mircea Eliades

Trabajo Escrito , 2014 , 15 Páginas

Autor:in: Anonym (Autor)

Teología - Otras
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Das 1956 in den USA verfasste Werk "Das Heilige und das Profane. Vom Wesen des Religiösen" ist ein Bestseller unter den religionswissenschaftlichen Publikationen. Es drückt prototypisch den Stil und die Position des Autors aus. Zwar geht es in dem Werk nicht explizit um den Schamanismus – Eliades Forschungsschwerpunkt – aber seine Ausführungen zu Mythen und dem Heiligen sowie das präsentierte Weltbild referiert deutlich auf die Naturreligion. In diesem Werk möchte Eliade eine „allgemeine Einführung in die phänomenologische und historische Untersuchung der religiösen Tatsachen“ für ein breites nicht-fachkundiges Publikum geben. Gemäß dem Titel erläutert Eliade die Dialektik zwischen dem Heiligen und dem Profanen. Dieses Dichotomiekonstrukt ist in der Religionswissenschaft als eine grundlegende Kategorisierung weit verbreitet und darf in einführender Literatur nicht fehlen. Was genau hat es mit dem Heiligen, dem Profanen und ihrem Verhältnis zueinander auf sich? Wie definiert Eliade die Begriffe? Diesen Fragen soll in der Ausarbeitung nachgegangen werden, um dieses grundlegende Konzept der Religionswissenschaft fassbar zu machen. Zunächst soll als Basis die Definition des Heiligen dargelegt werden (Kap. 2.1), um anschließend die Heiligkeit von Räumen (Kap. 2.2), Zeiten (Kap. 2.3) und Manifestationen des Heiligen im Kosmos (Kap. 2.4) sowie im menschlichen Leben (Kap. 2.5) zu beschreiben. Nach dieser Darlegung der Argumentationsstruktur von Eliade sollen wissenschaftliche Positionen (Kap. 3) sowie eine eigene Interpretation und Stellungnahme zu der Theorie (Kap. 5) die Ausarbeitung abschließen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführendes zu Mircea Eliade und zur Ausarbeitung

2. Eliades Theorie des Heiligen und Profanen

2.1 Das Heilige und die Hierophanie

2.2 Der heilige Raum

2.3 Die heilige Zeit

2.4 Der heilige Kosmos

2.5 Existenz des Menschen und Heiligung des Lebens

3. Stellungnahmen zu Das Heilige und das Profane

4. Eigene Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, das fundamentale religionswissenschaftliche Konzept des "Heiligen" und des "Profanen" nach Mircea Eliade zu analysieren und dessen Bedeutung für den homo religiosus sowie den modernen Menschen zu erläutern, um das Konzept fassbar zu machen und kritisch zu hinterfragen.

  • Die begriffliche Definition des Heiligen und Profanen als komplementäre Seinsweisen.
  • Die Manifestation des Heiligen in Raum, Zeit und Kosmos durch Hierophanien.
  • Die Transformation des Menschen und seines Lebens durch Initiationsriten.
  • Die wissenschaftliche Einordnung und Kritik an Eliades phänomenologischem Ansatz.
  • Die kritische Reflexion des Gegensatzes zwischen archaischer Welt und moderner Säkularisierung.

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Heilige und die Hierophanie

Eliade führt als Vorbemerkung zu seiner Arbeit an, dass er das Heilige „in seiner Totalität“ ergründen möchte (Eliade 1998:14). Mit dieser Bemerkung positioniert sich der Religionswissenschaftler zu Rudolf Otto, in dessen Tradition er steht. Aber während Otto in seinem Werk Das Heilige. Über das Irrationale in der Idee des Göttlichen und sein Verhältnis zum Rationalen mit dem Begriff des Numinosen nur die „irrationale Seite“, also die „religiöse Erfahrung“ der Heiligkeit betrachtet, möchte Eliade einen neuen Weg einschlagen und den gesamten Begriff in seiner Vielfalt ergründen (13). In dieser Ausarbeitung soll analysiert werden, inwieweit ihm dies gelingt.

Eliade definiert Heiligkeit zunächst ex negativum. Das Heilige konstituiert, „daß es den Gegensatz zum Profanen bildet.“ (14). Ohne das Profane gibt es also das Heilige nicht und umgekehrt. Die Gegensätze bedingen sich gegenseitig. Dabei sind das Heilige und Profane „zwei existenziellen [grundverschiedene] Situationen“ des „In-der-Welt-Seins“ (17). Mit anderen Worten hat der Mensch die Wahl, die Welt aus profaner oder aus ‚heiliger‘ bzw. ‚sakraler‘ Sichtweise zu betrachten: So kann der religiöse Mensch in allen Aktivitäten seines Alltags eine Verbindung zu dem Heiligen aufbauen, während der nicht-religiöse Mensch viele Vorgänge allein als biologische Notwendigkeiten betrachtet (17). Eliade geht weiter auf den Begriff des Heiligen ein und beschreibt ihn als den Inbegriff des Seins: „Heilige Kraft heißt Realität, Ewigkeit und Wirkungskraft in einem“ (15). Damit ist gemeint, dass für den Menschen, der eine religiöse Erfahrung mit dem Heiligen macht, diese Erfahrung sinnstiftend und ‚realer‘ ist als die profane Welt. Eliade setzt die Antonyme heilig-profan mit der Antithese real-irreal gleich (15).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführendes zu Mircea Eliade und zur Ausarbeitung: Das Kapitel bietet einen biographischen Abriss über Mircea Eliade und führt in die zentrale Fragestellung der Ausarbeitung ein, das Konzept des Heiligen und Profanen zu erschließen.

2. Eliades Theorie des Heiligen und Profanen: Dieses Kapitel bildet den theoretischen Kern, in dem die Definitionen des Heiligen, die Sakralität von Raum und Zeit, die kosmische Symbolik sowie die menschliche Transformation durch Initiation im Detail analysiert werden.

3. Stellungnahmen zu Das Heilige und das Profane: Es werden verschiedene wissenschaftliche Perspektiven und kritische Stimmen zu Eliades Werk zusammengetragen, die sowohl die methodischen Schwächen als auch die intuitive Brillanz seines Ansatzes beleuchten.

4. Eigene Stellungnahme: Die Arbeit schließt mit einer persönlichen kritischen Reflexion über den Wert von Eliades Theorie, wobei insbesondere die radikale Gegenüberstellung von archaischer Religiosität und moderner Areligiosität hinterfragt wird.

Schlüsselwörter

Mircea Eliade, Das Heilige, Das Profane, Homo Religiosus, Hierophanie, Axis Mundi, Initiationsriten, Säkularisierung, Religionswissenschaft, Kosmos, Mythos, Religionsphänomenologie, Transzendenz, Wiedergeburt, Archaische Gesellschaften

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das grundlegende Konzept des "Heiligen" und "Profanen" in Mircea Eliades Werk "Das Heilige und das Profane" und analysiert dessen zentrale Thesen zur religiösen Weltsicht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Definition des Heiligen, die Strukturierung von heiligem Raum und Zeit, die Bedeutung von Hierophanien in der Natur sowie die Transformation des Menschen durch Initiation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Eliades oft abstraktes Konzept des Heiligen durch eine detaillierte Auseinandersetzung fassbar zu machen und die wissenschaftliche Relevanz seiner Theorie kritisch zu würdigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer phänomenologischen Auseinandersetzung mit Eliades Schriften sowie der Einbeziehung zeitgenössischer wissenschaftlicher Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Eliades Definitionen, seine Theorie über das Verhältnis von Mensch und Kosmos sowie die Bedeutung ritueller Handlungen als Verbindung zum Göttlichen detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Homo Religiosus, Hierophanie, Entsakralisierung, Initiation, Weltachse (Axis Mundi) und das Verhältnis von Religion und Moderne.

Warum betont Eliade den Unterschied zwischen dem modernen und dem archaischen Menschen?

Eliade sieht im archaischen Menschen ("homo religiosus") eine ständige Verbindung zum Heiligen, während er den modernen Menschen als durch die Säkularisierung vom Heiligen entfremdet beschreibt.

Wie bewertet der Autor der Ausarbeitung Eliades radikale Gegenüberstellung von Heiligem und Profanem?

Der Autor hinterfragt diese Sichtweise kritisch als "Schwarz-Weiß-Malerei" und weist darauf hin, dass auch moderne Menschen noch immer in religiösen Mustern handeln, auch wenn sie sich dessen nicht bewusst sind.

Was bedeutet der Begriff "Hierophanie" nach Eliade?

Eine Hierophanie ist eine Manifestation oder Erscheinung des Heiligen innerhalb der profanen Welt, wodurch ein gewöhnlicher Gegenstand oder Raum eine sakrale Bedeutung erhält.

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Detalles

Título
Heiliges und Profanes. Zur Theorie von Mircea Eliades
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
15
No. de catálogo
V286275
ISBN (Ebook)
9783656864561
ISBN (Libro)
9783656864578
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mircea Eliade Heiliges Profanes Heiliges und Profanes Religion Religion und Moderne
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2014, Heiliges und Profanes. Zur Theorie von Mircea Eliades, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/286275
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