Fremderfahrungen in der (ästhetischen) Bildung


Hausarbeit, 2013

31 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorlesung: Theorien und Konzepte Ästhetischer Bildung – Zusammenfassung der Protokolle unter dem Geschichtspunkt Fremdheiten

2. Welche Bedeutung haben Fremderfahrungen in der (ästhetischen) Bildung in Kunst?
2.1 Einleitung
2.2 Der Bildungsbegriff
2.2.1 Allgemeine Definition
2.2.2 Die Verbindung von Bildung mit Kunst
2.3 Der Begriff der Ästhetik
2.3.1 Aisthesis
2.3.2 Ästhetische Bildung und Kunst in der Grundschule
2.3.3 Was zeichnet Erfahrungen aus?
2.4 Fremderfahrungen in Kunst und deren Bildsamkeit
2.4.1 Allgemeine Meinungen
2.4.2 Eigene Fremderfahrungen durch das Projekt in der Kirche
2.5 Fazit

3. Literaturverzeichnis

4. Anhang

1. Vorlesung: Theorien und Konzepte Ästhetischer Bildung – Zusammenfassung der Protokolle unter dem Geschichtspunkt Fremdheiten

Als Erstes lernten wir das Video „Tanzträume- Jugendliche tanzen- Kontakthof“ von Pina Bausch kennen. In diesem Film ging es um eine Gruppe Jugendlicher, die ein Stück einübten. Dieses Projekt verlangt den Kindern viel Disziplin und Kampfgeist ab. Wir verfolgten in dem Film, wie sehr sich die Jugendlichen unterschieden und was deren Sichtweisen von dem Stück waren. Das Stück ist sehr anspruchsvoll für die Jugendlichen. Sie müssen Dinge machen und Gefühle zeigen, die sie in ihrem Leben oft bisher noch nicht erlebt hatten. Insbesondere die Zärtlichkeiten und der Ausdruck von Verliebtheit stellte zu Beginn der Proben für viele der Projektteilnehmer ein Problem dar. Sie hatten zunächst viele Hemmungen gegenüber körperlichen Annäherungen. Zärtlichkeiten an einem ihnen anfangs Fremden auszudrücken rief Beklommenheit hervor. Sie mussten sich stark in die Rolle hinein versetzen, obwohl viele von ihnen selber noch nie so richtig verliebt waren. Durch die Proben lernten sie mit Gefühlen anders umzugehen. Die Fremderfahrungen, die die Jugendlichen während dieses Stückes machten, führen dazu, dass sie sich mehr gegenseitig öffnen und eine neue Perspektive auf die Welt erhalten. Sie lernen also daraus anders mit sich und ihrer Umwelt umzugehen. (vgl. Protokoll vom 23.04.2013 s. Anhang)

Ästhetische Bildung ist eine Begriffskopplung mit einer hohen Spannung. In der Ästhetischen Bildung geht es zunächst um die Wahrnehmung. Es geht dabei um das wirkliche sehen und hören und was dahinter steckt. Darüber hinaus wird diese Wahrnehmung auch mit dem Schönen verbunden. Es handelt sich also dabei um eine Verbindung von Wahrnehmung und Gestaltung. Es wird immer wieder behauptetet, künstlerische Tätigkeiten sollen die kognitiven Fähigkeiten der Kinder fordern und fördern. Jedoch muss man hier aufpassen, da nicht alles wissenschaftlich belegt ist. Lediglich bewiesen ist, dass der Umgang mit künstlerischen Tätigkeiten günstig für die Hirnaktivität ist. Kunstunterricht an Schulen ist in sofern auch wichtig, da er den Kindern eine andere Möglichkeit bietet sich mit der Welt auseinander zu setzten. Hierbei geht es nicht ausschließlich darum, dass die Kinder einer Norm entsprechen, sondern sich frei äußern dürfen und auf ihrer Art und Weise sich mit der Welt auseinandersetzten. Der Kunst- und auch Musikunterricht bietet den Kindern eine Abwechslung zu den alltäglichen Unterrichtsmethoden der anderen Fächer. Dabei gerät auch immer wieder die Frage in den Vordergrund, ob für Kinder Kunst überhaupt verständlich sei und ob die Kinder überhaupt einen Zugang zu dieser finden könnten. Doch genau hier liegt ein wichtiger Bestandteil der Ästhetischen Bildung. Gerade dadurch, dass sich Kinder mit Kunst auseinander setzen, ist dies möglich. Denn Kinder greifen beim Beobachten allein auf ihre eigenen Erfahrungen zurück, sie trauen sich Fragen zu stellen und sind sehr neugierig und offen für andere Sachen als die Bekannten. So erlernen die Kinder Neues. Sie lernen dabei jenseits ihres schon Erprobten zu denken. Bringt man dies nun wieder in Zusammenhang zu dem Film von Pina Bausch so stellt man fest, dass die Kinder während des Projektes viel Neues kennengelernt haben. Sie werden immer selbstbewusster. So hat ein Junge berichtet, dass er zuvor Probleme hatte Referate zu halten, aber durch den Umgang mit Publikum bei dem Stück, erlangte er mehr Selbstbewusstsein und kann deutlich besser Vorträge halten. Die Konfrontation mit international anerkannter Kunst hat eine große Wirkung auf die Kinder und ihr Selbstverständnis. Zum Schluss lässt sich noch sagen, dass die Kinder große Freude daran hatten. Sie meinten unter anderem, es sei das Schönste gewesen, was sie im Leben je gemacht hätten. (vgl. Protokoll vom 30.04.2013 s. Anhang)

Das Nachdenken über das Schöne geht bis in die Antike zurück. Es spielt in vielen Bereichen wie Mythos, Literatur, Politik und Religion eine zentrale Rolle, besonders orientierten sich die Diskurse häufig am vollendeten menschlichen Körper. Ein wichtiger Philosoph zu dieser Zeit war Alexander Gottlieb Baumgarten (1714-1762), der unter anderem feststellte, dass Ästhetik wie eine Logik ist. Die Schönheitsvorstellung war immer verknüpft mit der Proportionierlichkeit und der Moral vom Guten. Mit der Christianisierung erfährt das Schöne einen Heilsbezug, was auch das zuvor gezeigte Bild im Himmel mit den engelsgleichen Menschen zeigte. Mit dem Genialismus des 18. Jhd. ging die Verbindung Kunst und Nützlichkeit verloren. Bildung bedeutet allgemein die individuelle Aneignung der Welt durch ein sich selbst entwickelndes Subjekt. Der antike Bildungsbegriff zielt auf die Kultivierung des Menschen an maßgeblichen sozialen, moralischen und politischen Lebens- und Denkformen ab. Der moderne Bildungsbegriff dagegen zielt stärker auf Kultivierung des Individuums um seiner selbst ab. Der deutsche Bildungsbegriff umfasst die formale, kategoriale und materielle Bildung. Es handelt sich hierbei um einen lebenslangen Bildungsprozess. Der allgemeine Zugang zur Ästhetischen Bildung umfasst die Wahrnehmung und Gestaltung in Auseinandersetzung mit kulturellen Aktivitäten und Darstellungsformen. Einen genaueren Zugang zur Ästhetischen Bildung erlangt man durch Aisthesis (Wahrnehmung), Empfindung und Sinn, aber auch durch (Er)Kenntnis und Verständnis. All dies eröffnet einen neuen Erfahrungshorizont von Welt und Grenz- sowie Fremderfahrungen. (vgl. Protokoll vom 07.05.2013 s. Anhang)

Nun stellt sich die Frage, ob eine neue Verfahrensweise/ eine neuere Theaterform auch eine neue Art des Lernens bedingt. Seit dem 21. Jahrhundert wird das Theater mehr denn je gefordert, um sich in einer Medienwelt zu behaupten. Alltägliche Situationen müssen unterbrochen werden. In aktuellen Diskussionen geht es darum, dass das Theater als Erfahrungsraum sehr wichtig ist. Es gibt derzeit viele Projekte mit Kindern wie auch bspw. Kontakthof. Kinder sollen mehr mit zeitgenössischer Kunst in Kontakt treten, dabei sollten sie selbst als Künstler wahrgenommen und ernst genommen werden. Hierzu betrachten wir uns ein weiteres Projekt. Es handelt sich hierbei um das Theaterstück „Before your very eyes“ von Gob Squad und Campo. Das Projekt fand in Gent (Belgien) statt und wurde am 13.05.2011 aufgenommen. Schon vor Beginn des Projektes sollten die möglichen Schauspieler zeigen, wie sie sich selbst als Erwachsene vorstellen. Die Kinder sollen keine typischen Theaterkinder sein, sondern von sich als Kinder reden, ganz natürlich. Die gesamte Probezeit belief sich über mehr als 2 Jahre, aufgrund dessen kann man in dem Film eine Entwicklung der Kinder entdecken. Während des Filmes verwandeln sich die Kinder in verschiedene Alter bis hin zum Sterben. Der Bühnenraum ist etwas sehr besonderes, denn es handelt sich um eine Spiegelbox, die wie ein Kinderzimmer aussieht. Auch die Wand nach vorne, die für Zuschauer durchsichtig ist, ist für die Kinder ein Spiegel. Die Kinder sehen also das Publikum gar nicht. Außer der Ebene der Spiegelbox gibt es noch den Zuschauerraum. Die dritte Ebene des Raums bei diesem Stück bilden die Videoleinwände, die Videos der Kinder in ihrem Ich zu Beginn der Proben zeigt. Die Kinder werden also in der eigenen Lebenswelt, auf der Bühne und auch im Video gezeigt. Also spielen auch hier die Fremderfahrungen, die die Kinder machen eine wichtige Rolle für deren Entwicklung. (vgl. Protokoll vom 14.05.2013 s. Anhang)

Außerdem behandelten wir noch das Thema „Raum, Straße, Quartier – Nachdenken über forschende Aisthesis und ästhetische Forschung“. Zunächst ist hier der französische Soziologe aus den 50er Jahren Lefèbvre zu nennen. Dieser beschäftigte sich mit dem „formierten“ Alltag und später auch mit dem Raum. Er entdeckte, dass sich der Raum immer gesellschaftlich unterschiedlich erzeugt. Hierbei unterscheidet man zwischen dem erlebten, also der alltäglichen Praxis, dem wahrgenommenen und dem gelebten Raum. Zu dem Wahrgenommenen zählen die Repräsentation des Raumes und der szenische Raum, d.h. Theatergebäude und Bühne. Zu den gelebten Räumen gehören Räume der Repräsentation, diese öffnen neue Sichtweisen und dramatische Interaktionen mit Publikum und auf der Bühne. Hier eröffnet sich der Begriff des „Dritten Raumes“, der einen Raum des Widerspruches oder auch differenziellen Raum markiert. Die Straße als Raum der Widersprüche erschloss sich uns mit der Besprechung der Punkte Kontrolle, Aktivierung, Straßenleben und Proteste. An großen öffentlichen Plätzen befinden sich in der heutigen Zeit viele Jugendliche, die dort Alkohol trinken und randalieren. Diese sind ein Ärgernis für die Stadt. Um gegen sie anzukämpfen gibt es eine Gefahrenabwehrordnung. Außerdem gibt es Maßnahmen gegen den Straßenstrich. Solche Dinge ändern die Repräsentation des Raumes. Auch werden viele Leute aktiviert in ihrem eigenen Quartier mitzuhelfen und so bessere sozialräumliche Ressourcen zu schaffen. Zum heutigen Straßenleben gehören informelle Tätigkeiten wie bspw. Flaschensammeln oder Straßenhandel, aber auch Straßencafés und Festivals, wie Konzerte, Marathons oder Turnfeste. Zu Protesten auf den Straßen gehören unter anderem Occupy/ Blockupy, Right-to-the-City-Movements und (XXX) riots in diversen Ländern wie unter anderem Schweden. In einer eigentlich noch sehr freundlich wirkenden Siedlung, die bei weitem nicht so extrem wie die Banlieues in Paris ist, zündeten Jugendliche eine schwedische Vorschule an. Auch wenn sie recht nett wirkt, weiß man hier wohnen die eher ärmeren Menschen und fragt sich, wie die Jugendlichen dort eingestellt sind und ob sie chancen- und perspektivlos sind. In der Tat versteckt sich eine große Metaphorik, denn sie zündeten ihre eigene Zukunftsperspektive an. Die Leute verstehen das nicht. In Frankreich wurden als Begründungen der Jugendlichen genannt, dass sie mit den Schulen angelogen wurden und sich dort für nichts erniedrigt haben, denn ihre Abschlüsse haben ihnen wegen ihrer Hintergründe im Endeffekt nichts gebracht. Meist spricht niemand mit ihnen über ihre Beweggründe. Die Anwohner wirken überrascht und ratlos. Sie können mit den Taten der Jugendlichen nichts anfangen und auch hier gibt es keine Stellungnahmen. Es wurde festgestellt, dass Raum, der im Alltag durchbrochen wird auch angsteinflößend sein kann. Die Schule ist hierbei ein ganz besonderes Symbol, denn sie wurde oder wird von jedem besucht. Sie ist die zentrale staatliche Einrichtung. (vgl. Protokoll vom 28.05.2013 s. Anhang)

Zu den Performativen Zugängen sahen wir zwei kleine Filmausschnitte von Performances. Im ersten Film, sah man eine Gruppe von Menschen, alle gleich gekleidet. Sie trugen schwarze Anzüge. Diese Gruppe ging langsamen Schrittes durch die Stadt ohne ein Wort untereinander oder mit anderen Menschen auszutauschen. Sie sollten einen Trauermarsch darstellen. Der Ausschnitt wurde von der Gruppe „Artist Anonymus“ gespielt, die sich mit gesellschaftlichen Bildern auseinander setzte und sich fragte wie Kunst und Leben verbindet werden kann. Ein weiterer Filmausschnitt zeigte Arbeiter, die Straßenschilder austauschten. Sie hängten neue Schilder mit veränderten Straßennamen hin. Diese Aktion führte bei den Anwohnern auf unterschiedlichste Reaktionen. Die einen fanden es gar nicht so schlecht, so können eventuell die Vorurteile, die mit dieser Straße verbunden wurden, aus dem Weg geschafft werden. Andere waren nicht begeistert, fühlten sich betrogen, da diese Aktion ohne ihr Wissen geschah und sahen keinen Sinn hinter dieser Änderung, da der Straßenname sich auch historische Gegebenheiten bezog und nun einfach ein willkürlicher Name, ohne Bezug, feststand. Diese beiden Beispiele und auch die Protest Aktion der riots verdeutlicht, dass es bei solchen Darstellung darum geht, zu irritieren und den Menschen andere Wahrnehmungen zu vermitteln, damit diese die Perspektive wechseln. Solche Performances wecken mein Interesse und ich frage mich, wie man so etwas gut in Klassen umsetzen kann und inwiefern es den Schülern dann helfen kann durch die dabei entstehenden Fremderfahrungen neues zu erlernen. In meiner folgenden Frage hoffe ich der Antwort darauf ein Stück näher zu kommen. (vgl. Protokoll vom 04.06.2013 s. Anhang)

Als ein weiteres Projekt lernten wir das Kita-Tanzprojekt – Eine Evaluationsstudie kennen. Das Projekt bezog sowohl Institutionen als auch Tanzpädagogen mit ein, die gemeinsam mit den Erziehern arbeiteten. Laut Saskia Bender hängt die ästhetische Erfahrung von der Organisation der jeweiligen Institution ab. Eine Tanzwissenschaftlerin aus Hamburg, Gabriele Klein, sieht in Tanz mehr als nur Technik. Sie denkt man macht beim Tanzen auch noch andere Erfahrungen und hinterfragt die bildende Wirkung von Tanz. So kann ein offeneres Verständnis von Tanz entstehen. Da die Kita und Tageschulen den erfahrbaren Lebensraum der Kinder darstellen sollen, sollen sie auch mehr sein als nur ein einfacher Aufenthaltsraum. Zur Gestaltung dessen sind sowohl Erzieher, Eltern und Kinder gefragt. Eine gute Zusammenarbeit hilft ein besseres Angebot an Tanz- und Bewegungsarbeit für Kinder zu bieten. In diesem Sinne wurde die Forschungsfrage entwickelt, welche Bedingungen gebraucht werden, um Möglichkeiten für eine ästhetische bzw. künstlerisch orientiere Bewegungs- und Tanzarbeit mit Kindern in einer Kita anzubahnen und damit einen Weg kultureller Teilhabe zu entwerfen. Die Vorgehensweise zur Beantwortung dieser Frage war zunächst einmal die Befragung der teilnehmenden Erzieher und Tanzpädagogen vor, während und nach dem Projekt in Form eines narrativen Interviews. Dieses lässt den Befragten großen Freiraum für die eigenen Gedanken. Außerdem verwandten sie die teilnehmende und die gelenkte Beobachtung zur Beschreibung von Bewegungsqualitäten. Die Erwachsenen führten Bewegungstagebücher zu den Kindern. Des Weiteren halfen ihnen Kinderzeichnungen des Bewegungs- und Tanzausdrucks und Foto- und Videomaterialien zur Auswertung der Ergebnisse. Ein enormes Problem des Projektes war der Zeitfaktor, aber auch der Alltag. Es konnte immer passieren, dass jemand in den Raum hereinplatzte und die Veranstaltung störte. Die Spiegel im Tanzsaal irritierten die Kinder auch, da man sich selbst betrachten musste dadurch. Möglich wäre es diese abzuhängen. Bei den Beobachtungen waren die Leitfragen Wie/ Was wird bewegt und welchen Einfluss hat die Musik. Bei Beobachtungen muss allerdings beachtet werden, dass der Forscher immer vorbelastet ist mit seinen eigenen Erfahrungen und seinem Vorwissen, d.h. es kommt kein neutrales Beobachtungsbild hervor, sondern ein stark subjektiv geprägtes. Oft waren die Kinder beim Tanz auch mehr auf Leistung und Technik bedacht, als auf eine ästhetische Erfahrung. Die Intention des Projektes war es den Kindern allerdings genau solche Erfahrungen zu ermöglichen und einmal einen ganz unbekannten, neuen Weg einzuschlagen. (vgl. Protokoll vom 18.06.2013 s. Anhang) Dieses Projekt befasste sich also ebenfalls mit der bildenden Wirkung ästhetischer Erfahrungen, die im Folgenden des Portfolios näher betrachtet werden soll. Es stellt sich die Frage, was sich über die Bildsamkeit solcher Erfahrungen im speziellen im Kunstunterricht herausfinden lässt.

2. Welche Bedeutung haben Fremderfahrungen in der (ästhetischen) Bildung in Kunst?

2.1 Einleitung

Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit den Fremderfahrungen der ästhetischen Bildung und deren Bedeutsamkeit bei der künstlerischen (Aus-)Bildung. Fremd ist allein schon die Zusammenführung der Begriffe Ästhetik und Bildung. Diese Kopplung erzeugt große Spannungen und hat eine hohe Anziehung auf Menschen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Von außen betrachtet erscheinen sich die beiden Bereiche eher fremd. Man könnte sagen, die einen machen Kunst und die anderen kümmern sich um die Kinder und deren Bildung. Doch mittlerweile werden die beiden Bereiche immer mehr miteinander verknüpft und sollen die (Aus-)Bildung an Schulen verbessern. Kinder sollen die Möglichkeit erhalten sich besser auf Neues einzustellen und sich trauen bisher noch unbekannte Wege zu gehen. Das Lernen mit Hilfe von Fremderfahrungen soll den Kindern ermöglichen sich besser in einer sich ständig im Wandel befindenden Welt zurechtzufinden. Was aber nun ist davon bisher beobachtet worden und nachweislich vorteilhaft für den Lernprozess von Kindern ganz speziell im Bereich der Bildenden Kunst? Die Arbeit wird dies anhand der Betrachtung aktueller wissenschaftlicher Texte zu beantworten suchen und dabei zunächst den Begriff der Bildung allgemein als auch im Zusammenhang mit Kunst betrachten. Anschließend wird noch der Begriff der Ästhetik allgemein als auch in der Grundschule betrachtet und auch geklärt, was Erfahrungen ausmacht, um sich dann genauer mit Fremderfahrungen in Kunst im Allgemeinen zu beschäftigen und dies dann noch anhand eigener gemachter Erfahrungen während eines Kunstprojektes zu unterstreichen. Zum Schluss werden die erlangten Ergebnisse nochmals in einem Fazit zusammengefasst.

[...]

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Fremderfahrungen in der (ästhetischen) Bildung
Hochschule
Universität Koblenz-Landau
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
31
Katalognummer
V286312
ISBN (eBook)
9783656865766
ISBN (Buch)
9783656865773
Dateigröße
486 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bildung, Kunst, Pädagogik, Ästhetik
Arbeit zitieren
Nadine Lames (Autor), 2013, Fremderfahrungen in der (ästhetischen) Bildung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/286312

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