Probleme des Übersetzens: Literarische Übersetzungen. Beispiele aus den Sprachen: Deutsch, Französisch und Englisch


Examensarbeit, 2002
66 Seiten, Note: sehr gut (1,0)

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 „Wann ist eine Übersetzung richtiger als eine andere?“ Übersetzungsprobleme am Beispiel des Romans Moby Dick
1.1 Das Problem der Wörtlichkeit
1.2 Übersetzungsverfahren nach der stylistique comparée
1.3 Übersetzen als sprachliches Handeln
1.4 Adäquatheit und Zweck einer Übersetzung
1.5 Lexikalische Probleme unter dem Aspekt des reproduzierenden Handelns

2 Übersetzen als kultureller Transfer am Beispiel des Romantitels Tee im Harem des Archimedes
2.1 Das Original verstehen
2.2 Leserangemessenes Übersetzen

3 Übersetzen von Situationen am Beispiel des Romananfangs von Le thé au harem d’Archi Ahmed

4 Verschränkung von Diskurs und Text am Beispiel von Mark Twains Adventures of Huckleberry Finn
4.1 Zur Definition von Diskurs und Text
4.2 Imitierte gesprochene Sprache übersetzen

5 Schluss

Literaturverzeichnis

Anhang

0 Einleitung

Autoren literarischer Texte schreiben für ein Lesepublikum ihrer Zeit, ihres Sprachraums und ihres Kulturraums. Sie verfolgen beim Schreiben der Texte bestimmte kommunikative Absichten, die aus ihrer Persönlichkeit und ihren Lebensumständen heraus zu erklären sind. In einem Text schlägt sich sowohl die Identität des schreibenden Individuums nieder als auch die Lebensbedingungen an einem bestimmten Ort und einer bestimmten Zeit. In diesem Umstand liegen grundlegende Probleme des Übersetzens begründet, denn das „Hier-Jetzt-Ich-System“[1] des zu übersetzenden Textes muss für Leser einer anderen Zeit, eines anderen Ortes und eines anderen Sprach- und Kulturraums verständlich gemacht werden.

In der folgenden Arbeit wird ein handlungstheoretischer Textbegriff zugrunde gelegt. Texte sind demnach Produkte sprachlicher Handlungen eines Autors. Die jeweiligen sprachlichen Handlungen dienen der Realisierung von kommunikativen Zwecken. Schreiber und Leser von Texten werden mit Sprechern und Hörern verglichen. Im Text speichert der Schreiber Wissen, das für eine spätere Rezeption durch Leser bestimmt ist. Im Gegensatz zu einer Sprechsituation, in der Hörer und Sprecher gleichzeitig anwesend sind, ist ein Text ein Element einer Kommunikationssituation, in der die Kommunikationspartner räumlich und zeitlich getrennt von einander sind. Deshalb wird die Kommunikation mittels Text als eine „zerdehnte Sprechsituation“[2] definiert. Das Hier-Jetzt-Ich-System, das Bühler auch als Origo[3] der Sprechsituation bezeichnet, soll auch als Bezugspunkt für das Verständnis und Übersetzen literarischer Texte gelten. Deshalb sollen in den drei folgenden Textausschnitten literarischer Übersetzungen, die den Untersuchungsgegenstand der Arbeit bilden, Übersetzungsprobleme situationsbezogen und handlungsbezogen, das heißt, bezogen auf die jeweilige Kommunikationssituation im Originaltext erörtert werden.

Das Übersetzen literarischer Texte ist seit alters her ein Streitthema. Das, was die Problematik ausmacht, liegt zum einen in der besonderen Anforderung begründet, zeitliche und räumliche Distanzen zu überbrücken, zum anderen in den unterschiedlichen Funktionsweisen der in Kontakt tretenden Sprachsysteme. Gerade die Unterschiedlichkeit der Sprachsysteme führt zu einem besonderen Problem, weil die sprachliche Form in einem literarischen Text einen besonderen Stellenwert einnimmt und bei einer Übertragung in ein anderes Sprachsystem zwangsläufig verändert werden muss. Es wird somit davon ausgegangen, dass jedes Übersetzen in doppelter Weise von sprachlichen und nichtsprachlichen Handlungen abhängig ist und deshalb ein besonders komplexes Problem darstellt. Die unterschiedlichen Sprachsysteme, der unterschiedliche Stil zweier Sprachen und die unterschiedliche Art zweier Sprachen auf Wirklichkeit Bezug zu nehmen, machen die sprachpaarbezogenen Übersetzungsprobleme aus. Die Handlungszusammenhänge, in denen Autoren, Übersetzer und Rezipienten von Übersetzungen stehen, machen die pragmatischen Übersetzungsprobleme aus. In dieser Arbeit soll gezeigt werden, dass die sprachpaarbezogenen Übersetzungsprobleme untrennbar mit den pragmatischen verbunden sind und nur befriedigend gelöst werden können, wenn sie als zusammenhängend betrachtet werden.

Zur Erörterung konkreter Übersetzungsprobleme werden übersetzungstheoretische Ansätze einbezogen. Insbesondere die Übersetzungsverfahren, die aus der sylistique comparée von Malblanc (1966) und Vinay & Darbelnet (1965) hervorgegangen sind, werden kritisch referiert und auf Beispiele angewendet. Die sprachkontrastive Methode dieser Arbeit erfolgt durch einen Vergleich des jeweiligen Ausgangstextes (AT) mit einem oder mehreren Zieltexten (ZT) sowie der darin enthaltenen Ausgangssprache (AS) mit der Zielsprache (ZS). Im ersten Beispiel, einem Textausschnitt aus dem Roman Moby Dick von Hermann Melville, wird die in einem Zeitungsartikel erschienene Übersetzungskritik aufgegriffen. Im Zusammenhang mit der von Zimmer (2001), dem Autor des Artikels, aufgeworfenen Frage, wann „eine Übersetzung richtiger als eine andere“ ist, sollen zwei verschiedene Übersetzungen nach den Kriterien Wörtlichkeit, Lesbarkeit und Adäquatheit verglichen werden. Im zweiten Beispiel, dem Titel des französischen Romans Le thé au harem d’Archi Ahmed, geht es um kulturelle Unterschiede zwischen zwei Sprachgemeinschaften und die Antizipation des Wissens der Leser. Am Beispiel des Anfangs dieses Romans wird anschließend erörtert, wie einzelne Textsegmente an spezielle Handlungen und Situationen gebunden sind und dadurch besondere Übersetzungsprobleme aufwerfen. Abschließend wird anhand des Romans The Adventures of Huckleberry Finn von Mark Twain gezeigt, wie zwei Übersetzer mit der im Roman enthaltenen fiktiven Mündlichkeit umgehen.

1 „Wann ist eine Übersetzung richtiger als eine andere?“ Übersetzungsprobleme am Beispiel des Romans Moby Dick

In der Weihnachtssonderausgabe „Zeitliteratur“ 2001 nimmt Dieter E. Zimmer zwei Neuübersetzungen[4] des Melvilleschen Romans Moby Dick kritisch unter die Lupe. Bei seiner Kritik berührt er auch grundsätzliche Probleme des Übersetzens. Zimmer vergleicht die Neuübersetzung von Jendis[5] mit der Neuübersetzung von Rathjen[6] an einer Textstelle aus dem 28. Kapitel des Romans. Die Handlung des 1851 in Amerika erschienenen Romans wird von einem männlichen Ich-Erzähler erzählt, der zur Besatzung des Walfangschiffs Pequod gehört. Die Walfänger sind von der Ostküste Nordamerikas aufgebrochen und segeln zur Südhalbkugel. Im 28. Kapitel des Romans sind sie bereits einige Wochen auf See. In der folgenden Textstelle beobachtet der Ich-Erzähler die Zentralfigur Kapitän Ahab auf dem Deck des Schiffes. Kapitän Ahab hat bei einem Versuch, den berüchtigten weißen Wal namens Moby Dick zu fangen, ein Bein verloren. Seitdem ist Kapitän Ahab von der Idee besessen , Moby Dick wiederzufinden, um sich an ihm zu rächen. Der Handlungszusammenhang des folgenden Abschnitts ergibt sich auch aus der historischen Situation des Walfangs. Um die Aufenthaltsgebiete der Wale zu erreichen, mussten lang dauernde Fahrten gemacht werden. Die hier geschilderte Überquerung der Tropen dauerte mehrere Wochen. Erzähltechnisch wird die lange Phase der Reise genutzt, um den Leser an der Trägheit und der Langeweile dieses Reiseabschnittes teilhaben zu lassen und um die Figuren genauer zu charakterisieren.

Beispiel 1-1[7]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Zimmer kommentiert den vorangestellten Abschnitt so:

Ein befremdliches, verkorkstes Deutsch

„Beide Übersetzungen geben den Sinn des Satzes vollständig und im Großen und Ganzen richtig wieder. Aber kein Zweifel, Rathjen ist genauer; er bildet sogar seine Syntax und Interpunktion nach. Jendis dagegen ist „explikativ“ (etwa wenn er in den Fanggründen hinzufügt), er wählt das elegante Synonym (lag, ballen) statt zweimal türmen. Andererseits ist Rathjens größere Genauigkeit hier und da nur Schein: Die wörtlichste Übersetzung von to pile wäre häufen, nicht türmen, supervision wäre mit Aufsicht (statt Oberaufsicht) richtiger dazu wörtlicher übersetzt, ein Zwischenspiel ist etwas anderes als eine Zwischenzeit (interval) und kreuzte regulär scheint zwar wortgenau, aber regulär ist ein Fauxami von regularly und trifft dessen Bedeutung nicht wirklich. Der unübersehbare Hauptunterschied zwischen beiden Fassungen besteht jedoch darin, dass die von Jendis in der Tat gut lesbar ist, die von Rathjen nur mit etlicher Mühe.“

Zimmers wertender Vergleich beider Übersetzungen erfolgt durch eine Anwendung verschiedener alltagssprachlicher Kriterien wie Stil, Lesbarkeit, Genauigkeit und Fehlerhaftigkeit (im Sinne eines „Fauxami“). Die Kritik an der Übersetzung von Rathjen wird besonders an der Verwendung einzelner Ausdrücke fest gemacht. Für die Gesamtbewertung beider Übersetzungen benutzt Zimmer das Kriterium der Richtigkeit. Dieses Kriterium formuliert er in der Frage: „Wann ist eine Übersetzung richtiger als eine andere?“ Die Kriterien ‚falsch’ versus ‚richtig’ gehen bei Zimmer einher mit dem Kriterium der Wörtlichkeit. Bezogen auf Beispiel 1-1 gibt es nach Zimmer auf lexikalischer Ebene verschiedene Grade der Wörtlichkeit bei einzelnen übersetzten lexikalischen Elementen. Da der Übersetzer Rathjen aber – entgegen dem eigenen Anspruch – an einigen Stellen nicht wörtlich genug übersetzt habe, sei die Übersetzung an diesen Stellen auch ungenau. In diesem Zusammenhang ist zu fragen, was denn eigentlich wörtliches Übersetzen ist. Bei Zimmer ist das Kriterium der Wörtlichkeit eng mit den Kriterien Stil und Lesbarkeit verbunden. Zimmer spricht somit die Wirkung auf die Leser der Übersetzung an. Für Zimmer gilt, dass die Orientierung an den Bedürfnissen der Leser höher einzustufen sei als die Treue gegenüber dem Originaltext. Diese Auffassung wird im folgenden Unterkapitel diskutiert.

1.1 Das Problem der Wörtlichkeit

Mit der Steigerung „wörtlich, wörtlicher am wörtlichsten“ formuliert Zimmer verschiedene Gradstufen der Annährung an den Ausgangstext (AT). Hier wird die Forderung nach einer möglichst wörtlichen Übersetzung laut. In diesem Zusammenhang spricht Zimmer sogar von Richtigkeit der Übersetzung. Das Problem der wortgetreuen Übersetzung wird schon in der Antike in theoretischen Auseinandersetzungen um das richtige Übersetzen diskutiert. So hebt Cicero in einer kleinen Schrift De optimo genere oratorum (Die beste Art der Redner)[8], einer Einleitung zu nicht erhaltenen Übersetzungen attischer Reden, hervor, dass er beim Übersetzen der Reden besonders auf die Bedürfnisse der Leser Rücksicht nehme und deshalb „nicht Wort für Wort“[9] übersetzt habe.

„...ich habe sie nicht wie ein Dolmetscher, sondern wie ein Redner übersetzt, unter Wahrung des Sinnes und der Wort- und Redefiguren, aber mit Worten, die unserer eigenen Sprache angemessen sind.“[10]

Hier wird deutlich, dass ein Text in einer Kommunikationssituation steht, an der drei Instanzen beteiligt sind, wenn der Text übersetzt wird. Ein Übersetzer übersetzt den Text eines Autors, um ihn einem Publikum verständlich zu machen. Das Übersetzen von Texten birgt also ein komplexes pragmatisches Problem in sich, das zum einen in den Zwecken des AT und dessen Einbettung in kommunikative Zusammenhänge, zum anderen aber auch in den Zwecken der Übersetzung und deren Einbettung in eine andere kommunikative Situation als die des AT begründet ist. Das heißt, der Übersetzer antizipiert die Erwartungen seiner Leser. Dies beinhaltet ein Dilemma, denn die Leser erwarten von ihm einerseits eine originalgetreue Wiedergabe des AT, andererseits aber auch eine zeitgemäße, an ihrem aktuellen Wissensstand und dazugehörigen Sprachnormen orientierte, flüssige Formulierung. Somit kann davon ausgegangen werden, dass ein wesentlicher Zweck des Übersetzens nicht nur darin liegt, den propositionalen Gehalt (den Inhalt) von Texten zu transportieren, sondern ebenfalls eine Wirkung bei den avisierten Lesern zu erzielen. Das heißt, dass Übersetzer sich immer in einem Handlungsraum zusammen mit potentiellen Lesern befinden. Der Akt des Übersetzen selbst liegt deshalb in einem Spannungsfeld zweier gegensätzlicher Orientierungen. Zum einen hat man sich als Übersetzer am Wortlaut der Textvorlage zu orientieren, zum anderen wie ein Sprecher an den Hörern und deren Erwartungen. Die Idee, dass ein Übersetzer oder eine Übersetzerin sich in doppelter Weise orientiert, wird in der funktional-pragmatischen Sprachwissenschaft aufgegriffen, indem die Rolle der translatorisch handelnden Person mit der eines Sprechers oder eines Hörers verglichen wird. Bührig & Rehbein stellen bei dieser Gleichsetzung fest, dass ein Übersetzer oder ein Dolmetscher „Anteile an beiden Aktantenrollen aufweist: die Rolle eines Hörers des sprachlichen Handelns in der Ausgangssprache (AS) sowie die eines Sprechers in der Zielsprache (ZS).“[11] Dass die doppelseitige Orientierung beim Übersetzen Probleme mit sich bringt, soll im Folgenden erörtert werden.

In der Geschichte der theoretischen Auseinandersetzung mit Übersetzungsproblemen findet man zwei gegensätzliche Auffassungen über die Frage, ob man sich als Übersetzer stärker an der Sprache der Textvorlage oder an der Sprache der Leser zu orientieren habe. Die eine Extremposition formuliert Martin Luther im 1530 erschienen Sendbrief vom Dolmetschen[12], in dem er das Problem der doppelten Orientierung des Übersetzers zuspitzt. Luther verwirft nämlich gänzlich die wörtliche Übersetzung als Methode, damit nicht „der Sinn den Worten, sondern die Worte dem Sinn folgen“. Er vertritt in diesem Zusammenhang den Standpunkt, dass nicht der Ausgangstext, sondern die Leser beziehungsweise die Hörer und ihre Sprache die wichtigsten Instanzen seien, an der sich ein Übersetzer zu orientieren habe.

„Denn man muss nicht die Buchstaben in der lateinischen Sprache fragen, wie man soll Deutsch reden, wie diese Esel tun, sondern man muss die Mutter im Hause, die Kinder auf der Gassen, den gemeinen Mann auf dem Markt fragen drum fragen, und denselbigen auf das Maul sehen, wie sie reden und darnach dolmetschen; da verstehen sie es denn und merken, dass man deutsch mit ihnen redet.“[13]

Für das oben genannte Beispiel 1-1 ist hier relevant, dass der Übersetzer Rathjen versucht, der von Luther formulierten Maxime nicht zu folgen. Im Bemühen um eine möglichst wörtliche Übersetzung steht Rathjen einer von Walter Benjamin formulierten Maxime nahe. Im Aufsatz Die Aufgabe des Übersetzers[14] formuliert Benjamin die übersetzungstheoretische Antithese zu Luther . Im Gegensatz zur Forderung, dass sich eine Übersetzung vor allem an der Sprache der Rezipienten zu orientieren habe und sie deshalb unter dem Zweck der Orientierung an den Rezipienten alle anderen Zwecke unterzuordnen habe, vertritt Benjamin den Standpunkt, dass das Wesentliche einer Dichtung[15] „nicht Mitteilung, nicht Aussage“ sei, sondern deren Form. Für Benjamin sei eine „wahre Übersetzung“ „durchscheinend“ und dürfe nicht das Original verdecken. Das vermöge „vor allem die Wörtlichkeit in der Übertragung der Syntax“ und gerade deshalb sei das Wort, nicht der Satz „das Urelement des Übersetzers“[16]. Benjamin tritt so stark für das wörtliche Übersetzen ein, weil er einer universalsprachlichen Maxime gerecht werden möchte, nach der die Sprachen „einander nicht fremd, sondern a priori und von allen historischen Beziehungen abgesehen ineinander in dem verwandt sind, was sie sagen wollen“[17]. Die ausgesprochene Textorientierung ist der zentrale Aspekt in Benjamins Sprachtheorie: Es gelte durch die Wort-für-Wort-Methode oder auch literale Translation „Babel“ aufzuheben. Benjamin vertritt so die andere Extremposition gegenüber Forderungen, in denen die Orientierung an den Lesern den Vorrang hat. Während für Cicero und Luther die Sprache der Leser und die Sinnübertragung das Wichtigste in einer Übersetzung ist, ist es für Benjamin die Nähe zum AT. Wenn Benjamin „grenzenloses Vertrauen“ gegenüber dem AT fordert, nimmt er sogar den Extremfall in Kauf, dass ohne den AT die Übersetzung gar nicht zu verstehen ist. Dass Leser die Sprache des AT überhaupt nicht verstehen, ist ein Aspekt, der von Benjamin vollkommen unbeachtet bleibt. Nach Benjaminschen Maximen ist eine Übersetzung dann ideal, wenn in ihr streng der formalen Struktur des AT gefolgt wird, indem die Syntax im ZT derjenigen des AT so weit wie möglich angeglichen wird, denn die „Interlinearversion des heiligen Textes“ sei das „Urbild oder Ideal aller Übersetzung.“[18]

Sowohl Luther als auch Benjamin formulieren Extrempositionen. Die extreme Textorientierung Benjamins steht der von Luther vertretenen extremen Anpassung an die Leser gegenüber. In dem übersetzungstheoretischen Ansatz der stylistique comparée, der im folgenden Kapitel referiert wird, werden auf sprachstruktureller Ebene beide Extreme berücksichtigt.

1.2 Übersetzungsverfahren nach der stylistique comparée

Alle Übersetzer wenden bei jeder Art der Übersetzung beschreibbare Verfahren an – das machen die Linguisten der stylistique comparée an authentischem Sprachmaterial, nämlich literarischen Übersetzungen bekannter Autoren deutlich. Auf synchroner Ebene vergleichen sie verschiedene Ausgangstexte mit ihren jeweiligen Zieltexten der Sprachpaare Französisch und Englisch (Vinay & Darbelnet 1965) sowie Französisch und Deutsch (Malblanc 1966) und gelangen durch deskriptive Analysemethoden zu Aussagen über stilistische Unterschiede zwischen zwei Sprachen. Mit Stil sind hier lexikalisch-semantische und syntaktische Phänomene gemeint, die sich in den untersuchten Übersetzungen manifestieren. Im Laufe der Analyse mehrerer Übersetzungen vom Französischen ins Deutsche und umgekehrt beobachtet Malblanc typische und immer wieder kehrende Umformungen im lexikalischen und syntaktischen Bereich und leitet daraus stilistische Gesetzmäßigkeiten ab, die er jedoch nicht absolut setzt, im Sinne von Regeln und Vorschriften für richtiges oder falsches beziehungsweise besseres und schlechteres Übersetzen. Bestimmte Erkenntnisse aus der stylistique comparée eignen sich für eine Annährung an die von Zimmer angesprochenen Problembereiche. Auch die problematischen Phänomene, die mit dem Grad der Wörtlichkeit von übersetzten lexikalischen Elementen zusammenhängen, wurden von den Vertretern der stylistique comparée untersucht. Durch die systematische Analyse von umfangreichem Material, den literarischen Übersetzungen, gelangten sie zu einem Stufenmodell der Übersetzung. Es handelt sich hier um verschiedene procédures[19], die sich stufenweise von der syntaktischen Struktur und von den entsprechenden lexikalischen Einheiten des AT entfernen. Malblanc unterscheidet grundsätzlich zwischen zwei verschieden Hauptverfahren, der traduction directe (wörtliche Übersetzung) und der traduction oblique (nichtwörtliche Übersetzung). Auf diese beiden gegensätzlichen Hauptverfahren verteilt er sieben procédures (Verfahren): Zur traduction directe zählt er: emprunt (Direktentlehnung) , calque (Lehnübersetzung) und traduction littérale (literale Übersetzung). Zur traduction oblique zählt er : transposition (Wechsel der Wortart), modulation (Wechsel der Perspektive) , équivalence und adaptation[20]. Diese Verfahren bezeichnen unterschiedliche Grade der Nähe zum jeweiligen Segment des AT. Es gibt demnach Verfahren, bei denen das Gewicht der zielsprachlichen Orientierung vorherrscht und Verfahren, in denen die Orientierung am AT stärker ist. Bei der Anwendung auf konkretes Textmaterial ist wichtig zu beachten, dass es sich um ein dynamisches und deskriptives Modell handelt. So wirken meistens mehrere Verfahren zusammen und die Grenzen zwischen den unterschiedlichen Verfahren sind in besonderem Maße fließend. Dennoch lassen sich mit ihnen einige der hier zur Diskussion stehenden Phänomene erfassen.

Im Folgenden werden die von Malblanc formulierten Übersetzungsverfahren referiert, kritisch betrachtet und angewendet. Dabei wird auf Beispiele von Malblanc selbst zurückgegriffen und diese durch Beispiele aus dem Moby-Dick -Ausschnitt ergänzt. Es wird überprüft, inwiefern Malblancs Übersetzungsverfahren auf das schwierige Beispiel 1-1 angewendet werden können.

1 Emprunt (Direktentlehnung)

Ein emprunt liegt auf der ersten Stufe des Modells. Hier ist der Grad der Nähe zum betreffenden Segment des AT am größten. Bei dem Verfahren des emprunt werden ein oder mehrere zusammenhängende lexikalische Elemente unverändert vom AT in den ZT übertragen. Manchmal dient eine Direktentlehnung zur Schließung einer lexikalischen Lücke, wenn es entsprechende oder ähnliche Elemente in der ZS nicht gibt.

Beispiel 1-2

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die von Malblanc gewählten Beispiele für das Verfahren des emprunt sind in besonderer Weise problematisch, weil in ihnen eher ein sprachhistorisch-gesellschaftlicher Prozess der Eingliederung von Begriffen aus anderen Sprachen zur Geltung kommt und gerade nicht die individuelle Verwendung von Lehnwörtern, die noch nicht - wie im Beispiel Garage - vollkommen in den Standardwortschatz einer Sprache integriert sind. Eigentlich müsste zwischen Lehnwörtern des Standardwortschatzes und Lehnwörtern, die nicht im Wortschatz einer Sprache enthalten sind, unterschieden werden. Wenn ein gesellschaftliches Lehnwort in einer Übersetzung verwendet wird, können Probleme auftreten, weil die Bedeutungsspektren des Wortes in beiden Sprachen unterschiedlich sind. Das wird im Beispiel Garage deutlich. Garage hat im Französischen ein viel größeres Bedeutungsspektrum als im Deutschen. Bei Lehnwörtern, die nicht in der ZS gebräuchlich sind, können aber andere Probleme auftreten, die damit zusammenhängen, dass das verwendete Wort oder die verwendete lexikalische Einheit nicht ausreichend mit Bedeutung gefüllt ist. In der Moby-Dick- Übersetzung von Rathjen könnte das bei der Übernahme des Wortes Passage der Fall sein, weil die Wendung ein Schiff befand sich auf Passage im Deutschen sehr ungewöhnlich ist.

Auszug aus Beispiel 1-1

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In der Tat ist anzunehmen, dass Jendis’ Übersetzung dieser Stelle für deutschsprachige Leser leichter verständlich ist, weil ihnen die Bedeutung von Überfahrt geläufiger ist als die von Passage. Diese Annahme wird durch Wörterbucheinträge im Wahrig erhärtet, in denen unter dem Stichwort Passage[21] neben anderen Bedeutungen und entsprechenden Paraphrasen das Synonym Überfahrt angegeben ist, jedoch unter dem Stichwort Überfahrt[22] nur Fahrt über ein Gewässer und kein Synonym angegeben ist.

2 Calque (Lehnübersetzung)

Der calque ist eine Form des emprunt. Bei diesem Verfahren werden charakteristische Elemente semantischer, syntaktischer und morphologischer Art, aus dem AT in den ZT transportiert. Man kann sich dieses Verfahren wie eine Blaupause vorstellen. Bei der Lehnübersetzung gibt es ähnliche Verfahren wie bei der morphologischen Transliteration oder interlinearen Übersetzung. Wortbildungsgesetze, die es in der Zielsprache nicht gibt, werden imitiert oder der semantische Gehalt wird weitgehend übernommen. Die Grenze zum Verfahren der wörtlichen Übersetzung (traduction littérale) ist fließend.

Beispiel 1-3

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Auch die Beispiele für das Verfahren des calque sind problematisch, weil die Kontexte, in denen die Ausdrücke stehen, nicht genannt werden und weil in ihnen auch wie in den Beispielen des emprunt eine sprachhistorisch-gesellschaftlich bedingte Eingliederung von Ausdrücken zur Geltung kommt und nicht ihre tatsächliche Verwendung in bestimmten Texten. In dem Ausdruck national-socialisme wird im Französischen, entgegen der französischen Wortbildungsgesetze[23], die Syntax des deutschen Kompositums übernommen, im Gegensatz zum Beispiel Militärschule, in dem das Wortbildungsgesetz aus der einen Sprache nicht in die andere übernommen wird. Damit ist nicht mehr klar, wieso Malblanc dieses letztere Beispiel als calque einordnet, aber nicht als Verfahren der literalen Übersetzung.

3 Traduction littérale (literale Übersetzung)

Ungefähr zwischen der traduction littérale und der transpositon liegt der Umschlagpunkt von der wörtlichen Übersetzung (traduction directe) zur nichtwörtlichen Übersetzung (traduction oblique). Die traduction littérale - auch als literale Translation oder wortgetreue Übersetzung bezeichnet - ist ein Verfahren, bei dem Wort für Wort unter größtmöglicher Beibehaltung der ausgangssprachlichen Syntax übersetzt wird. Einzelne lexikalische Elemente bis hin zu kürzeren Sätzen werden syntaktisch gleich mit den lexikalischen und morphologisch äquivalenten Elementen der Zielsprache im Zieltext abgebildet.

Beispiel 1-4

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Malblancs Beispielsätze dokumentieren zwar, dass ähnliche syntaktische Strukturen in beiden Sprachen möglich sind, jedoch wird durch diese situationsenthobenen Beispiele nicht die besondere Leistung der literalen Übersetzung deutlich. Es handelt sich hier eher um idealisierte Entsprechungen, die im Textzusammenhang andere Formen annehmen könnten und deshalb unter Umständen mit anderen Verfahren übersetzt werden müssten.

Im folgenden Beispiel der Moby-Dick -Übersetzung wird deutlich, dass der Übersetzer Rathjen um eine möglichst wörtliche Übersetzung (traduction directe) bemüht ist, der Übersetzer Jendis dagegen an bestimmten Stellen eine nichtwörtliche Übersetzung (traduction oblique) bevorzugt. Bei den fettgedruckten Textelementen aus dem Moby-Dick- Abschnitt handelt es sich bei Rathjen um eine literale Übersetzung, bei Jendis hingegen um eine Adaptation im Sinne Malblancs:

Auszug aus Beispiel 1-1

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Zimmers Behauptung, dass regulär ein faux ami von regularly sei, also eine falsche Übersetzung sei, konnte bei einer Überprüfung anhand von Wörterbucheinträgen und durch die Befragung von Muttersprachlern nicht bestätigt werden; trotzdem wird in der wörtlichen Übersetzung die genaue Bedeutung von kreuzte nicht regulär nicht klar . Die Vorstellung, die durch kreuzte nicht in den Fanggründen erzeugt wird, ist dagegen eindeutiger. Doch auch damit ist das Problem nicht geklärt, denn den befragten Muttersprachlern ist ebenfalls die Bedeutung von regularly auch in einem größeren Kontext der Originalfassung nicht geläufig. Wird mit kreuzte nicht in den Fanggründen tatsächlich, das kommuniziert, was Melville seinen Lesern kommunizieren wollte? Wird die Begriffskombination heutzutage noch von Spezialisten in der Seefahrersprache verwendet oder wurde sie nur im 19. Jahrhundert von Seefahrern verwendet oder gehörte sie gar zum selbstverständlichen Sprachgebrauch des Lesepublikums zu Melvilles Zeiten? Diese Fragen können hier nicht beantwortet werden, zeigen aber die Komplexität dieses Problems, das umso größer wird, je größer auch der zeitliche Abstand des AT zum ZT ist.

4 Transposition (Wechsel der Wortart)

Bei der transposition werden bestimmte Elemente einer bestimmten Wortart durch Elemente einer anderen Wortart ersetzt, behalten aber - so Malblanc - ihre semantischen Konzepte bei.[24] In dieser Auffassung wird ein entscheidendes Problem in Malblancs Modell deutlich: Grammatische Formen werden oft unabhängig von ihrer Funktion betrachtet. Dadurch wird vernachlässigt, dass jede Veränderung der grammatischen Form, wie hier eine Veränderung der Wortart, auch immer mit einer Veränderung der Perspektive, der Semantik und den damit zusammenhängenden Funktionen verbunden ist. In dem Malblancschen Modell müsste eigentlich eine transposition auch immer eine modulation, nämlich den Wechsel in der Perspektive und des Konzepts beinhalten. Malblancs Konzeptbegriff bleibt unklar. Es wird nicht deutlich, ob er sich auf einzelne Bedeutungsinhalte des sprachlichen Zeichens bezieht oder auf größere gedankliche Strukturen. Er sagt nicht, wo die Grenze eines Konzepts liegt und deshalb ist auch das Problem, das in der Entsprechung des folgenden von Malblanc übernommenen Beispiels enthalten ist, nicht wirklich gelöst, da sich die Wendungen nur bedingt entsprechen.

Beispiel 1-5

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Frage bleibt offen, ob zum Beispiel die durch Friese benannte Vorstellung im Sinne Malblancs ein Konzept darstellt, der gesamte Satz dann also eine Kombination mehrerer Konzepte wäre oder ob der ganze Satz der Friese meinte als ein Konzept angesehen wird. Das Beispiel wird im folgenden Kapitel noch genauer diskutiert (S.25).

Beispiel 1-6

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In Beispiel 1-6 wird an Stelle eines substantivierten Infinitivs im Französischen ein Gerundium verwendet. Hier musste transponiert werden (transposition obligatoire), weil hier im Französischen nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht werden kann, einen Infinitiv zu substantivieren. Gegenüber den obligatorischen Transpositionen gibt es auch fakultative:

Après son retour: Nachdem er zurückgekehrt war

Möglich wäre auch gewesen: Nach seiner Rückkehr

Im Beispiel der Moby-Dick -Übersetzung könnte die Entsprechung kreuzte zu cruising als Verfahren der transposition bezeichnet werden , weil an die Stelle der infiniten ing- Form eine finite Form (Präteritum) im Deutschen tritt und die semantische Ähnlichkeit zwischen cruising und kreuzte sehr groß ist.

Auszug aus Beispiel 1-1

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

5 Modulation (Wechsel der Perspektive oder des Konzepts unter Beibehaltung des Sinns)

Bei der modulation werden zusätzlich zu Wechseln in den Wortarten, Wechsel in der Perspektive oder den Konzepten erkannt. So kann wie im folgenden Beispiel aus einer Negation im AT eine Affirmation im ZT werden (a), eine Folge zu einer Ursache (b), ein Teil zu einem Ganzen (c) oder eine ziehende Bewegung zu einer schiebenden Bewegung werden (d).

[...]


[1] Vgl.: Bühler 1934, 373

[2] Ehlich 1994

[3] Vgl.: Bühler 1934, 136

[4] Zu den bisherigen Übersetzungen zählen unter anderen die weitverbreiteten Übersetzungen: von Alice und Hans Seiffert (1968),Th. Mutzenbecher u. E. Schnabel (1977) und Richard Mummenday (1964). Möglicherweise wurde eine Neuübersetzung in Auftrag gegeben, weil die bis dahin verbreiteten Übersetzungen als sprachlich veraltet oder überarbeitungsbedürftig angesehen wurden.

[5] Hermann Mellville: Moby Dick. Aus dem Englischen von Matthias Jendis. München 2001: Carl Hanser Verlag. Laut Zimmer existiert nur die Übersetzung von Jendis als vollständige Druckfassung, die von Rathjen sei zwar vom Hanser Verlag in Auftrag gegeben, aber schließlich nicht veröffentlicht worden.

[6] In: Schreibheft – Zeitschrift für Literatur 57/2001

[7] Die Textpassage des Beispiels und ihre beiden Übersetzungen sowie der anschließende Kommentar sind dem Zeitungsartikel „Adolf Atta Ahab“von Dieter E. Zimmer entnommen.

[8] Vgl. Seele 1995, 81

[9]...non verbum pro verbo (Seele 1995, 81)

[10] zitiert nach Seele 1995, 81

[11] Bührig & Rehbein 2000, 2

[12] in Störig 1963, 14 -32

[13] zitiert nach Störig 1963, 21

[14] in Störig 1963, 182 - 195

[15] Benjamin bezieht sich im gesamten Aufsatz besonders auf Übersetzungen lyrischer Texte, er legt aber auch die Gültigkeit seiner Maximen für andere literarische Textsorten nahe. Dass an die Übersetzung von Lyrik andere Anforderungen gestellt werden als an die von Erzähltexten, wird hier nicht beachtet. Das Grundsatzproblem wird aber deutlich, weil sich in der Lyrik die sprachliche Formgebundenheit am stärksten manifestiert. Das, was für ein Gedicht gilt, gilt bedingt auch für einen Roman, denn die Übertragung des Inhalts ist beim literarischen Übersetzen ebenso wichtig wie die Übertragung der Form.

[16] in Störig 1963, 192

[17] in Störig 1963, 185

[18] Walter Benjamin: Die Aufgabe des Übersetzers, zitiert nach: Störig 1963, 195

[19] Der von Malblanc 1966 verwendete Begriff procédure bezeichnet etwas anderes als der in der funktionalen Pragmatik verwendete Begriff Prozedur (Ehlich 1994). Deshalb wird im Folgenden der Begriff Verfahren verwendet, wenn von einer procédure im Malblancschen Sinne die Rede ist.

[20] Malblanc 1966, 26-43

[21] Wahrig 1997, 944

[22] Wahrig 1997, 1254

[23] Im Französischen steht das zu spezifizierende Lexem (Wort) vor dem Lexem, das es spezifiziert. In dem Beispiel école militaire spezifiziert das Lexem militaire das Lexem école. Im Deutschen erfolgt die Spezifizierung in entgegengesetzter Richtung. Das zu spezifizierende Lexem steht im Deutschen nach dem Lexem, das es spezifiziert. Militär spezifiziert Schule.

[24] «La transposition consiste à remplaÇer dans LA une partie de discours de LD par une autre partie de discours, ainsi un verbe par un substantif tout en gardant strictement les concepts sémantiques de LD. Il y a de multiples espèces de transposition: substantifs, adjectifs, verbes, adverbes, prépositions, conjonctions, peuvent se transposer réciproquement» Malblanc 1966, 27

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Details

Titel
Probleme des Übersetzens: Literarische Übersetzungen. Beispiele aus den Sprachen: Deutsch, Französisch und Englisch
Hochschule
Universität Hamburg  (Institut für Germanistik 1)
Note
sehr gut (1,0)
Autor
Jahr
2002
Seiten
66
Katalognummer
V28666
ISBN (eBook)
9783638303781
ISBN (Buch)
9783640164806
Dateigröße
824 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Probleme, Berücksichtigung, Beispielen, Sprachen, Deutsch, Französisch, Englisch
Arbeit zitieren
Christian Weiß (Autor), 2002, Probleme des Übersetzens: Literarische Übersetzungen. Beispiele aus den Sprachen: Deutsch, Französisch und Englisch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28666

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