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Partizipation in der Stadtteilkultur im 21.Jahrhundert

Wie kann die Qualität der Partizipation in der Stadtteilkultur im 21.Jahrhundert verbessert werden?

Title: Partizipation in der Stadtteilkultur im 21.Jahrhundert

Bachelor Thesis , 2010 , 50 Pages

Autor:in: Thomas Butenhoff (Author)

Politics - Political Systems - Germany
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In Zeiten des digitalen Zeitalters, sowie der Protestbewegungen gegen Großbauprojekte und Gentrifizierung ist eine Überarbeitung der Partizipationsmöglichkeiten immer erforderlicher geworden. Basierend auf dieser Annahme beschäftigt sich diese Thesis mit der Frage, nach den Möglichkeiten zur „Verbesserung der Qualität der Partizipation“ in Bezug auf die direkteste Bezugsgröße des Individuums, dem Stadtteil.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition - Stadtteilkultur

3. Die Netzkulturen

4. Die Partizipationstheorie von Volker Gerhardt

5. Die Beteiligungsformen in Bremen

6. Die Städtebauförderung – Von der Bundesebene bis zum Stadtteil

7. Vergleich – Ostertor, Neustadt und Bremen

7.1 Das Ostertor und die Mozart-Trasse

7.2 Das Ostertor nach der Mozart-Trasse

7.3 Vergleichende Datenanalyse

7.4 Mögliche Projekte des Senators im Stadtteil Neustadt

7.5 Die Stadtteilkultur der Neustadt

8. Ein Partizipationsmodell zur Anwendung in der Stadtteilkultur der Neustadt in Bremen

9. Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Bachelor-Thesis untersucht, wie die Qualität der Partizipation in der Stadtteilkultur des 21. Jahrhunderts verbessert werden kann. Der Fokus liegt dabei auf der Integration moderner, internetbasierter Partizipationsinstrumente unter besonderer Berücksichtigung der Lebenswelt der sogenannten "Digital Natives" am Beispiel der Bremer Neustadt.

  • Analyse der Partizipationstheorie nach Volker Gerhardt im Kontext moderner Kommunikationsstrukturen.
  • Untersuchung der strukturellen und soziokulturellen Gegebenheiten der Bremer Neustadt im Vergleich zum historischen Beispiel Ostertor.
  • Bewertung bestehender städtebaulicher Förderprogramme und Beteiligungsformen in Bremen.
  • Entwicklung eines zielgruppenspezifischen Partizipationsmodells für die Stadtteilkultur.
  • Reflexion des Einflusses digitaler Medien auf das bürgerschaftliche Engagement.

Auszug aus dem Buch

3. Die Netzkulturen

Der Begriff „Digital Natives“ bedeutet wörtlich übersetzt, Digitaler Ureinwohner, und meint eine Gruppe, die mit dem Internet aufgewachsen ist. Das Durchschnittsalter dieser Gruppe ist 16 Jahre. Die Identitätsbildung der „Digital Natives“ verläuft simultan in einer online wie offline existierenden Identität, die jederzeit z.B. in Profilen neu erfunden, wieder aktualisiert oder gelöscht werden kann, was eine Veränderung der sozialen Identität beinhaltet. Der „Digital Native“ kann als Selbstprofilierung allerdings verbunden mit dem „Rückkopplungseffekt“ (anvisierte Fremdwahrnehmung Users A - Informationsstreuung von User A - Reaktionen anderer User – User A verändert sein Verhalten entsprechend der Selbstwahrnehmung) Informationen streuen und sich inszenieren. Das mit dieser Informationsstreuung, Selbstpräsentation und Inszenierung verbundene wird als „disclosure decision model“ bezeichnet. Nach diesem Modell sei mit der Informationsfreigabe eine Zielsetzung der sozialen Bestätigung, dem Gefühl von Nähe oder die Reduzierung von Kummer verbunden.

Inzwischen könne von einer im Entstehen und alle Digital Natives um die Welt verbindende globale Kultur geredet werden. Es gibt zwei Merkmale digitaler Identitäten, die Unsicherheit (fehlende Kontrolle über den Zugang anderer zum eigenen Netzprofil) und die Unbeständigkeit (Identitätsveränderungen mit und ohne das Zutun der betroffenen Person). Eine der wohl neusten und umfassendsten Entwicklungen betrifft weltweit existierende Portale wie „Second Life“, die eine digitale Fassung der gesamten Erde, kombiniert mit neuen Kreationen, wo User ein digitales Selbst ihrer Persönlichkeit, „Avatare“ entsprechend ihrer eigenen Wünsche und Träume erschaffen, damit in der digitalen Welt agieren und mit anderen Usern, ebenfalls dargestellt durch Avatare in Kontakt treten können. Bei so genannten MMOG´s (Massive Multiplayer Online Games) wie z.B. „World of Warcraft“ verhält sich dieses ähnlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema der Partizipation in der Stadtteilkultur des 21. Jahrhunderts ein, stellt die Forschungsfrage und erläutert die Relevanz des Themas im historischen und soziotechnischen Kontext.

2. Definition - Stadtteilkultur: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Stadtteilkultur auf Basis soziokultureller Werte und Verhaltensmuster und grenzt ihn von der allgemeinen Stadtkultur ab.

3. Die Netzkulturen: Hier werden die Verhaltensweisen und Merkmale der sogenannten "Digital Natives" analysiert, insbesondere deren Identitätsbildung und Mediennutzung im Internet.

4. Die Partizipationstheorie von Volker Gerhardt: Das Kapitel beleuchtet das theoretische Fundament der Partizipation und die kausale Verbindung zwischen individuellem Handeln, Selbstbestimmung und politischer Mitbestimmung.

5. Die Beteiligungsformen in Bremen: Es erfolgt eine Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen und der praktischen Anwendung von Bürgerbeteiligung durch Beiräte und städtische Institutionen in Bremen.

6. Die Städtebauförderung – Von der Bundesebene bis zum Stadtteil: Dieses Kapitel erläutert die Programme der Städtebauförderung, insbesondere das "Zentrenprogramm", und dessen Anwendung in der Bremer Neustadt.

7. Vergleich – Ostertor, Neustadt und Bremen: Der Autor führt eine vergleichende Untersuchung zwischen dem historischen Fallbeispiel Ostertor und der aktuellen Situation in der Neustadt durch, unterstützt durch umfangreiche Datenanalysen.

8. Ein Partizipationsmodell zur Anwendung in der Stadtteilkultur der Neustadt in Bremen: Aufbauend auf den vorangegangenen Analysen wird ein konkretes Modell für zukunftsorientierte, digitale Partizipationsverfahren entwickelt.

9. Ausblick: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und eine mögliche Zukunft der digitalen Partizipation in der Stadtteilkultur skizziert.

Schlüsselwörter

Partizipation, Stadtteilkultur, Digital Natives, Bürgerbeteiligung, Neustadt Bremen, Städtebauförderung, Zentrenprogramm, Internet, Mediennutzung, Demokratie, Stadtentwicklung, Identitätsbildung, Online-Partizipation, Jugendbeirat, Sozialraum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie moderne Partizipationsmethoden genutzt werden können, um die Qualität der Bürgerbeteiligung in der Stadtteilkultur unter Berücksichtigung des digitalen Wandels zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Soziologie der "Digital Natives", städtebauliche Förderprogramme in Bremen, theoretische Grundlagen der Partizipation sowie die praktische Gestaltung von Beteiligungsmodellen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie die Qualität der Partizipation in der Stadtteilkultur im 21. Jahrhundert durch neue Informations- und Kommunikationswerkzeuge verbessert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse, vergleichender Datenanalyse (Statistiken) und die Herleitung eines Partizipationsmodells basierend auf soziologischen Theorien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Merkmalen der Digital Natives, den gesetzlichen Strukturen der Bürgerbeteiligung in Bremen, einer Fallstudienanalyse der Neustadt im Vergleich zum Ostertor und der Entwicklung eines webbasierten Partizipationsmodells.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Partizipation, Digital Natives, Stadtteilkultur, Bremen, Städtebauförderung und Online-Partizipation charakterisiert.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Digital Natives für die Partizipation?

Der Autor sieht in den Digital Natives eine Gruppe, deren interaktive Mediennutzung neue Chancen für eine effektivere und zeitgemäßere Partizipation bietet, die über traditionelle Beteiligungswege hinausgeht.

Welche Bedeutung hat das Beispiel "Mozart-Trasse" für das entwickelte Modell?

Die historischen Widerstände im Ostertor dienen als Kontrastfolie, um zu zeigen, wie wichtig eine frühzeitige und zielgruppengerechte Beteiligung für das Gelingen städtebaulicher Maßnahmen ist.

Welche Rolle spielt die Hochschule Bremen im Modell?

Die Hochschule ist ein zentraler Akteur in der Neustadt; sie dient als Ankerpunkt für die Zielgruppe der jungen Generation, um über digitale Plattformen in das Stadtteilgeschehen eingebunden zu werden.

Ist eine Gesetzesänderung für das vorgeschlagene Modell zwingend erforderlich?

Der Autor weist darauf hin, dass eine Änderung des Ortsgesetzes für einige Aspekte sinnvoll sein könnte, jedoch die technologische Basis auch ohne formale Gesetzesänderungen geprüft und initiiert werden könnte.

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Details

Title
Partizipation in der Stadtteilkultur im 21.Jahrhundert
Subtitle
Wie kann die Qualität der Partizipation in der Stadtteilkultur im 21.Jahrhundert verbessert werden?
College
University of Applied Sciences Bremen  (Fakultät 3 - Gesellschaftswissenschaften)
Course
Politikmanagement
Author
Thomas Butenhoff (Author)
Publication Year
2010
Pages
50
Catalog Number
V286676
ISBN (eBook)
9783656871484
ISBN (Book)
9783656871491
Language
German
Tags
partizipation stadtteilkultur jahrhundert qualität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Butenhoff (Author), 2010, Partizipation in der Stadtteilkultur im 21.Jahrhundert, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/286676
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