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Überblick über die Bildung sowie die Verwendung des "Konjunktivs I und II"

Título: Überblick über die Bildung sowie die Verwendung des "Konjunktivs I und II"

Trabajo Escrito , 2012 , 14 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Pinar Eser (Autor)

Filología alemana - Otros
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Unter dem „Konjunktiv“ wird der markierte Modus der deutschen Gegenwartssprache verstanden, der im Vergleich zum „Indikativ“ nur unter bestimmten Voraussetzungen zu gebrauchen ist.
In der vorliegenden Hausarbeit biete ich einen Überblick über die Bildung sowie die Verwendung des „Konjunktivs I und II“. Mithilfe verschiedener Grammatiken werde ich diese Thematik aus unterschiedlichen Blickwinkeln darstellen. Der theoretische Teil umfasst die detaillierte Analyse der beiden Konjunktivformen, während der praktische Teil die Anwendung des „Konjunktivs“ in der Gegenwartssprache thematisiert.
Die Bedeutung des „Konjunktivs“ im heutigen Sprachgebrauch wird ebenso erarbeitet, indem auf den Gebrauch des „Konjunktivs“ in der Gegenwartssprache eingegangen wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der deutsche Konjunktiv

2.1 Der Konjunktiv I – Indirektiv

2.1.1 Die Formen des Konjunktivs I

2.1.2 Der Gebrauch des Konjunktivs I

2.1.2.1 Indirekte Rede

2.1.2.2 Weitere Anwendungsbereiche des Konjunktivs I

2.2 Der Konjunktiv II – Restriktiv

2.2.1 Die Formen des Konjunktivs II

2.2.1.1 Die Formen des synthetischen Konjunktivs II

2.2.1.2 Die Formen des analytischen Konjunktivs II

2.2.2 Der Gebrauch des Konjunktivs II

2.2.2.1 Indirekte Rede

2.2.2.2 Irreale Konditionalsätze und Konzessivsätze

2.2.2.3 Irreale Wunschsätze

2.2.2.4 Irreale Aussagesätze

2.2.2.5 Irreale Nebensätze

2.3 Der Konjunktiv in der heutigen Gegenwartssprache

3 Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen strukturierten Überblick über die Bildung und Verwendung des Konjunktivs I und II in der deutschen Gegenwartssprache zu geben und dessen aktuelle Bedeutung im Sprachgebrauch kritisch zu beleuchten.

  • Systematische Darstellung der Konjugationsformen des Konjunktivs I und II
  • Analyse der funktionalen Anwendungsbereiche, insbesondere der indirekten Rede
  • Untersuchung irrealer Satzgefüge (Konditional-, Wunsch- und Aussagesätze)
  • Diskussion über den Wandel und die Akzeptanz des Konjunktivs im heutigen Sprachgebrauch

Auszug aus dem Buch

2.1.2.1 Die indirekte Rede

Mit der indirekten Rede wird die wörtliche Wiedergabe von sprachlichen und schriftlichen Äußerungen anderer Personen verstanden, die soweit es geht unverändert wiedergegeben werden sollen. Verben des Denkens und Sagens begleiten diese, wobei auch Ausnahmen existieren. Darüber hinaus kann auch der „Indikativ“ in der indirekten Rede eingesetzt werden, wobei jedoch gegeben sein muss, dass die Aussage als wahrheitsgemäß angesehen wird. „Unter diesem Gesichtspunkt sind die überkommenen Eindeutschungen von >Konjunktiv< als >>Möglichkeitsform<< und Indikativ mit einem dieser Zeichen als >>Wirklichkeitsform<< durchaus angemessen.“ Nach Weinrich ist die parallele Verwendung des „Indikativs“ und „Konjunktivs“ in der indirekten Rede möglich. Falls der „Indikativ Präsens“ sich nicht hörbar voneinander unterscheidet, kommt der „Konjunktiv I“ in der indirekten Rede zum Einsatz, betont Weinrich.

Eisenberg hingegen unterscheidet bei der Anwendung des „Indikativs“ und „Konjunktivs“ des Weiteren zwischen faktiven und nicht-faktiven Verben. Faktive Verben sind all jene, die den „Konjunktiv Präsens“ in „dass-Sätzen“ nicht akzeptieren, während nicht-faktive diese akzeptieren. Die Wahrheit wird vom Sprecher vorausgesetzt, falls ein Verb den „Konjunktiv“ nicht akzeptiert. Der „Konjunktiv I“ wird in der indirekten Rede nicht automatisch übertragen, sondern steht in Abhängigkeit mit den nicht-faktiven Verben. Es ist zudem möglich, dass der „Konjunktiv I“ bei nicht-faktiven Verben ohne Bedeutungsverlust mit dem „Indikativ“ ersetzt werden kann. Bei Verben mit einer nicht-faktiven und faktiven Bedeutung wird die nicht-faktive Variante beim „Konjunktiv“ angezeigt. Eisenbergs Konzept liefert dem anfangs umständlich erscheinenden Umgang mit dem „Konjunktiv I“ in der indirekten Rede eine übersichtliche Einordnung der Verben bezüglich des „Konjunktivs I“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung definiert den Konjunktiv als markierten Modus und skizziert das methodische Vorgehen der Arbeit anhand grammatikalischer Analysen.

2 Der deutsche Konjunktiv: Dieses Kapitel erläutert detailliert die Bildungsformen und Einsatzgebiete von Konjunktiv I und II sowie deren Bedeutung in der heutigen Sprachpraxis.

3 Schlussbemerkung: Hier wird der Stellenwert des Konjunktivs zusammengefasst und aufgezeigt, dass er trotz Sprachwandels zentral bleibt, insbesondere im Kontext indirekter Rede.

Schlüsselwörter

Konjunktiv I, Konjunktiv II, Indirekte Rede, Deutsche Grammatik, Indikativ, Irreale Konditionalsätze, Wunschsätze, Sprachwandel, Synthetische Formen, Analytische Formen, Gegenwartsdeutsch, Verbalklammer, Modus, Faktive Verben, Potenzialität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die grammatikalische Struktur, die Bildung und den funktionalen Gebrauch des deutschen Konjunktivs in seinen zwei Ausprägungen (I und II).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen zählen die Konjugationsregeln, die Verwendung in der indirekten Rede sowie die Anwendung des Konjunktivs in irrealen Satzgefügen wie Wunsch- und Konditionalsätzen.

Was ist das primäre Ziel dieser Ausarbeitung?

Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über die Thematik zu geben und aufzuzeigen, wie sich der Gebrauch des Konjunktivs in der heutigen Gegenwartssprache entwickelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine vergleichende Analyse verschiedener linguistischer Standardgrammatiken, um die Thematik aus unterschiedlichen theoretischen Blickwinkeln zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die formale Bestimmung von Konjunktiv I und II, deren Gebrauch in der indirekten Rede sowie die Funktion bei der Darstellung von Irrealität und Potenzialität.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Modus, indirekte Rede, Irrealität, Konjunktiv I/II und Sprachwandel bestimmt.

Warum unterscheidet man zwischen faktiven und nicht-faktiven Verben bei der indirekten Rede?

Diese Unterscheidung ist relevant, da faktive Verben den Konjunktiv in dass-Sätzen oft nicht zulassen, da der Sprecher die Aussage bereits als wahr voraussetzt.

Welche Rolle spielt der Konjunktiv in der heutigen politischen Berichterstattung?

Er wird dort besonders häufig genutzt, um Distanz zu wiedergegebenen Aussagen zu wahren und eine neutrale Berichterstattung zu gewährleisten, ohne die Aussagen zu verfälschen.

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Detalles

Título
Überblick über die Bildung sowie die Verwendung des "Konjunktivs I und II"
Calificación
2,0
Autor
Pinar Eser (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
14
No. de catálogo
V286700
ISBN (Ebook)
9783656870302
ISBN (Libro)
9783656870319
Idioma
Alemán
Etiqueta
konjunktiv
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Pinar Eser (Autor), 2012, Überblick über die Bildung sowie die Verwendung des "Konjunktivs I und II", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/286700
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