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Die besondere Rolle der Lehrkraft in der Sozialdidaktik

Titel: Die besondere Rolle der Lehrkraft in der Sozialdidaktik

Hausarbeit , 2014 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Nicoline Rohweder (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Was macht einen "guten" Lehrer aus? Welche Kompetenzen werden benötigt, um erfolgreich als Lehrender tätig zu sein? Wie kann effizienter Unterricht gelingen und welche Einfluss nehmen Beziehungen und Emotionen auf den Unterricht? Dies sind zentrale Leitfragen, die in dieser Arbeit diskutiert werden, um die Forschungsfrage: Welche besondere Rolle nehmen Lehrkräfte in der Didaktik der Sozialpädagogik ein? begründet zu beantworten. Insbesondere werden die Kompetenzen der Lehrkraft und die zentralen Rolle von Emotionen und Beziehungen im Schulkontext thematisiert. Hierzu wird der Lehrende als zentraler Gegenstand betrachtet, wenn gleich die Lernenden wiederholt erwähnt werden, da die Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden einen wechselseitigen Prozess darstellt, der den Unterrichtsalltag prägt.
Einleitend wird die Entwicklung einer Didaktik der Sozialpädagogik herausgestellt, um einen historischen Überblick zu geben sowie grundlegende Gedanken einer Sozialdidaktik darzustellen. Das erste Kapitel schließt mit der Skizzierung der gegenwärtigen Situation der Sozialdidaktik, um auf den Kompetenzbegriff näher einzugehen, da dieser die Basis für anschließende Ausführungen darstellt.
Aufbauend auf die geschichtliche Entwicklung der Sozialdidaktik, wird die Schule als Ort vielfältiger Lernprozesse vorgestellt und ein Überblick in die Kompetenzen und Voraussetzungen von Lehrkräften gegeben.
Im weiteren Verlauf des ersten Unterpunktes wird die Rolle der Lehrkraft, im Kontext der Schule weiter differenziert, um daraus die Aufgaben und Ziele des Lehrenden zu konkretisieren.
Der zweite Unterpunkt des Kapitels behandelt die Emotionen, welche die Lehrkraft umgeben, sowie die Beziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden. In Zuge dessen wird der zentrale Stellenwert von Emotionen zwischen Lehrenden und Lernenden verdeutlicht und gleichzeitig die Diskrepanz, die aus diesem Wechselspiel resultiert, herausgestellt.
Abschließend werden die zentralen Thesen dieser Arbeit in der Schlussfolgerung erneut aufgegriffen und ausgewertet. Hieraus resultiert die Beantwortung der eingangs genannten Forschungsfrage dieser Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundgedanken und historischer Überblick einer Didaktik der Sozialpädagogik

3. Schule als Ort für vielfältige Lernprozesse - die Rolle des Lehrenden

3.1 Unterricht als Kernaufgabe des Lehrenden

3.2 Beziehung und Emotionen als Wegweiser und Orientierungspunkt für didaktische Überlegungen

4. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die spezifische Rolle von Lehrkräften innerhalb der Didaktik der Sozialpädagogik, wobei der Fokus insbesondere auf der Bedeutung professioneller Kompetenzen, dem Einfluss von Emotionen sowie der Beziehungsgestaltung zwischen Lehrenden und Lernenden im schulischen Kontext liegt.

  • Entwicklung und historischer Kontext der Sozialdidaktik
  • Analyse professioneller Kompetenzprofile von Lehrkräften
  • Eignungs- und Qualitätshypothesen in der Lehrerforschung
  • Bedeutung von Emotionen für Lernprozesse und das Lehrerkonzept
  • Gestaltung effektiver Lehr-Lern-Arrangements

Auszug aus dem Buch

3.2 Beziehung und Emotionen als Wegweiser und Orientierungspunkt für didaktische Überlegungen

Einer besonderen Bedeutung in der Didaktik der Sozialpädagogik wird der Beziehung übertragen. Sie ist das Fundament und gibt das nötige Vertrauen, das für die sozialpädagogische Ausbildung nötig ist. Sowohl die Beziehung zwischen der Lehrkraft und den Schüler*innen, als auch die zwischenmenschlichen Beziehungen untereinander und schlussendlich sogar die intrapersonelle Beziehung sind hiermit angesprochen. Emotionen haben einen großen Einfluss auf das Selbstkonzept der Lernenden und Lehrenden und bestimmen das Handeln der Lehrperson. So bieten positive Emotionen eine günstige Lernbedingung, wo hingegen negative Emotionen sich eher störend auf das Lernen auswirken. Existentiell für effektiven Unterricht ist dabei der Enthusiasmus der Lehrkraft, denn sie kann die Schüler*innen durch ihre Begeisterung motivieren und eine intrinsische Motivation hervorrufen.

Dabei ist allerdings nicht die Begeisterung für das spezielle Unterrichtsfach entscheidend, sondern die Freunde am Lehren, die von der Lehrkraft ausgeht. Negative Emotionen hingegen, wie Angst oder Wut, führen bei den Schüler*innen eher zu einer extrinsisch motivierten Kognition, sodass sie sich lediglich aus Angst regelkonform verhalten. Eine solches Lernklima ist wenig effektiv und sowohl für die Schüler*innen als auch für die Lehrkraft sehr unangenehm. Für eine gute Beziehung zwischen beiden Parteien ist ein hohes Maß an Selbstreflektion, seitens der Lehrkraft, entscheidend. Schüler*innen sind häufig sehr sensibel für die gegenwärtige Verfassung des Lehrenden, sodass ein bewusster und regulierender Umgang mit den eigenen Emotionen von der Lehrkraft verlangt werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert die zentrale Forschungsfrage zur Rolle von Lehrkräften in der Sozialdidaktik und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Grundgedanken und historischer Überblick einer Didaktik der Sozialpädagogik: Es werden die Ursprünge der Sozialdidaktik seit den frühen 1980er Jahren sowie die Forderungen nach eigenständigen Fachlehrämtern und einer reflektierten Theorie-Praxis-Verknüpfung dargestellt.

3. Schule als Ort für vielfältige Lernprozesse - die Rolle des Lehrenden: Das Kapitel beleuchtet den Aufgabenkanon von Lehrkräften sowie die theoretischen Ansätze der Eignungs- und Qualitätshypothese zur Bestimmung professioneller Kompetenzen.

3.1 Unterricht als Kernaufgabe des Lehrenden: Hier werden die institutionellen Rahmenbedingungen sowie die drei Kerndimensionen des Unterrichts erläutert, die das Handeln von Lehrkräften strukturieren.

3.2 Beziehung und Emotionen als Wegweiser und Orientierungspunkt für didaktische Überlegungen: Dieser Abschnitt analysiert die fundamentale Rolle von Vertrauensverhältnissen und emotionalen Zuständen für den Lernerfolg und die Selbstreflexion des Lehrenden.

4. Schlussfolgerung: Das abschließende Kapitel führt die Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit eines bewussten Umgangs mit der eigenen Person und Emotionen als essenzielles Element sozialdidaktischen Handelns.

Schlüsselwörter

Sozialdidaktik, Sozialpädagogik, Lehrerkompetenz, Unterrichtsgestaltung, Lehrer-Schüler-Beziehung, Emotionen im Unterricht, Eignungshypothese, Qualifikationshypothese, Theorie-Praxis-Verhältnis, Bildungsforschung, Professionelle Entwicklung, Selbstkonzept, Motivation, Lernprozesse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die professionellen Anforderungen an Lehrkräfte in der beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik und wie diese durch didaktische Konzepte und persönliche Kompetenzen erfolgreich bewältigt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Sozialdidaktik, die Analyse des Kompetenzbegriffs, die Rolle von Emotionen sowie die Beziehungsgestaltung im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die besondere Rolle der Lehrkräfte in der Didaktik der Sozialpädagogik zu definieren und zu begründen, was einen „guten“ Lehrer in diesem Kontext ausmacht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf der Analyse von Fachliteratur, bildungspolitischen Beschlüssen und sozialwissenschaftlichen Forschungshypothesen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die geschichtlichen Grundlagen als auch die aktuelle Rolle der Lehrkraft, inklusive der Eignungs- und Qualifikationshypothesen, sowie die Bedeutung von Emotionen und Beziehungsarbeit detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind insbesondere Sozialdidaktik, Lehrerkompetenz, Beziehungsarbeit, emotionale Regulation und professionelle Identitätsentwicklung.

Warum spielt die Eignungshypothese eine Rolle für die Lehrkraft?

Die Eignungshypothese fokussiert auf stabile Persönlichkeitsmerkmale, die bereits vor der Ausbildung vorhanden sind und einen wesentlichen Einfluss auf den beruflichen Erfolg sowie die Bewältigung des komplexen Unterrichtsalltags haben.

Welchen Einfluss haben negative Emotionen auf das Lernklima?

Negative Emotionen wie Angst oder Wut können beim Lernenden zu extrinsischer Motivation und rein regelkonformem Verhalten führen, was ein effektives, auf Entwicklung ausgerichtetes Lernklima behindert.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die besondere Rolle der Lehrkraft in der Sozialdidaktik
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg
Note
1,3
Autor
Nicoline Rohweder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
15
Katalognummer
V286860
ISBN (eBook)
9783656872672
ISBN (Buch)
9783656872689
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sozialdidaktik Rolle des Lehrenden Lehrer und Schüler Unterricht Schule Didaktik Lehrkraft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nicoline Rohweder (Autor:in), 2014, Die besondere Rolle der Lehrkraft in der Sozialdidaktik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/286860
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Leseprobe aus  15  Seiten
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