Radikalisierung von Terrorismusakteuren. Daniel Schneider und die Sauerlandgruppe


Hausarbeit, 2013

20 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sauerland-Gruppe – Einordnung und Hintergründe

3. Radikalisierung
3.1. Bedingungen und Voraussetzungen der Radikalisierung
3.1.1. Das soziale Milieu
3.1.2. Die Persönlichkeit
3.1.3. Politik und Gesellschaft
3.2. Der Radikalisierungsprozess

4. Daniel Schneider

5. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Die Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder gehen von etwa 5.500 Anhängern extremistischer salafistischer Bestrebungen in Deutschland aus; in Nordrhein-Westfalen sind es etwa 1500. Nach jetzigem Stand ist zu vermuten, dass diese Zahl auch 2014 weiter steigen wird.“ 1

Der Innenminister des Landes Nordrhein Westfalen Ralf Jäger leitete mit diesen Zahlen am 13.03.2014 den Innenausschuss des Landtages NRW ein. In seinen weiteren Ausführungen berichtet er, es sei davon auszugehen, dass radikale salafistische Vereinigungen in NRW auch Kontakte zur Sauerland-Gruppe hatten.

In der Prognose des Verfassungsschutzes Niedersachsen „Gefährdungslage in Deutschland“ heißt es, es bestehe eine erhöhte Gefährdungslage durch islamistischen Terrorismus, der jederzeit in Form von Anschlägen realisiert werden kann.2

Beide Berichte zeigen, die globale Bedrohung durch Terrorismus hat nicht nur Deutschland und NRW erreicht. Spätestens seit den vereitelten Anschlagsplänen der Sauerland-Gruppe ist deutlich geworden, dass die Gefährdung durch Terror bis in die unmittelbare Nachbarschaft gelangen kann.

Wie aber war es möglich, dass sich Daniel Schneider, der in westlichen Verhältnissen aufgewachsen, sogar bewusst katholisch erzogen wurde, sich radikalisierte und sich der Sauerland Gruppe und dem weltweiten Jihad angeschlossen hat?

In dieser Arbeit sollen allgemeine Einflüsse und Faktoren im Radikalisierungsprozess dargestellt werden. Am Beispiel von Daniel Schneider wird untersucht, welche Muster sich bestätigen lassen, wie sie zu gewichten sind und welche zentralen Problemstellungen in der Terrorismusforschung aufkommen.

So ist ein wirksamer Ansatz zur künftigen Bekämpfung von Terrorismus der, ihn in seiner Entstehung zu verstehen. Es stellt sich die Frage, was zur Radikalisierung von Daniel Schneider führte.

2. Sauerland-Gruppe – Einordnung und Hintergründe

Der innere Kern der sogenannten Sauerland-Gruppe umfasst vier Personen: Adem Yilmaz, Atilla Selek, Fritz Martin Gelowicz und Daniel Schneider. Darüber hinaus ist zu vermuten, dass weitere Personen, wie zum Beispiel die Frau von Fritz Martin Gelowicz an den kriminellen Handlungen, den Vorbereitungen dieser oder weiterer Hilfen beteiligt waren. Denn die Organisation der Terrorzelle an sich, vor allem die Reise zu den pakistanischen Ausbildungslagern, erforderten Hilfen, die über den Kreis der vier Mitglieder der Sauerlandgruppe hinausgingen. Als Auftraggeber und übergeordnete Instanz der Sauerlandgruppe ist die „Islamische Dschihad Union“ zu benennen, deren Hintergründe im Folgenden beschrieben werden.3

Die „Islamische Jihad Union“ ist eine Abspaltung der „Islamischen Bewegung Usbekistan“ auch IBU oder IMU genannt, die bereits während des Bürgerkriegs in Usbekistan in den Jahren 1992 bis 1997 gegründet wurde. Während des Bürgerkrieges verfolgte die IBU das Ziel, die usbekische Regierung gewaltsam zu stürzen und einen islamischen Gottesstaat zu errichten. Der enge Kontakt zur Al Quaida und der zunehmende Zulauf von Jihad-Kämpfern aus benachbarten Ländern, ausgelöst durch den einsetzenden Krieg der Amerikaner gegen die Taliban im Jahr 2001, führten dazu, dass sich in der IBU Strömungen entwickelten, die eine Ausweitung des Terrors forderten. So geriet die Organisation in einen internen Konflikt zwischen regionalem und globalem Jihad. Aus dieser Identitätsfindung heraus, soll sich die „Islamische Jihad Union“ im Jahr 2002 abgespalten und sich dem globalem Jihad zugewendet haben.4

An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass über die Gründung und Existenz unterschiedliche, teilweise gegenläufige Ansichten und Informationen bestehen, sodass hier keine eindeutige Aussage, sondern lediglich ein Überblick dargestellt werden kann.

Während der Beamte des Landesamtes für Verfassungsschutz Baden-Württemberg, Benno Köpfer die Existenz der IJU in Frage stellt und behauptet, sie existiere nur im Internet, behauptet der ehemalige britische Botschafter in Usbekistan, Craig Murray, sie werde vom usbekischen Geheimdienst gesteuert.5

Eine weitere Theorie besagt, dass die IJU sehr wohl existiere, die Internationalisierung der Organisation aber erst deutlich später eingesetzt haben soll. Demnach habe die IJU in den Jahren 2002 bis 2005 weiterhin ausschließlich in Usbekistan terroristische Anschläge verübt. Stattdessen sei die IBU zu einer überregionalen Ausweitung ihrer Ziele übergegangen. So habe sich die IJU erst 2005 dem globalen Jihad angeschlossen, da sie hauptsächlich aus Kostengründen auf eine Eingliederung in das Al Quaida Netzwerk angewiesen war. Der Einschätzung von Dr. Michael Logvinov nach, ist diese Theorie die am wahrscheinlichsten.6

Was aber bedeutet der globale Jihad, dem sich die IJU und schließlich die vier Mitglieder der Sauerlandgruppe angeschlossen haben?

Zu unterscheiden ist der kleine und der große Jihad. Während der große Jihad das „ friedliche individuelle Bemühen um das richtige religiöse Verhalten gegenüber Gott und den Mitmenschen beschreibt,“ 7 berufen sich Islamisten auf den kleinen Jihad, der die „gewalttätige Verteidigung bzw. Ausweitung des Herrschaftsgebietes des Islam“ 8 meint.

Die Ideologie der Islamisten kann zahlreiche Formen annehmen. An dieser Stelle lässt sich beispielhaft der radikale Muslim-Nationalismus nennen, da er Elemente aufweist, die vielen islamistischen Ideologien übergeordnet sind. Er vereint sowohl den Kampf gegen die politische, als auch kulturelle Vorherrschaft des Westens. Er bedient sich also politischer und kultureller, weniger der religiösen Elemente. So steht die weltweite Gemeinschaft der Muslime als „Schicksalsgemeinschaft“ im Vordergrund.9

Die Ziele der Islamisten sind z.B. die Islamisierung westlicher Gesellschaften und die Behauptung des politischen Islam gegen die westliche Vorherrschaft. Gewalt ist dabei für Islamisten als Mittel legitim und für die Durchsetzung ihrer Ziele unausweichlich.10

So plante die Sauerland-Gruppe mehrere Sprengstoffanschläge. Zur selben Zeit an verschiedenen Orten, sollten möglichst viele amerikanische Staatsbürger getroffen werden.

Vorrangig waren amerikanische Kasernen, der Frankfurter Flughafen, aber auch Discotheken und Restaurants geplante Anschlagsziele der Sauerland-Terroristen. Auch deutsche Opfer tolerierten sie, hätte die Wasserstoffperoxid-Mischung, die als Bombe dienen sollte, doch eine erhebliche Sprengkraft entfaltet.11

Am 04.09.2007 wurden drei der Mitglieder nach langwieriger Beschattung durch das BKA festgenommen. Sie hatten sich in dem unscheinbaren Ort Oberschledorn ein Ferienhaus gemietet, um dort unbeobachtet die Bombe zu bauen. Währenddessen wurden sie jedoch von der GSG 9 überwältigt.12

Schließlich wurden die Mitglieder der Sauerland-Gruppe am 04.03.2010 verurteilt. Während des Gerichtsprozesses gaben sie wertvolle Einblicke in ihr Leben und wie sie mit der Zeit zu Terroristen wurden.13

3. Radikalisierung

Bevor auf die einzelnen Elemente und Bedingungen und schließlich dem Prozess der Radikalisierung eingegangen werden kann, ist es zunächst wichtig zu wissen, ab wann ein Mensch radikal eingestellt ist. Was also bedeutet radikal, was extremistisch? Wo unterscheiden sich die beiden Begriffe, die in der Literatur und im Alltag inflationär verwendet werden?

Fest steht, die Wissenschaft kann sowohl den Begriff Radikalismus, als auch den Begriff Extremismus nicht klar definieren und eingrenzen.14

Das Wort „Radikal“ ist von dem lateinischen Wort „Radix“ abzuleiten, was soviel wie „Wurzel“ bedeutet und kann wie folgt interpretiert werden:15

„Wer radikal ist, schließt keine Kompromisse, sondern packt die Probleme grundsätzlich von der Wurzel her an. (…). Radikal in den Zielsetzungen ist, wer das Bestehende, die Verhältnisse, die er vorfindet, von Grund auf in Frage stellt und in toto verändern will.“ 16

Die Definition des Extremismus zeigt, dass sich die Bedeutungen beider Begriffe überlagern:

„[Eine]Verhaltensweise, die die bestehende Gesellschafts- und Staatsordnung radikal umstürzen will und entsprechende Strategien (einschließlich der Anwendung von Gewalt) entwickelt.“ 17

In der Verhaltensweise und Zielsetzung unterscheiden sie sich also nicht. Der Unterschied beider Begriffe ist vielmehr in dem Prozess zu finden. So bedarf es seiner Zeit, bis ein Mensch zu einem Extremisten wird. Diese Phase wird als Radikalisierung bezeichnet.18

3.1. Bedingungen und Voraussetzungen der Radikalisierung

Der Radikalisierungsprozess wird bedingt durch eine Menge von unterschiedlichen Voraussetzungen und Einflüssen, einzelnen Elementen und individuellen Erlebnissen, die im Folgenden Gegenstand der Untersuchung sind. Dabei sind die einzelnen Kategorien nicht getrennt, sondern als sich gegenseitig bedingend und ergänzend anzusehen. Schließlich „geht es (...) nicht ausschließlich um das Vorhandensein bestimmter Faktoren und Einflüsse, sondern auch und gerade um deren Zusammenspiel, Entwicklung und Verlauf.“19

3.1.1. Das soziale Milieu

Zu dem sozialen Milieu ist die Familie, der Freundeskreis und die Mikro Ebene der Gesellschaft einzuordnen, mit der eine Person unmittelbar in Kontakt kommt.

Eine häufige notwendige Bedingung für eine mögliche Radikalisierung junger Menschen ist die, das familiäre Verhältnisse beispielsweise durch eine Trennung der Eltern in einer Weise gestört sind, das sich die Person verstärkt nach sozialen Bindungen sehnt. Dieses Bedürfnis verstärkt sich erheblich, wenn der junge Mensch auch in seiner unmittelbaren sozialen Umgebung zum Beispiel in der Schule statt Zugehörigkeit, Entfremdung verspürt.20

Ein weiterer Multiplikator ist dann gegeben, wenn er nicht nur ausgeschlossen wird, sondern bedingt durch z.B. Mobbing in eine Opferrolle verfällt.21

Gerade die islamische Kultur weist dann gute Bedingungen dafür auf, dass ein Betroffener, der zum Islam konvertiert ist, wieder sozialen Anschluss finden kann. Denn die Moschee ist nicht nur wie die christliche Kirche ein Ort für den Gottesdienst, sondern ist zugleich auch eine soziale, humanitäre und kulturelle Einrichtung.22

Besonders in dieser sozialen Situation haben radikale Geistliche großen Einfluss auf einen jungen Menschen. Sie missbrauchen das Bedürfnis nach sozialer Zugehörigkeit und benutzen das gerade neu gewonnene Vertrauen des Individuums, um sie von der Gemeinde und der Moschee weg in extremistische Milieus zu führen.23

An dieser Stelle greift das Phänomen des „Gruppenzwangs“.24 Die radikale Gruppierung isoliert den Betroffenen endgültig von seinem früheren sozialen Milieu und baut damit eine Ordnung der absoluten sozialen Kontrolle auf. Alles wird innerhalb der Gruppe miteinander geteilt. Die Gruppe wird für den jungen Menschen ein Familienersatz.25

[...]


1 Vgl. Jäger, Ralf: Sitzung des Innenausschusses Vorlage 16/1697: Verbotene Islamistennetzwerke weiter in Nordrhein Westfalen aktiv?, Düsseldorf, 13.03.2014, S.1-7

2 Vgl. Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport - Verfassungsschutz – (Hrsg.): Radikalisierungsprozesse im Bereich des islamistischen Extremismus und Terrorismus, April 2012 Hannover, S.7

3 Vgl. Musharbash, Yassin: Finale des Sauerland-Prozesses: Tacheles-Urteil für die Terrorplaner, http://www.spiegel.de/politik/deutschland/finale-des-sauerland-prozesses-tacheles-urteil-fuer-die-terrorplaner-a-681792.html, abgerufen am 14.03.2014

4 Vgl. Dr. Logvinov, Michal: Islamische Dschihad-Union: Ein greifbares Phänomen, in: Die Kriminalpolizei-Zeitschrift der Gewerkschaft der Polizei, Ausgabe 1/2010, S. 4-12

5 Vgl. Deutscher Bundestag: Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Petra Pau und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache 16/722, Berlin 10.01.2008

6 Vgl. Dr. Logvinov: Islamische Dschihad Union, 2010, S. 6

7 Vgl. Bundesamt für Verfassungsschutz (Hrsg.): Islamismus: Entstehung und Erscheinungsformen, Köln September 2013, S. 17

8 Ebd., S.17

9 Vgl. Kowalski Michael, Ministerium für Inneres und Königreichsbeziehungen der Niederlande, Den Haag: Dawa und Jihad als Bedrohungen des demokratischen Rechtsstaates -Analyse, Hintergründe und Handlungsperspektiven, in: Symposium des Bundesamtes für Verfassungsschutz (Hrsg.), Köln April 2005, S.78-79

10 Vgl. Bundesamt für Verfassungsschutz: Islamismus, S.16

11 Vgl. ZEIT online, dpa: Terror: Schlimmer als London und Madrid, http://www.zeit.de/online/2007/36/festnahmen-terrorverdaechtige-deutschland, abgerufen am 08.01.2014

12 Ebd.

13 Vgl. Spiegel: Urteil im Terrorprozess: Gericht verhängt hohe Haftstrafen gegen Sauerland-Gruppe, http://www.spiegel.de/politik/deutschland/urteil-im-terrorprozess-gericht-verhaengt-hohe-haftstrafen gegen-sauerland-gruppe-a-681633.html, abgerufen am 14.03.2014

14 Vgl. Öztürk Asiye, in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Extremismus, 45/2010, Bonn 08.11.2010, S.2

15 Vgl. Bendel, Petra: Extremismus, in: Lexikon der Politikwissenschaft, München 2005, S. 233

16 Vgl. Waldmann Peter: Radikalisierung in der Diaspora: Wie Islamisten im Westen zu Terroristen werden, Hamburg 2009, S.36

17 Vgl. BROCKHAUS: Extremismus, 12. Auflage, Leipzig 2006

18 Vgl. Neumann Peter: Radikalisierung, Deradikalisierung und Extremismus , in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Deradikalisierung, 63. Jahrgang, Bonn 15.Juli 2013, S.3-10

19 Ebd. S.3

20 zitiert nach: Waldmann, Peter: Radikalisierung in der Diaspora, S.66

21 Vgl. Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport - Verfassungsschutz – (Hrsg.): Islamismus: Entwicklungen – Gefahren – Gegenmaßnahmen, April 2012 Hannover, S.65-78

22 zitiert nach: Waldmann, Peter: Radikalisierung in der Diaspora, S.90

23 Vgl. Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport - Verfassungsschutz – (Hrsg.): Islamismus, S.66

24 Ebd. S.67

25 Vgl. New York Police Department: Radicalization in the West: The Homegrown Threat, New York 2007,S.36,http://www.nypdshield.org/public/SiteFiles/documents/NYPDReport RadicalizationintheWest.pdf, abgerufen am 25.03.2014

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Radikalisierung von Terrorismusakteuren. Daniel Schneider und die Sauerlandgruppe
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
1,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
20
Katalognummer
V287022
ISBN (eBook)
9783656875772
ISBN (Buch)
9783656875789
Dateigröße
456 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Kommentar des Dozenten: Die wirklich umfangreiche Literatur ist sehr passend und zudem diversifiziert ausgewählt worden. Die Faktenbasis ist umfangreich, wirklich tiefergehend und von hoher Qualität gelegt worden. Die Belegführung ist doch recht umfangreich. Kurzum: Sowohl beim Aufbau, der eigentlichen Argumentation, als auch des schriftlichen Stils sind sie äußerst überzeugend.
Schlagworte
radikalisierung, terrorismusakteuren, daniel, schneider, sauerlandgruppe
Arbeit zitieren
Thorsten Kater (Autor), 2013, Radikalisierung von Terrorismusakteuren. Daniel Schneider und die Sauerlandgruppe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287022

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