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Die moderne Reproduktionsmedizin. Steht das Designerbaby vor der Tür?

Titre: Die moderne Reproduktionsmedizin. Steht das Designerbaby vor der Tür?

Dossier / Travail , 2014 , 19 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Jennifer Kupka (Auteur)

Sociologie - Connaissances et Information
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Reproduktionsmedizin – in unserer heutigen Zeit ein gebräuchliches und wohl bekanntes Wort, das man mit Statements wie „Designerbaby“, „Baby im Reagenzglas“, „künstliche Befruchtung“ und vielen weiteren Aussagen in Verbindung bringt. Sind diese Aussagen ein Irrglaube oder kann man dem tatsächlich folgen? Solche und mögliche weitere Fragen werden in der vorliegenden soziologischen Seminararbeit behandelt. Dabei ist es wichtig Annahmen, Klischees und Aussagen über die Reproduktionsmedizin von allen Seiten zu beleuchten, um ein möglichst umfangreiches Wissen darüber zu erhalten. Es interessieren also nicht die Vor- und Nachteile der Reproduktionsmedizin, sondern was als Vor- und Nachteile der Reproduktionsmedizin ausgewiesen wird.

Warum ist diese Fragestellung so interessant? Nur sehr wenige Fachbereiche der Medizin haben sich in den letzten Jahren so schnell entwickelt wie die Reproduktionsmedizin (vgl. Diedrich & Griesinger & Ludwig, 2013, S.V). Die Technologien in diesem Gebiet sind mittlerweile so weit, dass Mediziner „theoretisch“ Babys nach Wünschen designen könnten. Dabei entstehen Fragen wie „Ist die Reproduktionsmedizin wirklich schon so weit oder ist die Gesellschaft noch lange davon entfernt, Babys ganz nach persönlichen Wünschen zu gestalten?“.
Eine andere Fragestellung ist die des ethischen Konflikts in der Reproduktionsmedizin, welcher in dieser Seminararbeit ebenfalls behandelt wird. Besonders geht es in diesem Zusammenhang auch um die vielfach umstrittene Präimplantationsdiagnostik, die in Deutschland erst seit einigen Jahren und nur in engen Grenzen vom Gesetzgeber erlaubt wird. Interessanterweise spricht der französische Philosoph Michel Foucault über Worte wie Biopolitik und Biomacht, die im Hinblick auf das Thema Reproduktionsmedizin bemerkenswerte
Hinweise auf den Machttypus von Heute geben. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die moderne Reproduktionsmedizin

2.1 Was ist Reproduktionsmedizin

2.1.1 Die Geschichte der Reproduktionsmedizin

2.1.2 Techniken

2.1.2.1 Intrauterine Insemination

2.1.2.2 Intratubare Insemination

2.1.2.3 In-vitro-Fertilisation

2.1.2.4 Intrazytoplasmatische Spermieninjektion

2.1.3 Rechtliche Grundlagen

2.2 Ethische Diskurse zur Reproduktionsmedizin

2.2.1 Gefährdung der Menschenwürde durch die moderne Reproduktionsmedizin?

2.2.2 Stellungnahme der Bioethik-Kommission Bayern zur Präimplantationsdiagnostik

2.3 Biosozialität und die soziologische Sicht Michel Foucaults

2.3.1 Wer ist Michel Foucault?

2.3.2 Michel Foucaults Begriffe der Biopolitik und Biomacht

2.3.3 Paul Rabinows Begriff der Biosozialität

3 Diskussion und Ausblick in die Zukunft

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die moderne Reproduktionsmedizin unter soziologischen Aspekten, insbesondere durch die Analyse von Machtdiskursen und ethischen Rahmenbedingungen. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich das Konzept des "Designerbabys" in den aktuellen gesellschaftlichen und rechtlichen Kontext einordnet und welche Rolle Begriffe wie Biomacht, Biopolitik und Biosozialität in diesem Zusammenhang spielen.

  • Grundlagen und historische Entwicklung der Reproduktionsmedizin
  • Techniken der künstlichen Befruchtung (u.a. In-vitro-Fertilisation)
  • Ethische Debatten über Menschenwürde und Präimplantationsdiagnostik
  • Soziologische Machttheorien nach Michel Foucault
  • Das Konzept der Biosozialität nach Paul Rabinow

Auszug aus dem Buch

2.1.2.4 Intrazytoplasmatische Spermieninjektion

Im Gegensatz zur In-vitro-Fertilisation werden bei der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion die vorbehandelten Spermien bei dem gleichen Vorgang in eine Eizelle mit Hilfe einer Haltepipette und einer Injektionspipette direkt injiziert. Dadurch wird eine noch höhere Rate der befruchteten Eizellen erhofft. Da dieser Prozess eine Mikromanipulation an der Eizelle ist, ist ein Versagen dieser Methode häufig möglich. Die Mediziner, die in diesem Bereich arbeiten, müssen bei dem Ablauf dieser Technik sehr vorsichtig vorgehen, um die Eizelle nicht zu zerstören oder zu verletzen, was jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden kann. Letzten Endes wird nach jeder Befruchtung versucht den, besten Embryo der Patientin wieder zu implantieren und so eine Schwangerschaft hervorzurufen. (vgl. Diedrich & Ebner, 2013, S.220 ff.)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Reproduktionsmedizin ein und stellt die Relevanz der Fragestellung hinsichtlich gesellschaftlicher Erwartungen und ethischer Konflikte dar.

2 Die moderne Reproduktionsmedizin: Dieser Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen, ethische Diskurse sowie soziologische Analysen basierend auf den Theorien von Michel Foucault und Paul Rabinow.

3 Diskussion und Ausblick in die Zukunft: Das Abschlusskapitel reflektiert die technologischen Entwicklungen im Kontext der ethischen und rechtlichen Grenzen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung dieser Technologien.

Schlüsselwörter

Reproduktionsmedizin, Designerbaby, In-vitro-Fertilisation, Präimplantationsdiagnostik, Embryonenschutzgesetz, Ethik, Menschenwürde, Michel Foucault, Biopolitik, Biomacht, Paul Rabinow, Biosozialität, Kinderlosigkeit, Sterilität, Machtverhältnisse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der soziologischen Untersuchung moderner Reproduktionsmedizin und deren Einfluss auf die Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den technischen Verfahren der künstlichen Befruchtung, den ethischen Konflikten sowie soziologischen Machtbegriffen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Reproduktionsmedizin über die rein medizinische Betrachtung hinausgehend soziologisch einzuordnen und zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Anwendung soziologischer Theorien, insbesondere der Diskursanalyse nach Michel Foucault.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Es werden historische Grundlagen, Techniken, rechtliche Regelungen und ethische Diskurslinien detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Reproduktionsmedizin, Biomacht, Biopolitik, Biosozialität und Präimplantationsdiagnostik.

Warum wird Michel Foucault in dieser Arbeit herangezogen?

Foucaults Theorien zur Biopolitik und Biomacht dienen als theoretischer Rahmen, um zu verstehen, wie moderne Medizin menschliches Leben verwaltet und steuert.

Welche Bedeutung hat das Embryonenschutzgesetz für die Fragestellung?

Es setzt den rechtlichen Rahmen in Deutschland, der unter anderem die Präimplantationsdiagnostik nur unter engen Voraussetzungen zulässt und somit ein "Design" von Babys einschränkt.

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Résumé des informations

Titre
Die moderne Reproduktionsmedizin. Steht das Designerbaby vor der Tür?
Université
LMU Munich  (Soziologie)
Cours
Zur (Re)Produktion von Weiblichkeit durch Mutterschaft
Note
1,7
Auteur
Jennifer Kupka (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
19
N° de catalogue
V287057
ISBN (ebook)
9783656873365
ISBN (Livre)
9783656873372
Langue
allemand
mots-clé
Reproduktion Designerbaby Foucault Weiblichkeit Mutterschaft Eizellenspende
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jennifer Kupka (Auteur), 2014, Die moderne Reproduktionsmedizin. Steht das Designerbaby vor der Tür?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287057
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Extrait de  19  pages
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