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Motivationskomponenten bei Online-Learning und -Interventionen

Ein Literaturreview

Title: Motivationskomponenten bei Online-Learning und -Interventionen

Research Paper (postgraduate) , 2014 , 76 Pages

Autor:in: Jens Thöne (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Summary Excerpt Details

Wissen über den Online-Weg zu vermitteln kann als ein aufkommender Trend gesehen werden. Da sich bei Online-Interventionen Motivationsschwankungen und hohe Drop-Out-Raten gezeigt haben, befasst sich das vorliegende Literaturreview mit einem Motivationskonzept für Online-Interventionen. Die initiale Motivation und die Förderung der Persistenz der Teilnehmer standen dabei im Mittelpunkt. Das entstandene Motivationskonzept wird mit gängigen Motivationstheorien interpretiert und gestützt. Um eine einheitliche Argumentationsgrundlage zu schaffen, werden die Motivationstheorien ausführlich im einleitenden Teil der Arbeit dargestellt. Das Review bietet somit weitreichende und fundierte Einblicke in den Forschungsstand zum Thema Motivation bei Online-Interventionen. Die Inhalte des Reviews resultieren aus den Recherchen für meine Abschlussarbeit im Bereich Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Hamburg und bieten weitreichende Anhaltspunkte für die motivationale Ausgestaltung von online Programmen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Überblick

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Motivation der Teilnehmer im Rahmen von Online-Interventionen

2.2 Was ist Motivation?

2.2.1 Intrinsische und extrinsische Motivation

2.2.2 Motivationsmodelle

2.2.3 Handlung

2.2.4 Kogntivie Anteile der Handlung

2.2.5 Technologische Motivationsmodelle

3 Methode systematisches Literaturreview

3.1 Literaturrecherche

3.2 Studienselektion

4 Reviewergebnisse zu Online-Studien und Motivation

4.1 Die motivationalen Kategorien des Reviews

4.2 Wieso beginnen Teilnehmer mit einer Online-Intervention

4.3 Wieso beenden Teilnehmer eine Intervention vorzeitig

4.4 Designfaktoren

4.4.1 Design steigert Nutzerzufriedenheit und Engagment

4.4.2 Tailored Interventions (individualisierte Interventionen)

4.4.3 Relativierungsstudien der motivierenden Designwirkung

4.4.4 Zuverlässigkeit des Systems

4.4.5 Design- und Instruktionsmerkmale

4.5 Weitere Faktoren, die mit Persistenz assoziiert sind

4.5.1 Kurszufriedenheit

4.5.2 Metakognitive Strategien, Selbstmanagement

4.5.3 Flow

4.5.4 Einbindung der Organisation ist wichtig

4.5.5 Technologische Selbstwirksamkeit

4.5.6 Engagement und Zufriedenheit

4.5.7 Interaktiv

4.5.8 Ziele beim Online-Lernen

5 Ergebnisse

5.1.1 Initiale Motivation

5.1.2 Drop-Outs reduzieren

5.1.3 Designfaktoren

5.1.4 Persistenz über den Interventionszeitraum sichern

6 Theoretische Betrachtung der Motivationsrichtlinien

7 Diskussion

7.1 Recherchetechnik

7.2 Genutzte Studienvielfalt

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Motivationskonzept für Online-Interventionen zu entwickeln, indem sie den aktuellen Forschungsstand systematisch analysiert. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, welche Faktoren die initiale Teilnahme an Online-Programmen fördern und wie die Persistenz der Teilnehmer über den gesamten Interventionszeitraum hinweg langfristig gesichert werden kann.

  • Analyse motivationaler Einflussfaktoren bei Online-Lernprogrammen
  • Identifikation von Strategien zur Reduzierung von Drop-Out-Raten
  • Untersuchung der Bedeutung von technischer Gestaltung und User Experience
  • Bedeutung von Selbstwirksamkeit und metakognitiven Strategien
  • Rolle sozialer Interaktion und organisationaler Unterstützung

Auszug aus dem Buch

2.2 Was ist Motivation?

Ein Motivationskonzept für eine Online-Intervention zu erstellen, setzt ein Verständnis davon voraus, was genau unter Motivation zu verstehen ist. Im Folgenden wird eine Annäherung an das Konstrukt „Motivation“ vorgenommen, um die Herausforderungen aufzuzeigen, die mit den verschiedenen Definitionen einhergehen.

Die Erforschung von Motivation hat nach Atkinson (1964,S.1) folgendes Ziel: „The study of motivation has to do with analysis of the various factors which incite and direct an individual’s action”.

Motivation ist abgeleitet von dem Verb „movere“ (Rudolph, 2013, S. 14) und hat somit die Bedeutung „bewegen“. Motivation ist also durch den Wortstamm mit einer dynamischen Komponente verknüpft. Rheinberg (2004, S.17) versteht unter Motivation die aktivierende Ausrichtung des momentanen Lebensvollzuges auf positiv bewertete Ziele. Nach Felfe (2012, S.128) setzt sich Motivation aus individuellen Motiven zusammen. Motive sind dabei die Triebfedern, die Verhaltensbausteine - wie Informationsverarbeitung, Unterbrechung oder Anstrengung - maßgeblich beeinflussen. Bei dieser Definition ist der Hauptfokus darauf gerichtet, welche innerpsychischen und individuellen Prozesse Handlung vermitteln. Somit wird Motivation nicht als eine einheitliche Größe betrachtet, sondern ist individuell geprägt. Dieser individuelle Charakter stellt eine wichtige Herausforderung an das Motivationskonzept, da hier verschiedene, individuelle, motivationale Komponenten der Teilnehmer berücksichtigt werden müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Überblick: Diese Einleitung beschreibt die Relevanz des Themas Online-Interventionen, die Herausforderungen durch Drop-Out-Raten und die methodische Vorgehensweise des durchgeführten Literaturreviews.

2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Motivationsdefinitionen, verschiedene psychologische Motivationsmodelle sowie handlungs- und technologiebezogene Erklärungsansätze für Online-Kontexte.

3 Methode systematisches Literaturreview: Hier wird der systematische Recherche- und Selektionsprozess dargelegt, inklusive der verwendeten Datenbanken und der gewählten Suchwortkombinationen.

4 Reviewergebnisse zu Online-Studien und Motivation: Dieser Hauptteil analysiert detailliert, warum Teilnehmer Online-Interventionen beginnen oder abbrechen, welche Designfaktoren wirken und welche weiteren Faktoren wie Kurszufriedenheit oder Flow für die Persistenz entscheidend sind.

5 Ergebnisse: Die Erkenntnisse aus dem Review werden hier als konkrete Richtlinien für ein Motivationskonzept zusammengefasst, unterteilt in initiale Motivation, Reduktion von Drop-Outs und Sicherung der Persistenz.

6 Theoretische Betrachtung der Motivationsrichtlinien: Dieses Kapitel diskutiert die abgeleiteten Motivationsrichtlinien im Lichte der zuvor dargestellten Motivationstheorien, wie der V*I*E-Theorie oder dem Rubikon-Modell.

7 Diskussion: Abschließend werden die angewandte Recherchetechnik sowie die Vielfalt der berücksichtigten Studien kritisch hinterfragt und in den Gesamtkontext der Forschung eingeordnet.

Schlüsselwörter

Motivation, Online-Intervention, E-Learning, Persistenz, Drop-Out, Selbstwirksamkeit, Nutzerzufriedenheit, Designfaktoren, Selbstregulation, Instruktionsdesign, Online-Lernen, Interaktion, Arbeits- und Organisationspsychologie, Zielsetzung, Feedback.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Motivationskonzepts für Online-Interventionen, um die hohe Abbruchquote zu reduzieren und die Teilnahme dauerhaft zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen zählen die initiale Teilnehmermotivation, Strategien zur Persistenzsteigerung, die Bedeutung von Designfaktoren, sowie die Rolle von Selbstwirksamkeit und sozialer Interaktion.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, auf Basis eines systematischen Literaturreviews fundierte Richtlinien für die motivationale Gestaltung von Online-Programmen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein systematisches Literaturreview durchgeführt, bei dem insgesamt 3653 Studien aus verschiedenen Datenbanken analysiert und schließlich 133 relevante Paper für das Motivationskonzept selektiert wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene Cluster der Online-Motivation untersucht, angefangen bei den Gründen für den Start eines Online-Kurses bis hin zu Faktoren wie Kurszufriedenheit, Flow-Erleben und technologische Selbstwirksamkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Online-Intervention, Motivation, E-Learning, Drop-Out, Selbstwirksamkeit und Persistenz.

Warum ist das Rubikon-Modell für das Motivationskonzept relevant?

Das Rubikon-Modell hilft, die verschiedenen Phasen einer Handlung – vom Abwägen vor dem Start bis hin zur Zielerreichung – besser zu verstehen und entsprechende Motivationsstrategien in den jeweiligen Phasen einzusetzen.

Welche Rolle spielt technologische Selbstwirksamkeit?

Sie gilt als entscheidender Faktor, da sie bestimmt, wie sicher sich Teilnehmer im Umgang mit dem Online-Programm fühlen und ob sie die erforderlichen technischen Anforderungen bewältigen können.

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Details

Title
Motivationskomponenten bei Online-Learning und -Interventionen
Subtitle
Ein Literaturreview
College
University of Hamburg  (University)
Author
Jens Thöne (Author)
Publication Year
2014
Pages
76
Catalog Number
V287132
ISBN (eBook)
9783656876915
ISBN (Book)
9783656876922
Language
German
Tags
motivationskomponenten online-learning literaturreview
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jens Thöne (Author), 2014, Motivationskomponenten bei Online-Learning und -Interventionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287132
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