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Selbststeuerung im pädagogischen und psychologischen Kontext

Die Persönlichkeit und das Lernumfeld als Basis für motiviertes und erfolgreiches Lernen

Title: Selbststeuerung im pädagogischen und psychologischen Kontext

Master's Thesis , 2014 , 48 Pages

Autor:in: Carmen Droll (Author)

Instructor Plans: Pedagogy / Education / Consultation
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Selbststeuerung ist ein hochaktuelles Thema und ein wichtiger Bestandteil für eine erfolgreiche Schulkarriere. Der Unterricht in den Schulen baut immer wie mehr auf eine gute Selbstkompetenz und die Jugendlichen müssen fähig sein sich Unterrichtsstoff selbst zu erarbeiten. Junge Erwachsenen, die der Selbststeuerung nicht mächtig sind haben grosse Mühe ein Universitätsstudium, oder eine höhere Ausbildung, erfolgreich abzuschliessen. Dies belegen die grossen Abbruchquoten der Universitäten.
In diesem Buch wird beschrieben, was die pädagogische und die psychologische Selbststeuerung ausmacht und welche Charaktereigenschaften vorhanden sein müssen, um selbst gesteuert lernen zu können. Wie sollte denn Unterricht, welcher die Selbststeuerung fördert aufgebaut sein und welche Lerntheorien sollte er beinhalten? Auch diese Themen werden erläutert. Um eine Vielfalt von Meinungen zu gewährleisten, kommen verschiedene Autoren zu Worte, die miteinander verglichen werden.

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Inhaltsverzeichnis

1 Theoretische Grundlagen der Selbststeuerung

1.1 Begriffsklärung

1.2 Selbststeuerung nach Heinz Mandl & Gabi Reinmann-Rothmeier

1.2.1 Motivation

1.2.2 Interesse

1.2.3 Soziale Einflüsse

1.2.4 Strategien zur Selbstregulation und Selbstkontrolle

1.3 Selbststeuerung nach Horst Siebert

1.3.1 Emotionaler und kognitiver Prozess

1.3.2 Kognitive und emotionale Voraussetzungen für die Selbststeuerung

1.3.3 Metaemotionale Reflexion

1.4 Selbstgesteuertes Lernen nach Franz G. Deitering

1.4.1 Metakognition

1.4.2 Lernmotivation

1.5 Kritische Würdigung

2 Charakterbildung

2.1 Begriffsklärung

2.2 Charaktereigenschaften

2.3 Selbststeuerung begünstigende Charakterbildung

2.3.1 Resilienz

2.4 Selbststeuerung verhindernde Charakterbildung

2.4.1 Verzärtelung und Verwöhnung

2.4.2 Strenge

2.4.3 Verwahrlosung

2.4.4 Faulheit

2.4.5 Narzissten und Egomanen

2.5 Kritische Würdigung

3 Lerntheorien

3.1 Begriffsklärung

3.2 Behaviorismus

3.2.1 Operante Konditionierung

3.2.2 Lehr- und lerntheoretische Konsequenzen des Behaviorismus

3.3 Soziales Lernen

3.3.1 Lehr- und lerntheoretische Konsequenzen des sozialen Lernens

3.4 Gestaltpsychologie

3.4.1 Lehr- und lerntheoretische Konsequenzen der Gestaltpsychologie

3.5 Konstruktivismus

3.5.1 Lehr- und lerntheoretische Konsequenzen des Konstruktivismus

3.6 Kritische Würdigung

4 Die Rolle der Erwachsenenbildnerin, des Erwachsenenbildners

4.1 Begriffsklärung

4.2 Wie Lernen Erwachsene?

4.3 Förderung der Selbststeuerung

4.3.1 Direkte Förderung über Strategietraining

4.3.2 Indirekte Förderung über die Lernumgebung

4.3.3 Methodik

4.4 Rolle der Lehrperson

4.5 Kritische Würdigung

5 Schlussfolgerungen

5.1 Welche Voraussetzungen sind erforderlich für ein selbst gesteuertes Lernen in der Erwachsenenbildung?

5.2 Welche Charaktereigenschaften sind vorteilhaft, um die Voraussetzungen zu erfüllen?

5.3 Welche Lerntheorie unterstützt die Selbststeuerung am besten?

5.4 Welchen Einfluss hat die Erwachsenenbildnerin, der Erwachsenenbildner? Inwiefern können sie die Selbststeuerung im Erwachsenenalter positiv beeinflussen?

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogische und psychologische Selbststeuerung als essenzielle Grundlage für motiviertes und erfolgreiches Lernen. Sie analysiert, welche Persönlichkeitsmerkmale und Lernumgebungen die Selbststeuerung fördern oder behindern und wie Lehrende Erwachsene in diesem Prozess unterstützen können.

  • Grundlagen der Selbststeuerung (nach Mandl, Reinmann-Rothmeier, Siebert und Deitering)
  • Die Rolle der Charakterbildung und Persönlichkeitsentwicklung
  • Analyse klassischer Lerntheorien (Behaviorismus, soziales Lernen, Gestaltpsychologie, Konstruktivismus)
  • Förderung der Selbststeuerung in der Erwachsenenbildung
  • Die Funktion und methodische Gestaltung durch die Lehrperson

Auszug aus dem Buch

1.1 Begriffsklärung

Meuler meint, bei der Selbststeuerung oder dem selbstbestimmten Lernen, gehe es um Verrichtungen, die auf das Ich einer sich selbst bewussten Person zurückzuführen sind (vgl. Meuler, 2001, S. 81). Dies ist die psychologische Seite der Selbststeuerung. Die Person verfügt über ein Bewusstsein und kann sich selbst reflektieren. Es braucht die selbstständige Handlung, also die Selbsttätigkeit, um schlussendliche Selbstständigkeit zu erlangen (vgl. Meuler, 2001, S. 82). Dies ist die pädagogische Seite. Das Lernen wird selbst verantwortet und selbst organisiert. Das Ich ist in der Lage, aufgrund schon vorhandener Lernstrategien, benötigte Informationen zu beschaffen und erfolgreich zu verarbeiten, um so die verlangten Fertigkeiten zu erlangen und auch umzusetzen (vgl. Meuler, 2001, S. 83-84).

Nach Mandl wird bei der Selbststeuerung der Lernprozess eigenständig überwacht und es wird selbst bestimmt welche Massnahmen zu ergreifen sind, um zu dem verlangten Wissenserwerb zu gelangen. Verwandte Begriffe für Selbststeuerung sind: autonomes Lernen, selbst reguliertes Lernen oder selbst organisiertes Lernen. Entscheidend an dem Begriff Selbststeuerung, ist der hohe Anteil der Selbstbestimmung im Lernprozess (vgl. Mandl, & Reinmann-Rothmeier, 1998, S. 463-464).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Theoretische Grundlagen der Selbststeuerung: Das Kapitel definiert den Begriff der Selbststeuerung aus psychologischer und pädagogischer Sicht und beleuchtet die Ansätze verschiedener Theoretiker wie Mandl, Siebert und Deitering.

2 Charakterbildung: Hier wird untersucht, wie Charaktereigenschaften entstehen und welche davon selbstgesteuertes Lernen fördern oder behindern, wobei insbesondere die Individualpsychologie von Alfred Adler herangezogen wird.

3 Lerntheorien: Das Kapitel vergleicht klassische Theorien wie Behaviorismus, soziales Lernen, Gestaltpsychologie und Konstruktivismus hinsichtlich ihrer Eignung zur Förderung der Selbststeuerung.

4 Die Rolle der Erwachsenenbildnerin, des Erwachsenenbildners: Es wird analysiert, wie Lehrende durch Strategietraining und die Gestaltung der Lernumgebung die Selbststeuerung von Erwachsenen beeinflussen und unterstützen können.

5 Schlussfolgerungen: Dieses Kapitel führt die Erkenntnisse zusammen und beantwortet zentrale Forschungsfragen bezüglich der Voraussetzungen, Charaktermerkmale und Lerntheorien für ein selbstgesteuertes Lernen.

6 Fazit: Das Kapitel schließt mit der Feststellung, dass eine Kombination aus idealer Charakterbildung, passender Förderung durch die Lehrperson und einem lebenslangen Lernwillen die wichtigsten Faktoren für Selbststeuerung sind.

Schlüsselwörter

Selbststeuerung, Selbstgesteuertes Lernen, Erwachsenenbildung, Charakterbildung, Motivation, Resilienz, Lernumgebung, Lerntheorien, Metakognition, Eigenverantwortung, Persönlichkeitsentwicklung, Individuelle Förderung, Erziehung, Soziales Lernen, Konstruktivismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept der Selbststeuerung und wie diese durch Persönlichkeitsmerkmale, pädagogische Ansätze und die Gestaltung von Lernumgebungen beeinflusst wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Definition der Selbststeuerung, der Einfluss der Charakterbildung, die Bewertung verschiedener Lerntheorien sowie die Rolle der Lehrperson in der Erwachsenenbildung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Selbststeuerung beim Lernen verstanden, durch Erziehung begünstigt und durch geeignete Lehrmethoden gezielt gefördert werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse verschiedener Autoren und Theorien (u.a. Alfred Adler, Heinz Mandl, Horst Siebert) und vergleicht diese miteinander.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen der Selbststeuerung, die Rolle der Charakterbildung (einschließlich hinderlicher Faktoren wie Verwöhnung oder Narzissmus), einen Vergleich klassischer Lerntheorien und die methodischen Gestaltungsmöglichkeiten für Lehrende.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Selbststeuerung, Erwachsenenbildung, Charakterbildung, Motivation, Resilienz, Metakognition und die Rolle der Lehrperson.

Welche Rolle spielt die Resilienz bei der Selbststeuerung?

Resilienz ist eine zentrale Fähigkeit, die es Lernenden ermöglicht, mit Belastungen, Enttäuschungen und Misserfolgen konstruktiv umzugehen und das Ziel der Selbststeuerung trotz schwieriger Ausgangslagen zu erreichen.

Warum ist der Behaviorismus laut der Arbeit weniger für die Selbststeuerung geeignet?

Die Arbeit argumentiert, dass der Behaviorismus den Menschen als "Blackbox" behandelt und auf äußere Reize und Auswendiglernen setzt, während für Selbststeuerung jedoch bewusste Reflexion, Einsicht und innere Motivation erforderlich sind.

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Details

Title
Selbststeuerung im pädagogischen und psychologischen Kontext
Subtitle
Die Persönlichkeit und das Lernumfeld als Basis für motiviertes und erfolgreiches Lernen
College
Akademie für Erwachsenenbildung Schweiz
Author
Carmen Droll (Author)
Publication Year
2014
Pages
48
Catalog Number
V287137
ISBN (eBook)
9783656898078
ISBN (Book)
9783656898085
Language
German
Tags
selbststeuerung kontext persönlichkeit lernumfeld basis lernen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carmen Droll (Author), 2014, Selbststeuerung im pädagogischen und psychologischen Kontext, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287137
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