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Partizipativer Online-Journalismus und professioneller Online-Journalismus

Ein Verhältnis im Spannungsfeld zwischen Konkurrenz und Kooperation

Title: Partizipativer Online-Journalismus und professioneller Online-Journalismus

Bachelor Thesis , 2014 , 39 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Ewelina Magdalena Szczypka (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Der professionelle Journalismus befindet sich im „Umbruch“, so der Kommunikationswissenschaftler Sven Engesser. Diesen „Umbruch“ verbindet Engesser vor allem mit der Entwicklung des Internets der letzten zwei Jahrzehnte. Er postuliert, dass aufgrund äußerer Kräfte der Journalismus gezwungen sein wird sich zu verändern. Fakt ist, im Jahr 2001 lag der Anteil der Internetnutzer in Deutschland noch bei 37 Prozent (vgl. statista 2014: o.S.). 2013 nutzten bereits 76,5 Prozent der Bevölkerung in Deutschland ab 14 Jahren das Internet (vgl. statista 2014: o.S.) und seit 2014 gibt es 79,1 Prozent Onliner in Deutschland (vgl. van Eimeren, Birgit/Frees, Beate 2014: o.S.). Ferner sind die Barrieren zur Partizipation von Rezipienten an politischer Kommunikation gesunken. Digital-affine Leser beteiligen sich zunehmend mit eigenen Artikeln, Bildern und Videos am Pressewesen. Infolgedessen verlieren die professionellen Medien mehr und mehr ihre Alleinstellung als Schleusenwärter im Nachrichtensektor. (Vgl. Schröder 2011: 20) Spätestens seit 2010, als über das investigative Webangebot WikiLeaks ungefähr 250.000 vertrauliche Dokumente von „Laien“ veröffentlicht wurden, scheint der von Engesser postulierte Umbruch des professionellen Journalismus seinen Weg zu nehmen (vgl. Witte 2010: o.S.). Der bekannteste deutsche Blogger Sascha Lobo behauptet sogar: „WikiLeaks ist eine Art Verlängerung der freien Presse in das Internetzeitalter – als Quelle für investigativen Journalismus.“ (Witte 2010: o.S.) Doch wo führen die Veränderung des Journalismus hin, wenn sich in Zukunft alle am Journalismus beteiligen können? Ist die Partizipation eine Bedrohung für den professionellen Online-Journalismus oder soll sie als Bereicherung verstanden werden? Um diese Fragen zu klären, werden in dieser Bachelorarbeit Definitionen und Qualitätsansätze für den Journalismus erläutert und mithilfe der Literaturanalyse das Verhältnis des professionellen und partizipativen Online-Journalismus eruiert als auch Zukunftsaussichten für den Journalismus detektiert.

Entwurf der Bachelorarbeit
Kapitel 1. & 2.
Im ersten Abschnitt der Arbeit steht die Klärung der Begriffe, des Gegenstandes und der Definitionen. Das Verhältnis zwischen der Profession und der Partizipation hängt unweigerlich mit der Definition und der Qualität des Journalismus zusammen. Insofern wird im zweiten Teil dieser Bachelorarbeit die Qualität des professionellen als auch des partizipativen Online-Journalismus [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Theoretischer Teil

1.1. Professioneller Online-Journalismus

1.2. Partizipativer Online-Journalismus

2. Stand der Wissenschaft zum Verhältnis von professionellen Online-Journalismus und partizipativen Online-Journalismus

2.1. Publizistische Qualität im Internet

2.1.1. Qualität im professionellen Online-Journalismus

2.1.2. Qualität im partizipativen Online-Journalismus

2.1.3. Qualitätsbewertung des partizipativen Online-Journalismus

2.2. Partizipativer Online-Journalismus vs. professioneller Online-Journalismus – Konkurrenz und Kooperation

2.2.1. Treffpunkt Internet – Die Profession im Umgang mit der Partizipation

2.2.2. Selbst- und Fremdbild

2.2.3. Konkurrenz zwischen Profession und Partizipation

2.2.4. Chancen durch Kooperation

3. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen professionellem und partizipativem Online-Journalismus. Ziel ist es, zu erörtern, ob die Partizipation als Bedrohung oder Bereicherung für den etablierten Journalismus wahrgenommen werden kann, und welche Zukunftsaussichten sich für dieses Verhältnis durch Kooperation ergeben.

  • Definition und Qualitätsansätze von Journalismus
  • Vergleich der Rollenbilder von professionellen Journalisten und partizipativen Akteuren
  • Analyse des Konkurrenzdenkens innerhalb der Redaktionen
  • Potenziale der Kooperation und Anschlusskommunikation

Auszug aus dem Buch

1. Theoretischer Teil

Der Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Klaus Beck definiert den Journalismus wie folgt: „Journalismus ist ein Berufsfeld und zugleich ein Funktionsbereich öffentlicher Kommunikation, der sich historisch im Laufe von mehreren Jahrhunderten entwickelt hat. Die Auswahl (Selektion), Herstellung und Bereitstellung sowie die Präsentation von Themen mit Faktizitätsanspruch für die öffentliche Kommunikation wird als Aufgabe oder Leistung des Journalismus verstanden.“ (Beck 2007: 135)

Doch was macht die Profession aus und wer ist Journalist? Welche Leitlinien muss jemand erfüllen, damit er sich als Journalist verstehen kann? Dürfen Personen, die sich ausschließlich nach den Leitlinien eines Unternehmens richten, wie Mitarbeiter im Public Relations, als Journalisten verstehen oder gar jemand, der einen Blog schreibt? Diese Fragen werden im folgenden Teil der Bachelorarbeit geklärt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den „Umbruch“ des Journalismus durch das Internet und die gestiegene Partizipation der Rezipienten, was die Forschungsfrage nach dem Verhältnis von Profession und Partizipation aufwirft.

1. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel definiert die Begriffe „Journalismus“ und „Profession“ auf Basis systemtheoretischer Ansätze und grenzt den professionellen vom partizipativen Online-Journalismus ab.

2. Stand der Wissenschaft zum Verhältnis von professionellen Online-Journalismus und partizipativen Online-Journalismus: Hier wird der Forschungsstand zur Qualität beider Journalismus-Typen sowie die Dynamik zwischen Konkurrenz und Kooperation detailliert untersucht.

3. Resümee: Das Resümee fasst zusammen, dass Kooperation der Schlüssel zur Überwindung von Konkurrenzdenken ist und dass partizipative Inhalte den professionellen Journalismus nachhaltig bereichern können.

Schlüsselwörter

Online-Journalismus, Partizipation, Profession, Systemtheorie, publizistische Qualität, Konkurrenz, Kooperation, Weblogs, Medienumbruch, Gatewatching, Anschlusskommunikation, Bürgerjournalismus, Redaktion, Online-Medien, Nutzerbeteiligung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Verhältnis zwischen professionellem und partizipativem Online-Journalismus und untersucht, ob dieses durch Konkurrenz oder Kooperation geprägt ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die Definition von Journalismus, die Anforderungen an publizistische Qualität im Netz, das Rollenverständnis von Akteuren und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, ob Partizipation eine Bedrohung für den professionellen Journalismus darstellt oder als Ergänzung verstanden werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Literaturanalyse und wertet einschlägige wissenschaftliche Studien zum Online-Journalismus aus.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Begriffsdefinitionen, Ansätze zur Qualitätsmessung im Internet, empirische Studien zum Konkurrenzdenken sowie Modelle für eine erfolgreiche Kooperation diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben „Online-Journalismus“ und „Partizipation“ sind Begriffe wie „Qualitätssicherung“, „Konkurrenz“, „Kooperation“ und „Anschlusskommunikation“ zentral.

Wie unterscheidet sich die Qualitätssicherung zwischen Profis und Laien?

Während professionelle Redaktionen interne Richtlinien und formale Qualitätsprozesse nutzen, findet die Qualitätsprüfung bei partizipativen Inhalten meist erst nach der Veröffentlichung durch die Community statt.

Welche Rolle spielt die „Gatewatching“-Funktion?

Neuberger und Quandt argumentieren, dass im Internet nicht mehr nur das klassische „Gatekeeping“ (die Auswahl durch Journalisten) zählt, sondern das Beobachten („Gatewatching“) des Informationsflusses aus dem Netz.

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Details

Title
Partizipativer Online-Journalismus und professioneller Online-Journalismus
Subtitle
Ein Verhältnis im Spannungsfeld zwischen Konkurrenz und Kooperation
College
Free University of Berlin  (Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)
Course
Bachelorarbeit
Grade
2,0
Author
Ewelina Magdalena Szczypka (Author)
Publication Year
2014
Pages
39
Catalog Number
V287224
ISBN (eBook)
9783656879107
ISBN (Book)
9783656879114
Language
German
Tags
partizipativer online-journalismus verhältnis spannungsfeld konkurrenz kooperation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ewelina Magdalena Szczypka (Author), 2014, Partizipativer Online-Journalismus und professioneller Online-Journalismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287224
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