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Die Entstehung des auf der Erde bekannten Lebens im Universum und die Suche nach ähnlichem Leben außerhalb des Planeten Erde

Title: Die Entstehung des auf der Erde bekannten Lebens im Universum und die Suche nach ähnlichem Leben außerhalb des Planeten Erde

Project Report , 2012 , 35 Pages , Grade: 0,7

Autor:in: Sebastian Lukas (Author)

Chemistry - General
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Summary Excerpt Details

Gibt es Leben im All – außer uns? Auf der Suche nach dem Leben stellt sich zunächst die Frage, was "Leben" überhaupt ist und wie man es physikalisch und chemisch beschreiben kann. Die Arbeit beschäftigt sich zudem mit der Entstehung des Lebens auf der Erde und hinterfragt die Möglichkeiten nach ähnlichem Leben außerhalb der Erde: auf anderen Planeten unseres Sonnensystems oder auf fernen Exoplaneten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Was ist Leben?

1.1 Das bekannte Leben auf der Erde und seine Kennzeichen

1.2 Definitionsversuche

2. Physikalische und chemische Voraussetzungen

2.1 Wasser

2.2 Wesentliche chemische Bestandteile des Lebens

2.3 Die Stoffauswahl des Lebens

2.4 Die Chiralität des Lebens

3. Zurück zum Beginn allen Lebens

3.1 Wieso entstand gerade auf der Erde Leben?

3.2 Theorie der Panspermie

3.3 Entstehung des ersten Einzellers

3.4 Die RNA-Welt

4. Die Suche nach Leben im All

4.1 Leben auf anderen Planeten und Monden im Sonnensystem

4.2 Entdeckung von Exoplaneten

4.3 Leben auf nicht erdähnlichen Planeten

4.4 Die Suche nach intelligentem Leben - Die Drake-Gleichung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Kriterien und Voraussetzungen für Leben sowie die wissenschaftlichen Ansätze zur Suche nach extraterrestrischen Lebensformen im Universum. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Definition von Leben und der Frage, inwieweit die auf der Erde bekannten biologischen Prinzipien auf fremde Planeten übertragbar sind.

  • Biologische Definition von Leben und Abgrenzung von unbelebter Materie
  • Physikalische und chemische Voraussetzungen für die Entstehung von Leben
  • Theorien zum Ursprung des Lebens auf der Erde (Panspermie, RNA-Welt)
  • Methoden der Suche nach Leben in unserem Sonnensystem und auf Exoplaneten
  • Analyse der Drake-Gleichung zur Abschätzung intelligenter Zivilisationen

Auszug aus dem Buch

2.4 Die Chiralität des Lebens

Komplexe Moleküle, die das Leben verwendet, so u.a. verschiedene Aminosäuren, enthalten asymmetrische Kohlenstoffatome. Solche Atome besitzen vier verschiedene Substituenten, weshalb sie sich nicht durch Drehung um Einfachbindungen ineinander überführen lassen. Diese Eigenschaft wird als Händigkeit oder Chiralität bezeichnet, die Moleküle als Stereoisomere (bzw. Enantiomere) in L- und D-Form. Außerdem drehen diese Stereoisomere die Ebene des polarisierten Lichts.

Bei Laborexperimenten sind beide Stereoisomere in den Produkten gleich häufig vertreten, solange keine chiralen Edukte, Katalysatoren oder bestimmte Oberflächen vorhanden sind. Es entsteht dann ein racemisches Gemisch, gleichermaßen aus L- und D-Formen der Moleküle zusammengesetzt. Das Leben hingegen produziert bei den scheinbar gleichen chemischen Prozessen aufgrund der Raumstruktur der Proteinkatalysatoren fast ausschließlich L-Stereoisomere, also nur Moleküle, die gleichermaßen chiral sind.

Es gibt verschiedene Ansätze, die Chiralität des Lebens zu erklären. Einem Ansatz nach konnte das Leben erst entstehen, als eine chirale Reinheit gegeben war, denn die „Händigkeit des Lebens ist unzertrennlich mit ihrer molekularen Wirkungsweise verbunden“35. Dies setzt ein anfängliches System mit nahezu gleich vielen D- und L-Stereoisomeren voraus. Dabei ist das „nahezu“ entscheidend, da der leichte anfängliche Überschuss durch autokatalytische Reaktionen eben diesen Überschuss verstärken würde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was ist Leben?: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Definitionsversuche von Leben und erörtert, warum klassische Merkmale bei Phänomenen wie Feuer oder Kristallen an ihre Grenzen stoßen.

2. Physikalische und chemische Voraussetzungen: Hier werden die essenziellen Bedingungen für Leben, wie das Vorhandensein von Lösungsmitteln (insbesondere Wasser) und komplexen organischen Molekülen, detailliert beschrieben.

3. Zurück zum Beginn allen Lebens: Dieses Kapitel widmet sich den theoretischen Modellen zur Entstehung des ersten Lebens auf der Erde, einschließlich der Panspermie-Theorie und der Bedeutung der RNA-Welt.

4. Die Suche nach Leben im All: Der Abschnitt erläutert die aktuellen Methoden der Astronomie und Astrobiologie, um nach Lebensformen im Sonnensystem und auf Exoplaneten zu suchen, und reflektiert die Erfolgsaussichten.

Schlüsselwörter

Astrobiologie, Leben, Evolution, Chiralität, RNA-Welt, Panspermie, Exoplaneten, Drake-Gleichung, Wasser, Biochemie, Metabolismus, Erdähnlichkeit, Astronomie, Aminosäuren, Extraterrestrisches Leben

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das biologische Phänomen Leben aus astrobiologischer Perspektive und beleuchtet die Suche nach entsprechenden Signaturen im Universum.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die Definition von Leben, die chemischen Grundlagen (Kohlenstoff, Wasser), Entstehungstheorien und astronomische Suchmethoden ab.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Kriterien für Leben wissenschaftlich zu definieren und aufzuzeigen, wie diese zur Identifizierung von außerirdischen Lebensformen genutzt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller astrobiologischer Forschungsergebnisse und physikalisch-chemischer Grundlagenmodelle.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Leben, die Analyse chemischer Grundvoraussetzungen, die Entstehung des Lebens auf der Erde und die Methoden der extraterrestrischen Lebenssuche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Astrobiologie, Exoplaneten, Evolution, Biochemie und die Drake-Gleichung definiert.

Warum spielt die Chiralität eine besondere Rolle?

Die Chiralität gilt als Biosignatur, da das Leben auf der Erde bevorzugt bestimmte molekulare Ausrichtungen nutzt, was ein Indiz für biologische Aktivität sein kann.

Welchen Stellenwert nimmt die Drake-Gleichung ein?

Sie dient als mathematisches Modell zur Schätzung der Anzahl potenziell kontaktfähiger intelligenter Zivilisationen in der Milchstraße.

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Details

Title
Die Entstehung des auf der Erde bekannten Lebens im Universum und die Suche nach ähnlichem Leben außerhalb des Planeten Erde
Course
Projektkurs Chemie
Grade
0,7
Author
Sebastian Lukas (Author)
Publication Year
2012
Pages
35
Catalog Number
V287350
ISBN (eBook)
9783656877462
ISBN (Book)
9783656877479
Language
German
Tags
leben weltall entstehung von leben all drake-gleichung exoplaneten mikroorganismen einzeller intelligentes leben wasser lebewesen definition von leben
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Lukas (Author), 2012, Die Entstehung des auf der Erde bekannten Lebens im Universum und die Suche nach ähnlichem Leben außerhalb des Planeten Erde, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287350
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