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Erlebnismediation - Konzeption, Durchführung und Reflexion eines erlebnispädagogischen Moduls für SchülerstreitschlichterInnen

Title: Erlebnismediation - Konzeption, Durchführung und Reflexion eines erlebnispädagogischen Moduls für SchülerstreitschlichterInnen

Diploma Thesis , 2003 , 106 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Manuela Franken-Behle (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Erlebnismeditation? Erlebnispädagogik und Meditation? Wie passt das zusammen? Meditieren während erlebnispädagogischen Prozessen? Wie ist das möglich? Das frage ich mich auch!
Es ist der kleine Unterschied! In meiner Arbeit geht es nicht um Meditation, sondern um Mediation. Auf den ersten Blick und auf das erste Hören wird Mediation schnell für Meditation gehalten. Wenn sogar selbst die Textverarbeitungsprogramme das Wort nicht erkennen, immer wieder rot unterstreichen und Meditation als Wort anbieten, ist es kein Wunder, dass es viele Verwirrungen stiftet. Selbst an der Uni wurde ich in vielen Gesprächen über meine Diplomarbeit nach der Bedeutung dieses Begriffes gefragt. Auch Dieter Haarmann geht in seinem Wörterbuch kurz auf dieses, in Deutschland junge Wort ein.

„Moderation und Mediation sind relativ neu gehandelte Begriffe, zunächst mehr in der Erwachsenenbildung (Fort- und Weiterbildung), zunehmend aber auch in der Schulpädagogik.“ (HAARMANN 1998, S. 105)

Verständlicher für viele wird es dann, wenn der Begriff Mediation in den Begriff Streitschlichtung umgewandelt wird - auch für den PC. Aber was hat dann Erlebnispädagogik mit Streitschlichtung zu tun? Ich kam zu diesem Thema während meines Praktikums im Hauptstudium. Acht Wochen lang habe ich bei einem Anbieter für erlebnispädagogische Programme (Insight Out) in Köln gearbeitet. Schon vor meinem Praktikum habe ich darüber nachgedacht, meine Diplomarbeit in dem Bereich Erlebnispädagogik zu schreiben. Insight Out hat mir zwei mögliche Themen angeboten, zu denen dieses recht junge Unternehmen in Zukunft Konzeptionen erstellen wollte, um spezielle Programme anbieten zu können. Zum einen wurde mir angeboten, ein Programm zur Motivationsförderung und zum Teamtraining in Fußballmannschaften zu entwickeln. Zum anderen galt es ein Konzept für SchülerstreitschlichterInnen zu entwerfen. Da stand ich nun! Gut, als Kind war ich fußballbegeistert – aber nur um länger aufbleiben zu können – und mit der Schule habe ich nach dem Abitur abgeschlossen. Ich wollte zwar nach meinem Freiwilligen Sozialen Jahr Sonderpädagogik studieren, habe aber schnell gemerkt, dass der Lehrberuf nicht das ist, was ich später tatsächlich ausüben möchte, und habe mich für Diplom-Pädagogik entschieden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Vorwort

1. Einleitung

2. Begriffserläuterungen

2.1 Erlebnis(pädagogik)

2.2 Mediation

2.2.1 Konflikte

2.2.2 Peer-Mediation

2.2.3 Ziele der Mediation

2.2.4 Mediationsablauf

2.2.5 Eigenschaften einer MediatorIn

2.3 Erlebnis(pädagogik) & Mediation

3. Konzeption

3.1 Vorbereitung

3.2 Planung & TeilnehmerInnen-Suche

3.3 Vorgespräche

3.4 Theoretische Umsetzungsmöglichkeit

3.5 Einbettung ins Gesamt-Modul

3.6 Programmablauf

3.6.1 Einleitung

3.6.2 Kennenlernen

3.6.3 Vertrag

3.6.4 Vertrauen

3.6.5 Kooperation

3.6.6 Hochseil

3.6.7 Abschluss

4. Durchführung

4.1 Beschreibung der einzelnen Stationen

5. Reflexion

5.1 Auswertung

5.2 Eigene Rolle als Trainerin

6. Schlusswort

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Diplomarbeit untersucht die Verbindung von erlebnispädagogischen Methoden mit der Mediation an Schulen, um die Ausbildung von SchülerstreitschlichterInnen durch praktische Erfahrungen und gruppendynamische Prozesse zu ergänzen und zu vertiefen.

  • Grundlagen der Erlebnispädagogik und deren Nutzen für soziale Kompetenz.
  • Einführung in die Mediation und Peer-Mediation im schulischen Kontext.
  • Konzeption eines erlebnispädagogischen Moduls im Hochseilgarten.
  • Reflexion der Durchführung und der Rolle als Trainerin innerhalb des Konzepts.

Auszug aus dem Buch

2.2.4 Mediationsablauf

Nachfolgend gehe ich erläuternd auf die fünf Schritte der Mediation ein. Das Gespräch beginnt mit einer Einführung, darauf folgt die Darlegung der Sichtweisen der einzelnen Parteien, danach die Konflikterhellungsphase und abschließend die gemeinsame Lösungssuche und die daraus folgende Vereinbarung.

Wichtig zur Durchführung eines Schlichtungsgespräches ist das Vorhandensein eines eigens dafür vorgesehen Raumes, indem keine Störfaktoren zu erwarten sind. Vor dem ersten Punkt ist es die Aufgabe der MediatorIn eine angenehme Atmosphäre im Streitschlichtungsraum zu schaffen. Darunter fällt auch die Berücksichtigung der Sitzanordnung, die die MediatorIn selbst festlegen kann oder mit den beiden Parteien gemeinsam.

„Wichtig ist nicht nur, dass sich die SchlichterIn inhaltlich auf die Schlichtung vorbereitet, sondern vor allem, dass ein möglichst neutraler, spannungsfreier Raum geschaffen wird, in dem die Schlichtung abläuft. Dadurch werden die Konfliktparteien aus ihrem „Alltag“ sozusagen auf eine künstliche Insel gezogen, von der aus sich die Geschehnisse besser rekapitulieren lassen, als wenn man noch „mittendrin“ steckt.“ (JEFFERYS/NOACK 2000, S. 123)

Zusammenfassung der Kapitel

0. Vorwort: Die Autorin reflektiert ihre persönliche Verbindung zum Thema Mediation und bedankt sich bei Wegbegleitern.

1. Einleitung: Klärung der Begrifflichkeiten und Entstehung der Idee, Erlebnispädagogik mit Mediation zu verknüpfen.

2. Begriffserläuterungen: Definition der theoretischen Konzepte von Erlebnispädagogik und Mediation sowie deren Verknüpfung.

3. Konzeption: Detaillierte Planung des erlebnispädagogischen Sensibilisierungs-Programms für StreitschlichterInnen.

4. Durchführung: Bericht über die praktische Umsetzung des Programms im Hochseilgarten und auftretende Herausforderungen.

5. Reflexion: Kritische Auswertung des Programms und der eigenen Rolle als Trainerin.

6. Schlusswort: Persönliches Fazit zur Bedeutung von Friedenserziehung und Mediation.

Schlüsselwörter

Erlebnismediation, Erlebnispädagogik, Streitschlichtung, Peer-Mediation, Konfliktlösung, Soziale Kompetenz, Hochseilgarten, Schulentwicklung, Gewaltprävention, Gruppenprozesse, Coaching, Mediation, Eigenverantwortung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Reflexion eines erlebnispädagogischen Trainingsprogramms, das speziell für SchülerstreitschlichterInnen entwickelt wurde.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Kombination von Mediationsverfahren zur gewaltfreien Konfliktlösung mit den handlungsorientierten Lernmethoden der Erlebnispädagogik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den Nutzen von erlebnispädagogischen Elementen, wie etwa Aktionen im Hochseilgarten, für die Ausbildung von StreitschlichterInnen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine praxisorientierte Diplomarbeit, die auf einer theoretischen Fundierung und der anschließenden Reflexion eines tatsächlichen Pilot-Programms basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die konkrete Konzeption des Moduls und einen ausführlichen Erfahrungsbericht über die praktische Durchführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Erlebnismediation, Peer-Mediation, Konfliktlösung und soziale Kompetenz.

Wie wichtig ist der Hochseilgarten für das Konzept?

Der Hochseilgarten dient als geschützter Erfahrungsraum, um persönliche Grenzen zu erkennen und Vertrauen in der Gruppe aufzubauen, was für die Rolle als MediatorIn essenziell ist.

Wie reagierten die SchülerInnen auf das Programm?

Die Reaktionen waren durchwachsen; die Autorin berichtet von Herausforderungen bezüglich der Motivation und Unruhe innerhalb der Gruppe, die jedoch wertvolle Erkenntnisse für die Reflexion lieferten.

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Details

Title
Erlebnismediation - Konzeption, Durchführung und Reflexion eines erlebnispädagogischen Moduls für SchülerstreitschlichterInnen
College
University of Cologne  (Heilpädagogische Fakultät)
Grade
2,7
Author
Manuela Franken-Behle (Author)
Publication Year
2003
Pages
106
Catalog Number
V28763
ISBN (eBook)
9783638304535
Language
German
Tags
Erlebnismediation Konzeption Durchführung Reflexion Moduls SchülerstreitschlichterInnen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manuela Franken-Behle (Author), 2003, Erlebnismediation - Konzeption, Durchführung und Reflexion eines erlebnispädagogischen Moduls für SchülerstreitschlichterInnen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28763
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