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Motu Proprio Apostolica sollicitudo (1965). Einsetzung der Bischofssynode

Eine kirchenrechtliche Darstellung

Título: Motu Proprio Apostolica sollicitudo (1965). Einsetzung der Bischofssynode

Trabajo Escrito , 2013 , 21 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Stefan Würges (Autor)

Teología - Teología sistemática
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Die Bischofssynode erfährt derzeit ein neues Interesse. Papst Franziskus lud zur dritten Außerordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode vom 5. bis 19. Oktober 2014 in den Vatikan ein. Sie stand unter dem Thema: „Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung“.

Diese Generalversammlung war der erste Teil der Bischofssynode, die mit der 14. Ordentlichen Versammlung vom 4. bis 25. Oktober 2015 unter dem Motto „Jesus Christus offenbart das Geheimnis und die Berufung der Familie“ ihren Abschluss finden wird.

Die Bischofssynode wurde in den Medien als bedeutendes Organ der katholischen Kirche dargestellt und stark gewichtet. Eine kirchenrechltiche Darstellung kann hier die ursprüngliche Sicht wieder herstellen, wenn man sich das Motu Proprio Apostolica sollicitudo anschaut und die Kompetenzen der Bischofssynode betrachtet, was mit dieser Seminararbeit geschehen soll.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Erster Teil: Dokumentenkundliche Ausführungen

3. Zweiter Teil: Motu proprio Apostolica Sollicitudo

4. Rechtslage und Entwicklung

4.1. Ein Blick in den CIC/1917

4.2. „Die Bischofssynode“ im Dekret Christus Dominus

4.3. Ordo Synodi Episcoporum celebrandae

4.4. „Die Bischofssynode“ im CIC/1983

4.5. „Die Bischofssynode“ im Gesetzbuch der katholischen Ostkirchen (CCEO)

4.6. Ausblick

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kirchenrechtliche Entstehung, Struktur und Entwicklung der Bischofssynode, beginnend mit ihrer Einsetzung durch das Motu Proprio Apostolica sollicitudo (1965) bis hin zu ihrer kodifizierten Form im CIC/1983 und CCEO, unter besonderer Berücksichtigung ihrer Funktion als päpstliches Beratungsorgan.

  • Dokumentenkundliche Einordnung des Motu Proprio in die päpstliche Rechtsetzungspraxis.
  • Analyse der formellen und inhaltlichen Bestimmungen der Bischofssynode im Dokument Apostolica Sollicitudo.
  • Rechtliche Einbettung der Bischofssynode im CIC/1917, im Dekret Christus Dominus und im CIC/1983.
  • Untersuchung der Geschäftsordnungen und der Fortentwicklung der Synodalstruktur.
  • Diskussion der Eigenständigkeit der Bischofssynode gegenüber der Römischen Kurie.

Auszug aus dem Buch

3. Zweiter Teil: Motu proprio Apostolica Sollicitudo

Hier sollen die formellen dokumentenkundlichen Ausführungen auf das Motu proprio Apostolica Sollicitudo (MP ApSoll) angewendet werden.

Normgeber

Normgeber des MP ApSoll ist Papst Paul VI.

Normadressat

Es wird kein Adressat ausdrücklich angegeben, vor allem sind von der Natur des behandelten Gegenstandes die Bischöfe die Adressaten.

Promulgation

Am 15. Sept. 1965, ein Tag nach der Eröffnung der vierten Sitzungsperiode des Zweiten Vatikanischen Konzils, wurde das MP ApSoll im Beisein des Papstes verlesen. Es ist datiert auf den 15. Sept. 1965. Das MP ApSoll wurde am 30. Okt. 1965 in den AAS 57 (1965) 775 – 780 promulgiert.

Verbindlichkeit

Das MP ApSoll ist als solches für die Gesamtkirche verbindlich. Inhaltlich betrifft es die Patriarchen sowie die Großerzbischöfe und Metropoliten außerhalb der Patriarchate der katholischen Kirchen des orientalischen Ritus, die nationalen Bischofskonferenzen und deren Präsidenten, Bischofskonferenzen mehrerer Nationen und deren Präsidenten, von der römischen Union der Generaloberen gewählte Ordensmänner als Vertreter der klerikalen Ordensinstitute, eigens zu wählende sachverständige Geistliche, die den Ämtern der römischen Kurie vorgesetzten Kardinäle.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Es wird die Entstehung der Bischofssynode aus dem Kontext des Zweiten Vatikanischen Konzils als neues Beratungsorgan des Papstes dargelegt.

2. Erster Teil: Dokumentenkundliche Ausführungen: Dieses Kapitel erläutert die rechtliche Natur und Publikationsform des Motu Proprio in der päpstlichen Gesetzgebung.

3. Zweiter Teil: Motu proprio Apostolica Sollicitudo: Hier findet die spezifische Anwendung der zuvor definierten dokumentenkundlichen Kriterien auf das Gründungsdokument der Bischofssynode statt.

4. Rechtslage und Entwicklung: Dieser Hauptteil analysiert die historische und kodifikatorische Entwicklung der Bischofssynode vom CIC/1917 über das Dekret Christus Dominus bis hin zum CIC/1983 und CCEO.

5. Schluss: Abschließend wird die Flexibilität und Nachhaltigkeit der Bischofssynode als Verfassungsorgan gewürdigt, das die Zusammenarbeit mit dem Papst effizient gestaltet.

Schlüsselwörter

Bischofssynode, Motu Proprio, Apostolica Sollicitudo, Papst Paul VI., Kirchenrecht, CIC/1983, Christus Dominus, Zweites Vatikanisches Konzil, Beratungsorgan, Kollegialität, Synodus Episcoporum, Gesetzgebung, Apostolische Autorität, Generalsekretariat, Kurie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die rechtliche Gründung und die kontextuelle Entwicklung der Bischofssynode als zentrales Beratungsorgan innerhalb der katholischen Kirche.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die dokumentenkundliche Form des Motu Proprio, der kirchenrechtliche Status der Bischofssynode sowie deren Entwicklung im Kontext der verschiedenen Kodizes und Konzilien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die kirchenrechtliche Struktur der Bischofssynode auf Basis ihrer Entstehung und der nachfolgenden gesetzlichen Regelungen transparent darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine kirchenrechtliche Analyse, die dokumentenkundliche Ausführungen mit einer historisch-systematischen Untersuchung der relevanten Gesetzestexte verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Anwendung der Normen aus dem Motu Proprio auf die Bischofssynode und deren Einbettung in das gesamte kirchliche Rechtssystem (CIC/1917, 1983, CCEO).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie Bischofssynode, Apostolica Sollicitudo, Kollegialität und Kirchenrecht spiegeln den Fokus auf die institutionelle Beratung des Papstes durch das Bischofskollegium wider.

Warum wird im Dokument betont, dass die Bischofssynode kein Teil der römischen Kurie ist?

Dies unterstreicht die direkte Unterstellung der Synode unter die päpstliche Autorität und ihre Rolle als Repräsentation des gesamten Episkopates, was sie organisatorisch von der Römischen Kurie abgrenzt.

Welche Bedeutung hat das Motu Proprio für die heutige Arbeitsweise der Bischofssynode?

Es bildet die Grundlage der rechtlichen Struktur, die durch spätere Geschäftsordnungen und Reskripte ergänzt wurde, während es gleichzeitig die entwicklungsoffene Natur der Synode festlegte.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Motu Proprio Apostolica sollicitudo (1965). Einsetzung der Bischofssynode
Subtítulo
Eine kirchenrechtliche Darstellung
Universidad
University of Augsburg  (Katholisch-Theologische Fakultät)
Curso
Seminar über kirchliche Verlautbarungen
Calificación
1,3
Autor
Stefan Würges (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
21
No. de catálogo
V287711
ISBN (Ebook)
9783656879633
ISBN (Libro)
9783656879640
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kirchenrecht Bischofssynode Vatikan
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stefan Würges (Autor), 2013, Motu Proprio Apostolica sollicitudo (1965). Einsetzung der Bischofssynode, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287711
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