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Postmortaler Schutz im Persönlichkeitsrecht

Titel: Postmortaler Schutz im Persönlichkeitsrecht

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2014 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Christian Michaelis (Autor:in)

Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Auch eine verstorbene Person kann zum ungewollten Werbeträger oder Opfer unwahrer Medienberichte werden. Ob der Schutz der Persönlichkeit zusammen mit dem Leben des Trägers endet, wurde durch das Bundesverfassungsgericht im Rahmen der “Mephisto Entscheidung” verneint (vgl. BVerfGE, Beschluss vom 24.02.1971 30, 173 = BvR 435/68 - Mephisto).

Tote verfügen demnach auch über Persönlichkeitsrechte, doch wer ist in welcher Form wie lange berechtigt diese im Verletzungsfall zu verteidigen und welche wirtschaftlichen Konsequenzen erwachsen daraus?Die vorliegende Studienarbeit gibt Antworten zu dieser Problemstellung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Allgemeines Persönlichkeitsrecht (APR)
    • APR - Entwicklungsgeschichte
    • APR - Die "Schachtbriefentscheidung"
    • APR - Aktuelle Rechtsprechung
  • Das postmortale Persönlichkeitsrecht (PPR)
    • Entwicklung des PPR - Der Fall Bismarck
    • Entwicklung des PPR - Die Mephisto Entscheidungen
    • Entwicklungsgeschichte - Die Marlene Entscheidung
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Studienarbeit befasst sich mit dem postmortalen Persönlichkeitsrecht (PPR) und untersucht, inwieweit Persönlichkeitsrechte nach dem Tod des Trägers fortbestehen und wie sie geschützt werden können.

  • Entwicklung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (APR)
  • Entwicklung und Rechtsprechung zum PPR
  • Spannungsfelder zwischen Persönlichkeitsrecht und wirtschaftlichen Interessen
  • Relevanz des PPR im Kontext von Werbung und Medienberichten
  • Rechtliche Regulierung und Schutzmechanismen für das PPR

Zusammenfassung der Kapitel

Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema und erläutert die Bedeutung des Persönlichkeitsrechts im Kontext von Werbung und Medienberichten. Anschließend wird die Entwicklung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (APR) beleuchtet, wobei insbesondere auf die "Schachtbriefentscheidung" und aktuelle Rechtsprechung eingegangen wird.

Im nächsten Kapitel wird das postmortale Persönlichkeitsrecht (PPR) im Fokus stehen. Die Entwicklung des PPR wird anhand wegweisender Entscheidungen, wie dem "Fall Bismarck", den "Mephisto Entscheidungen" und der "Marlene Entscheidung", dargestellt.

Schlüsselwörter

Postmortales Persönlichkeitsrecht, allgemeines Persönlichkeitsrecht, Persönlichkeitsrechte, Werberecht, Medienrecht, Recht am eigenen Bild, Rechtsprechung, Bundesverfassungsgericht, Mephisto Entscheidung, Marlene Entscheidung, Bismarck, Schachtbriefentscheidung, Schutzmechanismen, wirtschaftliche Interessen.

Häufig gestellte Fragen

Endet das Persönlichkeitsrecht mit dem Tod?

Nein, das Bundesverfassungsgericht hat in der „Mephisto-Entscheidung“ festgestellt, dass ein postmortaler Schutz der Persönlichkeit besteht.

Wie lange gilt das postmortale Persönlichkeitsrecht?

Der ideelle Schutz gilt grundsätzlich unbegrenzt, während der kommerzielle Schutz (z.B. Bildrechte für Werbung) meist auf 10 Jahre nach dem Tod begrenzt ist.

Wer darf die Rechte eines Verstorbenen verteidigen?

In der Regel sind die Angehörigen oder vom Verstorbenen benannte Personen berechtigt, gegen Verletzungen des Persönlichkeitsrechts vorzugehen.

Was war die Marlene-Entscheidung?

Ein wegweisendes Urteil zur Vererbbarkeit der vermögenswerten Bestandteile des Persönlichkeitsrechts am Beispiel von Marlene Dietrich.

Darf man Verstorbene für Werbung nutzen?

Nur mit Zustimmung der Berechtigten, da auch Tote nicht ungefragt zum Werbeträger gemacht werden dürfen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Postmortaler Schutz im Persönlichkeitsrecht
Hochschule
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg  (Fakultät Design Medien Information)
Veranstaltung
Medienrecht 2
Note
2,0
Autor
Christian Michaelis (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
14
Katalognummer
V287717
ISBN (eBook)
9783656880110
ISBN (Buch)
9783656880127
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Postmortal Persönlichkeitsrecht allgemeines Persönlichkeitsrecht Postmortaler Persönlichkeitsschutz APR
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christian Michaelis (Autor:in), 2014, Postmortaler Schutz im Persönlichkeitsrecht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287717
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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