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Der Einfluss von Bildungsdauer und Geschlecht auf das Einkommen

Titre: Der Einfluss von Bildungsdauer und Geschlecht auf das Einkommen

Dossier / Travail , 2014 , 24 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Julien Sanchez Baldeon (Auteur)

Sociologie - Travail, Education, Organisation
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Dass Bildung wichtig ist, hört man nahezu täglich und überall. Eltern, Großeltern und Bekannte geben einem diese Kenntnis daher gerne mal mit auf den Weg. Da ist es nicht selten, dass Sätze wie „Lern´ was Anständiges“ fallen. Aber warum ist es ihnen eigentlich so wichtig, dass man etwas anständiges lernt, einen guten Schulabschluss erwirbt und anschließend sogar noch studiert? Reicht da nicht ein „normaler“ Schulabschluss und eine solide Ausbildung, um später erfolgreich zu sein und gutes Geld zu verdienen? Um gutes Geld zu verdienen gibt es viele Wege. Das wissen viele Kriminelle, Lottogewinner, Fußballprofis und diverse Musiker oder Promis, die bestimmt nicht die Fleißigsten in der Schule gewesen sind. Dennoch sind dies Ausnahmefälle, zu denen die Mehrheit der Bevölkerung nicht zählt und man eine vergleichbar erfolgreiche Karriere als eher unwahrscheinlich bis sehr unwahrscheinlich einschätzt, sodass man letztendlich doch versucht, den Rat der Eltern und Großeltern umzusetzen.
Das spätere Einkommen ist sicherlich von mehreren Faktoren abhängig. Neben der Bildung bzw. den erworbenen Qualifikationen und Fähigkeiten spielen Alter, Branche, ob Teilzeit oder Vollzeit und Geschlecht ebenfalls eine bedeutende Rolle. Dass jemand, der einen Beruf gerade erst begonnen hat, nicht so viel verdient, wie jemand, der den selben Beruf bereits mehrere Jahrzehnte ausübt, ist trivial. Mit zunehmender Erfahrung und Bedeutsamkeit für ein Unternehmen spiegelt sich die Arbeit natürlich auch auf dem Konto wieder. Und dass die Frau in den meisten Fällen weniger verdient als der Mann,
ist ebenfalls nichts neues - dennoch nicht zwangsweise so und von vielen Faktoren abhängig.
Folgende Arbeit prüft mithilfe statistischer Verfahren und Tests, die auf Grundlage der Daten des Allbus 2010 durchgeführt werden, inwieweit die Dauer der Bildungsinvestition einer Person einen Einfluss auf das spätere Einkommen hat.
Zusätzlich wird zwischen Mann und Frau unterschieden und untersucht, ob sich das spätere Einkommen – auch bei gleichem Bildungsstand - zwischen den Geschlechtern unterscheidet und wenn ja, wie stark.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Herleitung

3 Analyse

3.1 Daten

3.2 Deskription

3.3 T-Test

3.4 Regression

3.4.1 Gruppe 1

3.4.2 Gruppe 2

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss der Dauer der Bildungsinvestition auf das monatliche Nettoeinkommen von Erwerbstätigen in Deutschland, wobei ein besonderer Fokus auf geschlechtsspezifischen Unterschieden liegt. Die zentrale Forschungsfrage ist, ob eine längere Bildungsdauer bei Männern und Frauen gleichermaßen zu einem höheren Einkommen führt und welche Rolle das Geschlecht bei der Einkommenshöhe spielt.

  • Statistische Analyse der Allbus 2010 Daten
  • Einfluss der Bildungsinvestitionsdauer auf das Arbeitseinkommen
  • Geschlechtsspezifische Einkommensunterschiede (Gender Pay Gap)
  • Anwendung deskriptiver Statistik, T-Tests und Regressionsanalysen

Auszug aus dem Buch

3.4.1 Gruppe 1

Die erste Gruppe repräsentiert die Männer. Die oberste Tabelle Eingegebene/Entfernte Variablen zeigt noch einmal an, mit welcher erklärenden Variable die Regression durchgeführt wurde, und zwar mit der Variable BEFR.: WIE VIELE SCHULJAHRE?, welche in dieser Arbeit für die Dauer der Bildungsinvestition einer Person steht. Unter der Tabelle wird auch angezeigt, welche Variable die zu erklärende bzw. abhängige Variabel darstellt, nämlich die Variable BEFR.: NETTOEINKOMMEN, OFFENE ABFRAGE. Die zweite Tabelle Modellübersicht ist für die in dieser Arbeit untersuchte Zusammenhangshypothese bereits wesentlich interessanter, denn sie beinhaltet die zentrale Kennzahl zur Bewertung der Güte des Modells. Diese Kennzahl, auch Bestimmtheitsmaß genannt, ist R-Quadrat.

Dieser Wert misst zwischen 0 und 1, wie gut sich die Werte der abhängigen Variable tatsächlich aus den Werten der erklärenden Variablen herleiten lassen. Ist der Wert 1, bedeutet das, dass sich die Werte der abhängigen Variable zu 100% aus den Werten der erklärenden Variablen ableiten lassen. 0 bedeutet dementsprechend das Gegenteil. In der Realität existieren dagegen so gut wie nie perfekte Regressionsmodelle, also mit einem R-Quadrat von 1. Das für die Gruppe der Männer ermittelte R-Quadrat beträgt 0,143, was bedeutet, dass sich die Werte der abhängigen Variable zu 14,3% aus den Werten der unabhängigen Variable linear erklären lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz von Bildung für das spätere Einkommen ein und formuliert die Hypothese, dass die Dauer der Bildungsinvestition sowie das Geschlecht entscheidende Faktoren für die Einkommenshöhe darstellen.

2 Theoretische Herleitung: In diesem Kapitel werden relevante Einkommenstheorien wie die Ability-Theorie, die Humankapitaltheorie und das Schooling-Modell vorgestellt, um den positiven Zusammenhang zwischen Bildung und Arbeitseinkommen theoretisch zu begründen.

3 Analyse: Dieser Teil bildet den empirischen Kern der Arbeit, in dem die Daten des Allbus 2010 aufbereitet, deskriptiv dargestellt und mittels T-Test sowie Regressionsanalyse auf die Forschungsfrage hin geprüft werden.

4 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, wonach Männer im Durchschnitt signifikant mehr verdienen als Frauen und sich die Bildungsinvestition bei Männern stärker auf das Einkommen auswirkt als bei Frauen.

Schlüsselwörter

Bildungsinvestition, Nettoeinkommen, Geschlechterunterschiede, Allbus 2010, Regressionsanalyse, Humankapitaltheorie, T-Test, Einkommensdifferenzierung, statistische Datenanalyse, Arbeitsmarkt, Geschlecht, Bildung, Qualifizierung, Lohndiskriminierung, Erwerbsbiographie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Hausarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den statistischen Zusammenhang zwischen der Dauer der investierten Bildungsjahre und dem daraus resultierenden monatlichen Nettoeinkommen von Erwerbstätigen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder dieser Analyse?

Die zentralen Felder sind die Bildungsökonomie, der Einfluss von Humankapital auf das Gehalt sowie die Analyse von geschlechtsspezifischen Einkommensunterschieden auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, mithilfe empirischer Daten des Allbus 2010 zu prüfen, ob Bildungsinvestitionen das Einkommen erhöhen und ob dieser Effekt bei Männern und Frauen unterschiedlich stark ausgeprägt ist.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Analyse nutzt die deskriptive Statistik zur Datenaufbereitung, einen T-Test für unabhängige Stichproben zum Mittelwertsvergleich und einfache lineare Regressionsanalysen, um den Einfluss der Bildungsdauer auf das Einkommen zu bestimmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung sowie einen umfangreichen Analyse-Teil, der die Datengrundlage erläutert, die Variablen beschreibt und die Ergebnisse der statistischen Tests getrennt für Männer und Frauen interpretiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Bildungsinvestition, Nettoeinkommen, geschlechtsspezifische Lohndifferenzen, Humankapitaltheorie und statistische Regressionsanalyse charakterisieren.

Warum wird für Männer und Frauen getrennt analysiert?

Aufgrund der in der Literatur bekannten Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern wurde getrennt analysiert, um spezifische Regressionsmodelle für beide Gruppen zu erhalten und die unterschiedlichen Ausprägungen der Einflüsse besser sichtbar zu machen.

Welche Rolle spielt der Levene-Test in der Analyse?

Der Levene-Test wird durchgeführt, um vor dem T-Test zu prüfen, ob die Varianzen in den Gruppen (Männer/Frauen) gleich sind, was für die Wahl der korrekten Variante des T-Tests entscheidend ist.

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Résumé des informations

Titre
Der Einfluss von Bildungsdauer und Geschlecht auf das Einkommen
Université
University of Duisburg-Essen  (Institut für Soziologie)
Cours
Computergestützte Datenanalyse
Note
2,3
Auteur
Julien Sanchez Baldeon (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
24
N° de catalogue
V287935
ISBN (ebook)
9783656881803
ISBN (Livre)
9783656881810
Langue
allemand
mots-clé
einfluss bildungsdauer geschlecht einkommen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julien Sanchez Baldeon (Auteur), 2014, Der Einfluss von Bildungsdauer und Geschlecht auf das Einkommen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287935
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Extrait de  24  pages
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