Die Bedeutung sozialer Netzwerke für das Personalmanagement


Hausarbeit, 2014

12 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Aufbau

3. Begriffsdefinition

4. Bedeutung sozialer Netzwerke
4.1 Interne soziale Netzwerke
4.1.1 Für die Mitarbeiter
4.1.2 Für den Arbeitgeber
4.2 Externe soziale Netzwerke
4.2.1 Für die Mitarbeiter
4.2.2 Für den Arbeitgeber

5. Vor- und Nachteile von sozialen Netzwerken
5.1 Für die Berufstätigkeit
5.2 Für das Personalmanagement

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Im Laufe des 21. Jahrhunderts verbreitete sich Internet so schnell, dass es heutzutage nicht mehr aus unserem alltäglichen Leben wegzudenken ist. Ein wichtiger Aspekt, der in Zusammenhang mit dem Internet angesprochen wird, ist die Verbreitung und Nutzung von sozialen Netzwerken. Die beliebtesten sozialen Netzwerke in Deutschland sind derzeit Facebook, Google+ und Twitter.[1] In diesen Netzwerken, die zum Teil auch als Social Media bezeichnet werden, können sich Internetnutzer registrieren und eigene Profile anlegen mit persönlichen Daten, wie Name, privaten Fotos und Erlebnisberichten aus dem Alltagsleben. Aber nicht nur private Nutzer sind von den sozialen Netzwerken betroffen, sondern auch die Firmen, die in erster Linie aus diesen Technologien Vorteile ziehen wollen. Doch welche Bedeutung für das Personalmanagement haben die sozialen Netzwerke tatsächlich? Welche Vor- und Nachteile verbergen sich hinter diesem Trend? Und welche Gefahren können mit sozialen Netzwerken verbunden sein? Diese Fragen sollen im Rahmen dieser Arbeit beantwortet werden.

2. Aufbau

Im Laufe dieser Arbeit sollen zuerst für das Thema relevante Begriffe definiert werden. Im Kapitel 4 wird die Bedeutung der sozialen Netzwerke aus Sicht des Personalmanagements für die Mitarbeiter und für den Arbeitgeber erläutert. Hierfür wird zwischen internen und externen Netzwerken unterschieden. Im Kapitel 5 wird auf die Vor- und Nachteile von sozialen Netzwerken sowohl für die Berufstätigkeit als auch für das Personalmanagement eingegangen.

Im letzten Abschnitt wird ein Fazit über die gesamte Arbeit gezogen.

3. Begriffsdefinition

Was ist ein „soziales Netzwerk“? Dieser Begriff wird in der Ära des Internets oft mit einem virtuellen sozialen Netzwerk, auch Social Network genannt, assoziiert. Doch im eigentlichen Sinne - aus Sicht der Soziologie - werden unter dem Begriff „soziales Netzwerk“ alle direkten (z.B. eigene Freunde) und indirekten (die Freunde der Freunde) Verbindungen verstanden, die eine Person mit anderen Personen verbindet.[2] Bei einem „sozialen Netzwerk“ aus Sicht des Internets handelt es sich um eine browserbasierte Software, die es den Nutzern ermöglicht eigene Profile anzulegen und ihre Kontakte in elektronischer Form systematisch zu strukturieren.[3] Reale soziale Netzwerke sind im Vergleich zu virtuellen sozialen Netzwerken primär durch den ortsabhängigen und zeitlichen Aufwand bei der Kontaktaufnahme und Kontaktpflege begrenzt. Bei virtuellen sozialen Netzwerken entfällt diese zeitliche und räumliche Begrenzung. Dies ist als wesentlicher Erfolgsfaktor der virtuellen sozialen Netzwerke zu werten.[4]

Innerhalb der sozialen Netzwerke muss man nun zwischen geschlossenen und offenen sozialen Netzwerken unterscheiden. Als „offen“ werden hierbei Netzwerke bezeichnet, die „keinen, oder nur sehr rudimentären Zugangsbeschränkungen unterliegen und allen Nutzern im Internet offen stehen.“[5] Als „geschlossen“ (auch Social Intranet genannt) werden hingegen Dienste bezeichnet, die „nur innerhalb des Unternehmensintranets zugreifbar sind.“[6]

Ein weiterer wichtiger Begriff für diese Arbeit ist das „Personalmanagement“. Christian Scholz erklärt den Begriff folgendermaßen:

„Das Management von Personal ist die systematische Analyse, Bewertung und Gestaltung aller Personalaspekte eines Unternehmens wie Personalbestände und -bedarfe, Qualifikationen, Kostenkalkulierungen, rechtlichen Bedingungen des Personaleinsatzes, der Beurteilung und Führung von Mitarbeitern oder anderen gesellschaftlichen Gesichtspunkten.“[7] Im Wesentlichen hat das Personalmanagement zum Ziel, die Mitarbeiterzufriedenheit zu stärken beziehungsweise auf hohem Niveau zu halten. Zahlreiche Studien belegen, dass Zufriedenheit im Job und Produktivität sowie Kreativität der Mitarbeiter in engem Zusammenhang stehen. Zudem sind zufriedene Mitarbeiter seltener krank und bleiben dem Unternehmen länger treu. Alle diese Faktoren haben direkte Auswirkungen auf den Erfolg eines Unternehmens, da sie zu geringeren Personalkosten und erhöhter Wettbewerbsfähigkeit führen.

Im nächsten Kapitel soll auf die Bedeutung interner und externer sozialer Netzwerke für die Mitarbeiter und den Arbeitgeber aus Sicht des Personalmanagements eingegangen werden.

4. Bedeutung sozialer Netzwerke

Sowohl interne als auch externe soziale Netzwerke sind für die Mitarbeiter und den Arbeitgeber von Bedeutung. Betrachten wir diese Arten von sozialen Netzwerken einzeln im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Arbeitnehmer und -geber.

4.1 Interne soziale Netzwerke

4.1.1 Für die Mitarbeiter

Durch interne soziale Netzwerke können die Mitarbeiter eines Unternehmens auf einer einheitlichen Plattform mit diversen Teilnehmern über Abteilungs- und Standortgrenzen hinweg kommunizieren. Zudem ist innerhalb eines Teams das Bearbeiten eines zentralen Dokumentes mit mehreren Personen auf einfache Art möglich. Durch ein internes soziales Netzwerk ist es möglich, das digitale Arbeitsumfeld effizienter zu gestalten. Neue Mitarbeiter bekommen die Möglichkeit sich schneller einzuarbeiten, da ein Social Intranet zahlreiche Belehrungen und Leitfaden für Neulinge bereitstellt. Mit dem Social Intranet ergeben sich ganz neue Optionen, wie mit Informationen, Dateien und Kommunikation umgegangen werden kann. Aufgrund der verbesserten digitalen Arbeitsbedingungen kann der Mitarbeiter effizienter arbeiten, sodass hierdurch die Arbeitszufriedenheit steigen kann.[8]

[...]


[1] Vgl. Schröder (2014), o. S.

[2] Vgl. Hirschle (2005), S. 11

[3] Vgl. Evsan (2009), S. 36

[4] Vgl. Bernauer (2011), S. 50

[5] Back (2008), S. 73

[6] Vgl. Ebd., S. 75

[7] Scholz (1994), S. 23

[8] Hirsch (2012), o. S.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Die Bedeutung sozialer Netzwerke für das Personalmanagement
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
12
Katalognummer
V288036
ISBN (eBook)
9783656882442
ISBN (Buch)
9783656882459
Dateigröße
429 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
AKAD, BWL55, Soziale, Netzwerke, Personalmanagement, Assignment, Bedeutung
Arbeit zitieren
Artem Korneyev (Autor:in), 2014, Die Bedeutung sozialer Netzwerke für das Personalmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288036

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