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Konzepte und Strategien der individuellen Gesundheitsförderung

Planung einer Präventionsmaßnahme nach dem individuellen Ansatz

Titre: Konzepte und Strategien der individuellen Gesundheitsförderung

Dossier / Travail , 2013 , 38 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Vicky Tlatlik (Auteur)

Santé - Santé Publique
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Heutzutage weisen Rückenschmerzen und Wirbelsäulenerkrankungen nicht nur eine epidemiologische und medizinische, sondern auch eine gesundheitsökonomische Bedeutung auf (Robert-Koch-Institut, 2012, S. 7). Aufgrund des Rückenleidens kommt es bei den Deutschen zu einer vermehrten Inanspruchnahme des medizinischen Versorgungssystems, zu einer höheren Arbeitsunfähigkeit und zu einer früheren Rente, wegen teilweiser oder sogar voller Erwerbsminderung (Robert-Koch-Institut, 2012, S. 7). So lag 2010 das Muskel-Skelett-System mit 37 % auf Platz 1 der medizinischen Rehabilitation bei Erwachsenen (Techniker Krankenkasse, 2012 S.98). Nicht nur das Muskel-Skelett-System, sondern auch die Erkrankungen mit den längsten Arbeitsunfähigkeitszeiten bei den AOK- Pflichmitgliedern liegen mit Rückenschmerzen im Jahr 2008 mit 14,2 Millionen Arbeitsunfähigkeitstagen (AU-Tage) auf Platz 1, darunter 5,0 Millionen Frauen und 9,2 Millionen Männer (Wissenschaftliches Institut der AOK, 2011). Daneben sind bei Frühberentungen, die Krankheiten, die das Muskel-Skelett-System betreffen, mit knapp 24.000 Rentenzugängen, auf Platz 2 (Deutsche Rentenversicherung Bund, 2012).
Im Jahr 2008 führte Ingo Froböse eine der größten Rückenstudien durch. Die Ergebnisse zeigten, dass die häufigsten Rückenschmerzen zwischen dem 40. und 49. Lebensjahr gefolgt von der Altersklasse 30 bis 39 Jahre auftreten. Diese zwei Lebensphasen weisen bei den meisten Menschen eine hohe berufliche oder familiäre Belastung auf. Sogar 80, 8 % hatten im Zeitraum der Befragung akute Rückenschmerzen. Nach den Angaben der Probanden dauerte die Länge der Rückenschmerzepisoden im Durchschnitt 5,88 Wochen. Von den etwa 60.000 Befragten bezeichneten 76,2 % sich selbst als inaktiv und würden nix aktives für ihre Rückengesundheit tun (Froböse, 2008). Weiter fanden Latza, U., Kohlmann, T., Deck, R. & Raspe, H. (2000, S. 1395) heraus, dass das Risiko für schwere Rückenschmerzen bei Personen mit Hauptschulabschluss sogar etwa dreimal höher ist, als im Vergleich zu Personen mit Abitur. Daraus resultiert, dass Personen, die einen niedrigen Bildungsstatus haben, viel häufiger an Rückenschmerzen leiden, als im Vergleich zu Personen mit einem hohen Bildungsstatus. Tabelle 1 zeigt die wahrscheinlichen und unwahrscheinlichen Risikofaktoren für unspezifische Rückenschmerzen bei Erwachsenen auf:

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 GRUNDLEGENDE ANGABEN ZUM SCHWERPUNKTTHEMA DER GEPLANTEN PRÄVENTIONSMAßNAHME

1.1 Titel

1.2 Handlungsfeld und Präventionsprinzip

1.3 Daten zum bestehenden Gesundheitsproblem

1.4 Forschungsergebnisse zum Thema

1.4.1 Die neue Rückenschule Ergebnisse zur Wirksamkeit-Fazit für die Praxis

1.4.2 Neue Ansätze in der Rückenschule?

1.5 Zielgruppe

1.6 Übergeordnete Ziele

1.6.1 Einstellung und Verhalten

1.6.2 Hinführung und Bindung zur körperlichen/gesundheitssportlicher/ eigenständig durchgeführten Aktivität

1.6.3 Verbesserung der gesundheitsbezogenen Fitness sowie die Vermeidung oder Reduzierung von Risikofaktoren

2 INHALTLICH-ORGANISATORISCHE GROBPLANUNG DES KURSKONZEPTES

3 INHALTLICH-METHODISCHE DETAILPLANUNG DES KURSKONZEPTES

4 DOKUMENTATION UND EVALUATION DES KURSKONZEPTES

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption einer zielgruppenspezifischen Rückenschulungsmaßnahme für Erwachsene im mittleren Alter. Ziel ist es, durch die Vermittlung von Bewegungs- und Handlungskompetenzen Rückenschmerzen vorzubeugen, bestehende Beschwerden zu lindern und die Eigenverantwortung der Teilnehmer für ihre Rückengesundheit nachhaltig zu stärken.

  • Evidenzbasierte Planung von Rückenschulungskonzepten
  • Analyse von Risikofaktoren für Rückenschmerzen
  • Methodische Detailplanung von 10 Trainingseinheiten
  • Evaluation und Dokumentation des Lernerfolgs durch standardisierte Messverfahren

Auszug aus dem Buch

1.1 Titel

Die geplante Präventionsmaßnahme trägt den Titel „Aktiv Vorbeugen - Gesundheit für den Rücken“. Die Intention der Titelauswahl setzt sich aus folgenden Gründen zusammen: Im sportmedizinischen Fachjargon wird Prävention u.a. mit dem Wort „Vorbeugung“ übersetzt. „Aktiv“ hingegen bedeutet „selbst in einer Sache tätig sein“, so dass die Zielgruppe zur eigenständigen Tätigkeit verholfen werden soll, etwas für ihre Rückengesundheit beizutragen. Durch die gezielte Wortwahl wird für jeden Laien ersichtlich, dass es sich um einen Präventionskurs handelt. Es soll bewusst die Rückengesundheit gefördert und die Entstehung bzw. Chronifizierung von Rückenschmerzen vermieden werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 GRUNDLEGENDE ANGABEN ZUM SCHWERPUNKTTHEMA DER GEPLANTEN PRÄVENTIONSMAßNAHME: Dieses Kapitel erläutert die Titelauswahl, das Handlungsfeld, die gesundheitsökonomische Relevanz des Rückenschmerzproblems sowie die Zielgruppe und übergeordneten Ziele der Maßnahme.

2 INHALTLICH-ORGANISATORISCHE GROBPLANUNG DES KURSKONZEPTES: Hier werden der zeitliche Rahmen, die Kursinhalte, die Rahmenbedingungen und die benötigten Ressourcen für das Rückenschulkonzept zusammengefasst.

3 INHALTLICH-METHODISCHE DETAILPLANUNG DES KURSKONZEPTES: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Ausarbeitung der zehn Kurseinheiten inklusive der Lernziele, Lerninhalte, Methoden und Hinweisen zur Durchführung für Theorie und Praxis.

4 DOKUMENTATION UND EVALUATION DES KURSKONZEPTES: Hier werden die eingesetzten Messinstrumente und diagnostischen Testverfahren zur Überprüfung der Wirksamkeit des Kurses dargestellt.

Schlüsselwörter

Rückenschmerzen, Prävention, Gesundheitsförderung, Rückenschule, Wirbelsäule, Bewegungsprogramm, Fitness, Selbstwirksamkeit, Schmerzbewältigung, Gesundheitsmanagement, Biopsychosoziales Modell, Bewegungsabläufe, Training, Rehabilitation, Gesundheitsökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschreibt die fundierte Planung und Konzeption einer Präventionsmaßnahme zur Förderung der Rückengesundheit für Erwachsene.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die Analyse von Risikofaktoren für Rückenerkrankungen, die theoretische Fundierung von Rückenschulprogrammen sowie deren organisatorische und methodische Gestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines praxisnahen, zehnwöchigen Kursprogramms, das Teilnehmern hilft, Rückenschmerzen zu lindern und ihre körperliche Fitness eigenverantwortlich zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Studien zur Wirksamkeit von Rückenschulkonzepten sowie auf etablierte sportwissenschaftliche Standards der Kursplanung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Grobplanung (Kapitel 2) und eine detaillierte methodische Ausarbeitung der einzelnen Trainingseinheiten (Kapitel 3).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Prävention, Rückenschule, Wirbelsäule, Schmerzbewältigung und Gesundheitsförderung.

Welche Rolle spielt das Bewegungstagebuch?

Es dient dazu, die Selbstaufmerksamkeit der Teilnehmer zu steigern und sie zu einer eigenverantwortlichen und kontinuierlichen Bewegung im Alltag zu motivieren.

Wie wird der Erfolg des Kurses gemessen?

Der Erfolg wird durch Eingangs- und Ausgangsuntersuchungen evaluiert, die unter anderem Kraftmessungen, BIA-Messungen und standardisierte Fragebögen umfassen.

Welches biopsychosoziale Modell liegt der Arbeit zugrunde?

Das Konzept betrachtet Rückenschmerzen nicht nur somatisch, sondern integriert auch psychologische Faktoren wie Stress, Ängste und die allgemeine Lebensweise der Probanden.

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Résumé des informations

Titre
Konzepte und Strategien der individuellen Gesundheitsförderung
Sous-titre
Planung einer Präventionsmaßnahme nach dem individuellen Ansatz
Université
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,5
Auteur
Vicky Tlatlik (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
38
N° de catalogue
V288064
ISBN (ebook)
9783656882640
ISBN (Livre)
9783656882657
Langue
allemand
mots-clé
DhfPG Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement Konzepte und Strategien der individuellen Gesundheitsförderung Präventionsmaßnahme individueller Ansatz
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Vicky Tlatlik (Auteur), 2013, Konzepte und Strategien der individuellen Gesundheitsförderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288064
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Extrait de  38  pages
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