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IST-SOLL-Stand-Analyse der Darstellungsfähigkeit des Motivs „Fische“ in Kinderzeichnungen am Beginn und am Ende der Grundschulzeit

Hausarbeit im Rahmen der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen

Título: IST-SOLL-Stand-Analyse der Darstellungsfähigkeit des Motivs „Fische“ in Kinderzeichnungen am Beginn und am Ende der Grundschulzeit

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2014 , 88 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Julia Pietschmann (Autor)

Pédagogie - Educación artística
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Sobald Kinder ihre Handbewegungen über die optische Wahrnehmung koordinieren können, versuchen sie das, was sie aus ihrer Umwelt wahrnehmen, zu Papier zu bringen. In der umfangreichen Literatur über Kunstpädagogik liest man viel über die bildnerische Entwicklung des Kindes und wie sich diese (phasenweise) vollzieht. Es gibt diverse Studien vom Kritzeln des Kleinkindes bis hin zur Erwachsenenzeichnung, wobei eine Reihe von Motiventwicklungen schematisch vorgestellt werden . Am Anfang steht meist die Darstellung des Motivs „Mensch“, gefolgt von anderen Motiven der unmittelbaren Umgebung des Kindes, wie Häusern, Bäumen und Tieren. Zwar gehören Fische nicht unbedingt zu den Tieren, die Kinder in ihrer unmittelbaren Umgebung finden, wie beispielsweise die beliebten Haustiere Hund, Katze oder Vogel, dennoch begegnen Kinder Fischen im Alltag, sei es bei einem Zoobesuch, auf dem Fischmarkt, beim Blick in ein Aquarium oder im Fernsehen. Deshalb taucht das Motiv des Fisches auch bereits das eine oder andere Mal in der frühen Kinderzeichnung auf. Hier bringen die Kinder ihre Erfahrungen mit diesen Meeresbewohnern zum Ausdruck.
Die einschlägige Fachliteratur stellt die Entwicklung der Motive „Mensch“, „Haus“, „Baum“, „Tiere“ und „Transportmittel“ in der Kinderzeichnung dar. Da es jedoch noch keine Studie oder Analyse zur Entwicklung der Darstellung von Fischen und anderen Meeresbewohnern in Kinderzeichnungen gibt, soll diese Entwicklung in Form einer Kurzstudie das Thema dieser Arbeit sein. Es werden Zeichnungen von Schulanfängern sowie von Kindern der vierten und fünften Klasse, welche sich am Ende der Grundschulzeit befinden, nach bestimmten Kriterien differenziert und miteinander verglichen. Ausgehend von den Differenzierungsreihen der Fischdarstellungen sowie den Darstellungen anderer Meeresbewohner, wird das Ziel dieser Arbeit sein, aufzuzeigen, inwiefern sich das bildnerische Ausdrucksvermögen der Kinder von Schulbeginn bis zum Ende der Grundschulzeit entwickelt hat.
Die Art und Weise der Darstellung von Fischen und anderen Meerestieren hängt von unterschiedlichen entwicklungsbedingten Reifungsprozessen ab. Die zeichnerische Entwicklung von Kindern lässt sich in Phasen einteilen und ist geprägt von äußeren Einflüssen. Im ersten, theoretischen Teil der Arbeit wird die zeichnerische Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung der Schemaphase, in der sich die Grundschulkinder überwiegend befinden, beleuchtet. [...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen zur Entwicklung der Kinderzeichnung

2.1. Die Schemaphase

2.1.1. Die erste Schemaphase

2.1.2. Die zweite Schemaphase

2.2. Die Motiventwicklung am Beispiel Tiere

2.3. Schema und Stereotyp

2.4. Der Erfahrungsbereich Fische und das Leben unter Wasser

2.5. Fazit

2.5.1. SOLL-Stand der Kinderzeichnungen in der Schuleingangsphase

2.5.2. SOLL- Stand der Kinderzeichnungen am Ende der Grundschulzeit

3. Eine Kurzstudie: Die Darstellung von Fischen und anderen Meeresbewohnern in der Kinderzeichnung

3.1. Vorbereitung der Kurzstudie

3.1.1. Forschungsfragen

3.1.2. Instrument zur Datenerhebung

3.1.3. Instrument zur Datenauswertung

3.2. Datenerhebung (Darstellung der Stichprobe)

3.2.1. Ort der Feldforschung

3.2.2. Datenmaterial

3.3. Datenauswertung

3.3.1. IST-Stand: Zeichnungen 1. Klasse

3.3.2. IST-Stand: Zeichnungen 4. und 5. Klasse

3.3.3. Vergleich von IST- und SOLL-Stand der 1. und 4./5. Klasse

3.3.4. Bezüge zu Erfahrungsbereichen der Kinder

3.4. Abstufungen an ausgewählten Beispielen

4. Das Thema Fische und andere Meeresbewohner im Kunstunterricht der Grundschule

4.1. Rahmenplan Kunst Mecklenburg-Vorpommern

4.2. Zusammenhang zwischen Rahmenplan-Anforderungen und dem IST-Stand Der Jahrgangsstufen 4 und 5

4.3. Das Lehrerinterview

4.3.1. Fragenkatalog

4.3.2. Durchführung

4.3.3. Auswertung: Der (tatsächliche) Beitrag des Kunstunterrichts zur Entwicklung der Darstellung von Fischen

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die bildnerische Entwicklung von Grundschulkindern im Hinblick auf ihre Fähigkeit, das Motiv "Fische" sowie andere Meeresbewohner am Schulanfang und am Ende der Grundschulzeit zeichnerisch umzusetzen, um den IST- und SOLL-Stand dieser Entwicklung zu vergleichen.

  • Entwicklung des bildnerischen Ausdrucksvermögens
  • Vergleich von Erstklässlern und Schülern der 4./5. Klasse
  • Einfluss des Kunstunterrichts auf die Detailgenauigkeit
  • Stereotype vs. individuelle Darstellungsformen
  • Bedeutung des Erfahrungsraums "Meer" in Kinderzeichnungen

Auszug aus dem Buch

2.1. Die Schemaphase

Der Begriff Schema steht, in Bezug auf die zeichnerische Entwicklung, für ein gewisses Muster zur Vereinfachung einer Darstellung, welches das Kind für sich selbst entwickelt hat. Wenn die Darstellungsform von Objekten sich zunehmend stabilisiert und ein Kind allmählich versucht in seiner Zeichnung ein gewisses Maß an Ähnlichkeit zur Wirklichkeit, beziehungsweise zu den darzustellenden Objekten anstrebt, befindet es sich in der Schemaphase seiner zeichnerischen Entwicklung. Die Bildung solcher Schemata findet in der Regel ab dem späteren Kindergarten- und frühen Grundschulalter statt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsabsicht, die Entwicklung der Darstellung von Fischen bei Grundschulkindern zu untersuchen.

2. Theoretische Grundlagen zur Entwicklung der Kinderzeichnung: Erläuterung der kognitiven und bildnerischen Entwicklungsstufen bei Kindern sowie der Bedeutung von Schemata und Stereotypen.

3. Eine Kurzstudie: Die Darstellung von Fischen und anderen Meeresbewohnern in der Kinderzeichnung: Empirische Analyse der Zeichnungen von Erst- bis Fünftklässlern mittels eines Kriterienkatalogs.

4. Das Thema Fische und andere Meeresbewohner im Kunstunterricht der Grundschule: Untersuchung der Rahmenpläne und Experteninterviews zur Rolle des Kunstunterrichts bei der Förderung bildnerischer Fähigkeiten.

5. Zusammenfassung: Resümee der Ergebnisse und Bestätigung der zeichnerischen Weiterentwicklung vom Schulanfang bis zum Ende der Grundschulzeit.

Schlüsselwörter

Kinderzeichnung, Schemaphase, Fische, Meeresbewohner, bildnerische Entwicklung, Grundschule, Kunstunterricht, Stereotyp, Schema, Motiv, Detailgenauigkeit, Zeichendidaktik, Fachwissen, Ausdrucksvermögen, Wahrnehmung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie sich die Fähigkeit von Grundschulkindern entwickelt, Fische und andere Meereslebewesen zeichnerisch darzustellen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Das Hauptaugenmerk liegt auf der bildnerischen Entwicklung, der Rolle von Stereotypen in Kinderzeichnungen sowie der Einflussnahme durch den schulischen Kunstunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den IST-Stand der Darstellungsfähigkeit bei Schulanfängern mit dem Stand am Ende der Grundschulzeit zu vergleichen und die Rolle des Kunstunterrichts bei dieser Entwicklung zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Kurzstudie, in der Kinderzeichnungen anhand eines erarbeiteten Kriterienkatalogs analysiert und Lehrerinterviews zur Unterrichtspraxis ausgewertet werden.

Was steht im inhaltlichen Mittelpunkt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Einordnung der kindlichen Entwicklung (Schemaphase), der empirischen Analyse der Schülerzeichnungen und der Auswertung der Experteninterviews.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Schemaphase, Stereotyp, bildnerische Entwicklung, Fische, Meeresbewohner und Grundschulpädagogik.

Warum spielt das "Röntgenbild" in der kindlichen Entwicklung eine Rolle?

Das Röntgenbild dient dem Kind in der frühen Phase dazu, sein Weltwissen mitzuteilen, indem es nicht nur Sichtbares, sondern auch inneres Wissen über Gegenstände zeichnet.

Wie beeinflussen Lehrkräfte die zeichnerische Entwicklung?

Die Lehrkräfte streben ein Spannungsfeld zwischen der Förderung individueller Fantasie und der Vermittlung fachlicher Grundlagen an, um Kinder von starren Stereotypen zu lösen.

Was ist das Ergebnis der Kurzstudie?

Die Zeichnungen werden über die Jahre hinweg detailreicher und differenzierter, wobei das Wissen aus dem Sachkunde- und Biologieunterricht die zeichnerische Umsetzung maßgeblich beeinflusst.

Welche Bedeutung haben "Blubberblasen" in den Zeichnungen?

Blubberblasen fungieren als stereotypes Symbol, das Kindern aus den Medien bekannt ist und das oft starre Unterwasserbild lebendiger erscheinen lassen soll.

Final del extracto de 88 páginas  - subir

Detalles

Título
IST-SOLL-Stand-Analyse der Darstellungsfähigkeit des Motivs „Fische“ in Kinderzeichnungen am Beginn und am Ende der Grundschulzeit
Subtítulo
Hausarbeit im Rahmen der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen
Universidad
University of Rostock  (Institut für Grundschulpädagogik)
Calificación
1,0
Autor
Julia Pietschmann (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
88
No. de catálogo
V288075
ISBN (Ebook)
9783656885320
ISBN (Libro)
9783656885337
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kurzstudie Fische Meeresbewohner Kinderzeichnung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Julia Pietschmann (Autor), 2014, IST-SOLL-Stand-Analyse der Darstellungsfähigkeit des Motivs „Fische“ in Kinderzeichnungen am Beginn und am Ende der Grundschulzeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288075
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