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"Bewegter Unterricht" als Lernprinzip an Berufsfachschulen

Title: "Bewegter Unterricht" als Lernprinzip an Berufsfachschulen

Examination Thesis , 2012 , 17 Pages , Grade: 1

Autor:in: Isabella Simone Trummer (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods
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Kindern mit attraktiven Bewegungsübungen den Schulstoff spielerisch und ganzheitlich beizubringen, ist heute akzeptiert. Der Zappelphilipp bekommt einen Sitzball, der Lisa-Guck-in-die-Luft wird dank einer Bewegungsaufgabe die Konzentration ermöglicht. Klassen werden zum Jonglieren und Balancieren, zum Seilspringen und zu Ballspielen angehalten, um dem Bewegungsdrang gerecht zu werden und die Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen.
Im Unterricht mit den Berufslernenden stören Unruhe und Müdigkeit genau so wie in den unteren Klassen – Erfahrungen und Hintergründe zu „Bewegter Unterricht“ als Lernprinzip auf der Sekundarstufe 2.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

Erfahrungen, Fragestellung und Zielgruppe

2. Aufsatz „Bewegter Unterricht“ als Lernprinzip

Fragestellung, Relevanz für Berufsfachschulen und Lehrpersonen, Bedeutung der Bewegung für das Lernen, Exkurs in die Wissenschaft, Praktische Umsetzung, Kriterien zur Wahl der Übungen, Fazit

3. Anleitungen und Buchempfehlungen

4. Reflexion

4.1 Lernzuwachs

4.2 Antworten

4.3 Fazit

4.4 Nächste Schritte

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, das Lernprinzip „Bewegter Unterricht“ für die Sekundarstufe II zu evaluieren und aufzuzeigen, wie Bewegung im Berufsschulalltag sinnvoll und ohne großen Aufwand als Methode integriert werden kann, um Lernklima und Lernerfolge zu verbessern.

  • Übertragbarkeit von bewegungsorientierten Lehrmethoden auf die Berufsfachschule.
  • Neurobiologische und lernpsychologische Grundlagen der Verbindung von Bewegung und Gedächtnisleistung.
  • Praktische Methoden und Übungen zur Aktivierung und Entspannung (z.B. BrainGym, Jonglage, Fingeryoga).
  • Strategien zur Bewältigung von Konzentrationsschwierigkeiten und Stress bei jungen Erwachsenen.
  • Rhythmisierung des Unterrichts als didaktisches Werkzeug zur Steigerung der Aufmerksamkeit.

Auszug aus dem Buch

Exkurs in die Wissenschaften

Die Neurobiologie beschäftigt sich mit dem genauen Aufbau des Nervensystems. Zu den in der Neurobiologie untersuchten Fragestellungen zählen auch die physiologischen Grundlagen des Lernens, der Wahrnehmung und anderer aus der Psychologie bekannter Prozesse.

Im Grosshirn finden Denken und Wahrnehmen statt. Es ist der grösste Teil des menschlichen Gehirns. Die zwei getrennten Gehirnhälften (Hemisphären) sind durch einen dicken Nervenstrang miteinander verbunden. Über diesen Balken arbeiten die beiden Hälften zusammen, tauschen Informationen aus und steuern jeweils die Bewegungen der anderen Körperseite.

Der amerikanische Neurobiologe Roger Sperry (1913-1994) erforschte die Zusammenarbeit der Hemisphären. Er durchtrennte in den 1960er Jahren bei Epilepsie-Patienten den Verbindungsstrang zwischen den Gehirnhälften. Damit linderte er die Anfälle der Patienten, aber die Trennung bewirkte auch Ausfälle in ihrer Denkfähigkeit.

Dies beweist: die beiden Gehirnhälften haben unterschiedliche Funktionen und ergänzen sich optimal, wenn sie bilateral zusammen arbeiten können. 1981 bekam Sperry für seine Hemisphärentheorie den Nobelpreis für Medizin.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin legt ihre Erfahrungen aus der Primarschule dar und hinterfragt die Anwendbarkeit von „Bewegtem Unterricht“ auf die Sekundarstufe II, motiviert durch die Unruhe ihrer Berufsschüler.

2. Aufsatz „Bewegter Unterricht“ als Lernprinzip: Dieser Kernteil analysiert die wissenschaftliche Basis für Bewegung als Methode, bietet praktische Ansätze für den Berufsschulalltag und diskutiert Kriterien für die methodische Wahl.

3. Anleitungen und Buchempfehlungen: Eine kuratierte Liste von hilfreichen Medien und Literaturquellen zur Unterstützung der Umsetzung von Bewegungs- und Entspannungselementen.

4. Reflexion: Die Autorin zieht Bilanz über ihren persönlichen Lernzuwachs, beantwortet ihre initiale Fragestellung und plant konkrete nächste Schritte für ihre eigene Unterrichtspraxis.

Schlüsselwörter

Bewegter Unterricht, Berufsfachschule, Lernprinzip, Konzentrationsförderung, Neurobiologie, Stressabbau, BrainGym, Gehirnhälften, Bewegungsdrang, Lernatmosphäre, Didaktik, Kinesiologie, Jonglage, Fingeryoga, Sekundarstufe II

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das Lernprinzip „Bewegter Unterricht“ effektiv in den berufsschulischen Alltag integriert werden kann, um die Konzentrationsfähigkeit zu steigern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Neurobiologie des Lernens, der didaktischen Rhythmisierung von Unterrichtseinheiten und praktischen Entspannungs- sowie Bewegungsübungen für Jugendliche.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Nachweis, dass Bewegung im Unterricht nicht als Sportunterricht, sondern als methodisches Strukturprinzip zur Optimierung des Lernerfolgs und des Lernklimas dient.

Welche wissenschaftliche Methode liegt zugrunde?

Die Autorin kombiniert eigene pädagogische Beobachtungen mit Erkenntnissen aus der Neurobiologie und Lernpsychologie, um die Wirksamkeit von Bewegung auf das Gehirn zu untermauern.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil erörtert die theoretischen Grundlagen des bewegten Lernens und liefert eine konkrete Auswahl an Methoden wie BrainGym oder Jonglage.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Bewegter Unterricht, Neurobiologie, Konzentrationsförderung, Stressabbau und Didaktik.

Warum ist das "Gegenspieler Stresshormone"-Konzept wichtig?

Es verdeutlicht, dass körperliche Aktivität hilft, überschüssiges Adrenalin in Stressphasen abzubauen und somit Denkblockaden effektiv aufzulösen.

Was ist das Besondere an der Zielgruppe der EBA-Lernenden?

EBA-Lernende benötigen aufgrund geringerer Aufmerksamkeitsspannen und potenzieller Versagensängste besonders strukturierte, bewegungsorientierte Ansätze zur Stabilisierung.

Können diese Methoden auch bei Platzmangel in der Schule umgesetzt werden?

Ja, die Autorin betont, dass für Methoden wie BrainGym, Fingeryoga oder kleine Bewegungsimpulse keine Turnhallen oder spezielle Sportausrüstung erforderlich sind.

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Details

Title
"Bewegter Unterricht" als Lernprinzip an Berufsfachschulen
Course
Modul im Rahmen der Diplomausbildung zur Berufskundellehrerin Sek2
Grade
1
Author
Isabella Simone Trummer (Author)
Publication Year
2012
Pages
17
Catalog Number
V288103
ISBN (eBook)
9783656896753
ISBN (Book)
9783656896760
Language
German
Tags
bewegter unterricht lernprinzip berufsfachschulen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Isabella Simone Trummer (Author), 2012, "Bewegter Unterricht" als Lernprinzip an Berufsfachschulen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288103
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