Zar Peter der Große von Russland und die Länder Europas


Seminararbeit, 2012

29 Seiten, Note: 1.0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorgeschichte

3. Kindheit und Jugendjahre Peters

4. Von der Machtübernahme zur Großen Gesandtschaft

5. Peters legendäre Reformtätigkeiten und der Große Nordische Krieg

6. Schluss

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Den Mächtigen im heutigen Russland werfen die Opposition und der Westen in regelmäßigen Abständen Machtmissbrauch und eine Rückkehr zu alten totalitären Strukturen vor. Allerdings steht Russland bei solcherlei Verfehlungen alles andere als alleine da und oftmals sind es gerade die lautesten Kritiker, die im Keller mindestens gleich viel Leichen liegen haben. Der Stil der russischen Politiker ist nun aber geprägt durch die einzigartige Geschichte dieses riesigen Staates. Man denke nur an die verschiedenen Herrschaftssysteme allein im Verlauf des 20. Jahrhunderts. Zu Beginn finden wir eine absolute Monarchie mit unumschränkter Macht und äußerster Reformfeindlichkeit vor. Das russische Volk scheint nun zwar in unserer europäischen Vorstellung so stark und zäh im Leben wie es stoisch gegenüber den Obrigkeiten und deren radikalen Herrschaftsformen ist, doch irgendwann wird der Bogen immer überspannt. Die Zaren (bzw. die Kaiser) und ihre Günstlinge waren immerhin seit der „Krönung Iwans IV. zum Zaren von ganz Rußland“1 im Jahre 1547 bis zur Februarrevolution 1917 an der Macht. Am Ende entlud sich dabei ein Zorn des Volkes gegenüber ihren Herrschenden, der in der Geschichte immer wieder nur durch besonders widrige Lebensumstände für die Mehrheit des Volkes verursacht wird. Der für die Russen als perfekte Staatsform scheinende Marxismus sollte nun zu einem angenehmen Leben und Wohlstand für das gesamte Volk führen. Wie so oft ließen sich die Oberen aber schnell von ihrer Macht korrumpieren und von der noblen Idee blieb dann nicht mehr viel übrig. Kurz nach Machtergreifung der Bolschewiken wurde klar, dass das Schlaraffenland für alle noch auf sich warten ließ. Erst Michail Gorbatschow hat durch seine Glasnost- und Perestroika-Politik und dem damit verbundenen Abschaffen des Kommunismus, der russischen Form des Marxismus, diese Utopie als nicht auf diesem Wege erreichbar beendet. Gleichzeitig öffnete er damit ein neues Kapitel und zeigte neue Chancen und Wege auf. Das Streben nach einem Wohlfahrtsstaat ging damit in eine neue Runde. Man darf gespannt sein, wie sich die russische Politik und der russische Staat in den nächsten Jahren weiterentwickeln werden.

Die große Herausforderung, ein so riesiges Land, das größte der Erde, zu regieren ist eine Konstante, die sich durch viele Jahrhunderte der russischen Geschichte zieht. Heute wie damals wirft solch ein gigantisches Reich vielerlei vielschichtige und diffizile Probleme auf. Gleichzeitig fragt man sich dabei natürlich wie dieser heutige Staat überhaupt eine dermaßen grenzenlose Ausdehnung erfahren haben kann. Aller Anfang ist schwer, wie das Sprichwort sagt, dies gilt auch für Russland. Das Kiewer Reich oder Kiewer Rus entwickelte sich im 9. und 10. Jahrhundert zum ersten großen Reich im osteuropäischen Raum mit ostslawischer Bevölkerung unter normannischer Führung.2 Der damalige Einflussbereich lässt sich vielleicht am besten mit dem Verlauf des Dnjepr vergleichen, die größten Befestigungen fanden sich damals in Kiew und (Weliki) Nowgorod. Von der heutigen Größe hat man in dieser Zeit aber noch nicht einmal geträumt. Schon im 13. Jahrhundert allerdings hatten die Rus, diese spezielle Gruppe an Warägern, die über das Kiewer Reich herrschten, ausgedient, als die Mongolen zuerst unter Dschingis Khan, später unter dessen Enkel Batu, in Osteuropa einfielen und das Reich damit unter Fremdherrschaft geriet.3 Mit dem Ende des Kiewer Rus begann der Aufstieg der Moskauer Großfürsten. Bereits Ende des 14. Jahrhunderts hatten die moskowitischen Großfürsten ihren politischen und militärischen Einflussbereich dermaßen vergrößert, dass sie gemeinsam mit Litauen und den Tataren zu den drei größten Mächten im osteuropäischen Raum zählten. Nach der Niederlage der Goldenen Horde am 8. September 1390 auf dem Kulikowo Polje am Don war das endgültige Abwerfen der Fremdherrschaft nur mehr eine Frage der Formalität.4 1462 übernahm Iwan III. das Großfürstentum und ging gleich daran, seinen Einflussbereich zu vergrößern, die so genannte „Sammlung der russischen Erde“5. Seine größte Leistung war vermutlich die endgültige Entscheidung gegen die Tataren, in einer unblutigen Schlacht machte er ein für alle Mal klar, dass die Russen ihre eigenen Herren waren.6 Iwan war der erste Großfürst, der den Titel „Zar“, das slawische Wort für Cäsar, verwendete, wirklich zum Zaren gekrönt wurde allerdings erst dessen Enkel Iwan IV., besser bekannt unter seinem Beinamen „der Schreckliche“.7

Wenn man nun die wechselhafte Geschichte dieses jungen Reiches bedenkt, kommt man nicht umhin, sich zu fragen, wie denn ein ebensolches sich zur größten Macht im osteuropäischen Raum aufschwingen konnte. Einen gewissen Anteil an diesem Aufstieg trug Iwan IV. wohl durch die Vermählung mit einer Romanow bei. Eng mit dieser Dynastie verknüpft ist nun nämlich das weitere Schicksal des Landes. Und dabei leuchtet sicher ein Namen besonders aus den Reihen der Anführer hervor: Peter der Große. Dieser gehört mit zu den bekanntesten Persönlichkeiten der russischen Geschichte. Durch sein kluges und vorausblickendes Regieren verschaffte er Russland einen Platz in der Gruppe der mächtigsten Reiche Europas. Wie nun aber genau die Romanows an die Macht kamen und diese konsolidierten und auf welche Weise Peter schlussendlich den russischen Einflussbereich dermaßen vergrößern konnte, dies ist Inhalt der vorliegenden Arbeit. Aber auch auf die fast schon legendäre Reformfreude Peters wird kurz eingegangen. Erst durch seine Regentschaft begann Russland eine wirkliche, wichtige Rolle in der europäischen Politik zu spielen.

Diese kurze Einleitung sollte einen kurzen Einblick in die Verhältnisse erlauben, während welchen diese weitreichenden Veränderungen stattfanden. Man wird erkennen, dass durch Peters Führung Russland eine „europäische Macht“8 wurde. Um die persönlichen Motivationen Peters besser nachvollziehen zu können, wird diese Arbeit auch kurz auf sein Heranwachsen eingehen. Seine Regierungszeit war durchzogen von militärischen Konflikten, der Große Nordische Krieg und andere bewaffnete Auseinandersetzungen dürfen deshalb nicht unerwähnt bleiben. Die beabsichtigten Themen dieser Arbeit setzen dabei ein gewisses biographisches Vorgehen voraus.

An Literatur wurden in erster Linie die Werke von den Historikern Reinhard Wittram und Erich Donnert herangezogen, beides Historiker mit dem Schwerpunkt in osteuropäischer Geschichte. Wittrams zweibändiges Werk über das Leben Peters des Großen in seiner Zeit darf mit Sicherheit als ein Standardwerk über das petrinische Zeitalter bezeichnet werden. Aber auch das Werk „Peter der Große“ vom amerikanischen Historiker Robert K. Massie soll hier nicht unerwähnt bleiben, ebenso wenig wie Werner Schecks „Geschichte Rußlands“, welches einen umfassenden Überblick von den Anfängen bis hin zur Zeit der Sowjetunion bietet.

2. Vorgeschichte

Als am 18. März 1584 Iwan IV. nach einer blutrünstigen und recht grausamen Regentschaft verstarb, kam sein Sohn Fjodor auf den Zarenthron. Aufgrund seiner immanenten Mängel an geistigen und physischen Fähigkeiten empfahl sein eigener Vater noch vor seinem Tod einen Regentschaftsrat zur Unterstützung des jungen Zaren einzurichten.9 Die nun folgende Phase in der russischen Geschichte wurde und wird als so genannte „Smuta“ (Wirrnis oder Zeit der Wirren) bezeichnet. Damit bezeichnete man diese auf das Zarentum bezogene wechselreiche Phase.

Mit dem Tod des kinderlosen Fjodor im Januar 1598 starb das altehrwürdige Haus der Rjurikiden aus. Diese Familie, die auf den Warägerfürsten Rjurik zurückgeht, war seit dem 9. Jahrhundert mit tonangebend im osteuropäischen Raum.10 Sein Nachfolger wurde der ehemalige Reichsverweser und mächtigster Mann im erwähnten Regentschaftsrat, Boris Godunow. Allerdings lässt sich in den nächsten fünfzehn Jahren ein reger Wechsel an der Spitze des russischen Reiches feststellen. Zar Boris hatte bereits kurz nach seinem Regierungsantritt einen starken Konkurrenten um den Thron. Ein von der heutigen Forschung als Mönch Grigori Otrepjew Identifizierter nutzte die Gerüchte, dass Fjodors Sohn Dmitri I. doch nicht frühzeitig verstorben sei, aus, um die Zarenwürde für sich zu beanspruchen.11 Durch Boris‘ unerwartetem Tod wurde aber eine größere militärische Auseinandersetzung zwischen beiden vorzeitig obsolet und Dmitri I. wurde der neue Zar. Ein Unbeliebter allerdings, nicht einmal ein Jahr im Amt, wurde er durch einen gezielten Aufstand am 17. Mai 1606 ermordet. Führender Kopf dieser Revolte war Fürst Wassilij Schujskij, dem das neutrale Taktieren zwischen polnischem und schwedischem König eines russischen Zaren unwürdig schien und in seinen Augen kam ihm solch ein Verhalten weder hilfreich noch zukunftsträchtig für das Reich vor. Auch diesem Zaren stellte sich wieder ein falscher Thronprätendent in den Weg, Dmitri II. Nur dieses Mal kam es zu schweren Kämpfen zwischen den beiden Kontrahenten. Auch die benachbarten Königreiche Polen und Schweden beteiligten sich an diesem Konflikt. Schließlich waren die Geduld und der Rückhalt für Schujskij in der russischen Oberschicht aufgebraucht, er wurde für abgesetzt erklärt und mit seiner Frau in ein Kloster geschickt.12

Im folgenden Interregnum boten sich nun mehrere mögliche Nachfolger an: Der polnische König Sigismund III. wollte seinen Sohn Wladyslaw auf dem Zarenthron sehen, was auch breite Schichten der mitbeteiligten russischen Eliten unterstützten. Auch der schwedische König Gustav II. Adolf schlug seinen jüngeren Bruder Karl Philipp als möglichen Nachfolger Schujskijs vor. Der Patriarch Hermogen (nach anderer Überlieferung Germogen) verfolgte einen anderen Weg und wollte Michail Fjodorowitsch Romanow zum Zaren machen, was allerdings aufgrund dessen Jugend abgelehnt wurde. Für ihn sprach seine familiäre Bindung zur ersten Frau Iwans IV., gegen ihn allerdings, dass er erst dreizehn Jahre alt war. Eine weitere Alternative wäre Dmitri II. gewesen, dieser wurde aber am 11. Dezember 1610 von seinen Anhängern im Streit über das weitere Vorgehen ermordet.13 Ein starkes Argument für Wladyslaw war natürlich auch die Tatsache, dass die Polen die Auseinandersetzung zwischen Schujskij und Dmitri II. genutzt hatten, um in Russland einzufallen, weit ins Landesinnere vorzustoßen und Moskau zu besetzen. Die nun folgenden Verhandlungen über die Einsetzung des polnischen Prinzen als neuen Zaren liefen durchaus zu beiderseitiger Zufriedenheit ab, es ergab sich aber das Problem, dass der Prinz mit den Konditionen, die sein Unterhändler vereinbart hatte, nicht einverstanden war und sich dadurch den Rückhalt in der russischen Adelsschicht verspielte. Zu diesem Zeitpunkt, als die russische Armee am Boden lag und sich weite Teile des Reiches unter fremder Kontrolle befanden „wäre es nicht verwunderlich gewesen, wenn Rußland als Staat im Jahr 1611 zu bestehen aufgehört hätte“14. Auf dem Roten Platz findet der aufmerksame Beobachter ein Denkmal für diejenigen zwei Hauptverantwortlichen, denen die Fortexistenz eines eigenständigen Russlands zu verdanken ist: den Bürger Kusma Minin und den Fürsten Dmitri Posharski.15 Ersterer wurde der politische und finanzielle Führer, als Stadtältester von Nishnij Nowgorod rief er seine Bürger und die aller russischen Städte zur Spende von Geldern für die Zusammenstellung einer Armee auf. Letzterem wurde dann der Oberbefehl über das vereinigte Heer übertragen, mit dem sich dieser in Richtung des besetzten Moskaus aufmachte. Diesen beiden Patrioten gelang das Unmögliche, nicht die reguläre russische Armee, sondern eine von den Städten finanzierte und organisierte Streitkraft vermochte es die polnischen Besatzer aus dem eigenen Land zu vertreiben und beendete damit Ende Oktober 1612 die Zeit der Wirren.16

Offensichtlich blieb damit allerdings das Hauptproblem, die offene Zarenfrage, ungelöst, weswegen Posharski einen so genannten Semski Sobor einberief. Bereits Iwan IV. hatte diese Institution begründet, mit dem Gedanken die Stände auch in große Staatsentscheidungen mit einzubeziehen. Im Februar 1549 wurde diese Reichsversammlung zum ersten Mal abgehalten.17 Dabei durften die höchsten Vertreter der weltlichen und geistlichen Schicht mit dem Zaren über anstehende große Beschlüsse beraten. Selbst aus dem niederen Adel und der Kaufmannsschicht wurden Teilnehmer zugelassen.18 Im Semski Sobor 1613 wurde nun wiederum über drei Kandidaten diskutiert: Wladislaw, der polnische Prinz, Karl Philipp, der schwedische Königsbruder und den nunmehr sechzehnjährigen Michail Romanow.19 Mit dem wiedererwachten Nationalgefühl der Russen war aber die Berufung eines Ausländers zum Zaren mehr als untragbar geworden, wodurch am 7. Februar 1613 die Wahl auf Michail fiel, der bereits zwei Wochen später zum ersten Zar aus der Romanow-Dynastie erklärt wurde.

Michail regierte offiziell bis zu seinem Tod im Jahre 1645, trotz seiner langen Regierungszeit kann man ihn allerdings nicht als herausstechenden Herrscher bezeichnen. Vor allem, da inoffiziell lange Zeit sein Vater, der Patriarch Filaret, das Sagen hatte. Filaret wird deswegen auch als „der verhinderte Zar“20 bezeichnet. Zuerst wurde der Konflikt mit Schweden gelöst, das in Anbetracht des sich ankündigenden Krieges in Mitteleuropa gerne gewillt war, diesen einzustellen. Schweden erhielt dabei Ingermanland (Gebiet um St. Petersburg), womit Russland seinen Ostseezugang verlor, und Russland die Stadt Nowgorod zurück. Auch mit Polen konnte Michail einen Waffenstillstand abschließen. Im Vertrag von Deulino bei Moskau am 3. Januar 1619 wurde Polen Smolensk inklusive Umland und einige andere Städte zugesprochen. Der polnische König akzeptierte dafür die Legitimität Michails, allerdings ohne die eigenen Pläne für das russische Zarentum zurückzustecken. Schon 1632 fing Michail einen neuen Krieg mit seinem verhassten westlichen Nachbarn an, um zumindest einige altrussische Städte zurückgewinnen zu können. Leider schlug dieser Feldzug fehl und im neuen Friedensvertrag, dem „Ewigen Frieden“ von 1634, wurden die Städte erneut Polen zugesprochen. Einen Erfolg allerdings konnte Michail verbuchen, der polnische König verzichtete nun offiziell auf jederlei Recht auf das Zarentum.21

Eine Konstante während der Regierungszeit von Vater und Sohn waren die ständigen Auseinandersetzungen in innenpolitischer Hinsicht mit der Schicht der Bojaren und an den Grenzen bzw. auch bereits im Inneren des Reiches mit den verschiedenen Kosakenstämmen.22 Die Bojaren waren der höchste Adelsstand und standen den moskowitischen Großfürsten und später den Zaren bei schwierigen Entscheidungen bezüglich des Reiches bei. Man unterteilte die Bojaren in Fürsten und fürstliche Dienstleute. Zunächst besaßen sie große politische Macht, die jedoch mit Erstarken des Zarentums schleichend abnahm und schließlich durch Iwan IV. nochmals stark beschränkt wurde.23 Naheliegenderweise gelangten die Bojaren während der Smuta wieder in eine größere Machtposition, wurden jedoch in den ersten Jahren der Romanowschen Regierungszeit bald wieder auf ihren alten Platz verwiesen.

Ein weitaus größeres Problem stellten die Kosaken dar. Die Russen bezeichneten mit diesem Begriff Tataren, die sich von ihrem Khan losgesagt haben und auf eigene Rechnung ihr Leben führten.24 Auch das Christentum wurde von manchen Gruppen angenommen. Einige verschiedene Stämme waren für die russische Geschichte von besonderer Bedeutung. Dazu gehörten sicherlich die Donkosaken, die Saporoger Kosaken und die Ukrainischen Kosaken.25 Übersetzt wurde Kosake als „freier Räuber“, diese Bezeichnung traf haargenau. Ohne sich auf irgendwelche Abhängigkeiten einzulassen, taten die Kosaken in ihren jeweiligen Gebieten was auch immer sie wollten. Diese Art zu leben übte auf die geknechteten und von Steuerlasten erdrückten Bauern einen großen Reiz aus. Viele von ihnen verließen ihre Scholle und suchten bei den Kosaken nach einer besseren Zukunft. Im späteren Russland wurde die Lebensweise der Kosaken regelrecht romantisiert. Lew Tolstoj schreibt in seinem Roman „Die Kosaken“: „Liebe zu Freiheit und Müßiggang, zu Raub und Krieg ist ihre hervorstechendste Charaktereigenschaft. (…) Der Kosak verbringt den größten Teil seiner Freizeit in den Kordons und auf Feldzügen, auf der Jagd oder beim Fischfang. Zu Hause arbeitet er fast nie. Hält er sich einmal im Dorf auf, so ist es eine Ausnahme, und dann feiert er.“26 Der Protagonist, der Moskauer Adelige Olenin, bewundert im Roman die naturverbundene Lebensweise der Kosaken und will gar einer von ihnen werden. Das allzu freie Beutemachen war allerdings den Zaren immer schon ein Dorn im Auge und so wurden regelmäßig Strafexpeditionen unternommen. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts konzentrierten sich die kosakischen Beutezüge allerdings immer mehr Richtung Süden, das bedeutete gegen das vom Osmanischen Reich kontrollierte Khanat auf der Krim. Dabei kam es sogar so weit, dass 1637 die Donkosaken die Festung Asow auf der Krim einnahmen und nach Bedrängnis durch die Osmanen die Stadt Zar Michail anboten, der sie allerdings im Hinblick auf die russisch-osmanischen Beziehungen ablehnen und die eingeschlossenen Kosaken ohne Unterstützung lassen musste.27

Eine weitere erwähnenswerte Begebenheit, die sich während Michails Regentschaft ergab, war das schlechter werdende Verhältnis mit Schweden, das aufgrund der beiderseitigen Näherung von Russland und Polen eine anti-schwedische Allianz befürchtete.28 Nach dem Tod Michails am 12. Juli 1645 übernahm Boris Morosow nunmehr die Staatsgeschicke anstatt des sechszehnjährigen designierten Thronfolgers Alexei.29 Während seiner Regentschaft kam es gleich zu drei großen Aufständen im russischen Reich. Der erste, der Moskauer Aufstand von 1648, auch Salzrevolte genannt, wurde vor allem durch die maßlose Ausbeutung breiter Bevölkerungsschichten durch Morosow und dessen Günstlinge verursacht. Am 2. Juni 1648 verschafften sich mehrere tausend nicht-adelige Personen Zugang zum Kreml und forderten einer Verbesserung ihrer Lebensumstände und die Absetzung Morosows.30 Mehrere Häuser von Parteigängern des der schweren Korruption verdächtigten mittlerweile obersten Beamten wurden niedergebrannt. Zar Alexei, aufgrund seiner Frömmigkeit „der sanfte Zar“31 genannt, sah sich genötigt, persönlich vor die tobende Menge zu treten, einige seiner höchsten Beamten, darunter natürlich auch Morosow aus ihren Ämtern zu entlassen und sie zu verbannen, den Sold der Strelitzen zu erhöhen und die rückwirkenden Steuereintreibungen zu beenden. Auch dem allgemeinen Wunsch nach der Einberufung eines Semski Sobor musste nachgegeben werden.32 Dieser fing bereits am 16. Juli desselben Jahres an und beschloss die Ausarbeitung eines neuen Gesetzbuches. Nikita Odojewskij, ein aufgrund seiner Integrität in der Bevölkerung geschätzter Bojar, hatte die Leitung dieser fünfköpfigen Kommission inne und musste das endgültige Ergebnis zuerst der Bojarenduma und danach einem weiteren Semski Sobor vorlegen.33 Die 967 Paragraphen in 25 Kapiteln des so genannten Sobornoe Uloshenie (Russisches Reichsgesetzbuch) wurden am 29. Januar 1649 durch Unterschrift des Zaren ratifiziert.34 Zu den wichtigsten Punkten zählten die nunmehr gesetzlich verankerte Schollenbindung der Bauern und das Verbot für die Kirche, weltliches Vermögen ohne Absprache mit dem Reich zu beziehen.35

Trotz der verbesserten Lebensumstände kam es bereits 1662 wieder zu einer Revolte, dem so genannten Kupfergeldaufstand. Grund waren die wirtschaftlichen Probleme infolge der Prägung von minderwertigem Kupfergeld, das die Inflation in die Höhe trieb.36 Selbst die Person des Zaren war der Kritik der rebellierenden Meuten ausgesetzt, weswegen Alexei sich nicht im Stande sah, ohne militärische Gewalt den Aufstand zu beenden.37

Auch gegen Ende seiner Regierungszeit musste Alexei sich nochmals um einen Aufruhr kümmern. Die Kosaken im Süden vereinigten sich unter der Leitung von Stephan Razin 1667 und kontrollierten zeitweise fast das gesamte Südrussland.38 Die Kosaken wurden von der ländlichen Bevölkerung in ihrem Aufstand unterstützt, denn mit dem Hauptfeind der „Günstlinge, Verräter und falsche Berater der Zaren“39 konnten sich viele identifizieren. Im Laufe des Jahres 1670 wurden die Kosaken aber immer weiter von den zarischen Truppen zurückgedrängt, woraufhin die demoralisierten Kosaken ihren eigenen Anführer ans Messer lieferten. Im Juni 1671wurde Razin in Moskau hingerichtet.40

Außenpolitisch hatte Alexei Kriege mit Polen und Schweden zu bestehen. Anlass für den Feldzug gegen Polen gaben die Bestrebungen des Saporoger Kosakenführers Bogdan Chmel’nickij einen eigenen Kosakenstaat auf dem Gebiet der heutigen Ukraine, damals zum polnischen Königreich gehörend, zu gründen.41 Die Kosaken fegten die polnischen Streitkräfte aus dem Land und bereits ein Jahr nach der Erhebung, 1649, konnte Chmel’nickij einen Waffenstillstand mit Polen abschließen. Dessen Konditionen sagten aber nicht allen Kosaken zu, woraufhin es zu weiteren Aufständen kam.42 Der Kosakenführer versuchte nun Unterstützung im Ausland zu erhalten. So begab sich der ukrainische Kosakenstaat nach langen Verhandlungen mit dem Abkommen von Perejaslavl‘ vom 8. Januar 1654 unter den Schutzschirm des russischen Zaren, der bereits ein Jahr vorher die Vorbereitungen für einen Feldzug gegen die Polen gestartet hatte.43 Der Entschluss militärisch gegen ein angeschlagenes Polen vorzugehen, entsprang natürlich nicht nur reiner Nächstenliebe den Kosaken gegenüber, mit denen man Bündnisse ihrer Unzuverlässigkeit wegen ansonsten sowieso eher unterließ, sondern dem Gedanken, sich für den Smolensker Krieg zu revanchieren.44 Dieses Mal verlief der Angriff erfolgreicher: Alexei konnte mit seinen Truppen bis Ende 1655 Weißrussland, mit Smolensk, und sogar Ost- und Südlitauen einnehmen.45 Auch der schwedische König Karl X. Gustav trat in den Krieg gegen Polen ein und besetzte mit Warschau und Krakau die zwei wichtigsten Städte Polens.46 Nachdem für Alexei der Vorstoß dermaßen erfolgreich war, richtete er seinen Blick auf das schwedische Livland. Da nun alle drei großen Mächte im osteuropäischen Raum untereinander Krieg führten, spricht man hier vom (Ersten) Nordischen Krieg. Der schwedisch-polnische Konflikt wurde nach dem Tod Karls X. Gustav mit dem Frieden von Oliva bei Danzig 1660 beendet. Daraufhin sah sich auch der Zar genötigt mit Schweden den Frieden von Kardis 1661 zu vereinbaren.47 Russland gab die schwedischen Besitzungen zurück und verlor wieder einmal seinen Ostseezugang.48 Trotz eines bereits 1656 abgemachten Waffenstillstandes zwischen Polen und Russland ging deren Auseinandersetzung vor allem wegen der Uneinigkeit der Kosaken bezüglich des weiteren Vorgehens weiter, da beide Parteien die Kosaken auf ihrer Seite wissen wollten. Erst 1667 wurde dieser Konflikt des Nordischen Krieges im Waffenstillstand von Andrusowo beigelegt: Smolensk und Kiew, sowie die östlich des Dnjepr liegende Ukraine gingen an Russland, Polen erhielt die westseitige Ukraine.49

Eine letzte erwähnenswerte Episode in der Regierungszeit Alexeis waren die Reformen des Patriarchen Nikons. Sofort nach seiner Berufung zum höchsten Geistlichen im Reich fing er mit umfangreichen Neuerungen an. Diese Nikonschen Reformen regelten vor allem den Gottesdienst nach griechischem Vorbild neu und korrigierten die Messbücher. Damit stieß er auf scharfe Kritik und schon bald sah er sich einer wachsenden Opposition von Altgläubigen, so genannten Altritualisten, gegenüber.50 Mithilfe militärischer Hilfe des Zaren konnte Nikon seine Reformen aber durchsetzen. Seine größten Gegner, Awwakum und Iwan Neronov, wurden schlussendlich nach Sibirien deportiert.51 Nachdem es aber zwischen Alexei und Nikon zum Bruch über die politische Position des Patriarchen gekommen war, ließ der Zar ihn von einer Synode für abgesetzt erklären und verbannte ihn ins Ferapontov-Kloster in Beloozero.52 Die Reformen allerdings blieben in Kraft und führten um 1667 im russischen Reich zu einer Kirchenspaltung, der Raskol.53

Alexei verstarb im Januar 1676 und hinterließ seinem ältesten Sohn, Fjodor III., ein erstarktes, vergrößertes und im Ausland respektiertes Land. Der neue Zar war zwar gebildet und intelligent, aufgrund seines Skorbut- und Nervenleidens rechnete allerdings niemand mit einer langen Regierungszeit.54 Seine einzig erwähnbare Tat als Zar war der geplante Angriff auf das Osmanische Reich, der erste den sich ein russischer Monarch seit langem zutraute. Der Sultan allerdings befahl zu dieser Zeit seine Truppen Richtung Österreich, bekannterweise stand das osmanische Heer unter Führung Kara Mustafas 1683 vor Wien.55 Aus diesem Grund kam es zwischen Kreml und Hoher Pforte zu keiner direkten militärischen Auseinandersetzung und die russisch-osmanischen Grenzen verschoben sich nicht.56 Das größere Problem Fjodors war der schwelende Konflikt zwischen den beiden Familien Naryschkin und Miloslawski. Aus beiden Häusern hatte Alexei eine Frau genommen und nun bahnte sich ein Streit um die Erbfolge an, vor allem in Hinblick auf Fjodors Gebrechlichkeit.57 Als der Zar bereits 1681 mit nur zwanzig Jahren kinderlos verstirbt, gab es mehrere potenzielle Thronfolger. Zum einen Fjodors Geschwister Iwan und Sofja von den Miloslawskis und Peter, der spätere Kaiser, von den Naryschkins.58 Peter wurde dabei am 9. Juni 1672 geboren.59

Nach dieser umfangreichen, jedoch nötigen Einleitung für das Verständnis der politischen Umstände und die einzigartigen Voraussetzungen dieses riesigen Reiches, in welchem der spätere Peter der Große an die Macht gelangte, wird nun auf den Verlauf seiner Herrschaft eingegangen. Auch dürften damit dem Russland-unkundigen mitteleuropäischen Leser die Eigenheiten der russischen Entwicklung etwas näher gebracht worden sein. Die ausführliche Vorgeschichte sollte zusätzlich helfen aufzuzeigen, wie schwierig es für die einzelnen Zaren war, sich immer wieder im Inneren wie im Äußeren durchzusetzen. Peter allerdings ließ sich von den diversen Misserfolgen seiner Vorfahren nicht abschrecken und hinterließ am Ende seiner Regentschaft ein Russland, das dank ihm zu den mächtigsten Reichen in Europa zählte.

3. Kindheit und Jugendjahre Peters

Aufgrund der öffentlich bekannten mentalen Beeinträchtigung Iwans, wurde Peter anschließend an Fjodors Tod vom Patriarchen, der Bojarenduma und einer Moskauer Delegiertenversammlung zum Zar ausgerufen, womit seine Mutter Natalja die Regentin wurde. Aber Peters Halbschwester Sofja wartete nicht lange und organisierte einen Aufstand der Strelitzen, einer von Iwan IV. gegründeten und mit Feuerwaffen ausgerüstete Eliteeinheit, denen als Hauptaufgabe die Bewachung des Kremls oblag.60 Diese Abteilung wurde während der Regentschaften Michails und Alexeis bei Modernisierungen und Solderhöhungen weitestgehend ausgelassen, dementsprechend erklärte Sofja ihnen, dass die dafür Verantwortlichen im Kreml säßen und dazu auch noch ihren Bruder Iwan umgebracht hätten.61 Am 15. Mai 1682 zogen die Strelitzen gegen den Kreml und verlangten beide Zarensöhne zu sehen, aber trotzdem Natalja mit Iwan und Peter auf der Roten Treppe erschien, fingen die Strelitzen daraufhin an zu wüten und Günstlinge und Parteigänger der Naryschkins vor den Augen Peters und Iwans zu ermorden.62 Auch Peters Onkel Iwan Naryschkin und Matwejew, einer der engsten Vertrauten und Berater Alexeis, starben einen grausamen Tod. Die überlebenden Naryschkins wurden aus dem Kreml verbannt. Natalja, völlig am Boden zerstört, und ihr zehnjähriger Sohn Peter waren alleine. Diese Chance nützte nun Sofja um durch die Strelitzen am 23. Mai 1682 die Wahl Iwans zum Mitzaren durchsetzen zu lassen.63 Einige Tage später ging die ehrgeizige Zarentochter sogar noch weiter und ließ sich zur Regentin für ihren minderjährigen Bruder ausrufen.64 Damit hatte sie durch den Aufstand der Strelitzen genau das bekommen, was sie wollte, die Macht für sich und ihren Bruder und die Verbannung der verhassten Naryschkins.

Peter und seine Mutter verbrachten die nächsten Jahre vor allem in der Sommerresidenz in Preobrashenskoje, dort wurde er von Nikita Sotow und Afanasij Nesterow mehr schlecht als recht ausgebildet.65 Anderen Quellen zufolge schien Sofja ihren Halbbruder samt Mutter sogar dorthin verbannt haben.66 Wittram allerdings schreibt, dass weder eine Verbannung noch eine Verdrängung stattgefunden habe und dass Natalja samt Kindern zuerst im Kreml blieb und sich später abwechselnd im Kreml und in diversen Sommerresidenzen, vor allem Preobrashenskoje, aufhielt.67 Die Zarin und ihr Günstling und Liebhaber Wassilij Golizyn betrieben in den wenigen Jahren an der Macht eine noch nicht in diesem Ausmaße dagewesene anti-osmanische Politik. Auf Betreiben des Kaisers und des Papstes verhandelten polnische Unterhändler seit 1683 mit Moskau, um sie für ein gemeinsames Vorgehen gegen den Sultan zu bewegen.68 1686 kam es zum Abschluss des „Ewigen Friedens“ mit Polen, darin wurden die russischen Eroberungen im Nordischen Krieg bestätigt, dafür wurde Russland Mitglied der Heiligen Liga und erklärte sich zu einem Angriff gegen das Krimkhanat, eines Vasallen der Hohen Pforte, bereit.69 Die beiden Feldzüge entwickelten sich allerdings recht schnell zu einem ausgewachsenen Dilemma. Schlecht organisiert und mit wenig Motivation ausgestattet, war der einzige Nutznießer dieser Angriffe Österreich, dem der in Ungarn liegende Frontabschnitt zum Osmanischen Reich entlastet wurde, wodurch Prinz Eugen bis nach Siebenbürgen vorstoßen konnte.70 Trotz Geheimhaltungsversuche über die Niederlagen auf der Krim war vor allem den oberen Schichten wohl bekannt, wie erfolglos Golizyn gegen die Tataren vorging. Indes hatte Peter eine Schar von Vertrauten aus dem In- und Ausland um sich gesammelt und mit zunehmendem Alter auch an Selbstvertrauen gegenüber Sofja gewonnen. Wie tief das Trauma der durch die Strelitzen erlebten Grausamkeit saß, zeigte sich im August 1689. Gerüchten zufolge sollten Strelitzen auf dem Weg nach Preobrashenskoje sein, um den jungen Zaren zu ermorden. Peter, mittlerweile siebzehnjährig, verließ auf der Stelle das Haus und flüchtete ins nahe gelegene Dreieinigkeits-Sergius Kloster.71 Die vorangegangen militärischen Misserfolge Sofjas und die scheinbare Bedrohung von Peters Leben polarisierte die hohen Adeligen und Offiziere. Nach und nach erklärten alle hohen Würdeträger Peter ihre Treue, unter anderem der höchste General Patrick Gordon und der Patriarch Joakim.72 Auch die Strelitzen gingen zu Peter über. Sofja musste im September 1689 abdanken und ins Kloster gehen, Golizyn wurde aller seiner Besitztümer enteignet und verbannt.73

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1 Donnert, Erich, Rußland (860-1917). Von den Anfängen bis zum Ende der Zarenzeit, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 1998, S. 44.

2 Scheck, Werner, Geschichte Russlands. Von der Frühgeschichte bis zur Sowjetunion, Wilhelm Heyne Verlag, München 1977, S. 26.

3 Sethe, Paul, Kleine Geschichte Russlands, Verlag Heinrich Scheffler, Frankfurt am Main 1962, S. 30.

4 Donnert, Rußland, S. 35.

5 Sethe, Kleine Geschichte, S. 34.

6 Scheck, Geschichte Russlands, S. 66.

7 Sethe, Kleine Geschichte , S. 48.

8 Maurer, Trude, „Rußland ist eine Europäische Macht“. Herrschaftslegitimation im Jahrhundert der Vernunft und der Palastrevolten, in: Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, Band 45, Heft 1, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1997, S. 577.

9 Donnert, Rußland, S. 55.

10 Donnert, Erich, Hösch, Edgar, Altrussisches Kulturlexikon, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2009, S. 199.

11 Donnert, Rußland, S. 59.

12 Scheck, Geschichte Russlands, S. 125.

13 Donnert, Rußland, S. 62.

14 Scheck, Geschichte Russlands, S. 128.

15 Ebd., S. 130.

16 Donnert, Rußland, S. 64.

17 Ebd., S. 46.

18 Schmidt, Christoph, Russische Geschichte 1547-1917, Oldenbourg Verlag, München 2009, S. 5.

19 Scheck, Geschichte Russlands, S. 131.

20 Donnert, Rußland, S. 64.

21 Ebd., S. 66.

22 Schmidt, Russische Geschichte, S. 19.

23 Donnert, Hösch, Kulturlexikon, S. 35.

24 Scheck, Geschichte Russlands, S. 133.

25 Schmidt, Russische Geschichte, S. 20.

26 Tolstoj, Lew, Die Kosaken. Erzählung, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2003, S. 24/25.

27 Scheck, Geschichte Russlands, S. 141.

28 Donnert, Rußland, S. 66.

29 Schmidt, Russische Geschichte, S. 20.

30 Roller-Aßfalg, Stefan, Der Moskauer Aufstand von 1648, in: Löwe, Heinz-Dietrich (Hg.), Volksaufstände in Rußland. Von der Zeit der Wirren bis zur „Grünen Revolution“ gegen die Sowjetherrschaft, Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2006, S. 89.

31 Scheck, Geschichte Russlands, S. 145.

32 Donnert, Rußland, S. 67.

33 Schmidt, Russische Geschichte, S. 21.

34 Donnert, Hösch, Kulturlexikon, S. 215.

35 Donnert, Rußland, S. 67.

36 Löwe, Heinz-Dietrich, Der Moskauer Kupfergeldaufstand von 1662, in: Löwe, Heinz-Dietrich (Hg.), Volksaufstände in Rußland. Von der Zeit der Wirren bis zur „Grünen Revolution“ gegen die Sowjetherrschaft, Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2006, S. 105.

37 Donnert, Rußland, S. 68.

38 Donnert, Hösch, Kulturlexikon, S. 196/197.

39 Schleuning, Stefan, Tuchtenhagen, Ralph, Der Kosakenaufstand unter Stephan Razin 1667-1671, in: Löwe, Heinz-Dietrich (Hg.), Volksaufstände in Rußland. Von der Zeit der Wirren bis zur „Grünen Revolution“ gegen die Sowjetherrschaft, Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2006, S. 162.

40 Donnert, Rußland, S. 69.

41 Schmidt, Russische Geschichte, S. 20.

42 Scheck, Geschichte Russlands, S. 149.

43 Donnert, Hösch, Kulturlexikon, S. 47.

44 Schmidt, Russische Geschichte, S. 26.

45 Donnert, Rußland, S. 73.

46 Scheck, Geschichte Russlands, S. 150.

47 Schmidt, Russische Geschichte, S. 26.

48 Donnert, Rußland, S. 73.

49 Frost, Robert I., The Northern Wars. War, State and Society in Northeastern Europe, 1558-1721, Pearson Education, Harlow 2000, S. 187.

50 Donnert, Rußland, S. 69.

51 Scheck, Geschichte Russlands, S. 153.

52 Schmidt, Russische Geschichte, S. 147.

53 Donnert, Hösch, Kulturlexikon, S. 173.

54 Donnert, Erich, Peter der Grosse. Der Veränderer Russlands, Muster-Schmidt Verlag, Göttingen Zürich 1987, S. 10.

55 Zöllner, Erich, Geschichte Österreichs. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, Verlag für Geschichte und Politik, Wien 1979, S. 253.

56 Scheck, Geschichte Russlands, S. 163.

57 Donnert, Rußland, S. 75.

58 Schmidt, Russische Geschichte, S. 28.

59 Donnert, Rußland, S. 81.

60 Donnert, Hösch, Kulturlexikon, S. 220.

61 Scheck, Geschichte Russlands, S. 164.

62 Löwe, Heinz-Dietrich, Der Strelitzen-Aufstand von 1682 in Moskau, in: Löwe, Heinz-Dietrich (Hg.), Volksaufstände in Rußland. Von der Zeit der Wirren bis zur „Grünen Revolution“ gegen die Sowjetherrschaft, Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2006, S. 180/181.

63 Massie, Robert K., Peter der Große. Sein Leben und seine Zeit, Athenäum Verlag, Frankfurt am Main 1986, S. 53.

64 Scheck, Geschichte Russlands, S. 165.

65 Ebd.

66 Sethe, Kleine Geschichte, S. 69.

67 Wittram, Reinhard, Peter I. Czar und Kaiser. Zur Geschichte Peters des Großen in seiner Zeit, Erster Band, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1964, S. 88.

68 Wittram, Peter I, S. 28.

69 Donnert, Erich, Peter der Grosse. Der Veränderer Russlands, Muster-Schmidt Verlag, Göttingen Zürich 1987, S. 12/13.

70 Scheck, Geschichte Russlands, S. 167.

71 Donnert, Peter, S. 13.

72 Scheck, Geschichte Russlands, S. 168.

73 Wittram, Reinhard, Peter der Grosse. Der Eintritt Russlands in die Neuzeit, Springer Verlag, Berlin Göttingen Heidelberg 1954, S. 62.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Zar Peter der Große von Russland und die Länder Europas
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck  (Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie)
Veranstaltung
Österreichisch-Russische Beziehungen - Von der Monarchie zur Nachkriegszeit
Note
1.0
Autor
Jahr
2012
Seiten
29
Katalognummer
V288121
ISBN (eBook)
9783656882824
ISBN (Buch)
9783656882831
Dateigröße
550 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschichte, Russland, Zar, Peter der Große, Europa, Zarentum, Reformen, St. Petersburg
Arbeit zitieren
Dr.med.univ. Christian Lechner (Autor), 2012, Zar Peter der Große von Russland und die Länder Europas, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288121

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