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Designschutz als Grundstock des Corporate Designs

Titre: Designschutz als Grundstock des Corporate Designs

Texte Universitaire , 2006 , 27 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Henning Nieslony (Auteur), Eva Hombach (Auteur), Marco Vierkötter (Auteur), Johannes Wenkel (Auteur)

Medias / Communication - Mass média
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Résumé Extrait Résumé des informations

Jedes Element des Corporate Designs ist für ein Unternehmen wertlos, wenn es nicht vor Missbrauch oder Nachahmung geschützt wird. Daher ist Designschutz für jedes Unternehmen genau so wichtig wie die Konzeption des Designs selbst.
Unter Designschutz ist vorliegend der gesetzliche Schutz ästhetischer Gestaltungen zu verstehen. Der in solchen Leistungen zum Ausdruck kommende schöpferische Gedanke wird in der juristischen Fachsprache mit dem Oberbegriff „geistiges Eigentum“ bezeichnet und dadurch von dem rein materiellen Werkstück abgegrenzt. Im Mittelpunkt steht damit das kreativ-geistige Ergebnis eines Schaffensprozesses, wobei neben rein ästhetischen Merkmalen auch funktionsbedingte Besonderheiten denkbar sind. (...)

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Designschutz

2 Möglichkeiten zum Schutz eines Designs

3 Urheberrecht

3.1 Der Werkbegriff im Urheberrechtsgesetz

3.2 Werkarten

3.3 Persönliche Geistige Schöpfung

3.3.1 Persönliche Schöpfung

3.3.2 Geistige Schöpfung

3.3.3 Verlassen des Durchschnittlichen

3.4 Rechte des Urhebers

3.4.1 Verwertungsrechte

3.4.2 Nutzungsrechte

3.5 Ansprüche des Urhebers bei Urheberrechtsverletzung

3.5.1 Gütliche Einigung

3.5.2 Unterlassungsanspruch

3.5.3 Beseitigungsanspruch

3.5.4 Vernichtungs- und Überlassungsanspruch der Vervielfältigungsstücke

3.5.5 Schadenersatzanspruch

3.5.6 Strafbarkeit

3.6 Beispiele

3.6.1 Beispiel 1 „Die Grünen“ Logo

3.6.2 Beispiel 2 „Kosmos“ Logo

4 Markenrecht

4.1 Zweidimensionale Kennzeichen

4.2 Dreidimensionale Kennzeichen

5 Geschmacksmusterrecht

5.1 Abgrenzung zum Urheberrecht

5.2 Beispiel

6 Wettbewerbsrecht

6.1 Grundsatz der Nachahmungsfreiheit

6.2 Grenzen der Nachahmungsfreiheit

6.3 Wettbewerbsverhältnis

6.4 Beispiel Werbeslogan

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die verschiedenen rechtlichen Möglichkeiten, Designelemente eines Corporate Designs vor Missbrauch und Nachahmung zu schützen. Im Fokus steht dabei die Analyse des Urheberrechts im Vergleich zum Marken-, Wettbewerbs- und Geschmacksmusterrecht, um die Schutzfähigkeit von kreativen Arbeitsergebnissen in einem kommerziellen Kontext zu bestimmen.

  • Grundlagen des Designschutzes und Bedeutung für Unternehmen
  • Die Rolle des Urheberrechts und die Kriterien einer persönlichen geistigen Schöpfung
  • Ansprüche des Urhebers bei Verletzungen (z.B. Unterlassung und Schadenersatz)
  • Abgrenzung zwischen Urheberrecht, Markenrecht und Geschmacksmusterrecht
  • Wettbewerbsrechtliche Aspekte der Nachahmungsfreiheit
  • Fallbeispiele zur Verdeutlichung der juristischen Praxis

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Geistige Schöpfung

Damit die Leistung schutzfähig ist, muss sie eine gewisse Qualität besitzen. Nach der Rechtssprechung liegt ein Werk vor, wenn es etwas Neues, bisher noch nicht Geschaffenes repräsentiert. Es muss ein geistiges Konzept erkennbar sein. Um als Werk zu gelten, muss sich das Geschaffene vom Alltäglichen abheben. Es muss im Vergleich zum bisher Bekannten individuelle Züge aufweisen. Damit ein Werk urheberrechtlichen Schutz beanspruchen kann, braucht es sich nicht um Kunst zu handeln. Originalität und Individualität genügen.

Selbst wenn ein Produkt ausschließlich aus allgemein bekannten Elementen besteht, hat es Werkcharakter, sofern die Elemente auf unübliche Art kombiniert sind. Auch Teile eines Werkes sind urheberrechtlich geschützt, wenn sie für sich die angesprochenen Anforderungen erfüllen. Ähnliches gilt für Auszüge aus Musikstücken, was bei einer musikalisch unterlegten Homepage von Bedeutung sein kann. Hierbei ist der Zeitpunkt der Entstehung der Schöpfung zu betrachten und nicht die aktuelle Betrachtung, da sonst eventuelle Nachfolgemodelle das Werk verwischen könnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Designschutz: Erläutert die grundlegende Bedeutung des Schutzes von Corporate Design Elementen vor Missbrauch und Nachahmung für Unternehmen.

2 Möglichkeiten zum Schutz eines Designs: Gibt einen Überblick über die vier zentralen Schutzbereiche: Urheberrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht und Geschmacksmusterrecht.

3 Urheberrecht: Detaillierte Untersuchung des Werkbegriffs, der Schöpfungshöhe sowie der Rechte und Ansprüche bei Rechtsverletzungen im Urheberrechtsgesetz.

4 Markenrecht: Erläutert die Anforderungen an Marken sowie die Unterscheidung zwischen zwei- und dreidimensionalen Kennzeichen als Schutzinstrument.

5 Geschmacksmusterrecht: Analysiert das Geschmacksmustergesetz und dessen Abgrenzung zum Urheberrecht im Hinblick auf gewerbliche Erzeugnisse.

6 Wettbewerbsrecht: Beschreibt die Grenzen der Nachahmungsfreiheit und die Relevanz des Wettbewerbsverhältnisses gemäß dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.

Schlüsselwörter

Designschutz, Corporate Design, Urheberrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht, Geschmacksmusterrecht, Schöpfungshöhe, Geistige Schöpfung, Nachahmung, Nutzungsrecht, Werbeslogan, Kennzeichen, Wettbewerbsverhältnis, Gestaltungshöhe, Geistiges Eigentum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Schutz von Designleistungen, die innerhalb eines Corporate Designs verwendet werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Instrumenten des Urheberrechts, Markenrechts, Wettbewerbsrechts und Geschmacksmusterrechts.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Designern und Unternehmen aufzuzeigen, wie sie ihre gestalterischen Leistungen rechtlich absichern können und wo die Grenzen des Schutzes liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer juristischen Analyse relevanter Gesetze (UrhG, MarkenG, UWG) sowie der Auswertung von gerichtlichen Urteilen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Kriterien für den Urheberrechtsschutz, die Rechte des Urhebers bei Verletzungen sowie die spezifischen Schutzvoraussetzungen anderer Rechtsgebiete.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Designschutz, Urheberrecht, Schöpfungshöhe und Wettbewerbsrecht charakterisiert.

Wann ist ein Design urheberrechtlich geschützt?

Ein Design ist geschützt, wenn es eine persönliche geistige Schöpfung darstellt, die sich durch Individualität und Originalität vom Alltäglichen abhebt.

Warum ist das Beispiel des „Die Grünen“ Logos relevant?

Es dient zur Illustration, dass einfache Kombinationen bekannter Elemente (Schrift, Farbe, Naturnachbildung) nicht zwangsläufig urheberrechtlichen Schutz genießen.

Was unterscheidet das Geschmacksmusterrecht vom Urheberrecht?

Das Geschmacksmusterrecht schützt eher die gewerbliche Verwertung eines Designs und erfordert ein kostenpflichtiges Anmelde- und Eintragungsverfahren.

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Résumé des informations

Titre
Designschutz als Grundstock des Corporate Designs
Note
1,3
Auteurs
Henning Nieslony (Auteur), Eva Hombach (Auteur), Marco Vierkötter (Auteur), Johannes Wenkel (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
27
N° de catalogue
V288134
ISBN (ebook)
9783656882527
ISBN (Livre)
9783668063556
Langue
allemand
mots-clé
designschutz grundstock corporate designs
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Henning Nieslony (Auteur), Eva Hombach (Auteur), Marco Vierkötter (Auteur), Johannes Wenkel (Auteur), 2006, Designschutz als Grundstock des Corporate Designs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288134
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Extrait de  27  pages
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