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Welche Rolle kann eine Public Private Partnership auf kommunaler Ebene übernehmen? Auswirkungen von Governance-Formen

Title: Welche Rolle kann eine Public Private Partnership auf kommunaler Ebene übernehmen? Auswirkungen von Governance-Formen

Term Paper , 2013 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Katharina Göls (Author)

Politics - Political Systems - Germany
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Public Private Partnership gehört zu den wichtigsten Formen von Governance. Der zunehmenden in Anspruchnahme liegt ein wenig erforschtes Themengebiet zu Grunde. Diese Hausarbeit bietet einen Überblick zu PPP und deren Auswirkungen.

Die Hausarbeit soll dabei kein Plädoyer an die Politik sein, sich den Herausforderungen des Regierens, in Zeiten leerer Kassen der Kommunen, in Zeiten von zunehmender Internationalisierung oder zunehmender Verflechtung des Mehrebensystems, als souveräne öffentliche Hand zu stellen. Trotzdem tauchen die Begriffe „souverän“ und „öffentliche Hand“ immer wieder auf, da die Frage wohl offen bleibt, wie souverän der Staat in der kommenden Zeit noch sein wird, wenn es um neue Regierungsformen geht.

Gemeint ist damit der Begriff „Governance“, der anfangs noch als Modebegriff erschien, mittlerweile aber für sämtliche Politikfelder und neue Regierungskooperationen verwandt wird (vgl. Benz/ Dose). Zu Beginn meiner Ausführungen soll gezeigt werden, was „Governance“ meint und wie es beispielsweise angewandt werden kann. Danach wird am Beispiel von Public Private Partnership (im Folgenden PPP) herausgearbeitet, ob es sich dabei um solch eine neue Regierungsform handelt und dargestellt, welche Auswirkungen PPP in Zukunft auf die Policy haben wird. Die Frage, welche Rolle die Bevölkerung in Bezug auf die Legitimation von Politik dabei spielen wird, soll kurz angerissen werden, wird aber am Ende offen bleiben.

Ich werde mich nicht an bestimmte Theorien zur Governance und Public Private Partnership berufen, da es nicht möglich ist diese Begriffe an einheitlichen Theorien festzumachen. Deshalb wird diese Arbeit etwas allgemeiner ausfallen und soll am Beispiel PPP zeigen, welche Möglichkeiten es gibt Governance umzusetzen und was dies bedeutet

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Governance- Begriffseinführung

2.1 Governance_ Der Versuch einer Definition

2.2 Der souveräne Staat in Zeiten von PPP und Governance

2.3 Governance in der Verwaltungswissenschaft

3. .... Public Private Partnership- Eine Kurzbeschreibung

3.1 Warum Public Private Partnership?

3.2 PPP-Förderorganisationen

3.3 PPP als Baustein für eine erfolgreiche Infrastruktur

3.4 Wie viel PPP und wo?

3.5 Der Lebenszyklusansatz

4. Governance und PPP

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Public Private Partnership (PPP) als neue Regierungsform im Kontext kommunaler Governance unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf staatliches Handeln und politische Legitimation.

  • Grundlagen des Governance-Begriffs und dessen Bedeutung in der Verwaltungswissenschaft.
  • Analyse von Public Private Partnership (PPP) als Instrument der Infrastrukturentwicklung.
  • Untersuchung der finanziellen Hintergründe und Effizienzpotenziale von PPP-Modellen.
  • Diskussion über die Legitimität staatlicher Aufgabenübertragung auf private Akteure.
  • Betrachtung von Herausforderungen wie dem Lebenszyklusansatz und Risikoverteilungen.

Auszug aus dem Buch

3. Public Private Partnership- Eine Kurzbeschreibung

Bei dem Begriff des Public Private Partnership (im Folgenden PPP) stehen wir vor dem gleichen Problem wie bei „Governance“. Es existiert in der einschlägigen Literatur keine einheitliche Definition.

Kurz gefasst versteht man darunter eine „Kooperation der öffentlichen Hand und der privaten Wirtschaft mit dem Ziel Projekte der öffentlichen Infrastruktur effizienter zu realisieren“(Christen 2008: 9) . Eine Definition des Gabler Wirtschaftslexikon drückt PPP wie folgt aus: „Formen der Zusammenarbeit zwischen Einheiten von öffentlichen Körperschaften, Privatunternehmen und/oder Nonprofit- Organisationen, die über einen längeren Zeitraum und aufgrund einer unvollständigen Leistungsspezifikation eher prozessorientiert ausgestaltet sind.“

Private und öffentliche Partner schließen sich demnach auf vertraglicher Ebene zusammen, um Defizite in der Entwicklung städtischer Problemzonen zu beseitigen. Dies kann auf informellem oder formellem Wege stattfinden. (Vgl. Gabler Wirtschaftslexikon)

Zu beachten ist, dass sich solche PPP- Projekte immer langfristig verwirklichen und nicht von kurzer Lebensdauer sind. Der sogenannte Lebenszyklusansatz kann dies nochmal verdeutlichen. (siehe Abschnitt 3.5)

Das Erfolgskriterium von PPP soll der Partnerschaftsgedanke darstellen, der auf einer „angemessenen Risikoverteilung“ beruht, wobei dabei jeder Partner die Risiken übernimmt, die für ihn am besten tragbar sind (Christen 2008: 9).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des Regierens unter zunehmender internationaler Verflechtung ein und stellt die Forschungsfrage nach der Rolle von Public Private Partnership als neuer Regierungsform.

2. Governance- Begriffseinführung: Dieses Kapitel definiert Governance als Oberbegriff für komplexe soziale Handlungskoordinationen jenseits hierarchischer Steuerung und beleuchtet die Rolle des souveränen Staates.

3. .... Public Private Partnership- Eine Kurzbeschreibung: Hier werden das Konzept von PPP sowie dessen Hintergründe, Förderorganisationen, Effizienzpotenziale und der Lebenszyklusansatz praxisnah beschrieben.

4. Governance und PPP: Dieses Kapitel analysiert die Verbindung zwischen dem theoretischen Governance-Konzept und der praktischen Umsetzung durch PPP-Projekte vor dem Hintergrund des aktuellen Finanzdrucks auf Kommunen.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit stellt fest, dass Governance keinen Rückzug des Staates bedeutet, sondern einen Wandel in der Aufgabenerfüllung, und kritisiert das Fehlen langfristiger Erfahrungswerte bei PPP-Modellen.

Schlüsselwörter

Governance, Public Private Partnership, PPP, Kommunalverwaltung, Regierungsformen, Daseinsvorsorge, Infrastruktur, Effizienz, Risikoverteilung, Lebenszyklusansatz, Legitimität, Privatisierung, Staatshandeln, Verwaltungswissenschaft, Finanzkrise.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Veränderungen im Regieren auf kommunaler Ebene und untersucht, inwieweit Public Private Partnership (PPP) als neue Form der Zusammenarbeit zwischen Staat und Privatwirtschaft fungieren kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Einordnung von Governance, die praktische Ausgestaltung von PPP-Projekten sowie die Auswirkungen dieser Modelle auf die staatliche Daseinsvorsorge und die demokratische Legitimation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Rolle von PPP im Kontext neuer Governance-Formen zu klären und zu analysieren, wie sich das Verständnis staatlicher Hoheitsaufgaben durch die Kooperation mit privaten Akteuren wandelt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird kein spezifischer, einheitlicher Theorieansatz verfolgt; stattdessen erfolgt eine allgemeine Analyse und Erörterung von Governance-Konzepten am Beispiel von PPP-Projekten in der Verwaltung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung von Governance und eine praktische Kurzbeschreibung von PPP, einschließlich deren Finanzierung, Förderung, Risikoverteilung und kritischer Erfolgsfaktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Governance, Public Private Partnership, staatliche Daseinsvorsorge, Infrastrukturprojekte, Risikomanagement und Effizienzsteigerung in der Verwaltung.

Warum ist der "Lebenszyklusansatz" für PPP-Projekte so wichtig?

Der Lebenszyklusansatz ermöglicht ein optimiertes Schnittstellenmanagement über die gesamte Projektdauer, da er Planung, Bau, Betrieb und Finanzierung integriert und somit die Effizienz sowie Terminsicherheit verbessern soll.

Welche Gefahren sieht die Autorin bei PPP-Projekten?

Die Autorin warnt vor unzureichender demokratischer Kontrolle, der Gefahr des Lohndumpings bei der Vergabe an Unternehmen sowie vor dem Risiko, dass die öffentliche Hand bei zu starker Aufgabenabgabe an Einfluss verliert.

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Details

Title
Welche Rolle kann eine Public Private Partnership auf kommunaler Ebene übernehmen? Auswirkungen von Governance-Formen
College
Technical University of Darmstadt
Course
Einführung in das politische System der BRD
Grade
1,7
Author
Katharina Göls (Author)
Publication Year
2013
Pages
18
Catalog Number
V288172
ISBN (eBook)
9783668418165
ISBN (Book)
9783668418172
Language
German
Tags
welche rolle public private partnership ebene auswirkungen governance-formen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Göls (Author), 2013, Welche Rolle kann eine Public Private Partnership auf kommunaler Ebene übernehmen? Auswirkungen von Governance-Formen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288172
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