Es handelt sich um die Examensprüfung im Fach Sport mit dem Thema Badminton Doppel.
Erweiterung des taktischen Spielverständnisses im Badminton-Doppel. „Drauflosspielen“ war einmal, jetzt spielen wir organisiert und durchdacht Doppel.
Inhaltsverzeichnis
1. Thema des Unterrichtsvorhabens
2. Thema der Unterrichtsstunde
3. Thema der vorhergehenden Stunde
4. Thema der nächsten Stunde
5. Zentrales Stundenziel
6. Pädagogische Perspektiven und Inhaltsbereiche
7. Teillernziele
7.1 Motorische Lernziele (MotLZ)
7.2 Kognitive Lernziele (KLZ)
7.3 Sozial-affektive Lernziele (S-ALZ)
8. Einordnung der Stunde in das Unterrichtsvorhaben
9. Bemerkungen zur Lerngruppe
10. Didaktisch-methodischer Kommentar
11. Verlaufsplan
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel der Arbeit besteht in der Planung und didaktischen Begründung einer Unterrichtsstunde zum Badminton-Doppel, in der Schülerinnen und Schüler durch induktives Lernen und praktische Erprobung ein tieferes Verständnis für taktische Positionierung (Nebeneinander- vs. Hintereinander-Spiel) entwickeln sollen.
- Erweiterung des taktischen Spielverständnisses im Badminton-Doppel
- Analyse und praktische Erprobung verschiedener taktischer Grundpositionen
- Förderung der Selbstständigkeit durch ein induktives Unterrichtsverfahren
- Theorie-Praxis-Verknüpfung durch reflexive Beobachtungsphasen
- Berücksichtigung von pädagogischen Perspektiven wie Kooperieren und Leisten
Auszug aus dem Buch
Didaktisch-methodischer Kommentar
Bewusst entscheide ich mich zur Erreichung der Stundenziele für das induktive Verfahren. Die Ausgangsfrage Wo steht man wann? gibt eine klare Zielführung der Stunde vor. Sie muss nicht von der Lerngruppe entdeckt werden, denn sie steht noch aus der Vorstunde im Raum. Der Frage wird nachgegangen, indem konkrete Bewegungsaufgaben (hier: hintereinander und nebeneinander spielen) gestellt werden, die den Kern der Stunde bilden und als zielführend gelten, da diese die Ausgangsfrage der Stunde in der anschließenden Phase der reflektierten Praxis beantworten. Der dadurch angeregte, entdeckende Lernvorgang, lässt Lösungen nachweislich besser im Gedächtnis behalten, denn im Besonderen werden Vor- und Nachteile von Lösungsmöglichkeiten der Lernenden besser durch die inszenierte Eigentätigkeit erkannt.
Gerade dieser Pro- und Kontra-Aspekt bildet die Brücke zur anschließenden Phase der reflektierten Praxis. Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil dieser Vorgehensweise, denn das induktive Verfahren lässt bewusst Anstöße zum Reflektieren zu. Die Alternative eines deduktiven Vorgehens halte ich hier für unangebracht, da man die Theorie der Praxis aufsetzen würde, den explorativen Gedanken komplett außen vor ließe und damit die Begeisterung der Lerngruppe für das beliebte Thema Badminton deutlich verringern würde. Zusätzlich würde die Phase der reflektierten Praxis in ihrem Gehalt erheblich geschmälert.
Zusammenfassung der Kapitel
Thema des Unterrichtsvorhabens: Dieses Kapitel definiert das übergeordnete Ziel, das taktische Spielverständnis im Badminton-Doppel von einem planlosen "Drauflosspielen" zu einer organisierten Taktik zu entwickeln.
Thema der Unterrichtsstunde: Hier wird die spezifische 6. Stunde fokussiert, die sich mit der optimalen Positionierung auf dem Spielfeld befasst.
Thema der vorhergehenden Stunde: Einleitende Stunde, in der durch freies Spiel Probleme im Doppel identifiziert wurden.
Thema der nächsten Stunde: Ausblick auf taktische Strategien des Angriffs- und Abwehrverhaltens mittels des Kompassnadel-Systems.
Zentrales Stundenziel: Beschreibung der beabsichtigten Kompetenzsteigerung der Lernenden in den Anforderungsbereichen II und III.
Pädagogische Perspektiven und Inhaltsbereiche: Verortung der Stunde innerhalb des Lehrplans sowie der pädagogischen Schwerpunkte Kooperation und Leistung.
Teillernziele: Detaillierte Auflistung der motorischen, kognitiven und sozial-affektiven Lernziele.
Einordnung der Stunde in das Unterrichtsvorhaben: Tabellarische Übersicht, die den gesamten Verlauf der Unterrichtsreihe darstellt.
Bemerkungen zur Lerngruppe: Analyse der Lernvoraussetzungen, Leistungsunterschiede und gruppendynamischen Aspekte.
Didaktisch-methodischer Kommentar: Begründung des induktiven methodischen Vorgehens und der didaktischen Entscheidungen zur Reduktion.
Verlaufsplan: Detaillierte zeitliche und inhaltliche Planung der gesamten Unterrichtsstunde.
Schlüsselwörter
Badminton, Doppelspiel, Taktik, Unterrichtsvorhaben, Sportunterricht, Induktives Verfahren, Positionierung, Schulsport, Spielfähigkeit, Reflexion, Sportspiel, Bewegungslernzeit, Kooperation, Taktik-Spiel-Modell, Badminton-Doppel
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundlegend?
Die Arbeit ist ein schriftliches Unterrichtskonzept für eine sportpraktische Prüfung, das den Unterricht in einer Q1-Sportgruppe zum Thema Badminton-Doppel thematisiert.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Zentrum stehen die taktische Verbesserung des Doppelspiels, die Vermittlung von Grundpositionen und die didaktische Gestaltung von Lernprozessen im Sportunterricht.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsstunde?
Die Schülerinnen und Schüler sollen durch praktische Erprobung die Vor- und Nachteile der Positionierungen "Nebeneinander" und "Hintereinander" analysieren, um daraus eine situativ angemessene Spieltaktik zu entwickeln.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein induktives Verfahren eingesetzt, bei dem die Lernenden durch eigene praktische Erfahrungen auf dem Feld zu Erkenntnissen über sinnvolle Taktiken gelangen, anstatt diese deduktiv vorgegeben zu bekommen.
Was wird im Hauptteil des Konzepts behandelt?
Der Hauptteil umfasst neben der Lerngruppenanalyse einen didaktisch-methodischen Kommentar, der die methodische Entscheidung für das induktive Vorgehen begründet, sowie einen detaillierten Verlaufsplan der Stunde.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Badminton, Doppelspiel, Taktik, Induktives Verfahren, Positionierung und Sportunterricht.
Warum wird im Badminton-Doppel zwischen "Nebeneinander" und "Hintereinander" unterschieden?
Diese beiden Grundpositionen bieten unterschiedliche Vorteile: "Hintereinander" ist für das Angriffsspiel geeignet, während "Nebeneinander" eine bessere Defensive und Abdeckung des Spielfeldes ermöglicht.
Was bedeutet der Begriff "Kompassnadel-System" im Kontext dieser Unterrichtsreihe?
Das Kompassnadel-System ist der Fachbegriff für die situativ wechselnde Aufstellung im Doppelspiel, die von den Spielern hohe Aufmerksamkeit und ständige Anpassung erfordert.
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- Andreas Bonß (Autor), 2012, Unterrichtspraktische Prüfung Badminton-Doppel, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288195