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Systematisierung zum Thema High-Intensity-Training (Meta-Analyse)

Wirkung des HIT-Trainings auf ausgewählte metabolische Parameter

Título: Systematisierung zum Thema High-Intensity-Training (Meta-Analyse)

Tesis (Bachelor) , 2014 , 42 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Julian Grasser (Autor)

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Thema: Zahlreiche Forschungsarbeiten mit unterschiedlichen Trainingsprotokollen berichten, dass sich ein hochintensives Intervall-Training (HIT) dazu eignet, die allgemeine Fitness und die Ausdauerleistungsfähigkeit zu verbessern.
Zielsetzung: Das Ziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss von HIT in allen Intensitätsbereichen auf die metabolischen Parameter VO2max und HRmax zu untersuchen. Es
soll aufgezeigt werden, ob sich dadurch positive Effekte erzielen lassen.

Methodik: Dazu wurde eine systematische Literaturrecherche auf der Plattform Web of Science mit den Suchbegriffen ‚high intensity interval training’, ‚HIT’, ‚HIIT’ und ‚interval training’ durchgeführt. Die Ergebnisse wiederum wurden anschließend in einer Meta-Analyse ausgewertet, um einen durchschnittlichen Gesamteffekt auf die Parameter VO2max und HRmax zu ermitteln.

Ergebnisse: Es konnten insgesamt 20 Studien mit 210 Teilnehmern in HIT-Experimentalgruppen ausgewählt werden, die den Anforderungskriterien (Erscheinungsjahr: ab 2000; Alter: 18 bis 45 Jahre; Trainingszustand: untrainiert bis leicht trainiert; gesund; BMI: maximal 25 kg/m2; standardisiertes HIT-Training mit Prä-Test, Intervention und Post-Test; Belastungsdauer: mindestens 30s; ohne Supplementzugabe) entsprachen. Der ermittelte durchschnittliche Effekt auf VO2max beträgt
d=1,0430 (95% Konfidenzintervall mit 0,4194; 1,7412), der durchschnittliche Effekt auf HRmax d=0,2238 (95% Konfidenzintervall mit -0,0188; 0,4235). Die für die Interpretation verwendeten dazugehörigen r-Werte betragen für VO2max r=0,4647 und für
HRmax r=0,0994.

Fazit: Ein durchschnittliches HIT-Training mit 5,6 Wochen Dauer, 15 Trainingseinheiten und Belastungsphasen von 30s bis zu fünf Minuten eignet sich dazu, VO2max um
einen mittleren Effekt zu steigern. Die Auswirkungen auf HRmax dagegen sind mit einem sehr kleinen Effekt verbunden und bedürfen weiterer Untersuchungen. Die Tauglichkeit von HIT für die Praxis kann durch diese Arbeit bestätigt werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Forschungsstand

2.1 HIT-Training

2.2 Maximale Sauerstoffaufnahme VO2max

2.3 Maximale Herzfrequenz HRmax

2.4 Auswirkungen von Training auf das Herz-Kreislauf-System

3 Diskussion des Forschungsstandes und Ableitung der Fragestellung

4 Methodik

4.1 Methodenauswahl

4.2 Auswahlkriterien der einzelnen Studien

4.3 Literaturrecherche

4.4 Statistische Datenauswertung

5 Ergebnisse

5.1 Allgemeiner Überblick über die Studien

5.2 Ergebnisse bezogen auf VO2max

5.3 Ergebnisse bezogen auf HRmax

6 Diskussion

7 Schlussfolgerungen für die Praxis

8 Methodenkritik

8.1 Methodenkritik Meta-Analyse

8.2 Methodenkritik Statistische Datenauswertung

9 Zusammenfassung und Ausblick

10 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss von High-Intensity-Training (HIT) auf die metabolischen Parameter VO2max und HRmax systematisch zu untersuchen und positive Trainingseffekte zu bewerten.

  • Systematische Literaturrecherche zum Thema HIT
  • Meta-Analyse des Einflusses von HIT auf die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max)
  • Untersuchung der Effekte von HIT auf die maximale Herzfrequenz (HRmax)
  • Bewertung von HIT als zeitsparende Alternative zu klassischem Ausdauertraining
  • Diskussion der praktischen Anwendung und Trainingssteuerung

Auszug aus dem Buch

2.1 HIT-Training

Beim hochintensiven Intervall-Training (HIT) im Lauf- oder Radsport handelt es sich allgemein um ein Training, bei welchem sich kurze Impulsabfolgen von hochintensiver Aktivität intermittierend mit Abfolgen der Erholung abwechseln (Gibala, Little, MacDonald & Hawley, 2012, S. 1077). Der Intensität nach würde das einer intensiven Intervallmethode entsprechen (Schnabel et al., 2011, S. 349). Nach Gibala et al. ist dabei das Verhältnis der Abfolgen variabel je nach Zielsetzung des Trainings wählbar (2012, S. 1077). In der Forschung hat man sich mittlerweile auf eine Definition festgelegt: Demnach beschreibt HIT eine mehrfach wiederholte Ausübung einer Belastung von 30 Sekunden bis zu mehreren Minuten bei hoher Intensität, welche von einer Erholungsphase von einer bis zu fünf Minuten bei niedriger Intensität oder vollständiger Pause unterbrochen wird (Shiraev & Barclay, 2012, S. 960).

HIT beinhaltet mehrere Runden und die intensiven Phasen werden über der aeroben-anaeroben Laktatschwelle, nahe dem Punkt der maximalen Sauerstoffaufnahme VO2max bis hin zur Ermüdung durchgeführt (Schoenfeld & Dawes, 2009, S. 44). Dabei gibt es jedoch auch verschiedene Ausführungen bzw. Protokolle von HIT. Nach Schoenfeld und Dawes wird in Studien für gewöhnlich das Wingate-Protokoll (oder auch Wingate-Test) verwendet, bei welchem auf einem Fahrradergometer die Belastungsdauer 30 Sekunden und die Erholungsdauer vier Minuten beträgt (2009, S. 960, zitiert nach Bar-O, Dotan & Inbar, 1977). Die Intensität ist dabei der maximalen Anstrengung – hier spricht man in diesem Zusammenhang auch von All-Outs – gleichzusetzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Trainingsmethoden und die historische Entwicklung des Intervalltrainings hin zum modernen HIT.

2 Forschungsstand: Definition von HIT sowie Erläuterung der metabolischen Zielparameter VO2max und HRmax.

3 Diskussion des Forschungsstandes und Ableitung der Fragestellung: Zusammenfassung bestehender Forschungsergebnisse und Herleitung der Forschungsfrage zur Wirkung von HIT.

4 Methodik: Beschreibung der angewandten Meta-Analyse-Methodik, der Studienauswahl und statistischen Datenauswertung.

5 Ergebnisse: Darstellung der ausgewerteten Studien und der berechneten Effektstärken für VO2max und HRmax.

6 Diskussion: Kritische Interpretation der Ergebnisse und Einordnung in den wissenschaftlichen Kontext.

7 Schlussfolgerungen für die Praxis: Empfehlungen für Trainer und Athleten basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen.

8 Methodenkritik: Auseinandersetzung mit potenziellen Verzerrungen und methodischen Einschränkungen der Meta-Analyse.

9 Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Arbeit sowie Aufzeigen zukünftiger Forschungsbedarfe.

10 Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

High-Intensity-Training, HIT, HIIT, Intervalltraining, VO2max, Herzfrequenz, HRmax, Meta-Analyse, Ausdauerleistungsfähigkeit, Trainingswissenschaft, Sportmedizin, Leistungsdiagnostik, metabolische Parameter, Herz-Kreislauf-System, Effektstärke

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht systematisch die Auswirkungen von High-Intensity-Training (HIT) auf ausgewählte metabolische Parameter, speziell auf die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) und die maximale Herzfrequenz (HRmax).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Trainingslehre, sportwissenschaftliche Meta-Analysen, die Physiologie des Herz-Kreislauf-Systems und die Anwendung von HIT im Breiten- und Leistungssport.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine Meta-Analyse zu prüfen, ob HIT-Training in allen Intensitätsbereichen konsistent positive Effekte auf die VO2max und HRmax bei untrainierten bis leicht trainierten Personen erzielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der Meta-Analyse, bei der Ergebnisse aus 20 ausgewählten Primärstudien quantitativ zusammengefasst und durch Effektstärken (Cohen's d und Pearson's r) bewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufarbeitung des Forschungsstandes, die methodische Vorgehensweise zur Studienselektion, die statistische Datenauswertung sowie die Diskussion der Ergebnisse und Praxisimplikationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie HIT, HIIT, VO2max, Meta-Analyse, Herz-Kreislauf-System, Trainingssteuerung und metabolische Parameter.

Wie stark ist der Effekt von HIT auf die maximale Sauerstoffaufnahme?

Die Meta-Analyse ergab eine durchschnittliche Gesamteffektstärke von r=0,4647, was nach Cohen als mittlerer Effekt mit Tendenz zum starken Effekt interpretiert werden kann.

Welche Auswirkungen hat HIT auf die maximale Herzfrequenz?

Die Auswirkungen auf die HRmax sind laut der vorliegenden Meta-Analyse mit einem sehr kleinen Effekt verbunden, weshalb hierzu weiterer Forschungsbedarf besteht.

Warum ist HIT eine relevante Trainingsform?

HIT wird als zeitsparende und ressourcenschonende Alternative zum herkömmlichen Ausdauertraining bewertet, die auch bei geringerem Zeitaufwand physiologische Adaptionen anstoßen kann.

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Detalles

Título
Systematisierung zum Thema High-Intensity-Training (Meta-Analyse)
Subtítulo
Wirkung des HIT-Trainings auf ausgewählte metabolische Parameter
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz
Calificación
1,0
Autor
Julian Grasser (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
42
No. de catálogo
V288302
ISBN (Ebook)
9783656888529
ISBN (Libro)
9783656888536
Idioma
Alemán
Etiqueta
systematisierung thema high-intensity-training meta-analyse wirkung hit-trainings parameter
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Julian Grasser (Autor), 2014, Systematisierung zum Thema High-Intensity-Training (Meta-Analyse), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288302
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