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Soziale Differenzierung in der Republik: Volksversammlungen und Volkstribunen

Titel: Soziale Differenzierung in der Republik: Volksversammlungen und Volkstribunen

Hausarbeit , 2015 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit der Volksversammlung und dem Volkstribunat in der römischen Republik. Nach einer Definition der Volksversammlung wird mit Hilfe von antiken Quellen die Gliederung der verschiedenen Arten der Volksversammlung vorgenommen. Wobei besonderes Augenmerk auf die jeweilige Entstehung gelegt werden soll, da der Ursprung der Volksversammlung und die damit verbundene Datierung unter Historikern immer wieder diskutiert werden.
Es folgt eine Definition des Volkstribunats mit einer Beschreibung dessen Aufgaben und Besonderheiten. Auch hier wird das Augenmerk wieder auf die Ursprünge gelegt, welche sich anhand antiker Quellen sehr gut nachvollziehen lassen aber auch Anregung zu Diskussionen liefern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Fragestellung

2 Forschungsstand

3 Die Volksversammlung

3.1 Definition

3.2 Gliederung

3.3 Zwischenfazit

4 Das Volkstribunat

4.1 Definition

4.2 Ursprünge

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Strukturen der Volksversammlung sowie des Volkstribunats in der römischen Republik. Ziel ist es, durch die Analyse antiker Quellen und moderner Forschungsliteratur ein Verständnis für die Definitionen, Entstehungsprozesse und die politischen Aufgaben dieser Institutionen zu gewinnen sowie deren Bedeutung innerhalb der römischen Verfassungsordnung kritisch zu hinterfragen.

  • Analyse der verschiedenen Arten der römischen Volksversammlung (Comitia curiata, Comitia centuriata, Comitia tributa).
  • Untersuchung der Entstehung und der rechtlichen Besonderheiten des Volkstribunats (sacrosanctus, intercessio).
  • Kritische Auseinandersetzung mit antiken Quellen, insbesondere den Schriften von Titus Livius.
  • Darstellung der Entwicklung von der Ständekämpfen bis zur späten Republik.
  • Betrachtung der politischen Kultur und der historischen Kontroversen um die Datierung römischer Institutionen.

Auszug aus dem Buch

Comitia Centuriata:

Eine frühe Form der comitia centuriata lässt sich laut Livius und Cicero in die Zeit des Königs Servius Tullius einordnen. So heißt es bei Livius 1, 42, 4-5:

„[…] so sollte die Nachwelt Servius als den Mann rühmen, auf den alle Abgrenzungen innerhalb der Bürgerschaft und die Stände zurückgingen, durch deren Einführung Abstufungen nach Rang und Vermögen sichtbar werden. […] Dann richtete er Klassen und Centurien ein und schuf auf der Grundlage des Census die folgende für Krieg und Frieden passende Ordnung.“ (Übers. Hans Jürgen Hillen)

Wobei es sich zu der Zeit lediglich um eine bloße Einteilung der Heeresversammlung nach Waffengattungen und der damit verbundenen unterschiedlichen finanziellen Belastung des einzelnen Soldaten handeln konnte. Die timokratische Ausrichtung kann laut Bleicken jedoch erst nach dem Ständekampf stattgefunden haben. Denn „Die timokratische Struktur der Centurienordnung ist Ausfluß eines politischen Denkens, das auf eine Machtverteilung gerichtet ist; ihre Einrichtung sollte den Entscheidungsprozeß […] verändern und stellte somit einen politischen Umbruch dar, der eine innere Unruhe breiter Schichten voraussetzt.“. So kommt es dazu, dass die Mehrzahl der Forscher heute laut Bleicken von einer späteren Datierung, nämlich in der Zeit des Ständekampfes, ausgeht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Fragestellung: Die Einleitung steckt den thematischen Rahmen ab, definiert die zentralen Forschungsgegenstände Volksversammlung sowie Volkstribunat und verweist auf die Relevanz antiker Quellen.

2 Forschungsstand: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die wesentlichen Quellen, insbesondere das Werk des Livius, und ordnet diese sowie moderne Sekundärliteratur in den wissenschaftlichen Diskurs ein.

3 Die Volksversammlung: Das Kapitel definiert die Volksversammlung als Gremium der männlichen Bürger und erläutert die verschiedenen Unterformen sowie deren spezifische Gliederungsmerkmale.

3.1 Definition: Hier wird der Begriff der Volksversammlung (comitia) als Versammlung der männlichen Bürger Roms präzisiert und deren Zuständigkeitsbereiche abgegrenzt.

3.2 Gliederung: Dieser Abschnitt differenziert detailliert zwischen den Comitia curiata, Comitia centuriata und Comitia tributa hinsichtlich ihrer Entstehung und Aufgaben.

3.3 Zwischenfazit: Das Fazit fasst den Forschungsstand zu den Volksversammlungen zusammen und betont die Uneinigkeit bezüglich der historischen Ursprünge.

4 Das Volkstribunat: Hier wird das Volkstribunat als eine aus den Ständekämpfen hervorgegangene Machtinstanz gegen die Patrizier analysiert.

4.1 Definition: Dieser Teil beschreibt das Amt des Volkstribuns, dessen religiöse Absicherung und seine Kompetenzen im politischen Alltag Roms.

4.2 Ursprünge: Anhand antiker Quellenauszüge von Livius wird die historische Entwicklung und die Festlegung der Anzahl der Volkstribunen nachvollzogen.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit bewertet die eingangs gestellte Forschungsfrage kritisch und weist auf die begrenzten, aber dennoch fundierten Möglichkeiten der modernen Forschung hin.

Schlüsselwörter

römische Republik, Volksversammlung, Volkstribunat, Ständekämpfe, Comitia, Livius, Politische Kultur, antike Quellen, sacrosanctus, intercessio, Senat, römische Geschichte, Verfassung, Bürgerschaft, Census.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der politischen Struktur der römischen Republik, speziell mit der Funktionsweise und dem Ursprung der Volksversammlungen und des Volkstribunats.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Einordnung der Volksversammlungen (Comitia), die Entwicklung des Volkstribunats im Kontext der Ständekämpfe und der Umgang mit antiken Quellen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die kritische Aufarbeitung der Entstehung und Funktion dieser römischen Institutionen anhand von Livius und moderner Fachliteratur.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und quellenbasierte historische Analyse, die antike Texte mit moderner Sekundärforschung vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Definition und Gliederung der Volksversammlungen dargelegt, gefolgt von einer Analyse des Volkstribunats und dessen historischer Ursprünge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind römische Republik, Volksversammlung, Volkstribunat, Ständekämpfe, Comitia und antike Quellenkritik.

Welche besondere Bedeutung hatte der Begriff "sacrosanctus"?

Er beschrieb das religiöse Tabu der Unverletzlichkeit, das die Volkstribunen vor patrizischen Übergriffen schützte.

Warum variierte die Anzahl der Volkstribunen historisch?

Die Anzahl war ein Resultat politischer Aushandlungsprozesse während der Ständekämpfe, um den Schutz des einfachen Volkes gegenüber der Macht der Magistrate zu gewährleisten.

Wie unterscheidet sich die "comitia centuriata" von der "comitia tributa"?

Während die centuriata stark nach Vermögen und Rang gegliedert war, basierte die tributa auf dem Wohnsitzprinzip und war politisch anders strukturiert.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Soziale Differenzierung in der Republik: Volksversammlungen und Volkstribunen
Hochschule
Universität Rostock
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
13
Katalognummer
V288495
ISBN (eBook)
9783656887751
ISBN (Buch)
9783656887768
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Volksversammlung Volkstribunen soziale Differenzierung römische Republik Rom
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Soziale Differenzierung in der Republik: Volksversammlungen und Volkstribunen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288495
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Leseprobe aus  13  Seiten
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