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Veränderte Sozialisationsbedingungen von Kindern und Jugendlichen heute. Konsequenzen für Schule und Jugendhilfe

Titre: Veränderte Sozialisationsbedingungen von Kindern und Jugendlichen heute. Konsequenzen für Schule und Jugendhilfe

Texte Universitaire , 2004 , 38 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Elisabeth Keller (Auteur)

Travail Social
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Erwachsenwerden ist ein Prozess, der nicht einfach ist, besonders nicht in unserer Zeit. Die „berufenen Erzieher“ – Eltern, Lehrer und Sozialpädagogen klagen vermehrt über Schwierigkeiten im Umgang mit der nachwachsenden Generation (vgl. Mühlum 1995, S. 218). Diese Arbeit gibt einen kurzen Überblick über die Gestaltung der heutigen Jugendphase und über die weitreichenden gesellschaftlichen Veränderungen und soll das Spannungsfeld zwischen den wichtigen Sozialisationsinstanzen Familie, Peergroup und Schule aufzeigen.

Die aufgezeigten gesellschaftlichen und familialen Veränderungen stellen die Sozialisationsinstanzen Schule und Jugendhilfe vor zahlreiche Probleme und fordern sie zu angemessenen und auf das Wohl der Kinder und Jugendlichen bedachten Konsequenzen und pädagogischen Entscheidungen auf, die anschließend diskutiert werden sollen.

Angesichts des bereits skizzierten Spannungsverhältnisses zwischen den unterschiedlichen Sozialisationsagenturen sollen im Weiteren die Lebenslagen der Schüler, die Überlastungssituation der Lehrkräfte und die neuen sich daraus ergebenden Anforderungen an die Jugendhilfe thematisiert werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Veränderte Sozialisationsbedingungen von Kindern und Jugendlichen heute

1.1 Gestaltung und Entwicklungsaufgaben der heutigen Jugendphase

1.2 Begriffliche Vorabklärungen

1.2.1 Sozialisation

1.2.2 Sozialisationsinstanzen

1.3 Veränderungen der familialen Bedingungen

1.3.1 Funktionen und Aufgaben der Familie

1.3.2 Der gesellschaftliche Wandel und die strukturellen Veränderungen

1.3.3 Auswirkungen auf die Sozialisation der Jugendlichen

1.4 Bedeutung und Sozialisationswirkung der Peergroup

1.5 Zwischenbilanz

1.6 Schule als dominierende Sozialisationsinstanz

1.6.1 Funktionen des Schulsystems

1.6.2 Sozialisationsprozesse in der Schule

2 Konsequenzen für Schule und Jugendhilfe

2.1 Aktuelle Problemlagen der Schulen

2.1.1 Belastungen des Schülerseins

2.1.2 Überlastungssituation der Lehrkräfte

2.1.3 Neue Anforderungen an die Jugendhilfe

2.2 Notwendigkeit und Begründung der Schulsozialarbeit

2.2.1 Argumente aus der Schulpädagogik

2.2.2 Argumente aus der Sozialpädagogik

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die veränderten Sozialisationsbedingungen von Kindern und Jugendlichen unter Berücksichtigung des gesellschaftlichen Wandels und beleuchtet die daraus resultierenden Konsequenzen für die Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe.

  • Strukturwandel der heutigen Jugendphase und psychosoziale Entwicklungsaufgaben
  • Einfluss der primären Sozialisationsinstanzen Familie, Peergroup und Schule
  • Aktuelle Belastungssituationen im schulischen Kontext und bei Lehrkräften
  • Bedarf an einer verstärkten Kooperation durch Schulsozialarbeit als präventive Jugendhilfe

Auszug aus dem Buch

1.1 Gestaltung und Entwicklungsaufgaben der heutigen Jugendphase

Die Jugendphase hat eine gravierende und lebensprägende Bedeutung für jeden Menschen. In den letzten Jahren hat gerade diese Lebensphase eine entscheidende Veränderung und strukturellen Wandel erlebt. Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts wird Jugend als selbstständige Phase im Verlauf des menschlichen Lebens begriffen. Sie stellt eine besondere Entwicklungsphase der Persönlichkeit dar, die den jeweils aktuellen gesellschaftlichen Bewertungsmaßstäben unterliegt (vgl. Hurrelmann u.a. 1985, S. 10). In den letzten Jahrzehnten ist es immer schwieriger geworden, die Abgrenzung der Jugendphase zu der Kindheit und dem Erwachsensein zu definieren. Es ist einleuchtend, dass „weder ein 4jähriger noch ein 53jähriger Mensch dieser Phase zugerechnet wird“ (Butz 1998, S. 24), jedoch ist die Altersspanne, die dieser Lebensphase zugeordnet wird, nicht eindeutig zu bestimmen (vgl. Butz 1998, S. 24). Meistens wird jedoch die Altersspanne zwischen dem 10. und 20. Lebensjahr als das Jugendalter bezeichnet. Manche Autoren unterteilen die Jugendzeit in unterschiedliche Phasen, wie z. B. Vorpubertät, Pubertät und Adoleszenz (vgl. Giesen 2002, S. 507) oder in pubertäre Phase (13-18jährige), nachpubertäre Phase (18-21jährige) und Nachjugendzeit (ab 21 Jahren). Bei den Jugendlichen, die schnell ins Berufsleben einsteigen, stellt die Jugendphase eine Übergangsphase dar und ist darum relativ kurz. Bei der sogenannten „Bildungsjugend“, z.B. Studenten, die lange Ausbildungszeiten haben, ist diese Lebensphase relativ lang, man kann sogar von einer „postadoleszenten“ Lebensform sprechen (vgl. Münchmeier 2001, S. 22f). Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Übergang vom Kind zum Jugendlichen an den Beginn der Pubertät geknüpft ist, jedoch der Wechsel vom Jugendlichen zum Erwachsenen sich sehr individuell gestaltet und schwierig zu bestimmen ist (vgl. Butz 1998, S. 24f). Als oberste Grenze des Übergangs zum Erwachsensein wird das Alter von ungefähr 30 Jahren angesetzt mit der Begründung, dass spätestens dann in der Regel die meisten Studiengänge abgeschlossen worden sind und eine endgültige Loslösung vom Elternhaus auch in finanzieller Hinsicht erfolgt (vgl. Hurrelmann u.a. 1985, S.11).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Veränderte Sozialisationsbedingungen von Kindern und Jugendlichen heute: Das Kapitel erläutert die Bedeutung der Jugendphase, definiert zentrale psychosoziale Entwicklungsaufgaben und analysiert den Wandel der primären Instanzen Familie, Peergroup und Schule.

2 Konsequenzen für Schule und Jugendhilfe: Dieses Kapitel thematisiert die aktuelle Belastungssituation in Schulen sowie die daraus resultierenden neuen Anforderungen an die Jugendhilfe und begründet die Notwendigkeit der Schulsozialarbeit.

Schlüsselwörter

Jugendphase, Sozialisation, Sozialisationsinstanzen, Familie, Peergroup, Schule, Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Entwicklungsaufgaben, Strukturwandel, Schulklima, Bildungsauftrag, psychosoziale Belastung, Kooperation, Lebenswelt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den veränderten Aufwachsensbedingungen junger Menschen und deren Auswirkungen auf die Institutionen Schule und Jugendhilfe.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind der Strukturwandel der Jugendphase, die veränderte Rolle von Familie, Schule und Peergroups sowie die daraus resultierende Notwendigkeit einer engen Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schule und Jugendhilfe als Partner zusammenarbeiten können, um Jugendlichen in einer zunehmend komplexen Lebenswelt unterstützend zur Seite zu stehen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung bestehender sozialwissenschaftlicher Studien zu Sozialisationsprozessen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der Sozialisationsfaktoren und eine Diskussion der praktischen Konsequenzen für das schulische Handlungsfeld.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Sozialisation, Jugendphase, Schulsozialarbeit, Bildungsgerechtigkeit und interdisziplinäre Kooperation beschreiben.

Warum wird die Familie als primäre Sozialisationsinstanz so stark thematisiert?

Weil sie den Grundstein für die soziale und emotionale Entwicklung legt und durch den aktuellen gesellschaftlichen Wandel (z. B. Pluralisierung der Familienformen) vor neuen Herausforderungen steht, die direkt auf die Schule zurückwirken.

Welche Rolle spielt die Peergroup im Leben heutiger Jugendlicher?

Die Peergroup gewinnt als Orientierungsrahmen an Bedeutung, bietet Rückzugsmöglichkeiten von der Familie, kann aber auch Druck erzeugen oder bei Ausgrenzung zu Problemlagen führen.

Warum fordern die Autoren eine engere Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe?

Weil die Schule zunehmend an ihre Grenzen stößt und den Erziehungs- sowie Bildungsauftrag in einer pluralistischen Gesellschaft nicht mehr isoliert bewältigen kann.

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Résumé des informations

Titre
Veränderte Sozialisationsbedingungen von Kindern und Jugendlichen heute. Konsequenzen für Schule und Jugendhilfe
Université
University of Applied Sciences North Rhine-Westphalia Köln
Note
1,3
Auteur
Elisabeth Keller (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
38
N° de catalogue
V288545
ISBN (ebook)
9783656887324
ISBN (Livre)
9783656905844
Langue
allemand
mots-clé
veränderte sozialisationsbedingungen kindern jugendlichen konsequenzen schule jugendhilfe
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Elisabeth Keller (Auteur), 2004, Veränderte Sozialisationsbedingungen von Kindern und Jugendlichen heute. Konsequenzen für Schule und Jugendhilfe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288545
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Extrait de  38  pages
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