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Ambidextrie in Klein- und Mittelunternehmen

Vor- und Nachteile von KMUs

Título: Ambidextrie in Klein- und Mittelunternehmen

Tesis (Bachelor) , 2014 , 77 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: BSc Katja Schuh (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Arbeit trägt dazu bei, die Lücke zwischen dem Strategiekonzept Ambidextrie und den Vor- und Nachteilen, welche kleine und mittlere Unternehmen in deren Umsetzung haben, zu schließen. Der Begriff Ambidextrie wird erklärt, Zielkonflikte zwischen Exploitation und Exploration veranschaulicht und gängige Umsetzungsformen vorgestellt. Es wird aufgezeigt, welche positiven Implikationen eine duale Strategie hat und welche Wirkung diese auf den Erfolg einer Unternehmung hat.
Es wird theoretisch erarbeitet, welche einzigartigen Spezifikationen von KMUs einer gleichzeitig exploitativen und explorativen Orientierung im Wege stehen beziehungsweise welche diese fördern. Die Durchführung von qualitativen Interviews hat gezeigt, dass die einzigartigen Spezifikationen von Klein- und Mittelunternehmen eher die Umsetzung von kontextueller anstatt struktureller Ambidextrie begünstigen. Weitere Erhebungen müssen durchgeführt werden, um festzustellen, ob nur bestimmte Vor- und Nachteile von KMUs einen Einfluss auf die Umsetzung von Ambidextrie haben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ziel der Arbeit

1.2 Gang der Untersuchung

2 Ambidextrie

2.1 Exploitation

2.2 Exploration

2.3 Zielkonflikt

2.3.1 Strategische Positionierung

2.3.2 Wissen und Fähigkeiten

2.3.3 Organisationale Anforderungen

2.3.4 Kurzfristige und langfristige Sichtweise

2.3.5 Ressourcenverteilung

2.4 Umsetzung

2.4.1 Strukturelle Ambidextrie

2.4.2 Kontextuelle Ambidextrie

2.4.3 Temporale Ambidextrie

2.4.4 Interorganisationale Ambidextrie

2.5 Treiber und Voraussetzungen für Ambidextrie

2.5.1 Top-Management-Team

2.5.2 Umwelt

2.6 Performanceimplikationen

3 Vorteile von Klein- und Mittelunternehmen

3.1 Marktnähe

3.2 Kommunikation

3.3 Unternehmensstruktur und –klima

3.4 Entscheidungsfindungsprozess

3.4.1 Bürokratie

3.4.2 Top-Management Team

4 Nachteile von Klein- und Mittelunternehmen

4.1 Ressourcenmangel

4.1.1 Kapitalmarktrestriktionen

4.2 Economies of Scale

4.3 Economies of Scope

4.4 Kosten der Forschung & Entwicklung

4.5 Recruiting und Talent-Management

4.5.1 Employer Branding

4.5.2 Fähigkeiten des Top-Management-Teams

4.5.3 Wissenschaft- und Forschungskooperationen

4.6 Unternehmensumwelt

5 Implikationen der Vor- und Nachteile für die Umsetzung von Ambidextrie

6 Empirische Untersuchung

6.1 Methodik

6.1.1 Auswahl der Teilnehmer

6.1.2 Datenerhebung

6.1.3 Teilnahmequote und Stichprobenzusammensetzung

6.2 Deskriptive Analyse der Daten

6.3 Interpretative Analyse der Daten

6.4 Implikationen der Ergebnisse

7 Limitationen und zukünftige Forschungsrichtungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen und Chancen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMUs) bei der Implementierung von Ambidextrie, d.h. der Fähigkeit zur gleichzeitigen Exploration und Exploitation, unter Berücksichtigung spezifischer unternehmensinterner Ressourcenbeschränkungen.

  • Grundlagen des Konzepts der Ambidextrie und deren Relevanz für den Unternehmenserfolg.
  • Identifikation spezifischer Vor- und Nachteile von KMUs gegenüber Großunternehmen im Innovationskontext.
  • Analyse der Anwendbarkeit verschiedener Ambidextrie-Umsetzungsformen (strukturell vs. kontextuell) in KMUs.
  • Qualitative Untersuchung der Strategien österreichischer Softwareunternehmen zur Balance zwischen operativem Geschäft und Innovationsaktivitäten.

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Strukturelle Ambidextrie

Strukturelle Ambidextrie wird in der Literatur auch architektonische Ambidextrie oder Differentiation genannt. Grundsätzlich sollen bei struktureller Ambidextrie Organisationstrukturen geschaffen werden, welche es ermöglichen, die konkurrierenden Erfordernisse von Exploitation (auch „Alignment“ genannt) und Exploration („Adaptability“) zu vereinen. Es wird eine duale Unternehmensstruktur designt, in welcher sich manche Abteilungen auf Alignment und andere auf Adaptability konzentrieren. 101

Giarratana und Fosfuri (2007) haben festgestellt, Firmen, die entweder Exploitation oder Exploration verfolgen – dabei ist es unerheblich welche der zwei - erzielen bessere Leistungen als jene, die beide gleichzeitig verfolgen. Eine organisationale Trennung von Exploitation und Exploration wird daher von ihnen als notwendig erachtet.102 Dabei werden explorative Abteilungen eher als kleiner und dezentralisierter und exploitative Abteilungen als größer, zentralisierter und mit strengeren Kulturen charakterisiert.103

Weiters ermöglicht eine Umsetzung von Ambidextrie durch getrennte Strukturen eine orthogonale Sichtweise von Exploitation und Exploration. Manche Studien stellen die zwei Konzepte nicht als Endpunkte eines Kontinuums dar, sondern als zwei voneinander unabhängig erreichbare Strategien und damit gleichzeitig ausführbar.104

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Relevanz der Ambidextrie-Forschung speziell für KMUs und definiert den Untersuchungsrahmen.

2 Ambidextrie: Hier werden die theoretischen Grundlagen, Zielkonflikte sowie verschiedene Umsetzungsformen wie strukturelle und kontextuelle Ambidextrie erarbeitet.

3 Vorteile von Klein- und Mittelunternehmen: Das Kapitel beleuchtet spezifische Stärken von KMUs wie Marktnähe, Flexibilität und direkte Kommunikationswege.

4 Nachteile von Klein- und Mittelunternehmen: Hier werden materielle Defizite wie Ressourcenmangel, Kapitalmarktrestriktionen und fehlende Skaleneffekte analysiert.

5 Implikationen der Vor- und Nachteile für die Umsetzung von Ambidextrie: Dieses Kapitel verknüpft die zuvor erarbeiteten Vor- und Nachteile mit der praktischen Realisierbarkeit verschiedener Ambidextrie-Ansätze in KMUs.

6 Empirische Untersuchung: Vorstellung und Auswertung von Experteninterviews mit österreichischen KMUs zur Validierung der theoretischen Erkenntnisse.

7 Limitationen und zukünftige Forschungsrichtungen: Zusammenfassung der Ergebnisse, kritische Reflexion der Untersuchungsmethode und Ausblick auf künftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Ambidextrie, KMU, Exploitation, Exploration, Ressourcenmangel, Innovationsmanagement, Unternehmenskultur, Top-Management-Team, Wettbewerbsvorteil, Organisationale Struktur, Strategische Flexibilität, Markt, Softwareunternehmen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) das strategische Konzept der Ambidextrie – die gleichzeitige Verfolgung von Exploitation und Exploration – trotz ihrer spezifischen strukturellen und finanziellen Herausforderungen umsetzen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die theoretischen Konzepte von Exploitation und Exploration, die spezifischen Vor- und Nachteile von KMUs, sowie die verschiedenen Formen der Ambidextrie (strukturell, kontextuell, temporal und interorganisational).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Chancen und Schwierigkeiten für KMUs bei der Umsetzung von Ambidextrie aufzudecken und zu untersuchen, wie diese trotz Ressourcenknappheit gleichzeitig innovativ und operativ erfolgreich agieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und einer empirischen, qualitativen Untersuchung mittels leitfadengestützter Interviews mit Geschäftsführern von vier österreichischen Softwareunternehmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erarbeitet theoretische Grundlagen der Ambidextrie, stellt die Vor- und Nachteile von KMUs gegenüber, leitet Implikationen für die Praxis ab und evaluiert die empirischen Interviewergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Ambidextrie, KMU, Exploitation, Exploration, Ressourcenmanagement, Innovationskraft sowie strategische Flexibilität.

Welche Rolle spielt das Top-Management-Team bei der Umsetzung von Ambidextrie?

Das Top-Management-Team fungiert als Integrationspunkt, der Ressourcen zwischen den gegensätzlichen Anforderungen von Exploitation und Exploration orchestrieren und eine unterstützende Unternehmenskultur fördern muss.

Warum bevorzugen KMUs laut der Arbeit eher die kontextuelle als die strukturelle Ambidextrie?

Strukturelle Ambidextrie erfordert administrative Kapazitäten und getrennte Abteilungen, welche KMUs oft aufgrund von Ressourcenknappheit nicht leisten können. Kontextuelle Ambidextrie ist hingegen durch eine agile Unternehmenskultur flexibler und kostengünstiger umsetzbar.

Final del extracto de 77 páginas  - subir

Detalles

Título
Ambidextrie in Klein- und Mittelunternehmen
Subtítulo
Vor- und Nachteile von KMUs
Universidad
Vienna University of Economics and Business  (Institut für Unternehmensführung & Entrepreneurship)
Calificación
1,0
Autor
BSc Katja Schuh (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
77
No. de catálogo
V288561
ISBN (Ebook)
9783656887836
ISBN (Libro)
9783656887843
Idioma
Alemán
Etiqueta
Ambidextrie Kleinunternehmen Mittelunternehmen KMU Innovation Exploration Exploitation
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
BSc Katja Schuh (Autor), 2014, Ambidextrie in Klein- und Mittelunternehmen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288561
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