In diesem Unterweisungsentwurf wird erläutert, wie eine Unterweisung einer Auszubildenden im ersten Lehrjahre für „Falten von Mundservietten - Krone-Doppelte Bischofsmütze“ aussehen kann.
Inhaltsverzeichnis
1. Adressatenanalyse
1.1 Das Ausbildungsunternehmen
1.2 Die Auszubildende
2. Beschreibung der Lernziele
2.1 Richtlernziel
2.2 Groblernziel
2.3 Feinlernziel
2.3.1 Kognitive Lernziele
2.3.2 Affektive Lernziele
2.3.3 Psychomotorische Lernziele
2.3.4 Vermittelte Schlüsselqualifikationen
3. Planung und Durchführung der Ausbildungseinheit
3.1 Ort der Unterweisung
3.2 Dauer der Unterweisung
3.3 Unterweisungsmethode
3.4 Rolle des Ausbilders
3.5 Lehr- und Ausbildungsmittel
3.6 Vorangegangenes Thema
3.7 Nachfolgendes Thema
3.8 Ablauf der Unterweisung
3.8.1 1. Stufe: Vorbereitung
3.8.2 2. Stufe: Vormachen und Erklären
3.8.3 3. Stufe: Nachmachen und erklären lassen
3.8.4 4. Stufe: Selbstständiges Üben
3.9 Sicherung des Lernerfolges
4. Anhang
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Unterweisungsprobe ist die Vermittlung der fachpraktischen Fertigkeiten zum Falten von Mundservietten in der Form "Krone / Doppelte Bischofsmütze", um eine Auszubildende im ersten Ausbildungsjahr zur Hotelkauffrau zur selbstständigen Durchführung dieser im Restaurantalltag relevanten Tätigkeit zu befähigen.
- Analyse der Rahmenbedingungen für die Ausbildungseinheit
- Festlegung kognitiver, affektiver und psychomotorischer Lernziele
- Anwendung der Vier-Stufen-Methode in der betrieblichen Praxis
- Strukturierte Planung des Unterweisungsablaufs
- Förderung der Eigenverantwortung und Selbstkontrolle der Auszubildenden
Auszug aus dem Buch
3.8.2 2. Stufe: Vormachen und Erklären (ca. 5 min.)
Was wird zu Herstellung der Serviettenform Krone/ doppelte Bischofsmütze gebraucht. Ein sauber Arbeitsplatz an der Servicestation des Restaurants und gestärkte Mundservietten. Der Ausbilder beginnt nun mit dem praktischen Teil der Unterweisung und erläutert jeden Schritt. Er achtet darauf dass die Auszubildende den Arbeitsplatz einsehen und die Übung mit verfolgen kann.
Lernschritte Was mache ich? Kernpunkte Wie mache ich es? Begründung Warum mache ich es? Arbeitsmittel Womit mache ich es?
1. Arbeitsschritt Arbeitsplatz und Arbeitsmaterial herrichten: Ich lege ein Sauberes Tischtuch auf die Servicestation und lege die Servietten mir zurecht. Um eine hygienisch saubere Arbeitsfläche zu haben. Sauberes Tischtuch und gestärkte Servietten.
2. Arbeitsschritt Serviette Falten: Die linke obere und die rechte untere Ecke jeweils zur Mitte hin falten, sodass eine Raute entsteht. Die Serviette wenden. Jetzt die Raute nach unten halbieren und die verdeckte Dreiecksspitze herausfalten, so dass zwei Pyramiden entstehen. Das obere Dreieck nach unten schlagen und die linke Pyramide zum Dreieck falten. Die geöffnete Pyramide wieder nach oben falten. Die Spitze der Pyramide in das Dreieck stecken und flach an die Seite legen. Um die gewünschte Serviettenform herzustellen. Mit den Händen.
3. Arbeitsschritt Servietten auf dem Tisch aufstellen: Die gefalteten Servietten aufnehmen und rund auf die Vorbereiten Tische aufstellen. Um die Serviten gezielt der Verwendung zuzuführen. Tisch und Hände
Zusammenfassung der Kapitel
1. Adressatenanalyse: Beschreibung des betrieblichen Umfeldes im Grand Hotel München sowie das Profil der Auszubildenden, inklusive Wissensstand und Lernmotivation.
2. Beschreibung der Lernziele: Definition der fachlichen, sozialen und methodischen Lernziele für die Unterweisung unterteilt in kognitive, affektive und psychomotorische Bereiche.
3. Planung und Durchführung der Ausbildungseinheit: Detaillierte Darstellung der methodischen Planung, der Vorbereitung, des phasenweisen Ablaufs der Unterweisung und der Rolle des Ausbilders.
4. Anhang: Enthält formale Erklärungen, eine grafische Anleitung zum Serviettenfalten sowie Bezugnahmen zum Ausbildungsrahmenplan.
Schlüsselwörter
Ausbildereignungsprüfung, ADA, Unterweisungsprobe, Hotelkaufmann, Mundservietten, Servietten falten, Vier-Stufen-Methode, Ausbildungseinheit, Fachkompetenz, Lernziele, Restaurantbetrieb, Arbeitsorganisation, Ausbildungsrahmenplan, Servicestation, Bischofsmütze.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Unterweisungsprobe grundsätzlich?
Das Dokument dient als Vorlage für eine praktische Unterweisungsprobe im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung und behandelt das fachgerechte Falten von Mundservietten für Hotelkaufleute.
Welches ist das zentrale Ziel der Unterweisung?
Die Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, eine Mundserviette selbstständig in Form einer Krone bzw. doppelten Bischofsmütze zu falten und diese fachgerecht einzudecken.
Welche Lehrmethode kommt zum Einsatz?
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode verwendet, um eine strukturierte Vermittlung der manuellen Fertigkeiten sicherzustellen.
Was wird im Hauptteil des Dokuments behandelt?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die detaillierte Planung der Unterweisung, von der Adressatenanalyse und Lernzielbestimmung bis hin zum konkreten Ablaufplan der vier Stufen.
Welche Schlüsselqualifikationen werden vermittelt?
Neben der reinen Fachkompetenz beim Falten werden Sorgfalt, Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein sowie Kommunikations- und Sozialkompetenz gefördert.
Wie erfolgt die Sicherung des Lernerfolgs?
Der Lernerfolg wird durch die Aufforderung zur eigenständigen Anwendung des Gelernten in den Folgetagen und eine integrierte Eigenkontrolle durch die Auszubildende sichergestellt.
Warum wird das Thema zu Beginn mit dem Ausbildungsunternehmen verknüpft?
Die Verknüpfung soll das Interesse wecken und der Auszubildenden die praktische Relevanz der Tätigkeit für ihren Arbeitsalltag im Hotel verdeutlichen.
Wie unterscheidet sich die Vorbereitung der 1. Stufe vom restlichen Prozess?
Die erste Stufe dient vor allem der Schaffung einer positiven Lernatmosphäre und der Anknüpfung an bereits erworbenes Vorwissen aus vorherigen Unterweisungen.
- Citar trabajo
- Diplom Hotelbetriebswirt René Pflüger (Autor), 2015, Falten von Mundservietten - Krone-Doppelte Bischofsmütze (Unterweisungsentwurf Hotelkaufmann/ Hotelkauffrau), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288588