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Das Zielvereinbarungsgespräch. Vorbereitung, Durchführung und Implementierung von Zielvereinbarungssystemen

Titre: Das Zielvereinbarungsgespräch. Vorbereitung, Durchführung und Implementierung von Zielvereinbarungssystemen

Texte Universitaire , 2005 , 29 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Dörte Cermak (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den grundlegenden Aspekten eines Zielvereinbarungsgesprächs, dessen Vorbereitung, Durchführung sowie der Implementierung von Zielvereinbarungssystemen.

Das Zielvereinbarungsgespräch wird vielfach in regelmäßige Mitarbeitergespräche integriert oder es erfolgt als eigenständiges Führungsinstrument in Form von separaten Gesprächen. Das ist unter anderem bei komplexen Zielen nützlich beziehungsweise wenn kein Konsens erzielt wurde. Da Qualifikationsmaßnahmen und die Festlegung neuer Tätigkeiten wesentliche Bestandteile von Jahresgesprächen bilden, ist es laut Kunz ratsam, Zielvereinbarungsgespräche mit diesen zu verbinden. Bei unterjährig getroffenen Zielvereinbarungen ist jedoch die Integration in regelmäßige Mitarbeitergespräche sinnvoll (Kunz, 2003, S.137 f.). Innerhalb des ersten Gesprächs nach der Einführung werden nur die Ziele vereinbart, in den weiteren erfolgt zu Beginn das Resümee des letzten Gesprächs. Dennoch bedeuten Zielvereinbarungsgespräche einen intensiven, zeitaufwendigen Dialog zwischen der Führungskraft und dem Mitarbeiter (Schwarz/Becker, 1998, S.59).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Das Zielvereinbarungsgespräch

1.1 Vorbereitung

1.1.1. Vorbereitung der Führungskraft

1.1.2. Vorbereitung der Mitarbeiter

1.2 Durchführung

1.2.1. Gesprächseröffnung

1.2.2. Hauptteil

1.2.3. Gesprächsabschluss

1.3. Meilensteingespräch

1.4. Das Zielüberprüfungsgespräch

1.4.1. Ergebnisbewertung

1.4.2. Ursachenanalyse

1.4.3. Entwicklung von Maßnahmen

1.5. Feedback

2. Implementierung von Zielvereinbarungssystemen

2.1. Rahmenbedingungen

2.1.1. Institutionelle Rahmenbedingungen

2.1.2. Kulturelle Rahmenbedingungen

2.1.3. Personelle Rahmenbedingungen

2.2. Anforderungen an Führungskräfte

2.3. Anforderungen an die Mitarbeiter

2.4. Qualifikation zum Führen von Zielvereinbarungsgesprächen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die grundlegenden Aspekte der Gestaltung von Zielvereinbarungsgesprächen sowie deren erfolgreiche Implementierung in Unternehmen zu beleuchten. Sie untersucht, wie durch zielorientierte Führung, eine strukturierte Vorbereitung und einen konstruktiven Dialog zwischen Führungskraft und Mitarbeiter die Leistungsfähigkeit gesteigert und die Unternehmenskultur gestärkt werden kann.

  • Struktur und Ablauf professioneller Zielvereinbarungsgespräche
  • Methoden der zielorientierten Gesprächsführung (Pacing, Leading, Paraphrasieren)
  • Die Rolle von Feedbackmechanismen und Meilensteingesprächen
  • Anforderungen an Führungskräfte und Mitarbeiter sowie deren Qualifizierung
  • Rahmenbedingungen und strategische Implementierung von Zielsystemen

Auszug aus dem Buch

1.2.2. Hauptteil

Der Schwerpunkt des Gesprächshauptteils liegt in der Zieldefinition und Zielvereinbarung. Bei der gemeinsamen Identifizierung der Ziele ist zu klären, in welchem Bereich der Mitarbeiter den größten Einfluss zur Zielerreichung hat. Häufige Probleme der Mitarbeiter bei der Zielformulierung resultieren daraus, dass sie zwar wissen was sie arbeiten, aber nicht welchen Unternehmensbeitrag sie leisten. Durch gezielte Fragestellungen kann die Führungskraft unterstützend und helfend einwirken, um aus den Aufgabengebieten Zielgebiete zu entwickeln sowie einen Zusammenhang zu den Unternehmenszielen herzustellen (Jetter, W., 2000, S.115 ff.). Widmet sich die Führungskraft somit den Sichtweisen des Mitarbeiters, erfordert das einen zusätzlichen Zeitaufwand. Dieser ist jedoch lohnenswert, da der Mitarbeiter nach anfänglicher Unzufriedenheit motivierter handelt.

Deshalb erfragt die Führungskraft zunächst die Meinung des Mitarbeiters und ergänzt anschließend seine persönliche Ansicht. Somit hat er die Möglichkeit, die Vorschläge des Mitarbeiters ausreichend einzubeziehen und kann auf Vorbehalte der Mitarbeiter reagieren. Stimmt der Mitarbeiter unmittelbar oder nach einigem Zögern der Zielvereinbarung zu, wird er das Ziel nicht gänzlich engagiert verfolgen. In diesem Fall ist der Mitarbeiter vom Nutzen zu überzeugen, indem die Führungskraft nochmals explizit die Notwendigkeit der Zielsetzung erläutert, Vorgaben vermeidet und die Vorschläge des Mitarbeiters berücksichtigt. Versucht der Mitarbeiter dagegen seine Meinung durchzusetzen, kann daraus ein kontraproduktiver Machtkampf entstehen und wachsen. Um langwierige Diskussionen zu vermeiden, ist ein neuer Gesprächstermin zu vereinbaren (Kunz, 2003, S.171 ff.).

Die gemeinsame Zielformulierung erfolgt nach den SMART–Kriterien. Um der Gefahr zu entgehen zu viele Ziele zu formulieren, sind nur diese signifikant, die für die Erreichung der Unternehmensziele nötig sind (Karnicnik/Bischoff, 2000, S.107 f.). Eine Vereinbarung von mehr als fünf Zielen wirkt kontraproduktiv, da die Tagesarbeit nicht vernachlässigt werden darf und eine Zielerreichung gefährdet wird. Eine Bildung von Prioritäten ist somit unerlässlich, da auch die Signifikanz der vereinbarten Ziele unterschiedlich gewichtet wird (Jetter, W., 2000, S.31).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Das Zielvereinbarungsgespräch: Erläutert die theoretischen Grundlagen, die Vorbereitung und die strukturierte Durchführung von Zielvereinbarungsgesprächen zur Förderung der Zusammenarbeit.

1.1 Vorbereitung: Beschreibt, wie Führungskräfte und Mitarbeiter durch gezielte Vorarbeit die Basis für konstruktive Gespräche legen können.

1.1.1. Vorbereitung der Führungskraft: Fokussiert auf die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen, Ressourcenplanung und die methodische Schulung der Führungskraft.

1.1.2. Vorbereitung der Mitarbeiter: Behandelt die Selbstreflexion des Mitarbeiters und die Entwicklung eines Problembewusstseins bezüglich der Unternehmensanforderungen.

1.2 Durchführung: Analysiert den operativen Verlauf des ersten Gesprächs und die Anforderungen an eine wertschätzende Kommunikationskultur.

1.2.1. Gesprächseröffnung: Hebt die Bedeutung der Atmosphäre und die klare Kommunikation von Unternehmenszielen hervor.

1.2.2. Hauptteil: Diskutiert die gemeinsame Zieldefinition, SMART-Kriterien und den Umgang mit unterschiedlichen Interessen.

1.2.3. Gesprächsabschluss: Erklärt die Notwendigkeit einer verbindlichen Dokumentation und den Umgang mit potenziellen Konflikten.

1.3. Meilensteingespräch: Untersucht die Bedeutung von Zwischenkontrollen und kontinuierlichem Feedback während der Zielverfolgung.

1.4. Das Zielüberprüfungsgespräch: Analysiert den formalen Abschluss der Zielperiode durch Ergebnisanalyse und Reflexion.

1.4.1. Ergebnisbewertung: Erläutert die Soll-Ist-Analyse als objektive Grundlage für Leistungsbeurteilungen.

1.4.2. Ursachenanalyse: Beschreibt das 3-Stadien-Modell der Erfolgsanalyse zur Aufarbeitung von Zielerreichung oder -verfehlung.

1.4.3. Entwicklung von Maßnahmen: Behandelt die Ableitung von Korrekturmaßnahmen und Zukunftsplanungen im Falle von Zielabweichungen.

1.5. Feedback: Unterstreicht die Notwendigkeit von Feedbacksystemen zur Steigerung der Motivation und kontinuierlichen Verbesserung.

2. Implementierung von Zielvereinbarungssystemen: Behandelt die notwendigen Voraussetzungen für die Einführung von Zielsystemen in Unternehmen.

2.1. Rahmenbedingungen: Analysiert die institutionellen, kulturellen und personellen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Einführung.

2.1.1. Institutionelle Rahmenbedingungen: Fokussiert auf Strategie, Top-Down-Steuerung und die Notwendigkeit einer zielkaskadierenden Struktur.

2.1.2. Kulturelle Rahmenbedingungen: Diskutiert die Wichtigkeit der Akzeptanz durch die Unternehmenskultur und das Top-Management.

2.1.3. Personelle Rahmenbedingungen: Erläutert den zeitlichen und qualifikatorischen Aufwand, den Unternehmen für den Prozess leisten müssen.

2.2. Anforderungen an Führungskräfte: Beschreibt die situative Führungskompetenz und den Balanceakt zwischen kooperativem Stil und autoritärer Zielvorgabe.

2.3. Anforderungen an die Mitarbeiter: Erörtert psychologische Aspekte wie Anspruchsniveau und das Reifegrad-Modell zur Einschätzung der Leistungsmotivation.

2.4. Qualifikation zum Führen von Zielvereinbarungsgesprächen: betont die Notwendigkeit kontinuierlicher Weiterbildung und sozialer Kompetenzentwicklung.

Schlüsselwörter

Zielvereinbarung, Führungsinstrument, Mitarbeitergespräch, Zieldefinition, Leistungsbeurteilung, Führungskompetenz, Motivation, SMART-Kriterien, Unternehmenssteuerung, Feedbackmechanismus, Reifegradmodell, Zielerreichung, Kommunikation, Unternehmenskultur, Personalentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Instrument des Zielvereinbarungsgesprächs als zentrales Element der modernen Personalführung und Unternehmenssteuerung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Vorbereitung, der Gesprächsdurchführung, der kontinuierlichen Fortschrittskontrolle sowie der strategischen Implementierung in Organisationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Leitfaden für Führungskräfte zu bieten, wie Zielvereinbarungen so gestaltet werden können, dass sie sowohl die Unternehmenseffizienz steigern als auch die Mitarbeitermotivation fördern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse etablierter Führungstheorien und psychologischer Modelle wie dem Reifegrad-Modell nach Hersey/Blanchard oder SMART-Kriterien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die praktische Anwendung des Zielvereinbarungszyklus und die strukturellen Anforderungen an die Implementierung solcher Systeme in Unternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Begriffe wie Zielvereinbarung, Führungskompetenz, Feedback, Motivation und Leistungsbeurteilung sind für das Verständnis der Arbeit essentiell.

Wie unterscheidet sich die Vorbereitung für Mitarbeiter von der für Führungskräfte?

Während Führungskräfte sich auf die methodische Führung, Ressourcenbereitstellung und Rollensicherheit konzentrieren, liegt der Fokus der Mitarbeiter auf der eigenen Zielplanung und dem Aufbau von Problembewusstsein.

Warum ist die Unterscheidung zwischen internalen und externalen Ursachen bei Zielabweichungen wichtig?

Die Differenzierung ist entscheidend, um bei Misserfolgen keine demotivierenden Schuldzuweisungen vorzunehmen, sondern sachlich zu analysieren, ob der Grund im persönlichen Verhalten oder in externen Rahmenbedingungen liegt.

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Résumé des informations

Titre
Das Zielvereinbarungsgespräch. Vorbereitung, Durchführung und Implementierung von Zielvereinbarungssystemen
Université
Fachhochschule Lausitz
Note
1,3
Auteur
Dörte Cermak (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
29
N° de catalogue
V288702
ISBN (ebook)
9783656888413
ISBN (Livre)
9783656905981
Langue
allemand
mots-clé
zielvereinbarungsgespräch vorbereitung durchführung implementierung zielvereinbarungssystemen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dörte Cermak (Auteur), 2005, Das Zielvereinbarungsgespräch. Vorbereitung, Durchführung und Implementierung von Zielvereinbarungssystemen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288702
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Extrait de  29  pages
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