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Der Wirtschaftsfaktor Tourismus und seine Umsatzmöglichkeiten

Title: Der Wirtschaftsfaktor Tourismus und seine Umsatzmöglichkeiten

Term Paper (Advanced seminar) , 2014 , 12 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Sandra Pein (Author)

Tourism - Miscellaneous
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Der Tourismus zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen der Welt.
Die Arbeit beschäftigt sich an Hand von Beispielen mit der Kommerzialisierung der einheimischen Kultur, um für Touristen attraktiver zu werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Regionalisierung als konzeptuelle Aufteilung für Touristen

3. Folklorismus als verklärte Darstellung der einheimischen Kultur

4. Neue Ansätze von Tourismus

4.1 Mitmachen als ein neuer Reisetrend

4.2 Als Tourist im eigenen Land

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die ökonomischen und soziokulturellen Auswirkungen des Tourismus auf Zielregionen und deren einheimische Bevölkerung. Im Fokus steht die Frage, wie durch Regionalisierung und Folklorismus touristische Identitäten konstruiert werden und welche neuen Ansätze – wie partizipative Reiseformen oder der Inlandstourismus – sich entwickeln, um Authentizität und wirtschaftliche Tragfähigkeit in Einklang zu bringen.

  • Die Mechanismen der Regionalisierung als künstliche Aufteilung für den Tourismusmarkt.
  • Folklorismus und die Inszenierung kultureller Traditionen zur Vermarktung.
  • Der Wandel vom Massentourismus hin zu individuellen und partizipativen Erlebnisreisen.
  • Die zunehmende Bedeutung des Inlandstourismus und veränderte Interaktionsformen zwischen Gast und Einheimischen.

Auszug aus dem Buch

3. Folklorismus als verklärte Darstellung der einheimischen Kultur

Das Aufrechterhalten der verschiedenen Traditionen und Bräuche in den Regionen ist die Hauptaufgabe der dort agierenden Akteure. Vor allem durch ihre Kleidung und noch mehr durch groß inszenierte Feste und Umzüge vermitteln sie ein bestimmtes, charakteristisches Bild ihrer Region, mit dem Touristen sie identifizieren und verbinden. Diese Feste haben meist religiöse oder spirituelle Hintergründe, wie zum Beispiel die Festumzüge während der Semana Santa, der Karwoche, in den spanischsprachigen Ländern. Vor allem die Prozessionen in Sevilla sind über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und locken jährlich hunderte Schaulustige an, die oftmals eigentlich keinen Bezug zu den religiösen Hintergründen dieses Festes haben, sondern ihnen nur als touristische Attraktion beiwohnen.

Die Einwohner Sevillas haben sich diese Feierlichkeiten zu Eigen gemacht, um damit Touristen anzulocken, die während der Feiertage in ihre Stadt strömen und dadurch viel Geld in der Region lassen. Die religiöse Bedeutung tritt in den Hintergrund, sie dient nun vielmehr als Grund für eine spektakuläre Inszenierung. Kirchliche Würdenträger haben schon oft versucht, dieser Kommerzialisierung der Feste Einhalt zu gewähren, doch der ökonomische Faktor wog fast immer schwerer als die Ehrfurcht vor den Traditionen. Ohnehin wird religiöser Kult oftmals mit einheimischer Kultur gleichgesetzt, selbst wenn eigentlich nur ein Bruchteil der einheimischen Bevölkerung wirklich gläubig ist und die Bräuche aus Überzeugung durchführen, ziehen für den wirtschaftlichen Wohlstand der Region auch die anderen, nichtgläubigen Bewohner mit, um die Darstellung möglichst groß und spektakulär zu gestalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung des Tourismus vom Privileg zum Massenphänomen und führt in die zentrale Problematik der Vermarktung einheimischer Kulturen ein.

2. Die Regionalisierung als konzeptuelle Aufteilung für Touristen: Das Kapitel analysiert, wie Regionen durch die Selektion bestimmter kultureller Merkmale künstlich konstruiert werden, um als touristische Produkte vermarktbar zu sein.

3. Folklorismus als verklärte Darstellung der einheimischen Kultur: Hier wird untersucht, wie Bräuche und religiöse Feste zu spektakulären, touristischen Inszenierungen umgewandelt werden, wobei die ökonomische Logik oft die ursprüngliche Bedeutung verdrängt.

4. Neue Ansätze von Tourismus: Dieses Kapitel thematisiert den Trend weg vom passiven Massenkonsum hin zu partizipativen Reiseerfahrungen, die eine direktere Interaktion zwischen Reisenden und Einheimischen ermöglichen.

4.1 Mitmachen als ein neuer Reisetrend: Es wird dargestellt, wie Kochkurse oder Mitmachangebote Reisenden tiefere Einblicke in die lokale Kultur ermöglichen und somit ein positiveres, interaktives Reiseerlebnis schaffen.

4.2 Als Tourist im eigenen Land: Dieser Abschnitt beschreibt das wachsende Interesse am Inlandstourismus und die spezifischen Anforderungen und Vorteile, die sich für Anbieter ergeben, wenn Gäste aus der eigenen Region kommen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ambivalenz des Tourismus zusammen, der einerseits eine wichtige Einnahmequelle darstellt, andererseits aber die Identität der lokalen Bevölkerung und deren Traditionen unter einen hohen Anpassungsdruck setzt.

Schlüsselwörter

Tourismus, Regionalisierung, Folklorismus, Vermarktung, Authentizität, Traditionen, Massentourismus, Erlebnisreisen, Inlandstourismus, Identität, Wirtschaftsfaktor, Kultur, Globalisierung, Konsum, Partizipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Rolle des Tourismus als bedeutenden Wirtschaftsfaktor und analysiert die daraus resultierenden Auswirkungen auf die kulturelle Identität und die Alltagswelt der einheimischen Bevölkerung in Zielregionen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Regionalisierung von Kultur, der Prozess des Folklorismus, die Inszenierung touristischer Attraktionen sowie moderne Trends wie aktive Partizipation und Inlandstourismus.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, kritisch zu beleuchten, welche positiven und negativen Auswirkungen die zunehmende Vermarktung von Reiseregionen auf die einheimische Bevölkerung hat und wie Authentizität im globalen Wettbewerb bewahrt werden kann.

Welche wissenschaftliche Perspektive wird verwendet?

Die Arbeit nutzt kulturanthropologische und tourismuswirtschaftliche Ansätze, um die Wechselwirkungen zwischen touristischen Marketingstrategien und der erlebten Wirklichkeit in den Zielgebieten zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Publikation behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Mechanismen der Identitätskonstruktion, die Kommerzialisierung religiöser Feste sowie den Wandel von passiven Zuschauer-Modellen hin zu aktiven Formen des Erlebens und Reisens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Regionalisierung, Folklorismus, Vermarktung, Authentizität, Wirtschaftsfaktor und Interaktion zwischen Gast und Gastgeber geprägt.

Wie beeinflusst der Faktor der Globalisierung das touristische Angebot?

Die Globalisierung führt zu einem verschärften Wettbewerb, der Regionen dazu zwingt, sich durch spezielle Marketingkonzepte von anderen abzuheben, was oft zu einer stärkeren (und teils problematischen) Stilisierung der eigenen Kultur führt.

Welche Rolle spielt der Inlandstourismus in der modernen Entwicklung?

Der Inlandstourismus gewinnt an Bedeutung, da er Reiseziele in der näheren Umgebung attraktiv macht, die Nebensaisons füllt und oft zu einem intensiveren, fachlich fokussierteren Austausch zwischen dem Gast und der besuchten Region führt.

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Details

Title
Der Wirtschaftsfaktor Tourismus und seine Umsatzmöglichkeiten
Course
Wirtschaftsanthropologie
Grade
2,3
Author
Sandra Pein (Author)
Publication Year
2014
Pages
12
Catalog Number
V288872
ISBN (eBook)
9783656891406
ISBN (Book)
9783656891413
Language
German
Tags
Tourismus Wirtschaft Kommerzialisierung Kulturwissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Pein (Author), 2014, Der Wirtschaftsfaktor Tourismus und seine Umsatzmöglichkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288872
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