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Antonín Dvořák und das Cello. Zur Problematik der solistischen Besetzung im ersten Satz des Violoncello-Konzerts h-Moll op. 104

Título: Antonín Dvořák und das Cello. Zur Problematik der solistischen Besetzung im ersten Satz des Violoncello-Konzerts h-Moll op. 104

Ensayo , 2009 , 3 Páginas , Calificación: unbenotet

Autor:in: Magistra Artium Hedy Mühleck (Autor)

Musicología - Otras
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'Das Cello [...] ist ein schönes Instrument, aber sein Platz ist im Orchester und der Kammermusik. Als Soloinstrument taugt es nicht viel.'

Mit Erstaunen liest man diese Äußerung Antonín Dvořáks über die Qualitäten des Cellos als Soloinstrument. Betrachtet man sein Konzert für Violoncello h-Moll op. 104, erscheint dieses Zitat beinahe grotesk, gilt doch dieses Konzert gilt als eines der bekanntesten, beliebtesten seiner Werke. Im Folgenden soll deshalb vermittels eines exemplarischen, analytischen Überblicks über den ersten Satz des Konzertes untersucht werden, ob diese Meinung über klangliche Mängel sich durch die Komposition bestätigen lässt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Antonín Dvořák und das Cello

1.1 Zur Problematik der solistischen Besetzung im ersten Satz des Violoncello-Konzerts h-Moll op. 104

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die scheinbare Diskrepanz zwischen Antonín Dvořáks kritischer Äußerung über das Cello als Soloinstrument und der kompositorischen Praxis in seinem Violoncello-Konzert h-Moll op. 104, um zu belegen, dass die Komposition selbst die Eignung des Instruments als solistischer Protagonist eindrucksvoll unter Beweis stellt.

  • Kritische Analyse von Dvořáks Äußerungen über das Cello
  • Strukturelle Analyse des ersten Satzes des Cellokonzerts op. 104
  • Untersuchung der Interaktion zwischen Soloinstrument und Orchester
  • Rezeption von Dvořáks Arbeitsweise und Instrumentationskunst
  • Würdigung der virtuosen Anforderungen und klanglichen Möglichkeiten

Auszug aus dem Buch

Antonín Dvořák und das Cello

Mit Erstaunen liest man diese Äußerung Antonín Dvořáks über die Qualitäten des Cellos als Soloinstrument. Betrachtet man sein Konzert für Violoncello h-Moll op. 104, erscheint dieses Zitat beinahe grotesk, gilt doch dieses Konzert gilt als eines der bekanntesten, beliebtesten seiner Werke. Im Folgenden soll deshalb vermittels eines exemplarischen, analytischen Überblicks über den ersten Satz des Konzertes untersucht werden, ob diese Meinung über klangliche Mängel sich durch die Komposition bestätigen lässt.

Das Konzert entstand 1894 als einziges Werk im letzten Jahr, das Dvořák in Amerika verbrachte, und wurde zwei Jahre später in London uraufgeführt (Šourek, VII-IX). Der erste Satz ist klar gegliedert in eine Orchesterexposition der beiden Themen in h-Moll und D-Dur (T. 1-86), gefolgt von der Soloexposition (T. 87-204), die neben den beiden Themen auch noch eine thematisch neue Idee in der Dominanttonart vorstellt (T. 166-169). Die Durchführung lässt sich in drei Abschnitte (T. 204-223; 224-239; 240-266) der Modulation gliedern, die harmonisch auf die jeweils folgende Modulation vorbereiten und aufeinander aufbauen (Smaczny, S. 47) und schließlich in die Reprise überleiten, in der die Themen in umgekehrter Reihenfolge wieder aufgegriffen werden (T. 267-318; 319-354).

Zusammenfassung der Kapitel

Antonín Dvořák und das Cello: Einleitung in die Problematik, die Dvořáks skeptische Äußerungen zum Cello als Soloinstrument dem tatsächlichen kompositorischen Erfolg des h-Moll Konzerts gegenüberstellt.

Zur Problematik der solistischen Besetzung im ersten Satz des Violoncello-Konzerts h-Moll op. 104: Analyse der formalen Struktur des ersten Satzes sowie der technischen und dynamischen Art und Weise, wie Dvořák das Cello im Konzert trotz der behaupteten Schwierigkeiten virtuos und klangprächtig in Szene setzt.

Schlüsselwörter

Antonín Dvořák, Violoncello-Konzert h-Moll, op. 104, Soloinstrument, Orchesterexposition, Soloexposition, Durchführung, Reprise, Klangfarbe, Virtuosität, Musikwissenschaft, Instrumentierung, Cello, musikalische Analyse, Solokonzert

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der inhaltlichen Auseinandersetzung zwischen einer von Dvořák überlieferten kritischen Aussage über das Cello und der tatsächlichen kompositorischen Qualität seines Cellokonzerts h-Moll op. 104.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Instrumentationskunst Dvořáks, die formale Analyse des ersten Satzes seines Cellokonzerts sowie die historische und ästhetische Bewertung des Cellos im solistischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, durch eine musikalische Analyse des ersten Satzes nachzuweisen, dass Dvořáks Zweifel an der Eignung des Cellos als Soloinstrument in seinem Werk widerlegt werden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine analytisch-exemplarische Untersuchungsmethode angewandt, die sich auf die formale Gliederung und die dynamische sowie technische Textur des Notentextes stützt.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die formale Analyse des Satzes sowie die Untersuchung von Dvořáks Strategien, das Cello trotz seiner physikalischen und baulichen Herausforderungen als gleichwertigen Solisten zu etablieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Violoncello-Konzert, op. 104, Virtuosität, Klangfarbe, Orchesterexposition und solistische Besetzung.

War Dvořák bekannt dafür, seine Studenten oder Zeitgenossen ironisch zu behandeln?

Ja, laut Quellenhinweisen im Text war Dvořák für einen sarkastischen Unterton und eine Neigung bekannt, seine Studenten gelegentlich auf den Arm zu nehmen, was seine Zitate über das Cello in ein neues Licht rückt.

Inwiefern beeinflusste die Bauweise des Cellos die Komposition?

Dvořák war sich der Größe und der damit verbundenen Schwerfälligkeit des Cellos bei virtuosen Lagenwechseln bewusst und löste diese Probleme in seinem Konzert durch den gezielten Einsatz von Arpeggien und Doppelgriffen.

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Detalles

Título
Antonín Dvořák und das Cello. Zur Problematik der solistischen Besetzung im ersten Satz des Violoncello-Konzerts h-Moll op. 104
Universidad
University of Heidelberg  (Institut für Musikwissenschaft)
Curso
Antonín Dvořák
Calificación
unbenotet
Autor
Magistra Artium Hedy Mühleck (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
3
No. de catálogo
V288988
ISBN (Ebook)
9783668458932
ISBN (Libro)
9783668458895
Idioma
Alemán
Etiqueta
antonín dvořák cello problematik besetzung satz violoncello-konzerts
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Magistra Artium Hedy Mühleck (Autor), 2009, Antonín Dvořák und das Cello. Zur Problematik der solistischen Besetzung im ersten Satz des Violoncello-Konzerts h-Moll op. 104, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288988
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