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Ludwig Leichhardts erste Australienexpedition und der Wandel in der Wahrnehmung der Aboriginies

Título: Ludwig Leichhardts erste Australienexpedition und der Wandel in der Wahrnehmung der Aboriginies

Trabajo , 2013 , 20 Páginas

Autor:in: Sylvia Reidemeister (Autor)

Ciencias Culturales - Otros
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Er war ein Wissenschaftler, nach dem in Australien Stadtteile, Museen und Schulen benannt wurden. In Australien wird er verehrt, wie kaum ein anderer europäischer Wissenschaftler. In Deutschland, was sein Herkunftsland und seine Heimat war, ist er bis heute weitgehend unbekannt.
Die Rede ist von Ludwig Leichhardt.
Der Sohn eines Torfstechers aus Brandenburg, ist einer der bedeutendsten Wissenschaftler und Forscher, den Deutschland hervorgebracht hat.
Er pflegte Briefwechsel zu anderen großen Wissenschaftlern zu halten, als Beispiel sei hier Alexander von Humboldt genannt, der viele Ergebnisse der Forschungen und Beobachtungen Leichhardts in seine Berichte und Schriften aufnahm.
Die Frage, warum der Australienforscher hierzulande weitgehend unbekannt ist, ist nicht einfach zu beantworten. Vielleicht liegt der Grund darin, dass er nach seiner ersten Expedition nicht nach Deutschland zurückgekehrt ist um seine Forschungsergebnisse bekannt zu machen. Vielleicht liegt der Grund aber auch in seinem rätselhaften Verschwinden, bei dem Versuch eine zweite Expedition erfolgreich durchzuführen. Persönlich kann ich den zweiten Grund nicht teilen, da bis in die heutige Zeit Expeditionen unternommen werden, um herauszufinden, warum Ludwig Leichhardt verschwunden ist. Das spurlose Verschwinden hat in der Geschichte viele Entdecker, Forscher und Reisende berühmt gemacht.
In diesem Jahr wird man wahrscheinlich wieder mehr von Ludwig Leichhardt hören, da er im Oktober 200 Jahre alt geworden wäre und das Bundesland Brandenburg ihren, mehr oder weniger, bekannten Sohn ehren möchte.

Das Thema der Hausarbeit beschäftigt sich aber nicht mit dem Verschwinden des Forschers, sondern mit seinen Studien über Australien, insbesondere mit den Aborigines.
Diese wurden weithin als Feindbild betrachtet und bis in die letzten Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts ihrer Recht beraubt. Vor einigen Jahren hat das geheimnisvolle Volk endlich die Ehrung erhalten und sie werden als Ureinwohner Australiens bezeichnet. [...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

2) Erklärung zu den Quellen Tagebuch und Briefwechsel

3) Das Leben des Ludwig Leichhardt

4) Das Bild der australischen „Ureinwohner“

5) „Die erste Durchquerung Australiens“ und die Studien über Aborigines

5.1) Vorbereitung für die Expedition

5.2) Die erste Begegnung mit den Aborigines

5.3) Der Überfall auf Leichhardts Lager

5.4) Die Begegnungen mit Aborigines nach dem Überfall

5.5) Die Aborigines führen Leichhardt durch den Sumpf

6) Schlussbetrachtung

6.1) Wie nahmen andere Wissenschaftler die Sicht auf die Aborigines auf?

6.2) Wie wirkte sich diese Sichtweise auf die Aborigines aus?

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht Ludwig Leichhardts Wahrnehmung und Dokumentation der Aborigines während seiner ersten Australienexpedition und setzt diese in den Kontext des vorherrschenden kolonialen Weltbildes jener Zeit.

  • Ludwig Leichhardts wissenschaftliche Expeditionen und Forschungsreisen.
  • Die historische Wahrnehmung der Aborigines durch europäische Siedler.
  • Leichhardts persönliche Begegnungen und interkultureller Austausch mit den Ureinwohnern.
  • Die Analyse zeitgenössischer Tagebuchaufzeichnungen und Korrespondenzen.
  • Einfluss der Leichhardt-Studien auf die spätere wissenschaftliche Sichtweise.

Auszug aus dem Buch

5.2) Die erste Begegnung mit den Aborigines

Nachdem die Expeditonsgesellschaft aufgebrochen war, bemerkte Leichhardt sehr schnell, dass die Vorräte nicht reichen würden, da sich Leichhardt nach eigenen Angaben „in meinen Berechnungen zu sanguinisch gewesen war“. Am 30. Oktober schreibt Leichhardt seien sie von einer Gruppe von Eingeborenen aus einem Busch angerufen worden. Einer von ihnen kam aus dem Busch hervor und bat ins Lager kommen zu dürfen. Diese Erlaubnis verweigerte Leichhardt ihm allerdings. Am 3. November besuchten sie die Expeditionsgruppe erneut. Leichhardt schreibt hierzu: „… und unterhielten sich mit uns auf sehr freundschaftliche Weise, zeigten uns in einem der nächsten Baumstämme Honig, unterstützten uns beim Ausschneiden desselben, aßen auch etwas davon und baten uns um Tabak.[…] Beim Erblicken eines Degens wurden sie von Schrecken ergriffen und baten zitternd, ihn in die Scheide zu stecken. […] Größtenteils waren es junge Männer von freundlicher Gemütsart und gefälligem Äußeren.“ So verlief der erste Kontakt, mit den in Freiheit lebenden Aborigines.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Vorstellung von Ludwig Leichhardt als bedeutendem, in Deutschland jedoch weitgehend unbekanntem Australienforscher sowie Hinführung zum Thema der Aborigines.

2) Erklärung zu den Quellen Tagebuch und Briefwechsel: Erläuterung der methodischen Basis der Arbeit unter Verwendung von Leichhardts Tagebüchern und Korrespondenzen als historische Selbstzeugnisse.

3) Das Leben des Ludwig Leichhardt: Biografischer Abriss über Leichhardts Herkunft, Ausbildung und seinen Weg bis zum Aufbruch nach Australien.

4) Das Bild der australischen „Ureinwohner“: Historische Kontextualisierung der britischen Kolonisation und der daraus resultierenden Unterdrückung und Entmenschlichung der Aborigines.

5) „Die erste Durchquerung Australiens“ und die Studien über Aborigines: Detaillierte Darstellung der Expeditionsvorbereitungen und der verschiedenen Phasen der Begegnungen mit den Ureinwohnern, inklusive Konflikten und hilfreicher Wegbegleitung.

6) Schlussbetrachtung: Reflexion über Leichhardts humanes Bild der Aborigines im Vergleich zu zeitgenössischen Wissenschaftlern und Siedlern sowie die langfristige Bedeutung seines Wirkens.

Schlüsselwörter

Ludwig Leichhardt, Australien, Expedition, Aborigines, Kolonisation, Ureinwohner, Tagebuch, Selbstzeugnisse, interkultureller Austausch, Forschung, Outback, Flora und Fauna, 19. Jahrhundert, Wissenschaft, Menschlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Einstellung und die Beobachtungen des Forschers Ludwig Leichhardt gegenüber den australischen Ureinwohnern während seiner ersten Expedition.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Biografie Leichhardts, die Geschichte der Kolonisation Australiens und die daraus resultierende Interaktion zwischen Siedlern und der indigenen Bevölkerung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Leichhardts respektvolle Sicht auf die Aborigines von seinem persönlichen Erleben geprägt war und wie er versuchte, deren damals verzerrtes Bild zu korrigieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine historische Quellenanalyse, die primär auf der Auswertung von Leichhardts Tagebuchaufzeichnungen und erhaltenen Briefen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil dokumentiert chronologisch die verschiedenen Begegnungen während der Expedition, von ersten vorsichtigen Kontakten über den Überfall auf das Lager bis hin zur Unterstützung durch die Aborigines im Sumpfgebiet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Ludwig Leichhardt, Australien, Expedition, Aborigines, Selbstzeugnisse und interkulturelle Wahrnehmung.

Wie veränderte sich Leichhardts Haltung nach dem Überfall auf sein Lager?

Überraschenderweise änderte Leichhardt trotz des Angriffs und des Todes eines Gefährten seine positive und respektvolle Einstellung gegenüber den Aborigines nicht, sondern begründete ihr Verhalten mit der Rolle der Siedler als Eindringlinge.

Warum spielt der „Sumpf“ eine besondere Rolle im Expeditionsbericht?

In dieser Phase der Expedition zeigten sich die Aborigines als unverzichtbare Helfer, die der Gruppe den Weg durch unwegsames Gelände wiesen, woraufhin Leichhardt sie als „unsere guten Freunde“ bezeichnete.

Existieren Beweise für eine Zusammenarbeit anderer Forscher?

Ja, Leichhardt fand in Thomas Livingstone Mitchell einen Gleichgesinnten, der sich ebenfalls für die Rechte und die Bewahrung der Ortsnamen der Aborigines einsetzte.

Was bleibt in Bezug auf Leichhardts Verschwinden ungeklärt?

Ob der von der Schutzpolizei gesuchte „mysteriöse weiße Mann“ tatsächlich Ludwig Leichhardt war, bleibt bis heute eine unbestätigte historische Legende.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Ludwig Leichhardts erste Australienexpedition und der Wandel in der Wahrnehmung der Aboriginies
Universidad
University of Hagen
Curso
Kulturelle Räume und Grenzen
Autor
Sylvia Reidemeister (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
20
No. de catálogo
V289026
ISBN (Ebook)
9783656894001
ISBN (Libro)
9783656894018
Idioma
Alemán
Etiqueta
ludwig leichhardts australienexpedition wandel wahrnehmung aboriginies
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sylvia Reidemeister (Autor), 2013, Ludwig Leichhardts erste Australienexpedition und der Wandel in der Wahrnehmung der Aboriginies, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/289026
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