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Theoretische Grundlagen systematischer Beratung

Titel: Theoretische Grundlagen systematischer Beratung

Akademische Arbeit , 2007 , 51 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Diplom-Sozialpädagogin/ Diplom-Sozialarbeiterin Ina Borkenstein (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit interkultureller und systemischer Beratung. Es wird untersucht, welchen Beitrag systemische Konzepte für die interkulturelle Beratung in der Sozialen Arbeit leisten können.
Die Arbeit versucht die These zu belegen, dass interkulturelle Beratung nach systemischen Konzepten verlangt und befasst sich mit der Synthese interkultureller und systemischer Beratung. Es wird ein Leitfaden für die systemisch-interkulturelle Beratungspraxis erstellt.
Anhand eines Fallbeispiels werden Möglichkeiten systemischer Konzepte für die interkulturelle Beratung veranschaulicht.
Sowohl über systemtheoretische als auch über interkulturelle Beratung gibt es zahlreiche Fachliteratur. Demgegenüber besteht ein vergleichsweise geringes Angebot an Literatur, die sich mit der Verbindung beider Ansätze befasst. Das wissenschaftliche Interesse daran hat jedoch in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Theoretische Grundlagen systemischer Beratung

1.1 Soziale Systeme

1.1.1 Begriffsbestimmung

1.1.2 Die Familie als soziales System

1.1.3 Strukturmerkmale sozialer Systeme

1.1.4 Konzepte sozialer Systeme

1.2 Grundlegende Aspekte systemischer Beratung

1.2.1 Konzepte systemischer Weltanschauung

1.2.2 Das systemische Problemverständnis

1.2.3 Das systemische Interventionsverständnis

1.2.4 Handlungsleitende systemische Prinzipien und Grundhaltungen

1.3 Systemische Interventionen

1.3.1 Systemische Kommentare und Handlungsvorschläge

1.3.2 Systemische(s) Fragen

1.3.3 Visualisierende Methoden

1.4 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen grundlegenden Überblick über die systemische Beratung und führt in deren theoretische sowie methodische Aspekte ein, wobei ein besonderer Fokus auf der Arbeit mit Familien in der Sozialen Arbeit liegt.

  • Theoretische Grundlagen sozialer Systeme und der Autopoiese
  • Systemische Weltanschauung und Problemverständnis
  • Handlungsleitende Prinzipien wie Neutralität und Allparteilichkeit
  • Methoden systemischer Intervention (z.B. Genogrammarbeit, zirkuläres Fragen)

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Begriffsbestimmung

Der Begriff System leitet sich von dem griechischen Wort systema ab, was zusammengesetzt bedeutet (Mücke 2003, 25). Ein soziales System lässt sich definieren als eine Einheit von Elementen, „die sich von ihrer Umwelt durch ihre spezifische Art und Weise der Sinnverarbeitung abgrenzt“ (Barthelmess 2005, 60).

Systeme konstituieren sich aufgrund einer Differenz zur Umwelt. Gleichzeitig sind sie auf den Austausch mit dieser angewiesen. Die Unterscheidung von System und Umwelt erfolgt subjektiv durch den Betrachter. Eine Beratungsstelle ist beispielsweise ein soziales System, deren Sinn darin besteht, bestimmte Adressaten mit einer spezifischen Problematik zu beraten. Sie grenzt sich dadurch von anderen Beratungsstellen ab (Barthelmess 2005, 23-25).

Luhmann definiert die Elemente sozialer Systeme in seiner Systemtheorie als Kommunikation. Der Mensch als psychisches und physisches System wird der Umwelt des sozialen Systems zugezählt. Andere Systemansätze betonen, soziale Systeme bestünden aus einem Netzwerk handelnder Personen (Barthelmess 2005, 59).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theoretische Grundlagen systemischer Beratung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Fundamente systemischen Denkens, angefangen bei der Definition sozialer Systeme über deren Strukturmerkmale bis hin zum Konzept der Autopoiese.

1.1 Soziale Systeme: Hier wird der Begriff des sozialen Systems theoretisch hergeleitet und insbesondere auf das Familiensystem, dessen Subsysteme und Grenzen angewendet.

1.2 Grundlegende Aspekte systemischer Beratung: Dieses Kapitel behandelt die konstruktivistische Weltanschauung, das Verständnis von Problemen als systemische Phänomene und die daraus resultierenden Grundhaltungen des Beraters.

1.3 Systemische Interventionen: Es werden konkrete Methoden vorgestellt, darunter verschiedene Kommentarformen, Fragetechniken und visuelle Instrumente wie Genogramme oder Skulpturarbeit, die zur Aktivierung von Ressourcen dienen.

1.4 Resümee: Das Schlusskapitel fasst die zentralen Thesen zusammen und betont die Unmöglichkeit instruktiver Einflussnahme, wodurch die Bedeutung von Verstörung als Anregung zur Selbstveränderung hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Systemische Beratung, Soziale Arbeit, Soziale Systeme, Autopoiese, Konstruktivismus, Zirkularität, Familientherapie, Intervention, Genogramm, Systembrett, Ressourcenorientierung, Neutralität, Allparteilichkeit, Kommunikation, Wirklichkeitskonstruktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine Einführung in die theoretischen Grundlagen und methodischen Ansätze der systemischen Beratung mit besonderem Bezug auf die Soziale Arbeit und die Beratung von Familien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen zählen soziale Systeme, systemisches Problemverständnis, die Rolle des Beraters, spezifische Fragetechniken sowie visuelle Methoden der Beratungsarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen grundlegenden Überblick über die systematische Beratung zu geben und das theoretische sowie methodische Handwerkszeug für die Praxis zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit systemtheoretischen Ansätzen und Literaturanalysen, die in einen praxisorientierten Beratungsansatz überführt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert Konzepte sozialer Systeme, grundlegende Aspekte wie den Konstruktivismus und Zirkularität sowie verschiedene systemische Interventionen wie Fragen, Kommentare und Genogrammarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind systemische Beratung, soziale Systeme, Konstruktivismus, Ressourcenorientierung und Kommunikation.

Was unterscheidet systemische Beratung von klassischer Therapie in diesem Kontext?

In der Sozialen Arbeit findet Beratung Anwendung, während die theoretischen und methodischen Unterschiede zur systemischen Therapie laut Fachliteratur als vernachlässigbar eingestuft werden.

Welche Funktion hat ein Genogramm in der Beratung?

Ein Genogramm dient als graphische Darstellung des Familienstammbaums, um komplexe Strukturen, Beziehungen und generationenübergreifende Muster zu visualisieren und Hypothesen zu bilden.

Wie geht ein systemischer Berater mit dem Begriff der Neutralität um?

Neutralität bedeutet für den Berater, eine professionelle Distanz zu wahren, niemanden zu bevorzugen und die Sichtweisen aller Systemmitglieder wertschätzend zu betrachten.

Warum ist das Verständnis von Grenzen in einem Familiensystem wichtig?

Klare Grenzen sind notwendig, damit Subsysteme autonom funktionieren können; zu diffuse oder zu starre Grenzen können hingegen auf dysfunktionale Strukturen hindeuten.

Ende der Leseprobe aus 51 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Theoretische Grundlagen systematischer Beratung
Hochschule
Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Note
1,0
Autor
Diplom-Sozialpädagogin/ Diplom-Sozialarbeiterin Ina Borkenstein (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
51
Katalognummer
V289046
ISBN (eBook)
9783656892434
ISBN (Buch)
9783668139657
Sprache
Deutsch
Schlagworte
theoretische grundlagen beratung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Sozialpädagogin/ Diplom-Sozialarbeiterin Ina Borkenstein (Autor:in), 2007, Theoretische Grundlagen systematischer Beratung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/289046
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Leseprobe aus  51  Seiten
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