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Welchen Einfluss hat die Mehrheit? Reanalyse der Primärdaten zur Responsivitätsstudie von B. I. Page & R. Y.

Shapiro Studie 1983

Título: Welchen Einfluss hat die Mehrheit? Reanalyse der Primärdaten zur Responsivitätsstudie von B. I. Page & R. Y.

Trabajo , 2010 , 23 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Rebecca Hauser (Autor)

Medios / Comunicación - Otros
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Die vorliegende Arbeit gliedert sich in einen theoretischen und einen empirischen Teil. Im ersten Teil werden die verschiedenen Ansätze, Theorien und empirischen
Studien zum Thema aufgearbeitet. Im zweiten wird eine der wichtigsten dieser Studien - auf Grundlage der Kritik von Frank Brettschneider an ihr - explizit erläutert und um neu gewonnene Ergebnisse erweitert.

Um policy responsivness untersuchen und messen zu können, sind mindesten zwei Formen von Daten notwendig. Zum einen benötigt man Umfrageergebnisse im entsprechenden Zeitfenster, aus denen sich Fragen zu politischen Themen extrahieren lassen. Diese Komponente spiegelt die öffentliche Meinung wider. Auch wenn dies von einigen Wissenschaftler nicht anerkannt, sondern als „das allgemeine Raunen,
wirre Meinen [der Masse]“ (Hennis, 1957; in Brettschneider, 1995, S. 22) abgetan wird, wird sich auch in dieser Arbeit an Frank Brettschneiders Definition des
Begriffs gehalten: „Im folgenden wird unter öffentlicher Meinung die Verteilung der in Umfragen gemessenen individuellen Einstellungen zu politischen Sachfragen in
einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung verstanden.“ (Brettschneider, 1995, S. 24)
Dies begründet sich auf der Tatsache, dass die Demoskopie in den USA eine lange Tradition hat. Anders als in Deutschland - der Begriff öffentliche Meinung scheint dort oft sehr normativ betrachtet und unklar definiert zu sein – gehört der
Begriff in den USA zum politischen Standardvokabular und wird monovalent verwendet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung – Responsivität?

2. Untersuchungsdimensionen und Designs

3. Studienmeilensteine

3.1 Miller & Stokes

3.2 Weissberg

3.3 Page & Shapiro

3.4 Brooks

4. Einflussfaktoren auf Responsivität

4.1 das Rollenverständnis

4.2 öffentliche Meinung und was sie bewegt

4.3 die Rolle der Medien

5. Reanalyse und Ergebnisse

5.1 Differenzierung der Verteilung

5.2 Themenbereichsanalyse

5.3 Relation zur Zeit

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der politischen Responsivität ("policy responsiveness") in den USA, mit dem Ziel zu klären, inwieweit politisches Handeln mit dem Wählerwillen übereinstimmt und welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen.

  • Grundlagen und Dimensionen der Responsivität
  • Kritische Analyse zentraler wissenschaftlicher Studien (Miller & Stokes, Page & Shapiro, etc.)
  • Einfluss von Rollenverständnis, öffentlicher Meinung und Medienberichterstattung
  • Reanalyse von Primärdaten zur Kongruenz zwischen Meinungswandel und politischer Entscheidung
  • Untersuchung von Drittvariablen wie Themenbereichen und zeitlichen Faktoren

Auszug aus dem Buch

3.3 Page & Shapiro - „Effects of Public Opinion on Policy“

Diese Studie wird besonders ausführlich erklärt, weil sie für den empirischen Teil dieser Arbeit von zentraler Bedeutung ist.

Somit ist ein wirklicher Meilenstein in der policy responsivness Forschung, die Studie von Benjamin I. Page und Robert Y. Shapiro. Sie haben nicht nur das Makro-Ebenendesign hinsichtlich der betrachteten politischen Aktivitäten deutlich erweitert. Es wurden auch erstmals Umfrageergebnisse von mehreren Zeitpunkten verglichen, um einen Meinungswandel messen zu können. Untersucht wurden also zunächst alle Umfragen von 1939 bis 1979 von drei großen Demoskopie Instituten der USA (Gallup, National Opinion Research Center und Center of Political Studies). Fragen, die an mindestens zwei Zeitpunkten im gleichen Wortlaut gestellt wurden, fanden nähere Betrachtung. Von diesen Fragen wurden all jene heraus gefiltert die einen signifikanten Meinungswandel beinhalteten (signifikant bedeutet in diesem Fall eine Veränderung von mindesten sechs Prozentpunkten, egal in welche Richtung). 357 Fälle wurden gefunden und zu diesen wurden in den diversen Archiven, politische Handlungen gesucht. Dabei beschränkte man sich nicht mehr auf Abstimmungsergebnisse im Repräsentantenhaus, sondern zog beispielsweise auch Beschlüsse des gesamten Kongresses, Urteile des Supreme Court, sowie Diplomatie und Handelsabkommen mit ein, die bis ein Jahr nach der letzten Meinungsmessung stattgefunden haben. Damit war es auch möglich, die von Miller und Stokes geäußerte Theorie zu klären, öffentliche Meinung beeinflusse das politische Handeln und nicht umgekehrt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung – Responsivität?: Definiert Responsivität als Übereinstimmung von politischem Handeln mit dem Bürgerwillen und grenzt den Untersuchungsgegenstand auf "policy responsiveness" in den USA ein.

2. Untersuchungsdimensionen und Designs: Erläutert die methodischen Voraussetzungen zur Messung von Responsivität, insbesondere die Verknüpfung von Umfragedaten mit politischen Aktivitäten.

3. Studienmeilensteine: Bietet einen Überblick über wegweisende Studien, von den Anfängen durch Miller & Stokes bis hin zu den internationalen Vergleichen von Brooks.

4. Einflussfaktoren auf Responsivität: Analysiert intervenierende Variablen wie das Rollenverständnis von Politikern, die Dynamik der öffentlichen Meinungsbildung und die Rolle der Medien.

5. Reanalyse und Ergebnisse: Präsentiert die Ergebnisse der eigenen Untersuchung basierend auf den Daten von Page & Shapiro unter Berücksichtigung von Mehrheits- und Minderheitenverhältnissen.

6. Ausblick: Reflektiert den Stand der Forschung und schlägt weiterführende methodische Ansätze vor, um Responsivität in einem komplexeren medialen und globalen Kontext zu erfassen.

Schlüsselwörter

Responsivität, Policy Responsiveness, öffentliche Meinung, Meinungswandel, politisches Handeln, US-Kongress, Repräsentation, Kongruenz, Demoskopie, Medien, Rollenverständnis, Politikwissenschaft, Wahlverhalten, politische Partizipation, politische Stabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie stark politisches Handeln in den USA auf den Willen der Bevölkerung reagiert und welche Mechanismen diese sogenannte "policy responsiveness" beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die Konzepte der politischen Repräsentation, die Rolle der Medien bei der Meinungsbildung sowie die empirische Überprüfung der Übereinstimmung zwischen Umfragedaten und tatsächlichen politischen Entscheidungen.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es, durch eine Reanalyse der Primärdaten von Page & Shapiro zu prüfen, wie kongruent staatliches Handeln auf Meinungswandel reagiert und ob dabei zwischen Mehrheits- und Minderheitsmeinungen differenziert wird.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein empirischer Ansatz gewählt, der vorhandene politikwissenschaftliche Studien vergleicht und durch eine eigene quantitative Reanalyse (unter Nutzung von Daten zu Meinungsumfragen und politischen Aktivitäten) ergänzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung wichtiger Studienmeilensteine, eine Analyse von Einflussfaktoren wie Medieneinfluss und Rollenverständnis sowie die empirische Auswertung der Kongruenzdaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Responsivität, Kongruenz, Meinungswandel, öffentliche Meinung und US-amerikanisches Regierungssystem geprägt.

Warum spielt die Untersuchung von Minderheitsmeinungen eine Rolle?

Die Autorin untersucht dies, um zu prüfen, ob die Politik bei Minderheiten anders reagiert als bei Mehrheiten und um Erkenntnisse der Forschung von Frank Brettschneider auf das US-Material anzuwenden.

Welche Bedeutung haben die Medien für die Responsivität?

Medien dienen als entscheidender Filter; die Arbeit diskutiert, welchen Quellen (Experten, Journalisten, etc.) die Bürger Glaubwürdigkeit beimessen und wie diese die öffentliche Wahrnehmung und damit den politischen Druck steuern.

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Detalles

Título
Welchen Einfluss hat die Mehrheit? Reanalyse der Primärdaten zur Responsivitätsstudie von B. I. Page & R. Y.
Subtítulo
Shapiro Studie 1983
Universidad
Dresden Technical University  (Institut für Kommunikationswissenschaft)
Calificación
1,3
Autor
Rebecca Hauser (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
23
No. de catálogo
V289132
ISBN (Ebook)
9783656895305
ISBN (Libro)
9783656895312
Idioma
Alemán
Etiqueta
Responsivität Wahlverhalten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Rebecca Hauser (Autor), 2010, Welchen Einfluss hat die Mehrheit? Reanalyse der Primärdaten zur Responsivitätsstudie von B. I. Page & R. Y., Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/289132
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