Diese Studienarbeit befasst sich mit dem Thema „Supply Chain und Produktmanager: Anforderungen an Ausbildung und Tätigkeiten in einer Reverse Economy“. Im ersten Teil wird näher auf den Begriff der Reverse Economy eingegangen. Es wird versucht dem Leser einige der wichtigsten Elemente dieser Wirtschaftsform näherzubringen. Hierzu werden zuerst die Push- und Pull-Prinzipien erläutert, dann die 3P-Organisation dargestellt und zuletzt mögliche Supply Chain Strategien, die Unternehmensführer anwenden können um die Wertschöpfung entlang der Lieferkette effizienter zu machen, mit ihren Vor- und Nachteilen, angeführt.
Im Anschluss daran werden die Tätigkeiten eines Supply Chain Managers sowie die eines Produktmanagers beschrieben. Dies ist notwendig um anschließend näher auf die besonderen Anforderungsprofile dieser beiden Berufsbilder in einer Reverse Economy einzugehen. Mögliche Aus- und Weiterbildungen sowie die spezifischen Zukunftsperspektiven helfen weiterhin, diese Anforderungen deutlich zu machen und die Eigenschaften der beiden Berufe Supply Chain Manager und Produktmanager näher zu erläutern.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Reverse Economy
- Push-Prinzip
- Pull-Prinzip
- 3P-Organisation
- Supply Chain Strategien
- Lean-Strategie
- Agile-Strategie
- Leagile-Strategie
- Lean, Agile oder Leagile?
- Supply Chain Manager
- Tätigkeiten in einer Reverse Economy
- Anforderungsprofil
- Kompetenzen
- Ausbildung/ Weiterbildung
- Perspektiven
- Produktmanager
- Tätigkeiten in einer Reverse Economy
- Wettbewerbs- und Konkurrenzanalyse
- Product-Shaping
- Cover Margin II-Analyse
- Anforderungsprofil
- Fachliche Kompetenzen
- Persönliche Kompetenzen
- Ausbildung/ Weiterbildung
- Perspektiven
- Tätigkeiten in einer Reverse Economy
- Fazit
- Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Studienarbeit befasst sich mit den Anforderungen an die Ausbildung und die Tätigkeiten von Supply Chain und Produktmanagern in einer Reverse Economy. Die Arbeit analysiert die Funktionsweise der Reverse Economy, beleuchtet die spezifischen Herausforderungen und Chancen für Supply Chain und Produktmanager in diesem Kontext und untersucht die notwendigen Kompetenzen und Ausbildungswege für diese Rollen.
- Die Funktionsweise der Reverse Economy und ihre Unterschiede zum traditionellen Push-Prinzip
- Die Rolle von Supply Chain Managern in der Reverse Economy und die spezifischen Anforderungen an ihre Fähigkeiten
- Die Rolle von Produktmanagern in der Reverse Economy und die spezifischen Anforderungen an ihre Fähigkeiten
- Die Bedeutung von Lean, Agile und Leagile-Strategien in der Reverse Economy
- Die notwendigen Kompetenzen und Ausbildungswege für Supply Chain und Produktmanager in der Reverse Economy
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Studienarbeit ein und stellt die Relevanz der Reverse Economy für Supply Chain und Produktmanager dar. Das zweite Kapitel erläutert die Funktionsweise der Reverse Economy, indem es die Push- und Pull-Prinzipien sowie die 3P-Organisation und verschiedene Supply Chain Strategien wie Lean, Agile und Leagile beleuchtet.
Das dritte Kapitel konzentriert sich auf die Rolle des Supply Chain Managers in der Reverse Economy. Es beschreibt die spezifischen Tätigkeiten, die Anforderungen an das Anforderungsprofil, die notwendigen Ausbildungen und die Zukunftsperspektiven in diesem Berufsfeld.
Das vierte Kapitel widmet sich dem Produktmanager in der Reverse Economy. Es beschreibt die spezifischen Tätigkeiten, die Anforderungen an das Anforderungsprofil, die notwendigen Ausbildungen und die Zukunftsperspektiven in diesem Berufsfeld.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Reverse Economy, Supply Chain Management, Produktmanagement, Lean, Agile, Leagile, Push-Prinzip, Pull-Prinzip, 3P-Organisation, Anforderungsprofil, Ausbildung, Weiterbildung, Zukunftsperspektiven, Kompetenzen, Tätigkeiten, Wettbewerbs- und Konkurrenzanalyse, Product-Shaping, Cover Margin II-Analyse.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter einer Reverse Economy?
Die Reverse Economy ist eine Wirtschaftsform, die sich vom traditionellen Push-Prinzip wegbewegt und verstärkt auf Pull-Prinzipien sowie effiziente Wertschöpfung entlang der Lieferkette setzt.
Was ist der Unterschied zwischen dem Push- und dem Pull-Prinzip?
Beim Push-Prinzip wird die Produktion basierend auf Prognosen in den Markt gedrückt, während beim Pull-Prinzip die tatsächliche Nachfrage der Kunden die Produktion steuert.
Welche Aufgaben hat ein Supply Chain Manager in dieser Wirtschaftsform?
Er ist für die Gestaltung effizienter Lieferkettenstrategien verantwortlich, wobei er Ansätze wie Lean, Agile oder Leagile nutzt, um flexibel auf Marktanforderungen zu reagieren.
Welche speziellen Tätigkeiten führt ein Produktmanager in der Reverse Economy aus?
Zu seinen Kernaufgaben gehören die Wettbewerbs- und Konkurrenzanalyse, das Product-Shaping sowie die Durchführung von Cover Margin II-Analysen zur Deckungsbeitragsrechnung.
Welche Kompetenzen sind für diese Berufe heute besonders wichtig?
Gefragt sind sowohl fachliche Kompetenzen in der Prozesssteuerung als auch persönliche Kompetenzen, um in der dynamischen 3P-Organisation (Product, Process, People) erfolgreich zu agieren.
Was verbirgt sich hinter den Lean-, Agile- und Leagile-Strategien?
Lean zielt auf Verschwendungsvermeidung ab, Agile auf maximale Flexibilität, und Leagile kombiniert beide Ansätze, um Kosten zu senken und gleichzeitig schnell auf Kundenwünsche zu reagieren.
- Citar trabajo
- Marius Kaup (Autor), 2013, Supply Chain und Produktmanager. Anforderungen an Ausbildung und Tätigkeiten in einer Reverse Economy, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/289178