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Motivationstheorien. Ein Überblick über Inhalts-, Prozess- und Aktionstheorien

Title: Motivationstheorien. Ein Überblick über Inhalts-, Prozess- und Aktionstheorien

Academic Paper , 2008 , 68 Pages , Grade: 2

Autor:in: F. M. (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Die Entstehung von modernen motivationstheoretischen Ansätzen in Bezug auf das Arbeitsverhältnis begann um 1930 als Gegenbewegung zum Taylorismus. Das mechanische Menschenbild des Taylorismus wurde seitdem zugunsten der Vorstellung des Menschens als „sozial motiviertes Gruppenwesen“ verdrängt.

Bis heute gibt es keine universale, allgemein akzeptierte Motivationstheorie, die umfassend, exakt, empirisch belegt und abschließend erklären kann, wie menschliches Verhalten in Organisationen zielgerichtet beeinflusst und gesteuert werden kann.
Nach vielen Forschungsbemühungen, insbesondere in den 1950er - 1970er Jahren, stellt sich der aktuelle Stand der Wissenschaft so dar, dass es heute eine ganze Reihe unterschiedlicher Arten von Motivationstheorien, verteilt auf verschiedene akademische Fächer, gibt. Dabei handelt es sich leider nicht um ganzheitliche, belegte, in sich völlig abgeschlossene Theorien, sondern nur um Erklärungsansätze, die je nach Forscher, Auslegung, Kulturkreis, Zeitgeist, etc., auf verschiedenen Annahmen basieren.

Die bekanntesten Vertreter der motivationstheoretischen Ansätze lassen sich in den Wirtschaftswissenschaften im Wesentlichen in drei Klassen einteilen.
Diese sind:
- Die Inhaltstheorien.
- Die Prozesstheorien.
- Die Aktionstheorien.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Inhaltstheorien

1.1 Murray

1.2 Bedürfnispyramide von Maslow

1.3 ERG Theorie von Alderfer

1.4 Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg

1.5 Bedürfnisarten von McClelland

1.6 XY-Theorie von McGregor

1.7 Theory Z

1.8 Leistungsmotivationstheorie nach Atkinson

1.9 Zusammenführung

2 Prozesstheorien

2.1 VIE Theorie von Vroom

2.2 Weg-Ziel-Modell von House und Evans

2.3 Erwartungs-Wert-Modell von Porter und Lawler

2.4 Gerechtigkeitstheorie von Adams

2.5 Anreiz-Beitrags-Theorie von March und Simon

2.6 Zielsetzungstheorie von Locke

2.7 Zusammenführung

3 Aktionstheorien

3.1 Situation

3.2 Emotion

3.3 Intuition

3.4 Volition

3.5 Zusammenführung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit bietet einen systematischen Überblick über die drei zentralen Klassen von Motivationstheorien – Inhaltstheorien, Prozesstheorien und Aktionstheorien – und untersucht deren Anwendbarkeit auf das Arbeitsverhältnis und die Personalführung in Organisationen.

  • Differenzierung zwischen inhaltlichen Motiven und prozessorientierten Handlungsanreizen.
  • Analyse klassischer und moderner motivationstheoretischer Ansätze und deren empirischer Fundierung.
  • Bewertung der praktischen Bedeutung der Theorien für die Gestaltung von Führungsprozessen.
  • Gegenüberstellung von Leistungs- und Zufriedenheitsfaktoren im Arbeitskontext.

Auszug aus dem Buch

1.1 Murray

Henry A. Murray (1938) ist der Pionier der persönlichkeitspsychologischen Motivforschung, er betrachtete den Menschen als einen aktiven, handelnden Organismus, der in seine Umwelt eingebettet ist.

Nach Murray richtet sich menschliches Verhalten nach situationsspezifischen Anreizen und Kräften, aber auch nach eigenen Impulsen. Um dieses Verhalten zu erklären, muss man sowohl die Situations- als auch die Personenseite berücksichtigen. Er stellte auch klar heraus, dass der Organismus (Mensch) und dessen Milieu zusammen betrachtet werden muss, als eine einzelne Kreatur-Umwelt-Interaktion.

Die Anreize und Kräfte, die von Seiten der Situation auf die Person einwirken, bezeichnete Murray als „Press". Sie können auf eine Person beispielsweise bedrohlich, verlockend oder ablenkend wirken.

Die Bedürfnisse und Motive der Person selbst nannte Murray „Needs" und stellte sie in einer Liste zusammen. „A need is a potentiality or readiness to respond in a certain way under certain given circumstances… It is a noun which stands for the fact that a certain trend is apt to recur.”

Diese lassen ein Individuum eine Situation aktiv aufsuchen oder selbst erschaffen. Die Person selbst wird als aktiver Organismus aufgefasst, der nicht nur auf den Druck von Situationen reagiert. Dabei muss ein Bedürfnis als ein Konstrukt angesehen werden, das Handeln, Denken und Wahrnehmen organisiert, um ein Individuum zu befriedigen.

„Press“ und „Needs“, bzw. Umweltbedingungen und Personenmerkmale stehen in ständiger Interaktion.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Inhaltstheorien: Dieser Abschnitt behandelt Ansätze, die den Fokus auf die Art und Bedeutung der Motive und Bedürfnisse legen, welche menschliches Verhalten in Organisationen auslösen.

2 Prozesstheorien: Hier wird das Zusammenspiel von Faktoren untersucht, die Motivation erzeugen, wobei der Fokus auf den Entscheidungsprozessen und der Mittel-Zweck-Beziehung liegt.

3 Aktionstheorien: Dieses Kapitel erweitert die Betrachtung auf die dynamische Handlungserweiterung, die in der Situation beginnt und über Emotion, Intuition und Volition zur Attribution führt.

Schlüsselwörter

Motivation, Personalführung, Inhaltstheorien, Prozesstheorien, Aktionstheorien, Bedürfnisse, Anreizsysteme, Arbeitszufriedenheit, Leistungsbereitschaft, Volition, Intuition, Emotion, Führungsstil, Organisationsstruktur, Motiv.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit gibt einen Überblick über die theoretischen Grundlagen der Motivationsforschung und deren Anwendungsmöglichkeiten in der modernen betrieblichen Personalführung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die verschiedenen Klassen der Motivationstheorien: Inhaltstheorien, Prozesstheorien und Aktionstheorien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die unterschiedlichen wissenschaftlichen Ansätze zur Erklärung menschlichen Verhaltens in Organisationen darzustellen und ihre Bedeutung für die Führungspraxis aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und den Vergleich verschiedener klassischer Modelle der Motivationspsychologie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung der drei genannten Theorieklassen mit ihren jeweiligen Vertretern und Modellen, wie etwa Maslow, Herzberg, Vroom oder Locke.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch Begriffe wie Motivation, Bedürfnisse, Führungsstil, Arbeitszufriedenheit und Anreizsysteme charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die Theorie von Herzberg von der von Maslow?

Herzberg unterteilt Motivation in unabhängige Dimensionen (Hygienefaktoren und Motivatoren), während Maslow von einer hierarchischen Struktur der Bedürfnisse ausgeht.

Was versteht man unter dem Rubikon-Modell in der Volitionspsychologie?

Das Rubikon-Modell von Heckhausen beschreibt den Übergang von der motivationalen Abwägungsphase in die volitionale Handlungsphase, ähnlich einer Entscheidung, nach der es kein Zurück mehr gibt.

Warum spielt die Situation bei Aktionstheorien eine so zentrale Rolle?

Aktionstheorien gehen davon aus, dass menschliches Verhalten nicht losgelöst, sondern immer im direkten Kontext der jeweiligen Situation, Emotion und Intuition verstanden werden muss.

Was ist der Kern der Gerechtigkeitstheorie nach Adams?

Der Kern ist das Streben des Mitarbeiters nach einem Gleichgewicht zwischen seinem Input (Leistung) und dem Output (Belohnung) im Vergleich zu anderen Akteuren.

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Details

Title
Motivationstheorien. Ein Überblick über Inhalts-, Prozess- und Aktionstheorien
Grade
2
Author
F. M. (Author)
Publication Year
2008
Pages
68
Catalog Number
V289248
ISBN (eBook)
9783656894568
ISBN (Book)
9783656905417
Language
German
Tags
motivationstheorien überblick inhalts- prozess- aktionstheorien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
F. M. (Author), 2008, Motivationstheorien. Ein Überblick über Inhalts-, Prozess- und Aktionstheorien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/289248
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