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Die Potenziale von Social Media in der Online-Organisationskommunikation von KMU

Titel: Die Potenziale von Social Media in der Online-Organisationskommunikation von KMU

Bachelorarbeit , 2014 , 56 Seiten

Autor:in: Dominik Ulrich Hoppe (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Zeitalter des kollaborativen und wertschöpfenden Internets wirkt sich auf die Kommunikation von Betrieben aus.
Mit dem Web 2.0 ist auch Social Media in immer mehr betriebliche Wertschöpfungsbereiche vorgedrungen, sowohl bei KMU als auch bei Großbetrieben.

Diese Arbeit untersucht, inwiefern KMU die Chance besitzen, Potenziale durch Social Media in den Bereichen Online-Marktkommunikation, OnlinePublic-Relations, Online-Investor-Relations und interne Online-Kommunikation auszuschöpfen. Allerdings verfügen KMU i.d.R. beispielsweise über geringe personelle und wirtschaftliche Ressourcen, führen Social-Media-Maßnahmen zum Teil ohne passende Strategie durch oder sind sich über rechtliche Regelungen und die damit verbundenen Konsequenzen nicht im Klaren.

Social-Media-Guidelines, MonitoringInstrumente oder die mit einem Social-Media-Einsatz zusammenhängende Erfolgsmessung über KPIs oder GRPs können KMU den Umgang mit den entsprechenden Plattformen erleichtern. Allerdings zeigt der Fall Amazon, dass selbst Vorkehrungsmaßnahmen die Dynamik im Internet nicht vollständig kontrollieren können. Aus diesen Ergebnissen wird abgeleitet, dass im Bereich der Online-Marktkommunikation und der Online-Public-Relations Unternehmen von einer klar definierten Social-Media-Strategie durch stärkere Stakeholderbindung profitieren können. In den Online-Investor Relations haben sich Social-Media-Instrumente gegenüber klassischen Instrumenten noch nicht etabliert, werden aber zukünftig mehr an Bedeutung gewinnen. Der Bereich interne Online-Kommunikation erweist sich aufgrund diverser Gefahren für KMU als nicht optimal.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Kommunikation über das Internet als Chance für KMU

1.1 Untersuchungsgebiet der Arbeit

1.2 Aufbau der Arbeit

1.3 Arbeitsprozess- und Themenwahl

1.4 Warum stellt das Internet für KMU eine Chance dar?

2 Die Entwicklung des Web 2.0 und Social Media

2.1 Die Charakteristika von Social Media

2.2 Zahlen, Daten und Fakten zu Social Media in Deutschland

3 Social Media in der Online-Organisationskommunikation von KMU

3.1 Social Media in der Online-Marktkommunikation

3.1.1 Vorteile durch Social Media in der Marktkommunikation

3.1.2 Nachteile durch Social Media in der Marktkommunikation

3.2 Social Media in den Online-Public-Relations

3.2.1 Vorteile durch Social Media in den Online-PR

3.2.2 Nachteile durch Social Media in den Online-PR

3.3 Social Media in den Online-Investor-Relations

3.3.1 Vorteile durch Social Media in den Online-IR

3.3.2 Nachteile durch Social Media in den Online-IR

3.4 Social Media in der internen Online-Kommunikation

3.4.1 Vorteile durch Social Media in der internen Kommunikation

3.4.2 Nachteile durch Social Media in der internen Kommunikation

4 Handlungsempfehlungen für den Social-Media-Einsatz von KMU

4.1 Monitoring, Erfolgsmessung und Auswahl der Plattformen

4.2 Social-Media-Guidelines und organisatorische Integration

4.3 Datenschutz und Datensicherheit

5 Social-Media-Potenziale in der Organisationskommunikation von KMU

5.1 Zukünftige Trends von Social Media

5.2 Forschungsempfehlung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Risiken des Einsatzes von Social Media in der Organisationskommunikation von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Das zentrale Ziel ist es, auf Basis einer Analyse der vier Teilbereiche Marktkommunikation, Public Relations, Investor Relations und interne Kommunikation, praxisrelevante Handlungsempfehlungen für KMU abzuleiten, um den Herausforderungen durch begrenzte Ressourcen und rechtliche Rahmenbedingungen zu begegnen.

  • Analyse des Potenzials von Social-Media-Instrumenten für KMU.
  • Untersuchung der spezifischen Anforderungen in vier Kommunikationsbereichen.
  • Bewertung der Risiken (z.B. Kontrollverlust, Datenschutz, Ressourcenaufwand).
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen für Monitoring, Strategie und organisatorische Integration.
  • Gegenüberstellung von Social-Media-Einsatz bei KMU und Großunternehmen.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Vorteile durch Social Media in der Marktkommunikation

Wie bereits im Kapitel „Die Entwicklung des Web 2.0 und Social Media“ angedeutet hat sich aus dem Bereich Electronic Commerce die Sonderform Social Commerce herauskristallisiert, wodurch sich besonders die B2C- und C2C-Interaktion nachhaltig verändert hat. Vor allem durch das sog. „Social Pull Marketing“ sind Unternehmen in der Lage, (potenziellen) Zielgruppen einen Anreiz zu liefern, sich mit dem Unternehmen und seinen zur Verfügung gestellten Inhalten auf Social-Media-Plattformen auseinander zu setzen (vgl. Heymann-Reder 2011, S.250). Für KMU ist die reine Errichtung von Profilen auf solchen Plattformen i.d.R. ohne größere Kosten verbunden und abgesehen von zu integrierenden Pflichtbestandteilen wie der Impressumspflicht (siehe Telemediengesetz) relativ einfach durchzuführen (vgl. Kruse-Wiegand/Busse, S.6f.). Je mehr Benutzer auf den Social-Media-Seiten verkehren und hohen „Traffic“ erzeugen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der „Page Rank“ von Unternehmenswebseiten steigt und zukünftig immer mehr Menschen auf das Unternehmen aufmerksam werden. Durch die stetig wachsende Internetnutzung vergrößert sich auch zunehmend die Reichweite von Social-Media-Instrumenten, sodass Kunden sogar länderübergreifend auf die von Unternehmen generierten Inhalte und Angebote zugreifen können (vgl. Kirtis/Karahan 2011, S.267). KMU können sich so nicht nur national, sondern auch international besser vermarkten.

Unternehmen müssen dort ein Teil der „Community“ werden und die richtigen Informationen bereitstellen, wo der ideale Kunde bzw. die richtige Zielgruppe vertreten ist, um in den Kontaktkreis des Konsumenten aufgenommen zu werden (vgl. marketingBörse GmbH 2012). Die Kunden sollen anschließend freiwillig und aus eigenem Antrieb heraus am Geschehen des Unternehmens partizipieren. Beispielweise können Kunden auf Social-Media-Plattformen wie z.B. Youtube oder Facebook zum Unternehmen, zu Produkten oder Dienstleistungen mithilfe von Bewertungssystemen (z.B. Facebook-Likes) Stellung beziehen, Empfehlungen vornehmen oder Reviews veröffentlichen. Eine gute Empfehlungsqualität ist auch für den Erfolg von „Long-Tail“-Unternehmen relevant, weil gemäß dem Motto „Let costumers do the work“ über gute Kundenempfehlungen weitere Benutzer auf Nischen-Artikel aufmerksam werden und das relativ glaubwürdig und kostengünstig für die Unternehmen (vgl. Pohl 2006).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Kommunikation über das Internet als Chance für KMU: Einleitung in die Themenstellung, Erläuterung des Untersuchungsgebiets und des Aufbaus der Arbeit sowie die Begründung der Themenwahl.

2 Die Entwicklung des Web 2.0 und Social Media: Definition von Web 2.0 und Social Media, Diskussion der technologischen Grundlagen und Darstellung aktueller statistischer Daten zur Nutzung in Deutschland.

3 Social Media in der Online-Organisationskommunikation von KMU: Detaillierte Analyse der vier Teilbereiche Marktkommunikation, Public Relations, Investor Relations und interne Kommunikation hinsichtlich ihrer spezifischen Vor- und Nachteile.

4 Handlungsempfehlungen für den Social-Media-Einsatz von KMU: Ableitung praxisorientierter Empfehlungen bezüglich Monitoring, Erfolgsmessung, Guidelines und Datenschutz, um den Social-Media-Einsatz strukturiert und erfolgreich zu gestalten.

5 Social-Media-Potenziale in der Organisationskommunikation von KMU: Fazit und Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse sowie Ausblick auf zukünftige Trends und Empfehlungen für die weitere Forschung.

Schlüsselwörter

Social Media, KMU, Online-Organisationskommunikation, Marktkommunikation, Public Relations, Investor Relations, interne Kommunikation, Web 2.0, Social-Media-Guidelines, Monitoring, Erfolgsmessung, Datenschutz, Datensicherheit, Wissensmanagement, Electronic Commerce.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welche Chancen und Risiken sich für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ergeben, wenn sie Social Media in ihre Organisationskommunikation einbinden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Analyse konzentriert sich auf die vier Bereiche Marktkommunikation, Public Relations, Investor Relations und interne Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, auf Basis der identifizierten Potenziale und Hindernisse konkrete Handlungsempfehlungen zu geben, wie KMU Social Media strukturiert und erfolgreich einsetzen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, der Auswertung aktueller Studien zum Thema Social Media in der Wirtschaft sowie der kritischen Diskussion theoretischer Konzepte im KMU-Kontext.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Vor- und Nachteile des Social-Media-Einsatzes für jeden der vier definierten Teilbereiche der Unternehmenskommunikation anhand von Beispielen und Studien detailliert diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Social Media, KMU, Organisationskommunikation, Monitoring, Datenschutz, Strategie und Wissensmanagement charakterisieren.

Warum ist das Thema für KMU besonders relevant?

KMU verfügen meist über begrenzte Ressourcen, was den Social-Media-Einsatz riskant macht, wenn er unstrukturiert erfolgt; dennoch bietet er wichtige Möglichkeiten zur Kundengewinnung und Prozessoptimierung.

Welche Rolle spielt der Datenschutz in diesem Kontext?

Der Datenschutz ist ein kritischer Erfolgsfaktor, da Verstöße gegen Gesetze wie das BDSG hohe Bußgelder nach sich ziehen können und KMU zudem den Vertrauensverlust bei Mitarbeitern oder Kunden vermeiden müssen.

Was ist das Ergebnis in Bezug auf die "Wunderlösung" Social Media?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Social Media keine für jedes Unternehmen taugliche Wunderlösung darstellt, sondern oft nur ein ergänzendes Puzzelteil im gesamten Kommunikationsmix ist.

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Details

Titel
Die Potenziale von Social Media in der Online-Organisationskommunikation von KMU
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Fakultät Wirtschaftswissenschaften Marketing)
Autor
Dominik Ulrich Hoppe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
56
Katalognummer
V289296
ISBN (eBook)
9783656896708
ISBN (Buch)
9783656896715
Sprache
Deutsch
Schlagworte
potenziale social media online-organisationskommunikation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dominik Ulrich Hoppe (Autor:in), 2014, Die Potenziale von Social Media in der Online-Organisationskommunikation von KMU, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/289296
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Leseprobe aus  56  Seiten
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