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Neues Testament - Einleitung und Exegese

Titre: Neues Testament - Einleitung und Exegese

Dossier / Travail de Séminaire , 2003 , 15 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Nina Binder (Auteur)

Théologie - Théologie biblique
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Einleitung

Die Bibel besteht aus dem Alten Testament (AT) und dem Neuen Testament (NT). Beide Testamente bilden die Grundlage des christlichen Glaubens. So ist der Dekalog (Ex 20,1-17) beispielsweise Modell einer Grundordnung menschlichen Zusammenlebens, da jedes einzelne Gebot ein vorstaatliches menschliches Grundrecht meint und schützt. Jedoch scheint die Bibel, und somit auch im Zugang zu Gott, in der heutigen Zeit an Wert zu verlieren, wenn immer mehr Menschen zunehmend auf den Sonntagsgottesdienst „verzichten“, das tägliche Beten als „Zeitverschwendung“ bezeichnen, und sogar aus der Kirche austreten. Die Bibel gilt für jene Menschen als veraltet und fremd, ja sogar sinnlos. Hier muss man sich die Frage stellen, ob diese Tatsache möglicherweise darauf beruht, dass der Zugang zur Bibel und ihrem Inhalt für diese Menschen vielleicht deshalb so „unmöglich“ erscheint, da ihre Entstehung ungefähr 2000 Jahre zurückliegt und die Vorstellungswelt der Urheber der biblischen Schriften als nicht nachvollziehbar gilt. Im Folgenden wird versucht, einen verständlichen Zugang zu den Büchern des Neuen Testaments zu schaffen und die Methoden neutestamentlicher Schriftenauslegung zu erklären.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Inhalt des Neuen Testaments

2.1 Die Evangelien

2.1.1 Die vier Evangelien

2.1.2 Die synoptischen Evangelien

2.2 Die Briefe

2.2.1 Die neutestamentlichen Briefe

2.2.2 Die authentischen Paulusbriefe

3 Geschichte des Kanons

4 Authentizität

5 Exegese des Neuen Testaments

5.1 Aufgabenbereich

5.2 Methodik

5.2.1 Textkritik

5.2.2 Literarkritik

5.2.3 Synchronische Textanalyse

5.2.4 Diachronische Textanalyse

5.2.5 Form- und Gattungskritik

5.2.6 Form- und Taditionsgeschichte

5.2.7 Religionsgeschichte

5.2.8 Redaktionsgeschichte

5.2.9 Theologische Interpretation

5.2.10 Hermeneutik

5.3 Geschichte des Urchristentums

6 Schlussgedanke

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen verständlichen Zugang zum Neuen Testament zu schaffen und die wissenschaftlichen Methoden der Schriftenauslegung (Exegese) zu erläutern, um die Bedeutung biblischer Texte für die heutige Zeit zu verdeutlichen.

  • Aufbau und Struktur des Neuen Testaments (Evangelien und Briefe)
  • Historische Entwicklung des neutestamentlichen Kanons
  • Kriterien der Authentizität und Autorenschaft biblischer Schriften
  • Methodisches Instrumentarium der historisch-kritischen Exegese
  • Genese und Ausbreitung des frühen Urchristentums

Auszug aus dem Buch

5.2.1. Textkritik

Die Analyse der Texte und ihrer Überlieferung soll zur Herstellung eines dem Original (Autograph) nahestehenden Textes führen. Die Textkritik unterteilt sich in zwei Gebiete: Äußere Textkritik und innere Textkritik.

Die äußere Textkritik erforscht Alter und Qualität und bestimmt die herkömmliche Lesart. Dabei ist zu vermerken, dass immer a) die älteste und b) die qualitativ besser bezeugte Lesart zu bevorzugen ist.

Die innere Textkritik beschäftigt sich damit, die abweichenden Lesarten in Bezug auf ihren literarischen Zusammenhang zu durchleuchten. Dabei ist zu achten, dass a) der schwierigeren und b) der kürzeren Lesart der Vorrang geben wird, c) „die Lesart mit dem Kontext einen übereinstimmenden, interpretierbaren Text erg[ibt]“ und d) die Synoptiker eine Sonderstellung einnehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die abnehmende Bedeutung der Bibel in der heutigen Gesellschaft und begründet die Notwendigkeit einer fachgerechten Schriftauslegung.

2 Inhalt des Neuen Testaments: Es erfolgt ein Überblick über die Struktur der 27 Schriften, unterteilt in die Evangelien und die verschiedenen Briefgattungen.

3 Geschichte des Kanons: Dieses Kapitel zeichnet die schrittweise Entstehung und Festlegung des neutestamentlichen Kanons als Reaktion der Kirche nach.

4 Authentizität: Hier wird die Unterscheidung zwischen apostolischen Schriften und umstrittenen Texten sowie die Bedeutung pseudonymer Verfasserschaft diskutiert.

5 Exegese des Neuen Testaments: Dieser Hauptteil definiert die Aufgaben der Exegese und stellt das methodische Instrumentarium der historisch-kritischen Methode im Detail vor.

6 Schlussgedanke: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass die Texte des Neuen Testaments trotz ihres Alters eine unverbrauchte Aktualität besitzen und den Zugang zum historischen Jesus ermöglichen.

Schlüsselwörter

Neues Testament, Exegese, Evangelien, Paulusbriefe, Kanon, Authentizität, Historisch-kritische Methode, Textkritik, Literarkritik, Hermeneutik, Urchristentum, Überlieferung, Apostel, Bibelauslegung, Theologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine Einführung in das Neue Testament, wobei der Fokus auf dessen Aufbau sowie der wissenschaftlichen Herangehensweise an die Auslegung dieser Texte liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der inhaltlichen Gliederung des Neuen Testaments, der Entstehungsgeschichte des Kanons, Kriterien der Echtheit von Schriften und verschiedenen exegetischen Analysemethoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, dem Leser verständliche Zugänge zur neutestamentlichen Exegese zu eröffnen und das Verständnis für die Bedeutung dieser antiken Texte in der Gegenwart zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die historisch-kritische Methode, inklusive verschiedener Sub-Methoden wie Textkritik, Literarkritik, Form- und Gattungskritik sowie traditions- und redaktionsgeschichtliche Analysen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Methodik der neutestamentlichen Exegese, von der Textkritik bis hin zur theologischen Interpretation und Hermeneutik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Exegese, Kanon, Authentizität, historische Kritik, Evangelien und die hermeneutische Schriftauslegung.

Was unterscheidet die synoptischen Evangelien von anderen Texten?

Die Synoptiker (Matthäus, Markus, Lukas) weisen starke Parallelen in Aufbau, Wortlaut und Reihenfolge auf, was durch die Zwei-Quellen-Theorie erklärt wird.

Warum ist die Hermeneutik für das Verständnis des Neuen Testaments so wichtig?

Die Hermeneutik vermittelt zwischen der antiken Entstehungswelt und der heutigen Glaubenspraxis, um die Texte sachgerecht und lebensnah auszulegen.

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Résumé des informations

Titre
Neues Testament - Einleitung und Exegese
Université
University of Regensburg  (Katholisch-Theologische Fakultät)
Cours
Einführung in das fachdidaktisch-theologische Arbeiten
Note
1,0
Auteur
Nina Binder (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
15
N° de catalogue
V28974
ISBN (ebook)
9783638306133
Langue
allemand
mots-clé
Neues Testament Einleitung Exegese Einführung Arbeiten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nina Binder (Auteur), 2003, Neues Testament - Einleitung und Exegese, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28974
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