Erwartungen von Andersartigkeit. Erklärungsansätze aus der Stereotypen- und Vorurteilsforschung


Seminararbeit, 2003

34 Seiten, Note: 1.0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was versteht man unter Vorurteilen und Stereotypen?

3. Erklärungsansätze zur Vorurteils- und Stereotypenforschung
3.1. Psychodynamischer Ansatz
3.1.1. Sündenbocktheorie
3.1.2. Theorie der autoritären Persönlichkeit
3.1.3. Beitrag zum Diversity Management
3.2. Kognitiver Ansatz
3.2.1. Akzentuierungstheorie
3.2.2. Theorie der illusorischen Korrelation
3.2.3. Beitrag zum Diversity Management
3.3. Psychosozialer Ansatz
3.3.1. Theorie des realistischen Gruppenkonflikts
3.3.2. Theorie der sozialen Identität
3.3.3. Beitrag zum Diversity Management

4. Fazit

Literatur

1. Einleitung

Immer mehr Unternehmen entdecken die Vorteile, die eine „multikulturelle Organisation“ mit sich bringt . „[D]iversity can give you a ‘richness’ that cannot be provided by the homogenous workforce“ (Thomas 1992, S. 310). Unternehmen, die bisher das Zusammentreffen unterschiedlicher Gruppen mit verschiedenen Eigenschaften als Konfliktquelle gesehen haben, erkennen zunehmend, dass Vielfalt ein Wettbewerbsvorteil mit sich bringen kann. Das Konzept des Diversity Managements greift diese Ideen auf. Diversity wird als Vielfalt verstanden, die durch Unterschiede und Gemeinsamkeiten charakterisiert ist (vgl. Thomas 1996, S. 5). Cox (1993) definiert das Ziel des Diversity Managements wie folgt: „[M]aximizing the ability of all employees to contribute to organizational goals and to achieve their full potential unhindered by group identities such as gender, race, nationality, age, and departmental affiliation” (Cox 1993, S. 11). Um dieses Ziel in einer „multikulturellen Organisation“ erreichen zu können, soll die Organisationskultur dahingehend geändert werden, dass sie weder Vorurteile noch Diskriminierung enthält. Cox (1991) beschreibt das Leitbild einer „multikulturellen Organisation“, in dem der Soll-Zustand die Abwesenheit von Vorurteilen und Diskriminierung voraussetzt (vgl. Cox 1991, S. 39). Um Vorurteile abbauen zu können, müssen diese zunächst erkannt werden. Dazu muss ein Bewusstsein geschaffen werden, warum diese überhaupt entstehen.

In dieser Seminararbeit wird auf verschiedene Erklärungsansätze der Vorurteilsforschung eingegangen, um einerseits zu überprüfen, inwieweit die Ansätze eine geeignete Erklärung für die Entstehung und Entwicklung von Stereotypen und Vorurteilen liefern. Andererseits werden die Erklärungsansätze auf ihren Beitrag zum Konzept des Diversity Managements überprüft. Ferner wird auf die Frage, ob die Bildung von Vorurteilen und Stereotypen überhaupt vermeidbar ist, eingegangen.

2. Was versteht man unter Vorurteilen und Stereotypen?

Den Begriff Vorurteil zu erklären ist nicht leicht, da in der Literatur je nach Erklärungsansatz und Ziel der Forschungen verschiedene Schwerpunkte gelegt werden. Einstellungen, Vorurteile und Stereotypen stellen ein soziales Konstrukt dar und können somit auch nicht eindeutig definiert werden.

Eine Einstellung ist ein Überbegriff für Vorurteile und Stereotypen, daher ist es notwenig kurz auf diese einzugehen. Einstellungen kann man als „allgemeine, latente Bereitschaften, bestimmte psychologische Objekte in einer bestimmten Weise wahrzunehmen und auf sie zu reagieren“ (Davis 1969, S. 51) verstehen. Sie werden üblicherweise in drei Komponenten unterteilt: die kognitive, die konative und die affektive Komponente. Die kognitive Komponente besteht aus Wahrnehmungen, sie beinhaltet Stereotype, Meinungen und Ansichten eines Individuums. Die konative Komponente beinhaltet dagegen das Verhalten eines Individuums und dessen Tendenz für ein bestimmtes Verhalten; Diskriminierung ist hier einzuordnen. Die affektive Komponente, welche die Gefühle und Emotionen des Individuums gegenüber des Einstellungsgegenstands beinhaltet, ist „häufig die am tiefsten verwurzelte Komponente und Änderungen gegenüber äußerst resistent“ (Mann 1994, S.166). Diese drei Komponenten sind nicht voneinander unabhängig, sie sind „gleichzeitig vorhanden und miteinander verflochten“ (Davis 1969, S.52).

Der Begriff Vorurteil stammt „ursprünglich [aus] dem juristischen Sprachgebrauch; er bezeichnet ein gerichtliches Urteil, das dem endgültigen Urteil vorausging“ (Brockhaus, S. 460). Heutzutage wird unter einem Vorurteil „eine ungerechtfertigte negative Einstellung gegenüber einer Person oder Personengruppe allein auf der Grundlage ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe“ (Bierbrauer 1996, S.152) verstanden.

Der Begriff Stereotyp wurde aus dem Bereich der Buchdruckerei vom amerikanischen Journalisten Lippmann (1964) übernommen. Früher wurden Druckbuchstaben zu ihrer Herstellung in eine Form gegossen, analog dazu wurde es dann auf den Menschen übertragen, da dieser über kognitive Muster verfügt, welche sowie die Druckbuchstaben in eine Form gegossen scheinen (vgl. Bierbrauer 1996, S.151). Heutzutage werden Stereotype als „[s]ozial geteilte Meinungen über Persönlichkeitsmerkmale und Verhaltensweisen von Mitgliedern einer sozialen Kategorie“ (Fiedler/Bless 2002, S.134) verstanden.

Stereotype und Vorurteile werden häufig synonym benutzt, es ist jedoch zu unterscheiden, dass „[i]m Begriff des Stereotyps [...] überwiegend auf kognitive Prozesse der Unterscheidung und Verallgemeinerung, im Begriff des Vorurteils [...] überwiegend auf affektive Prozesse der Abwertung“ (Schäfer 1988, S.51) eingegangen wird. Vorurteile entstehen durch Motivationsprozesse, Stereotype haben dagegen primär kognitive Ursachen (vgl. Herkner 1991, S. 493).

3. Erklärungsansätze zur Vorurteils- und Stereotypenforschung

Jeder Mensch hat Vorurteile und Stereotypen über verschiedene soziale Gruppen; diese sind oft tief in der Gesellschaft verankert und werden somit von einer relativ großen Gruppe von Menschen geteilt. Vorurteile und Stereotypen bilden sich sehr schnell, doch im Gegensatz dazu ist es sehr schwer, diese wieder abzubauen. Sie erfüllen bestimmte Funktionen, sie dienen beispielsweise als Orientierungshilfe und verleihen dem Individuum in unbekannten Situationen Verhaltenssicherheit. Durch die Ein- und Ausgrenzung von Personen werden Gruppen gebildet, hierbei sind Vorurteile und Stereotypen dem Individuum behilflich. Weiterhin bilden, sichern und legitimieren Vorurteile die Machtverhältnisse innerhalb einer Gesellschaft und erfüllen somit eine weitere Funktion.

In den folgenden Abschnitten wird erklärt, wie sich Vorurteile und Stereotypen entwickeln und warum diese eine alltägliche Erscheinung sind. Hierbei wird auf den psychodynamischen, den kognitiven, sowie auf den psychosozialen Ansatz eingegangen. Weiterhin soll überprüft werden, inwiefern die einzelnen Ansätze einen Beitrag zum Konzept des Diversity Managements liefern.

3.1. Psychodynamischer Ansatz

Im Rahmen des psychodynamischen Ansatzes werden die Gründe für die Entwicklung von Stereotypen und Vorurteilen im Wesen des Menschen gesucht. Nach diesem Ansatz entstehen feindselige Einstellungen gegenüber Fremdgruppen aufgrund von innerpsychischen Konflikten und Fehlentwicklungen der Persönlichkeitsstruktur. Andere Faktoren wie kulturelle Bedingungen, soziale Normen und Erlebnisse in der Kindheit beeinflussen zwar die Entwicklung von Vorurteilen. Letztlich kommt es aber bei dem einzelnen Menschen darauf an, wie er „diese Einflüsse zusammen mit seinen unbewußten [Fehler i.O.] Konflikten und seinen psychodynamischen Reaktionen in seinen gesamten Lebensstil zusammenfügt“ (Allport 1971, S. 393). Dieser Ansatz wird durch die Sündenbocktheorie (Dollard, Miller, Doob, Mowrer und Sears 1939) und die Theorie der autoritären Persönlichkeit (Adorno, Frenkel-Brunswik, Levinson und Sanford 1950) ergänzt.

3.1.1. Sündenbocktheorie

Einer der Erklärungsansätze über die Entstehung von sozialen Vorurteilen und Stereotypen ist die im Jahre 1939 von Dollard et al. aufgestellte Frustrations-Aggressions-Hypothese und die darauf aufbauende Sündenbocktheorie. In diesem Abschnitt soll zugleich auf die Frage eingegangen werden, ob die Sündenbocktheorie tatsächlich eine Erklärung für die Entstehung von sozialen Vorurteilen und Stereotypen liefert, oder ob das Vorhandensein sozialer Vorurteile und Stereotypen eher eine Voraussetzung für die Anwendung dieser Theorie ist.

Die Frustrations-Aggressions-Hypothese geht auf die psychoanalytische Untersuchung von Dollard, Doob, Miller, Mowrer und Sears zurück. Diese Hypothese stützt sich auf der Annahme, dass zum einen aggressives Verhalten nur dann auftritt, wenn Frustration vorhanden ist. Zum anderen „führt die Existenz einer Frustration immer zu irgendeiner Form von Aggression“ (Dollard et al. 1972, S. 9; Hervorhebung im Original). Dabei wird angenommen, dass Frustration bei einer Person auftritt, wenn diese Person ein bestimmtes Ziel hat, die Erreichung dieses Ziels jedoch verhindert wird (vgl. Dollard et al. 1972, S. 10-16). Dollard et al. definieren Aggression als „eine Handlung, deren Zielreaktion die Verletzung eines Organismus (oder Organismus-Ersatzes) ist“ (ebd., S. 19). Laut dieser Hypothese werden Frustrationen durch aggressives Verhalten abgebaut. Aggressives Verhalten gegenüber Frustrationsverursachern kann man im täglichen Leben beobachten. Der Autofahrer, der falsch abbiegt, verursacht Frustration bei anderen Autofahrern, die wiederum den Falschabbieger anhupen und beschimpfen; dieses aggressive Verhalten hilft den anderen Autofahrern, ihren Frust abzubauen.

Konsequent wäre es, wenn der Frustrierte sein aggressives Verhalten ausschließlich gegen den Verursacher seiner Frustration richten würde. Häufig ist es dem Frustrierten jedoch nicht möglich, Vergeltung direkt an dem Frustverursacher zu üben, wenn die frustverursachende Person zu mächtig oder nicht greifbar ist, oder wenn die Konsequenzen aggressiven Verhaltens zu hoch wären. In diesem Fall muss er sich ein anderes „Ventil“ zu suchen, um seinen Frust abzubauen. Der Abteilungsleiter, der von seinem Chef gedemütigt wird, sucht möglicherweise bei seinen Untergebenen einen Sündenbock. Für die Arbeitslosen, die partout keine Arbeitsstelle bekommen, ist es einfacher, einen greifbaren Sündenbock, z.B. „die Ausländer, die unsere Jobs wegnehmen,“ zu beschuldigen als das Wirtschaftssystem, das viel zu abstrakt ist. „Die Aggression kann gegen das Objekt, das als Quelle der Frustration wahrgenommen wird, gerichtet sein, sie kann verschoben sein auf ein völlig unbeteiligtes Objekt und sie kann sogar gegen das eigene Selbst gerichtet werden“ (Dollard et al. 1972, S. 18). Nachfolgend soll ausschließlich auf die Verschiebung von Aggression auf Sündenböcke eingegangen werden.

Der Sündenbock erlaubt es dem Menschen, seine Frustrationen abzubauen, indem er für den eigentlichen Frustverursacher, der nicht erreichbar ist, Ersatz leistet. Der Begriff Sündenbock stammt aus dem alten Testament: Der Hohepriester „legte … einem Bock die Hände auf, während er die Sünden des Volkes öffentlich vortrug. Auf diese Weise wurde das Volk von seinen Sünden befreit, die symbolisch auf den Bock übertragen wurden. Im Anschluß [Fehler i.O.] daran wurde der Bock in die Wüste gejagt“ (Güttler 1996, S. 107). Heutzutage versteht man unter dem Begriff Sündenbock einen relativ machtlosen, unschuldigen Mensch, den die Schuld für etwas, wofür er nichts kann, gegeben wird (vgl. Aronson 1995, S. 328).

Die Verschiebung von Aggression auf Sündenböcke, um den Aggressionsabbau zu ermöglichen, scheint eine plausible Reaktion des Frustrierten zu sein. Die Annahme, dass eine Frustration immer zu einer anschließenden Aggression führt, bleibt jedoch zweifelhaft, da nicht jeder Mensch, der eine Frustration erlebt, mit aggressivem Verhalten reagiert (vgl. Allport 1971, S. 223). Genauso vorstellbar und auch wahrnehmbar äußert sich Frustration häufig in einem introvertierten, depressiven und resignativen Verhalten. Ferner bleibt die Frage offen, ob die Sündenbocktheorie eine Erklärung für das Entstehen sozialer Vorurteile und Stereotypen liefert oder ob nicht gerade diese Vorurteile und Stereotypen eine Voraussetzung für das Entstehen von Sündenböcken und somit überhaupt erst für dasjenige Phänomen, das diese Theorie erklären will, darstellen. Wie kommt es dazu, dass bestimmte Gruppen wiederholt als Sündenböcke ausgewählt werden und andere nicht? Lässt sich diese Verschiebung von Aggressionen anhand von Informationsverzerrungen oder kognitive Verkürzungen erklären? Wurde der Frustrierte möglicherweise durch seine Sozialisation oder von Konfliktsituationen zwischen seiner eigenen und einer fremden Gruppe beeinflusst? Diese Fragen bleiben nach den Untersuchungen von Dollard et al unbeantwortet. Es ist z.B. unlogisch, wenn Arbeitslose nur „die Ausländer“ beschuldigen, ihre Jobs wegzunehmen, wenn die Inländer genauso als Konkurrenten angesehen werden können. „Es muß [Fehler i.O.] also vorher schon ein Gefühl von Wir-Gruppen- und Fremdgruppenrivalität bestanden haben“ (Allport 1971, S. 73). Auf die Entstehung und Entwicklung von Vorurteilen und Stereotypen aufgrund von kognitiven Abkürzungen oder Verzerrungen soll in dem Abschnitt 3.2 eingegangen werden. Das Gruppenphänomen wird in dem Abschnitt 3.3 behandelt.

3.1.2. Theorie der autoritären Persönlichkeit

Die Untersuchung von Adorno, Frenkel-Brunswik, Levinson und Sanford über die autoritäre Persönlichkeit wurde im Jahre 1950 veröffentlicht. Sie „soll den engen Zusammenhang zwischen einer Anzahl tiefliegender Charaktereigenschaften und feindseligen Reaktionen gegenüber ethnischen und religiösen Minoritäten erklären“ (Panahi 1980, S. 95). Das Forschungsprojekt von Adorno et al. wurde von der American Jewish Committee unterstützt, das eine Erklärung für das unmenschliche Verhalten gegenüber Juden und andere Minoritäten während des Zweiten Weltkrieges suchte. Wie konnte ein zivilisiertes Volk die Massenvernichtung von ihren Nachbarn und Kollegen tolerieren? Warum waren Teile des Volkes in Nazideutschland faschistisch veranlagt und andere wiederum nicht? Was veranlasst den Menschen dazu, sich mit antidemokratischen Ideologien zu identifizieren? Adorno et al. gehen davon aus, dass Antisemitismus möglicherweise kein isoliertes Phänomen ist, sondern eher ein Teil einer umfangreichen Ideologie, und dass hauptsächlich die psychologischen Bedürfnisse eines Individuums seine Empfänglichkeit für diese Ideologie beeinflussen (vgl. Adorno et al. 1950, S. 3). Eine Untersuchung der Gründe für die Entstehung von Antisemitismus würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Vielmehr wird auf einen Erklärungsversuch von Vorurteilen und Stereotypen fokussiert. In diesem Abschnitt wird daher nur die Frage untersucht, ob die Entstehung von Vorurteilen und Stereotypen tatsächlich auf tiefliegenden Charaktereigenschaften beruht.

Adorno et al. gingen von der Freudschen Perspektive aus, dass die Persönlichkeitsstruktur eines Individuums in der frühen Kindheit entwickelt wird und von Erlebnissen in der Kindheit und Verdrängungen der eigenen Bedürfnisse beeinflusst wird. Die Persönlichkeitsstruktur ist zwar grundsätzlich modifizierbar, jedoch bleibt sie relativ stabil (vgl. Adorno et al. 1950, S. 5 f). Autoritär erzogene Kinder, die eine strenge Hierarchie im Elternhaus erleben, lernen, dass „Macht und Autorität über menschliche Beziehungen bestimmen – und nicht Vertrauen und Toleranz“ (Allport 1971, S. 304).

Adorno et al. folgten der Annahme, „that the political, economic, and social convictions of an individual often form a broad and coherent pattern, as if bound together by a ‘mentality’ or ‘spirit’, and that this pattern is an expression of deeplying trends in his personality“ (Adorno et al. 1950, S. 1). Hier wird davon ausgegangen, dass die Persönlichkeit eines Individuums nur einem Potential für ein bestimmtes Verhalten beigemessen werden kann. In Wirklichkeit hängt das Verhalten einer Person von ihren psychologischen Bedürfnissen und der jeweiligen Situation ab (vgl. Adorno et al. 1950, S. 7). „Es sieht so aus, wie wenn [Fehler i.O.] die autoritären Persönlichkeiten nur an der Oberfläche ‘sozialisiert’ worden sind. ‘Gegen außen hin’ sind sie konformistisch, moralistisch und respektabel; wendet man sich ihrem Antriebsleben zu, so entdeckt man darin viele der im Vorurteil bekämpften Strebungen, die im eigenen Innern verleugnet werden…“ (Rattner, S. 105). Eine Person, die sich nach Außen hin freundlich und offen mit „Andersartigen“ verhält, ist nicht automatisch vorurteilsfrei. Vielmehr ist es möglich, dass die Vorurteile sich tief in der Persönlichkeitsstruktur dieser Person befinden, aber durch die Sozialisation der Person bzw. die jeweilige Situation unterdrückt werden und so nicht zum Vorschein kommen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten

Details

Titel
Erwartungen von Andersartigkeit. Erklärungsansätze aus der Stereotypen- und Vorurteilsforschung
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Fachbereich Wirtschaftswissenschaft)
Veranstaltung
Diversity Management Seminar
Note
1.0
Autoren
Jahr
2003
Seiten
34
Katalognummer
V28986
ISBN (eBook)
9783638306256
Dateigröße
577 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Diese Seminararbeit wurde im Rahmen eines personalpolitischen Seminars zum Thema Diversity Management bei Prof. Dr. Krell (FU Berlin)angefertigt und wurde sowohl vom Lehrstuhl als auch von den anderen Seminarteilnehmern besonders gelobt. Ausgewählte Theorien des psychodynamischen, des kognitiven und des psychosozialen Ansatzes werden kritisch betrachtet und auf ihren Beitrag zum Konzept des Diversity Managements überprüft. Das Literaturverzeichnis umfasst 3,5 Seiten.
Schlagworte
Erwartungen, Andersartigkeit, Erklärungsansätze, Stereotypen-, Vorurteilsforschung, Diversity, Management, Seminar
Arbeit zitieren
Heidi Howard (Autor:in)Heidemarie Cortés (Autor:in), 2003, Erwartungen von Andersartigkeit. Erklärungsansätze aus der Stereotypen- und Vorurteilsforschung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28986

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