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Patriotismus in "Henry V"

Title: Patriotismus in "Henry V"

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 10 Pages , Grade: 2

Autor:in: Vera Steinmetz (Author)

English Language and Literature Studies - Literature
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Summary Excerpt Details

Heinrich V wurde König von England in einer Zeit, als der Kampf um den
französichen Thron noch nicht entschieden war. Seit 1328 Edward III Ansprüche auf
den französischen Thron erhob, begann ab 1339 mit diversen Unterbrechungen der
100-jährige Krieg, der 1453 ohne Friedensschluß endete. England behielt nur Calais
und einige normann. Inseln.
Zu Beginn des Krieges war England sehr erfolgreich, so dass Edward III im Westen
Frankreichs regierte. Diese Besitztümer gingen aber durch Pest und Bauernaufstände
wieder verloren.
Durch den Sieg bei Agincourt 1415 und die Hochzeit mit der Tochter Karls VI von
Frankreich erreichte Henry V die Regentschaft von Frankreich. Sein früher Tod 1422
ließ den Krieg wieder entflammen, der 1428 zu der Niederlage der Engländer vor
Orléans führte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Politische Situation England / Frankreich in der Zeit Heinrich V

1.1. Der Hundertjährige Krieg 1339 – 1453

2 Kurzfassung des Dramas

3 Charakterisierung von Personen und Personengruppen in Henry V:

4 Patriotismus

5 Der Zusammenhang von Shakespeares „Henry V“ mit den anderen Historiendramen (Henry VI, Richard III, Richard II, Henry IV)

5.1. Lancaster- Tetralogie:

6 Shakespeares „Botschaft“

6.1. Zeit und patriotischer Zeitgeist Shakespeares

6.2. Theater und Theaterkultur

6.3. Aufbau des Dramas Henry V nach Einheiten

6.4. Henry V ein Herrscher in mittelalterlicher Tradition

7 Resümée

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die Darstellung von Patriotismus und Herrscheridealen in Shakespeares Historiendrama „Henry V“. Dabei wird analysiert, wie Shakespeare historische Stoffe für die politische Instrumentalisierung im elisabethanischen England nutzte, um ein Idealbild des Königs als gerechten Staatsmann und Kriegsherrn zu entwerfen.

  • Historischer Kontext des Hundertjährigen Krieges
  • Charakterisierung von Henry V als tugendhafter Herrscher
  • Die Funktion von Patriotismus und Nationalstolz im Drama
  • Einbettung in den größeren Zyklus der englischen Königsdramen
  • Bedeutung der elisabethanischen Zeit für die Rezeption des Stücks

Auszug aus dem Buch

Charakterisierung von Personen und Personengruppen in Henry V:

Henry V: Stärke und Macht, Klugheit, Umsicht, Entschlossenheit, Glaube (I,1, Z22 - 65)

Karl VI: Schwäche und Misswirtschaft, unfähiger Herrscher (Nachwort „Henry V“, Reclam S.252 letzter Absatz)

Chor: Verbindendes Element der episodenhaften Strukturen. Preist Tugenden des Königs, glorifiziert den Krieg (Prolog, S.11)

Erzbischof von Canterbury: Ratgeber von Henry V segnet Krieg ab. Verfolgt persönliches Interesse (Eigentum der Kirche) (Akt I, Szene 1, Zeile 7 ff, 75 ff) (Akt I, Szene 2, Zeile 9 ff)

Katharina: Tochter Karls VI. Heirat mit Henry V ermöglicht friedliche Vereinigung Englands und Frankreichs. (V, 2, Z366-373, 380 – 386)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Politische Situation England / Frankreich in der Zeit Heinrich V: Dieses Kapitel erläutert den historischen Kontext des Hundertjährigen Krieges zwischen England und Frankreich als Hintergrund des Dramas.

2 Kurzfassung des Dramas: Es wird eine inhaltliche Übersicht der Handlung gegeben, von Henry V' Anspruch auf die Krone bis hin zur Schlacht bei Agincourt und der anschließenden Versöhnung.

3 Charakterisierung von Personen und Personengruppen in Henry V:: Hier werden die zentralen Figuren des Stücks hinsichtlich ihrer Eigenschaften und ihrer Bedeutung für die Handlung analysiert.

4 Patriotismus: Dieses Kapitel untersucht die patriotischen Motive im Stück und die Darstellung von Henry V als Verkörperung klassischer Herrschertugenden.

5 Der Zusammenhang von Shakespeares „Henry V“ mit den anderen Historiendramen (Henry VI, Richard III, Richard II, Henry IV): Die Einbettung in die Lancaster- und York-Tetralogien verdeutlicht die dynastische Kontinuität und den Kontrast zwischen den verschiedenen englischen Monarchen.

6 Shakespeares „Botschaft“: Dieses Kapitel beleuchtet den historischen Zeitgeist der elisabethanischen Ära und wie Shakespeare das Stück als politisches Instrument nutzte.

7 Resümée: Das abschließende Kapitel fasst zusammen, wie Henry V als Idealbild eines Herrschers innerhalb der Tudor-Philosophie fungiert.

Schlüsselwörter

William Shakespeare, Henry V, England, Frankreich, Hundertjähriger Krieg, Patriotismus, Historiendrama, Elisabethanisches Zeitalter, Herrscherbild, Agincourt, Tudor, Königtum, Macht, Legitimität, Theatergeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Shakespeares Historienwerk „Henry V“ unter besonderer Berücksichtigung der Darstellung von Patriotismus und der herrscherlichen Ideale des Protagonisten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das Idealbild eines Königs, die historische Einbettung in den Hundertjährigen Krieg und der patriotische Zeitgeist der elisabethanischen Ära.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Shakespeare durch die Charakterisierung von Henry V ein Modell für Führung und nationale Identität für seine Zeitgenossen schuf.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Untersuchung basiert auf einer literaturwissenschaftlichen Analyse des Dramentextes sowie der historischen Kontextualisierung durch Sekundärliteratur und zeitgenössische Quellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Personenanalyse, eine Untersuchung der patriotischen Motive sowie eine Einordnung des Werkes in den Kontext der anderen Königsdramen Shakespeares.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Shakespeare, Patriotismus, Henry V, Herrscherideale und das elisabethanische Zeitalter.

Wie unterscheidet sich die Darstellung von Henry V von der Darstellung anderer Könige im Werk?

Henry V wird als erfolgreicher, gerechter und strategisch kluger Herrscher dargestellt, der im starken Kontrast zu den schwachen, unfähigen Monarchen der vorangegangenen Epochen steht.

Welche Rolle spielt die Schlacht bei Agincourt in der Interpretation des Autors?

Die Schlacht dient als zentraler Wendepunkt und Beweis für die patriotische Bedeutung des Sieges, der den englischen König als gottgewollten Führer legitimiert.

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Details

Title
Patriotismus in "Henry V"
College
University of Cologne  (Institut für Englische Sprache und ihre Didaktik)
Course
Shakespeare`s histories
Grade
2
Author
Vera Steinmetz (Author)
Publication Year
2004
Pages
10
Catalog Number
V29049
ISBN (eBook)
9783638306751
Language
German
Tags
Patriotismus Henry Shakespeare`s
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Vera Steinmetz (Author), 2004, Patriotismus in "Henry V", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29049
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