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Business Process Modeling Language (BPML). Ein neuer Weg für die Enwicklung zum prozessorientierten Unternehmen

Title: Business Process Modeling Language (BPML). Ein neuer Weg für die Enwicklung zum prozessorientierten Unternehmen

Research Paper (undergraduate) , 2004 , 28 Pages , Grade: 2,1

Autor:in: Michaela Bergmann (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Frederic Winslow Taylor (1900) und Adam Smith (1790) schufen höhere Produktivität durch Arbeitsteilung und durch das Funktionsmeisterprinzip. Bei diesem Prinzip werden einzelne Produktionsschritte von Funktionsmeistern gesteuert, d.h. es gibt für jeden Arbeitsbereich einen eigenen Meister. Z.B. für die Planung, Steuerung, Produktion und Qualität. Ein nennenswerter Vorteil, der hierdurch entstand war, dass die Qualität enorm hoch war, da einzelne Mitarbeiter immer den gleichen Arbeitsschritt ausführten und somit von Zeit zu Zeit u.a. die gleiche Qualität in kürzerer Zeit herstellten. Ein großes Problem, das sich hierbei aber immer mehr abzeichnete war, dass bei Problemen nicht unbedingt schnell gehandelt werden konnte, da man über mehrere Ebenen „kommunizieren“ musste.

Durch Toyota wurde 1990 der Begriff des Lean Managements geprägt. Hierbei lag der Fokus nicht mehr auf einzelnen Funktionen, sondern auf dem gesamten Prozess. Es wurde festgestellt, dass die beste Prozesseffizienz durch Integration von Funktionen, am besten in einer Person, erreicht wird. So liegt jetzt z.B. die Qualitätssicherung nicht mehr bei einem Funktionsmeister der Qualitätssicherung am Ende eines Prozesses, sondern wird ständig von jedem Mitarbeiter selbst durchgeführt (man spricht hierbei von der so genannten Selbstkontrolle). Dieser Wandel von der Funktionsorientierung zur Prozessorientierung bewirkte revolutionäre Änderungen, welche neuen Möglichkeiten, Tools, etc. im Bereich der Prozessorientierung eröffneten.

Zuerst werden zum besseren Verständnis grundlegende Fragen erläutert, wie z.B. was einen Geschäftsprozess charakterisiert, was Geschäftsprozessmanagement bedeutet und warum Prozessorientierung für manche Unternehmen besser ist als Funktionsorientierung, erläutert. Nach einer kurzen Aufführung und Erläuterung allgemeiner Standards, die zur Beschreibung von Geschäftsprozessen momentan verwendet werden, schildert das weitere Kapitel die Hauptmerkmale, Integration und Ziele von BPML. BPML stellt eine Sprache dar, die von der BPMI Organisation neu, zur Modellierung von Geschäftsprozessen, entwickelt wurde. Ab-schließend wird ein Ausblick auf die Möglichkeiten von BPML und die damit vorhandene Evo-lution in der Informatik gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 BUSINESS PROCESS MANAGEMENT (BPM)

2.1 CHARAKTERISIERUNG GESCHÄFTSPROZESSE

2.2 CHARAKTERISIERUNG GESCHÄFTSPROZESSMANAGEMENT (BPM)

2.2.1 Discovery (Entwicklung)

2.2.2 Design (Planung)

1.2.3 Deployment (Einsetzung)

2.2.4 Execution (Ausführung)

2.2.5 Interaction (Interaktion)

2.2.6 Monitoring and control (Überwachung und Kontrolle)

2.2.7 Optimization (Optimierung)

2.2.8 Analysis (Analyse)

2.3 WELCHE ZIELE HABEN BUSINESS PROCESS MANAGEMENT SYSTEME? (BPMS)

2.4 PROZESSMANAGEMENT ALS BEREICHSÜBERGREIFENDES ORGANISATIONSKONZEPT

2.4.1 Gründe für eine Prozessorientierung der Unternehmensorganisation

2.4.2 Notwendigkeit der Prozessorientierung

2.4.3 Vorteile der Prozessorientierung

3 BPM STANDARDS

3.1 WEB SERVICES FLOW LANGUAGE (WSFL)

3.2 BUSINESS PROCESS EXECUTION LANGUAGE FOR WEB SERVICES (BPEL4WS)

3.3 EXTENSIBLE LANGUAGE (XLANG)

4 BUSINESS PROCESS MODELING LANGUAGE (BPML)

4.1 ALLGEMEINE DEFINITIONEN

4.1.1 Metasprache

4.1.2 Standard Generalized Markup Language (SGML)

4.1.3 Extensible Markup Language (XML)

4.2 EIGENSCHAFTEN VON BPML

4.3 BUSINESS PROCESS MODELING NOTATION (BPMN)

4.4 POSITIONIERUNG VON BPML IN WORKFLOW, INTEGRATION UND ERP

4.4.1 BPML und Workflow Systeme

4.4.2 BPML und Enterprise Application Integration (EAI)

4.4.3 BPML und ERP

4.5 WELCHE ZIELE HAT BPML?

5 AUSBLICK AUF MÖGLICHKEITEN BPML UND DIE DAMIT VORHANDENE EVOLUTION IN DER INFORMATIK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel von funktionsorientierten hin zu prozessorientierten Unternehmensorganisationen und analysiert, wie die Business Process Modeling Language (BPML) diesen Übergang durch eine neue, standardisierte Form der Prozessmodellierung technologisch unterstützt. Das primäre Ziel ist es, den Nutzen von BPML für eine flexible, systemübergreifende Prozessautomatisierung und -steuerung aufzuzeigen.

  • Grundlagen des Business Process Management (BPM) und Prozesslebenszyklen
  • Die Notwendigkeit der Prozessorientierung in modernen Unternehmen
  • Vergleich gängiger BPM-Standards und deren Evolution
  • Technische Spezifikationen und Anwendungsbereiche von BPML
  • Zusammenspiel von BPML und der Business Process Modeling Notation (BPMN)

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Discovery (Entwicklung)

Hierbei geht es darum, sich genau bewusst zu werden, welche Dinge bisher, unter Berücksichtigung der Gesichtspunkte aller Prozessteilnehmer, getan wurden.

Die Geschäftsprozesse – Ereignisabläufe, Informationsflüsse und Kontrollflüsse – werden in einem maschinenlesbaren Format festgehalten.

Discovery beinhaltet auch die Beschreibung der Aktivitäten, die ausgeführt werden müssen, um Prozesse zu verändern, die in Arbeitsmodellen mit eingeschlossen oder in Methoden tief verwurzelt sind und sie explizit zu einem digitalen Vermögensposten zu machen. Discovery läuft entweder größtenteils manuell ab (eine menschliche Arbeit ist zum Beispiel die intensive Kraftaufwendung, die benötigt wird um den Geschäftsbetrieb abzubilden.) oder größtenteils automatisiert (eigenständige Beobachtung des Codes innerhalb eines Altsystems). Alternativ ist eine Mischung aus beidem möglich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung von der Funktionsorientierung nach Taylor hin zum Lean Management und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die den Wandel zur Prozessorientierung mittels BPML untersucht.

2 BUSINESS PROCESS MANAGEMENT (BPM): Dieses Kapitel charakterisiert Geschäftsprozesse und erläutert die acht Kernfähigkeiten des BPM sowie die Bedeutung von Prozessmanagement als bereichsübergreifendes Organisationskonzept.

3 BPM STANDARDS: Es erfolgt eine Übersicht und Einordnung verschiedener Standardisierungsinitiativen wie WSFL, BPEL4WS und XLANG, die zur Modellierung und Interaktion von Geschäftsprozessen dienen.

4 BUSINESS PROCESS MODELING LANGUAGE (BPML): Dieses Kernkapitel definiert BPML als spezialisierte Sprache, erläutert die zugrunde liegenden Metasprachen (SGML, XML) und beleuchtet die Eigenschaften sowie die Positionierung von BPML gegenüber Workflow-Systemen und ERP.

5 AUSBLICK AUF MÖGLICHKEITEN BPML UND DIE DAMIT VORHANDENE EVOLUTION IN DER INFORMATIK: Das abschließende Kapitel reflektiert die geschichtliche Evolution der Informatik und zeigt auf, wie BPML das Potenzial besitzt, ein plattformunabhängiger Standard für die Prozesssteuerung zu werden.

Schlüsselwörter

Business Process Management, BPM, BPML, Geschäftsprozesse, Prozessorientierung, Workflow, Integration, XML, BPMN, Prozessautomatisierung, Standardisierung, Enterprise Application Integration, Prozessmodellierung, IT-Infrastruktur, Prozesslebenszyklus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Übergang von einer funktionsorientierten zu einer prozessorientierten Unternehmensorganisation und stellt die Rolle von BPML als unterstützende Modellierungssprache dar.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Themen umfassen den Lebenszyklus von Geschäftsprozessen, die Abgrenzung zu herkömmlichen Organisationskonzepten sowie die technische Standardisierung durch BPML und BPMN.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen durch BPML Prozesse modellieren, automatisieren und steuern können, um eine höhere Effizienz und Flexibilität im Wettbewerb zu erreichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Untersuchung von IT-Standards und Prozessmodellen unter Einbeziehung aktueller Praxisbeispiele.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst BPM-Grundlagen, danach bestehende Standards und schließlich die spezifischen Merkmale, Ziele und die Positionierung von BPML detailliert analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind BPM, BPML, Prozessorientierung, Standardisierung, XML, Modellierung, Automatisierung und Interoperabilität.

Warum wird BPMN im Zusammenhang mit BPML diskutiert?

BPMN dient als grafische Notation, die eine intuitive Darstellung für Anwender ermöglicht, während sie gleichzeitig eine direkte Entsprechung im BPML-Code besitzt.

Warum reichen klassische ERP-Systeme laut Autorin oft nicht aus?

Laut der Autorin sind ERP-Systeme nach der Implementierung häufig zu unflexibel und bilden nicht immer die optimalen, prozessorientierten Anforderungen moderner Unternehmen ab.

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Details

Title
Business Process Modeling Language (BPML). Ein neuer Weg für die Enwicklung zum prozessorientierten Unternehmen
College
University of Cooperative Education Ravensburg
Grade
2,1
Author
Michaela Bergmann (Author)
Publication Year
2004
Pages
28
Catalog Number
V29111
ISBN (eBook)
9783638307208
ISBN (Book)
9783638650144
Language
German
Tags
Business Process Modeling Language Enwicklung Unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michaela Bergmann (Author), 2004, Business Process Modeling Language (BPML). Ein neuer Weg für die Enwicklung zum prozessorientierten Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29111
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